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Erfahrung mit Opipramol

WeissensBdur&st83 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Habe mal 1-2 Fragen zu Opipramol.

Habe starke innere Unruhe, welche sich auch manchmal zu sehr heftigen Panikattacken ausweitet. Parallel dazu leide ich aber auch unter einer sehr ausgeprägten Antriebslosigkeit und dem gefühl ständig müde zu sein.

Organisch ist offenbar alles i.O., daher gehts jetzt über die Psycho-Schiene ]:D

Habe vom Facharzt Opipramol verschrieben bekommen. Soweit so gut.

Jetzt habe ich viel über das Medi gelesen, jedoch teilweise widersprüchliche Infos gefunden.

Zum einen ist das Medikament angstlösend und beruhigend, das ist ja wunderbar, aber dann habe ich auch gelesen, dass es ziemlich müde machen soll...das wäre in meiner Situation ziemlich fatal, da ich so eh schon fast den ganzen Tag nur schlafen könnte^^

Dann habe ich aber wiederum gelesen, dass das Medi nach etwa 2 Wochen auch Stimmungsaufhellend und antriebssteigernd wirkt.

Ja, was stimmt denn nun ???

Hat hier vielleicht jemand Erfahrung und kann mir bzgl. der Müdigkeit/Antriebssteigerung was genaues sagen?

Des Weiteren würde mich interessieren ob hier jemand ERFAHRUNG mit dem Medi in Verbindung mit Alkohol hat.

Nein, ich bin kein Alkoholiker und könnte theoretisch auch drauf verzichten und nein, an Sprüchen wie "Mit Medis sollte man immer auf Alkohol verzichten" habe ich auch kein Interesse!

Es geht mir nicht darum mich sinnlos zu besaufen, aber am Wochenende mit Freunden mal 5-6 Bier trinken wäre schon schön. :=o

Daher hier meine Frage: Hat da wer Erfahrung und wenn ja, mit welcher Dosis bei wieviel Alkohol und wie war die Wirkung?

Hoffe auf zahlreiche Antworten ;-)

Liebe Grüße

Wissensdurst :)*

Antworten
SCilbexr


Hmm...ich denke schon, dass ich unter Opipramol auch mal Alkohol getrunken habe. Das war nämlich in der Zeit, in der ich des öftern mal zuviel trank... :- wie man sieht lebe ich noch ]:D beachte, dass es evtl. sein könnte, dass der Alkohol stärker wirkt. Also dass du schneller betrunken bist. Darum lieber vorsichtig anfangen und nicht direkt mit der Menge, die du sonst so trinkst. Auf welcher Dosis ich damals war weiss ich nicht mehr so genau - irgendwas zwischen 150mg und 300mg.

Wegen Müdigkeit: Das war bei mir ganz komisch. Die abendliche Dosis machte mich nicht müde, die Morgen-Dosis jedoch schon. Völlig unlogisch. Konsequenz war, dass ich es nur noch abends eingenommen habe.

Ich hatte letztendlich keine Wirkung, was natürlich nichts heisst, ist ja bei jedem unterschiedlich.

Ach ja - Nebenwirkungen hatte ich keine. Ausser eben Müdigkeit, wenn ich es morgens nahm. Aber sonst hab ich es perfekt vertragen.

Bei Antriebslosigkeit hätte ich da jetzt nicht zu Opipramol geraten (wobei ich natürlich Laie bin und nur von meinen eigenen Erfahrungen sprechen kann); wobei es natürlich sein kann, dass eine verbesserte Stimmung automatisch zu mehr Antrieb führt.

ich drück dir die Daumen, dass du damit gut zurechtkommst und es dir hilft!

Wnissen!sdurxst83


Hey Silber!

Vielen dank für deine Antwort!

Hat mir auf jeden fall sehr weiter geholfen! :)z :)^

Weitere Erfahrungsberichte sind dennoch gerne willkommen! :-)

N%in=otcxhka


Mir wurde strikt abgeraten davon, unter der Behandlung mit Opiprmaol Alkohol zu trinken. Hab's trotzdem ab und zu mal gemacht (noch ein Bier dazu z.B.) und würde es auch nicht mehr riskieren, insbesondere nicht, Alkohol und Medi ungefähr zeitgleich zu nehmen. Opipramol macht zumindest zu Beginn sehr müde, und es flasht ziemlich mit Alkohol und verstärkt dessen Wirkung. Kommt auch drauf an, wie empfindlich man ist. Bei einer Alkolvergiftung oder bei Überdosis von Opiprmaol kann es zu Atemaussetzern und Herzproblemen kommen.

Bei Antriebslosigkeit hätte ich auch eher ein SSRI wie z.B. Citalopram genommen. Opipramol wirkt nämlich sehr beruhigend.

WIissen>sdur+st83


Auch für deine Antwort vielen Dank Ninotchka!

Ich werde das Medi heute Abend zum ersten Mal nehmen und einfach mal schauen wie es so wirkt.

Während des einschleichens werde ich eh keinen Schluck Alk trinken, und erst Recht nicht zeitgleich...

Meine Frage zielte eher in die Richtung, ob falls dies das richtige Mittel für mich ist, ich wenn ich damit gut fahre auf wochenendliche Biere verzichten muss, oder mir den Genuß ruhig ab und zu mal gönnen kann.

Offenbar lebt ihr beide noch, also sollte dies das Mittel der Wahl werden, so werde ich es erstmal nur mit einem Bier testen, dann mal schauen.. dann ggf. mal mit zwei Bier usw...

Wie schon geschrieben, will mich nicht sinnlos ins Koma saufen, aber es ist halt schon doof wenn man mit Leuten unterwegs ist, jeder trinkt n bissel was, man selbst hat es früher nicht anders gemacht und auf einmal soll man auf dem trockenen sitzen. Aber wenn, werde ich mich da ganz langsam rantesten :)z

Was mir jedoch n bissel Kummer macht ist, dass ihr beide nur von der Müdigkeit, aber nicht von Antriebssteigerung nach längerer Einnahme schreibt... %-|

Aber ich vertrau einfach mal auf meinen Doc. Vielleicht ist es ja so wie Silver schreibt, dass mit weniger Unruhe und Angespanntheit auch wieder mehr Antrieb kommt.

Und wenn nicht...dann muss ich halt was anderes ausprobieren.

Hab mich jetzt schon so lange mit meinen Problemen ohne Hilfe von Medis durchs Leben geschlagen, da werde ich die paar Wochen/Monate bis ich das richtige gefunden habe sicher auch noch überstehen.

Hab zwar ne Angststörung, aber bin dennoch n selbstbewusster Optimist 8-)

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