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Kinder im Heim, wie bekomme ich sie wieder da raus?

TQrau7exrmum hat die Diskussion gestartet


Habe lange überlegt, ob ich hier schreiben soll, aber ich weiss mir einfach keinen Rat mehr. Es wird wohl ein längerer Beitrag werden, denn ich möchte mir alles von der Seele schreiben. Ich heule jeden Tag und mir geht es psychisch sehr schlecht. Wie soll ich da ein positives Gutachten bekommen?

Aber der Reihe nach. Das ganze fing 2004 an. Ich war 9 Jahre verheiratet, hatte vier Kinder und war psychisch schwer krank. Ich lag mit Dauerübelkeit im Bett, die Wohnung war zugemüllt. Ich ging dann in eine psych. Klinik, damit ich meine Emetophobie in den Griff bekommen würde. Dies war mein Wunsch. Erst war ich in einem normalen KH wegen Verdacht einer Gehirnerschütterung. Ich sagte ihnen dann, ich möchte bitte in eine psych. Klinik wegen meiner Emetophobie. Sie sagten mir, das wäre kein Grund, mich einweisen zu lassen. Ich sagte, wenn sie es nicht machen würden, dann würde ich aus dem Fenster springen. Tja dann kam ich dahin. Wurde mit Tabs vollgepumpt und hatte täglich ein 10 min. Gespräch und das wars. Nach zwei Wochen in der geschlossenen (wegen der Drohung) kam ich zwei Wochen in die offene und wurde dann auf meinen eigenen Wunsch hin entlassen.

In diesem Monat wurde eine Haushaltshilfe für meinen Mann angestellt, die das Jugendamt wegen der Wohnung eingeschalten hatte. Die Wohnung wurde aufgeräumt und als ich nach Hause kam, war alles sauber, fast steril. Später war die Wohnung wieder vermüllt, da ich nach wie vor im Bett lag mit Übelkeit. Es war kein Leben mehr. Seit der Entlassung kam einmal die Woche ein Psychiater zu mir, zu dem ich großes Vertrauen hatte. Allerdings pumpte er mich mit Tabletten zu (bis zu sieben Bromazanil am Tag) . Ich war mehr im Dämmerzustand, bezahlte keine Rechnungen mehr, litt unter Kaufsucht.

Ich verliebte mich und von da an ging es mir psychisch besser. Ich trennte mich von meinem Mann, der den Müll mitverursachte (meine Eltern waren oft sehr sauer über ihn). An dem Tag, an dem ich mich von meinem Mann trennte, ging es mir mit einem mal besser. Ich packte meine Kinder und ging mit ihnen einkaufen, auf Veranstaltungen, ich fing endlich an, zu leben. Aber da war noch die vermüllte Wohnung. Ich wollte das in den Griff bekommen, aber es ging nicht, wie eine innere Blockade. Ich bat meine Eltern, ob sie mir einmalig helfen könnten, da mein Ex ja nicht mehr hier ist. Antwort: Du hast ihn rausgeworfen, jetzt schau, wie du zurechtkommst.

Sie gaben ihm eine Wohnung im Keller. So konnten die Kids ihn jederzeit sehen und wir verstanden uns seit der Trennung auch besser. Meine Mutter schaltete wieder das Jugendamt ein. Die kamen und die Kids mussten bei meinen Eltern wohnen, bis die Wohnung sauber war. Dies schaffte ich mit Hilfe einer Haushaltshilfe, die mir zugewiesen wurde. Stück für Stück. Sie durften wieder nach oben und ich dachte, es wird alles wieder gut.

Ich wollte mit den Kindern in ein anderes Bundesland ziehen, weil da mein Freund und auch viele Bekannte wohnten. Zweimal meinte die vom JA, ich könne gehen, dann wieder ein Rückzug. War echt toll für die Kinder und mich. Aber es kam schlimmer. Ich sollte mir ne eigene Wohnung suchen, mit einer Frist, ansonsten solle ich in eine Ferienwohnung. Ich sagte, das könne ich nicht, ich wäre arbeitslos und ich bräuchte eine fünf Zimmer Wohnung. Dann kam: "Das ist ihre Pflicht, sie müssen beweisen, dass sie ihr Leben in den Griff bekommen. Die Kleinen bleiben bei ihrem Ex-Mann" Das war ein Schock, wieso bei meinem Ex? Sie: Sie haben selbst gesagt, es wird ihnen zuviel, weil die Kinder mal eine Woche lang erbrochen haben.

Ein Satz, und die Kinder sind weg. Könnt ihr euch vorstellen, wie schlimm es für mich war, aus der Wohnung auszuziehen und die Kleinen zurückzulassen? Ich habe geweint, es tat so weh. Mittlerweile haben sie sich an die Situation gewöhnt.

Tja ich musste Hartz IV beantragen, die zahlten nur einen Teil der Wohnung. Ich musste mein ganzes erspartes aufgeben und schliesslich wurde mir die Hälfte des Kindergeldes gestrichen, weil die Kleinen nicht mehr bei mir lebten, zudem die Schulden aus meiner früheren Kaufsucht. Mein Ex wollte mir das Kindergeld lassen aber es wurde mir vom Staat genommen. Ich konnte die Wohnung nicht mehr halten. Musste zurück zu meinen Eltern. Ich wohnte mit den beiden Großen im Kellerraum, wo vorher mein Ex wohnte. Auch er wurde vom JA gezwungen, sich ne Wohnung zu suchen.

Die Frau vom JA hatte einen Antrag gestellt wegen Kindswohlgefährdung. Grund: Die vermüllte Wohnung vor vier Jahren, der Hund, den wir vor einem Jahr abgeben mussten, hatte in den Gang gemacht und dies wäre für die Kinder nicht zumutbar (er war ein Welpe), die Schulden (die ich in Raten abbezahlte), mein "erfundener" Freund und meine Tablettensucht.

Ich schaltete eine Anwältin ein, diese meinte, ich müsste keine Angst haben, es wird nichts passieren. Den Richter würde nur die gegenwärtige Situation interessieren und nicht, was mal war. Und mein Psychiater der mich seit über vier Jahren kennt, schrieb einen sehr positiven Bericht, dass es meinen Kindern sehr gut bei mir ginge, die Tabs nicht abhängig machen würden (war auf zwei am Tag runter) und zu mir meinte er, es wäre einer Sauerei, einer Mutter wie mir die Kinder wegzunehmen. Er hätte doch mitbekommen, wie ich mich entwickelt habe, von der Frau, die nur zuhause blieb und nun überall mit den Kids unterwegs wäre.

Tja von wegen. Meine Kids waren mit ihrem Dad im Urlaub und da war der Gerichtstermin. Der Gutachter hatte ein Gutachten erstellt, das voller Lügen war, was meine Mutter und mein Ex bestätigten und meine Mutter hat es auch der Anwältin berichtigt. So stand u.a. drin, ich wäre in seiner Klinik gewesen, weil ich mir die Pulsadern aufgeschnitten hätte, das ich mit meinem Sohn Hand in Hand rumlaufen würde und ihn als Partnerersatz ansehen würde (meine Mum sagte nur zum Gutachter, man müsste meinem Sohn auf die Hände schauen, sonst stellt er was an usw.) er drehte alles um oder erfand iwas.

Der Richter war drei Stunden lang auf meiner Seite. Er könne nichts machen, es läge keine akute Kindswohlgefährdung vor usw. Dann gab er doch nach und als meine Kids aus dem Urlaub kamen, musste ich ihnen sagen, dass sie drei Tage später ins Heim kämen.

Das läuft jetzt seit fünf Monaten. Mein Sohn hat sich schon lange in sein Schicksal ergeben, aber meine Große weint jedes mal, wenn sie wieder zurück muss. Genau wie ich. Die Frau vom JA schrieb nun an den Richter, dass sie im Heim bleiben sollen, da ich noch im Kellerraum wohnen würde und ich mich nicht psychologisch behandeln lassen würde. Na toll. Erstens hab ich zusammen mit meinen Eltern die Wohnung oben wieder eingerichtet. Ich hab in zwei Wochen einen Termin bei einem Psychotherapeuten (es war ne mehrmonatige Wartezeit).

Seit ich wieder hier oben wohne, heule ich JEDEN Tag. Ich habe vier Kinder und keines erfüllt die Wohnung mit Kinderlachen. Meine Anwältin meinte nun, ich hätte gute Chancen, denn es wird doch alles gemacht, was sie verlangen. Aber ich habe das Gefühl. nichts wird gut, ich werde meine Kinder nie wieder bekommen. :°(

Ich fragte die vom JA, weshalb sie die Kids ins Heim bringen lies, weshalb nur. Die Antwort war, ich würde das selbst wissen, die Wohnung war vor ein paar Jahren vermüllt, ich hätte Schulden, wäre Tablettenabhängig und der Hund vor einem Jahr hätte in die Wohnung gemacht. Ich meinte daraufhin das:

1. Ich die Schulden in Raten abbezahlen würde (jetzt habe ich Stundungen bekommen, weil das ganze Kindergeld weg ist und ich von € 304 im Monat leben muss)

2. ich seit zwei Wochen vor der Verhandlung keine Tabletten mehr nehmen würde und ich angeboten hätte, sie könnten gerne einen Urintest oder Bluttest machen um dies nachzuweisen

3. Ich schon lange mehr keinen Müll mehr in der Wohnung hätte, weder im Keller, noch in der alten Wohnung noch jetzt hier

4. Ich doch ne Therapie machen werde.

Sie meinte dann nur: Zu spät!!!!!!!!!!!!! und grinste dumm.

Ich muss noch anmerken, dass diese Frau schon mal einen Monat beurlaubt wurde und laut meiner Anwälting bekannt wäre, dass sie Kinder gerne im Heim sieht. Kann ich eine andere Frau verlangen, zumal diese uns mehrfach belogen hat. Nicht nur mich, auch meinen Mann und sogar meine Eltern.

Habe ich eine Chance, meine Kinder wiederzubekommen und das so schnell wie möglich. Ich zerbreche daran. Wie soll das Gutachten für mich ausfallen, wenn ich um meine Kinder weine? Ich habe Angst.

Danke fürs durchlesen. Entschuldigung, das es so ein langer Bericht wurde, aber es geht um vier Jahre. Danke!!!!

Antworten
m$el-klv


Hi du hast 2 mal fast dieselben Beiträge verfasst. Auch in der Version stimme ich dem JA vollkommen zu.

Ein Weg der Besserung tritt erst ein, wenn du keine Tabletten mehr nimmst und du einige Zeit in Therapie bist, bzw. die erfolgreich (auch nach Therapie) abgeschlossen hast.

So einfach werden Kinder nicht weggenommen. Versuch doch etwas Zeit ins Land gehen zu lassen und versuche dein Lebenin den Griff zu bekommen. Schritt für Schritt. Angst hätte ich an deiner Stelle auch, aber du musst auch positiv denken. DU SCHAFFST DAS @:)

Rhule&s-omf-Rxose


Hallo Trauermum

Lass dich :°_

Was das JA tut ist einfach nur unverschämt. Die scheinen ja noch nicht einmal Interesse daran zu haben, dass die Kinder zu dir zurückkommen.

Ich kann dir nur ganz viel Kraft wünschen, gib niemals auf und wie oben gesagt du schaffst das.

Und zum Thema JA: Seid bitte nicht so naiv zu glauben das JA nimmt Kinder ohne Grund nicht weg.

Das ist Falsch. Es gibt im Internet und im Fernsehen öfters Beiträge, die zeigen das Kinder ohne Grund weggenommen werden. Anstatt den Fehler dann zuzugeben, lügen die vom JA auch noch.

Es ist einfach so das dieses Institut hier Narrenfreiheit genießt und niemand für Fehler belangt wird. Siehe die Fälle der verhungerten Kinder, wo die Familien sogar bei denen gemeldet waren.

*:)

m8elsklv


gemeldet :) wie niedlich :) gehst du nich arbeiten, oder hast du keine Ahnung? :) Vielleicht solltest mal weniger TV gucken, wäre ja mal ein Anfang.

ZjottGelb8aqer


@ Trauermum:

Das ist wirklich ganz mies gelaufen. :-(

Aber Dein Posting beweist, dass Du Dich mit Deiner Situation auseinandergesetzt, Ursachenforschung betrieben und die Konsequenzen gezogen hast.

Jetzt musst Du am Ball bleiben. Das JA würde nun mal fahrlässig handeln, wenn sie nur allein auf Deinen guten Willen hin annehmen würden, dass Du das, was Du Dir vorgenommen hast, auch langfristig und stabil erreichst.

Dass das nicht befriedigend ist, kann ich verstehen. Aber das JA macht in der Regel kaum etwas rasend schnell. Die Kindessorge wurde Dir auch nicht spontan entzogen, sondern das war ein langer Prozess mit vielen Zwischenstufen und Hilfsangeboten.

Der Weg zurück ist genau so lang.

Aber Du kannst ihn ebnen. Für Dich und für Deine Kinder. :-)

@ Rules-of-Rose

1. Nein, natürlich nimmt ein JA niemals einfach ohne Grund Kinder aus einer Familie heraus.

Einfacher Hintergrund: Selbst, wenn alle JA-Mitarbeiter grundsätzlich üble Sadisten sein sollten, die nachts heimlich satanistische Messen feiern, so sind die Kommunen doch pleite.

Die Etats der JÄ sind allzu oft gedeckelt. Was sie also in einen Heimplatz stecken, müssen sie anderswo streichen.

Mithin ist die Heimaufnahme immer das allerletzte Mittel.

Daneben kann es natürlich vorkommen, dass sich JÄ einfach irren. Aber auch dann machen sie nichts einfach ohne Grund. Sie prüfen die Lage und bilden ein Urteil.

2.

Siehe die Fälle der verhungerten Kinder, wo die Familien sogar bei denen gemeldet waren.

Genau. Diese Kinder wurden z.T. eingesperrt und in dunkle Kammern gepfercht.

Oder sie lebten in völlig vermüllten Wohnungen und wurden vernachlässigt.

Oder die Mutter kümmerte sich wochenlang nicht um sie, weil sie lieber mit ihrem Freund rummachte.

Schreckliche Fälle, und die Jugendämter wurden - zu Recht! - scharf kritisiert.

Aber nun haben wir hier einen Fall, in dem die Kinder in einer Wohnung lebten, die total vermüllt war, deren Mutter sich nicht um sie kümmern konnte (weil sie vor Übelkeit den ganzen Tag im Bett lag oder aus psychischen Gründen mit Einkaufen beschäftigt war) und wo Tierkot in der Wohnung lag (entscheidend ist ja wohl nicht, ob es ein Welpe war, sondern wieviele Exkremente in der Wohnung herumlagen, und wie lange schon...).

Und Du, die Du die JÄ auf der einen Seite kritisierst, weil sie nichts taten, meckerst nun rum, weil sie nun wach geworden sind und was tun?

Also Mädel, nachdenken ist nicht grundsätzlich verboten, weißt Du...

REule4s-oBf-RVosxe


Also um mal eines doch bitte klar zu stellen: Ich wollte hier nicht am JA rummeckern. Ich habe lediglich meine Meinung im Bezug zum JA dargestellt.

Selbstverständlich sind nicht alle von denen schlecht und die können auch nichts dafür.

Es liegt einfach ein Mangel an Personal vor und wahrscheinlich auch an Geld.

Ich bin für Kritik offen, aber ich finde es falsch zu schreiben, dass ich nicht nachdenken würde und dass Fernsehen bietet auch nicht nur Müll an wie diese ganzen Soaps. Nein es gibt auch N24, Arte oder Phoenix.

Nachdenken heißt ja sich auch mit einem Thema auseinandersetzen.

*:)

mvelklxv


Mangel an Personal? Lach. Ich würde sagen Mangel an Fähigkeiten ein Kind ordentlich zu erziehen.

Es tut mir Leid dass du krank bist, aber lass dir doch helfen. Nimm Hilfe in Anspruch und mecker nicht über Ämter, nur weil sie, wer er schon sagte, wach geworden sind.

@:)

ZOott`el-baer


@ Rules-of-Rose:

Ich nehme an, dass an den Berichten im TV etwas wahres dran war. :-)

Auch JA-Mitarbeiter machen Fehler.

Aber es mutet trotzdem etwas seltsam an, den JÄ in einem Atemzug pauschal Untätigkeit und zugleich Hyperaktionismus vorzuwerfen. ;-)

@ melklv:

Wem unterstellst Du gerade Erziehungsunfähigkeit? Trauermum oder Rules-of-Roses? ???

Ich denke, wir sollten Trauermum doch zugestehen, dass sie erziehungsunfähig war, sich dieses aber inzwischen geändert hat.

Ihre Aufgabe aber ist es nun, dieses auch unter Beweis zu stellen. Diese Sorgfalt geschieht im Interesse ihrer Kinder. Einstweilen herrscht dann die Ungerechtigkeit, dass die Kinder im Heim sind, obwohl die Mutter um sich sie kümmern könnte. Aber damit muss Trauermum leben. Die Sicherheit ihrer Kinder sollte vorgehen. Die Mitarbeiter im JA können derzeit gar nicht anders handeln.

Wenn jetzt, unter exakt den derzeitigen Umständen, trotzdem etwas passieren würde, dann wäre Rules-of-Roses die Erste, die auf die Barrikaden steigen und dem JA Untätigkeit unterstellen würde. ;-)

m|elkxlv


Wer wem was unterstellt ist mir ja gleich. Fakten zählen.

Klar machen Menschen Fehler, aber wenn die Eltern ihren Kindern nicht son Misst antun würden, würd sowas erst gar nicht passieren.

Man kann nur mitreden, wenn man mal im JA gearbeitet hat. Dort kommen Dinge zu Tage, wo einem schlecht wird. Viele hören einfach nur viel, schauen zu viel Tv, aber Erfahrungen keine. Wie soll man dann mitreden? Wenn das JA soooooo schlimm wäre und das ja AAles zu Unrecht geschieht, dann frag ich mich, wieso dann die Mehrheit so denkt und der Gesetzgeber wird sich schon was dabei gedacht haben.

Weshalb sollte es einem SA Spaß machen Kinder, (einfach so) rauszuholen? Geld gibts nicht dafür ,-) Ihr glaubt ja nicht, was das JA für eine Arbeit DESWEGEN hat. Bevor sowas passiert, finden Teamsitzungen statt - stundenlang - mit Diskussionen ohne Ende. Es wird alles abgecheckt und keine Person allein trifft solche eine Entscheidung. Wenn wir so schlecht wären, würde ich da nicht arbeiten, weil ich das gar nicht mit dem Gewissen vereinbaren könnte. Wenn es das JA nicht geben würde, dann würde tausende von Kndern in Müllhalden leben, verhungern, misshandelt und vergewaltigt.

JUGENDAMT - Für die Jugend, nicht für die Eltern.

@:)

aQlthexa


hi melklv.

ich spreche dir nicht ab das du deswegen dort arbeitest weil du einer sozialen verpflichtung nachgehst. jedoch das was in jungenämtern zum teil geschieht ist blanker hohn und alles andere als sozialverträglich für eine familie!

viele JÄ machen es sich auch einfach und stecken kinder in heime, das ist letztentlich auch eine finanzielle entscheidung ob man für eine familie in einer problematischen situation eine familienhilfe bestellt oder nicht. geld haben die jugendämter ebensowenig als das sie sich das zum teil leisten können - und gute hilfe kostet, da bei spreche ich aus der erfahrung einer soz. päd. eben im bereich der familien hilfe! und da kann ich dir auch massenhaft sachen erzählen die da abgehen von seitens eines jungendamtes! das JA steht auf einem podest und kann im grunde machen was es will, das ist traurig da es dazu verleitet eben genau das zu tun und GUTE sachbearbeiter sind in diesem bereich leider mangelware weil die wenigsten IN den familien stecken und nur nach einer akte urteilen die zum teil veraltet ist oder da werden auch mal gerne berichte umgeschrieben oder gefälscht oder eben nicht angenommen ...

ich sage damit nicht das ALLE ämter so sind aber es ist wie überall schwarze schafe gibt es immer! aber das jA als unfehlbar hinzustellen halte ich als falsch und auch dort arbeiten menschen und auch diese können fehler machen und werden sie auch machen eben weil sie menschen sind.

zu deinem agument:

Wenn es das JA nicht geben würde, dann würde tausende von Kndern in Müllhalden leben, verhungern, misshandelt und vergewaltigt.

muss ich dir auch sagen das es wie gesagt zum teil sicherlich richtig ist, aber menschen stumpfen ab und wenn das JA so unfehlbar wären woher kommen dann diese meldungen das kinder verstorben sind eben weil das JA kläglich versagt hat??

bei mir hat sich auch kein schwein dafür interessiert was mit mir passiert ist, mache dinge kann man nicht mit der obrigkeit erklären sondern einfach mit der unfähigkeit von menschen dinge anders zu betrachten.

nun auf eine mutter rum zu hacken die ihr leben schon so weit verändert hat halte ich ebenso für grenzwertig und zeigt wiedermal auf wie verbort man sein kann. ich möchte dich damit nicht angreifen aber Trauermum hat ihr leben verändert und arbeitet an sich, warum sieht man dann trotzdem noch das negative??

eben auch aus dem grund warum wir heute noch für eine sache bezahlen die vor über 60 jahren geschehen ist ...

denk mal drüber nach und sehe nicht die kritik nicht negativ sondern als ansatz.

@:)

althea

moelklxv


Um das nochmal deutlich zu machen, aber ich wiederhole mich gern:)

Niemand ist unfehlbar, das sagte ich ja auch. Und abstumpfen is bei uns nich drin, darauf wird schon geachtet. Und man kann nich sagen, jetzt bin ich wieder gesund, jetzt will ich das Kind zurück. FÜr das Kind ist es Stress, vielleicht braucht es eine Zeit um es wieder an eine neue Situation zu gewöhnen. Vielleicht hat sich das Kind schon eingelebt. Das geht so nun mal nicht. Das kann Jahre dauern.

Tja da kann man mal sehen, was man anrichten kann, wnen man nicht nachdenkt.

Das Ja wird sicher prüfen, ob es bei der Ma funktionieren wird.

Sfidne)yScrexam


Was hat dieser Fall mit Vergewaltigung und hungernden Kids zu tun?

Ich könnte verstehen, wenn der TA die Kids in der Zeit genommen wurden, in der sie Tablettenabhängig und in einer zugemüllten Wohnung leben musste. Das ist wahrlich kein guter Zustand.

Aber jetzt, wo sie sogar einer Untersuchung zugestimmt hab, um nachzuweisen, dass sie keine Tabletten mehr nimmt, keinen Müll mehr in der Wohnung hat usw. verstehe ich das alles nicht. Und dann ein "zu spät" von Seiten des JA finde ich mehr als unverschämt.

Trauermum, ich schliesse mich melklv an, du wirst das schaffen, ganz bestimmt. Kannst du nicht eine erneutes Gutachten verlangen von einem anderen Arzt?

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