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Wie verhalte ich mich bei Borderline richtig?

N'adin+e_528 hat die Diskussion gestartet


Ich hatte schon sehr lange vorgehabt mal in so einem Forum meine Geschichte zu schreiben, heute ist es soweit, weil ich glaube, dass jetzt die schwerste Zeit meines Lebens kommt.

Zu meiner Geschichte:

Vor 8 Monaten hat sich mein Partner nach 5 jähriger Beziehung von mir getrennt, Grund war , dass er Angst und Panikattacken bekommen hatte und sich auch behandeln liess; als er dann nach 1 Monat aus dem Krankenhaus kam, wo er sich behandeln liess wollte er sein Leben erstmal alleine in den Griff bekommen. Wohl bemerkt haben wir ein gemeinsames Kind, welches 4 Jahre alt ist und auch natürlich unter der Trennung sehr gelitten hat und immer noch leidet. Mein Ex-Partner sozusagen und ich haben schon seit einiger Zeit getrennte Wohnungen, also war die Trennung schneller vollzogen als ich gucken konnte.

Er kam am Anfang regelmäßig zu Besuch , man hat schon gemerkt, dass er mich noch liebt und der Trennungsgrund einfach die Krankheit war; hat er auch immer gesagt. Er hätte Angst mich ganz zu verlieren und könnte so auch kein Leben ohne mich vorstellen. So war ich echt hin und her gerissen.....ob es noch was werden könnte oder nicht. Da er mein Traummann war und immer noch ist, ich ihn von ganzem Herzen liebe, möchte ich einfach die Hoffnung nicht aufgeben.

Seit einigen Wochen ist er jetzt in regelmäßiger therapeutischer Behandlung,dieser Therapeut hat gesagt, er hat Borderline. Ehrlich gesagt, habe ich die Krankheit zum ersten Mal gehört und habe mich durch Bücher und Internet ziemlich stark damit befasst. Leider muss ich gestehen, dass ich nicht wirklich damit klargekommen bin, dass er mit seinen Freunden feiern kann ( für ihn als Ablenkung gedacht ) ,mit uns aber nichts machen kann. Er zu seiner alten Schulfreundin fährt und dort auch übernachtet ( mir sagt, da läuft nichts), bei mir es aber nicht schafft über Nacht mal zu bleiben. Es bleibt dann nicht aus, dass ich viele kleine Streiterein mit ihm hatte, was bis heute geblieben ist. Ich habe mich zurückgezogen, wir haben gesagt, wir halten Abstand, wir hatten seit Dez. keinen Sex mehr, ich rufe ihn nicht mehr an und schreibe keine sms. Er meldet sich, weil er uns trotzdem vermisst und kommt dann in erster Linie wegen seinem Sohn vorbei.

Ich kann nur sagen, es tut unendlich weh, wenn man weiss dass jemand einen liebt, aber mit ihm nicht zusammen sein kann ( typisch für Borderline ), was die Erziehung angeht alles alleine machen muss, wenn man umzieht, auf seine Hilfe nicht zählen kann, weil es ihm schlecht geht. Und jedes Mal wenn ich was sage, oder es vielleicht in Vorwürfe ausartet...dann stresse ich nur und reize ihn total.

Heute war er bei mir um mir zu sagen, dass er sich jetzt entschieden hat in ein Krankenhaus für Borderline zu gehen, der Aufenthalt soll max. ein Jahr dauern, dass er dahin ziehen möchte und das unsere Beziehung eben in den Sternen steht. Ich finde es super toll, dass er das macht, aber ich habe jetzt 8 Monate auf ihn gewartet, es hatte sich nichts geändert. Jetzt habe ich Angst ein Jahr noch weiter zu warten, und dann kommt er wieder, vielleicht gesund und sagt mir, er hat ne Neue. Ich weiss, dass ich mir selbst darüber klar werden muss, aber das ist nicht so einfach. Alle meine Freunde und auch Familienmitglieder sagen, vergiss ihn, das wird nichts mehr. Klar ist nicht alles von ihm ok, und ich glaube das weiss er auch, er sagt immer, er hasst sich selbst dafür , dass er mir und seinem Sohn das antut,dass er nicht lange bei uns bleiben kann, weil ihn das alles zu sehr unter Druck setzt.

Aber ich liebe ihn glaub ich zu sehr, und ich kann mir auch kein Leben ohne ihn vorstellen.

Hat von euch einer auch mal sowas mitgemacht oder erlebt....würdet ihr warten ??? Oder bin ich vielleicht doch nur dumm und naiv ?!

Ich würde mich über eure Meinungen sehr freuen !

Danke fürs Lesen...

Nadine

Antworten
Swhe~epx84


Hallo Nadine_28,

über deine Überschrift musste ich etwas schmunzeln - bei Borderlinern kann man sich in der Regel eigentlich nur falsch verhalten, weil die Wahrnehmung von Betroffenen oft extrem verdreht ist und man sich als Erkrankter häufig seine eigene Wahrheit "zusammenschustert". |-o

Was ist gut finde ist, dass du dich über die Erkrankung informiert hast - empfehlen kann ich da das Buch "Schluss mit dem Eiertanz" (der Titel trifft's ja schon sehr schön). Natürlich ist jeder Bordie anders - jeder hat einen anderen Mix aus Symptomen und natürlich auch eine andere Persönlichkeit. Es sind ja "nur" Teile der Persönlichkeit, die gestört sind. In manchen Situationen verhalten sich Betroffene ja überraschend "normal".

man hat schon gemerkt, dass er mich noch liebt und der Trennungsgrund einfach die Krankheit war; hat er auch immer gesagt. Er hätte Angst mich ganz zu verlieren und könnte so auch kein Leben ohne mich vorstellen. So war ich echt hin und her gerissen....

Ich kenne jetzt natürlich deinen Expartner nicht, aber es klingt so "typisch". Vermutlich fühlt er sich noch viel mehr zerrissen als du. Er merkt ja, wie du auf ihn reagierst und er merkt ja auch, was er für dich empfindet. Oft ist es aber so, dass man als Bordi sich förmlich nach Nähe, Liebe etc. sehnt und andererseits bei zu viel Nähe Angst bekommt und alles macht, damit der Partner wieder auf Distanz geht. Ich weiß, das hört sich bekloppt an, aber so ist es leider häufig. Schon allein diese permanente Sehnsucht nach Liebe und das gleichzeitige Gefühl der Angst, weil einem jemand zu nahe kommen könnte, löst ein Gefühl aus, das man sich permanent zerrissen fühlt (gefühlsmäßig). Ich verwende bewusst Vokabeln wie "häufig, oft, in der Regel, ..." weil ich deinen Partner nicht kenne und dir nur sagen kann, was eben oft "normal" ist in der Welt eines Borderliners. Möglicherweise hat er auch wirklich Angst, dich zu verlieren, weil er mit seinem Verhalten mit Sicherheit viel Ärger, Unfrieden und Chaos in der Beziehung verursachen wird. Da er das aber eigentlich nicht will, distanziert er sich lieber, um nicht auch noch das Gefühl zu haben, die Beziehung zerstört zu haben. Wohlgemerkt: Die Dinge, die ich hier schreibe, passieren NICHT absichtlich und sind einem oft selbst nicht bewusst. Aber so läuft's eben wirklich oft und man weiß selbst nicht, was mit einem los ist und warum man sich so "verrückt" verhält und alles zerstört, was einem eigentlich wichtig ist. :=o

Leider muss ich gestehen, dass ich nicht wirklich damit klargekommen bin, dass er mit seinen Freunden feiern kann ( für ihn als Ablenkung gedacht ) ,mit uns aber nichts machen kann. Er zu seiner alten Schulfreundin fährt und dort auch übernachtet ( mir sagt, da läuft nichts), bei mir es aber nicht schafft über Nacht mal zu bleiben.

Auch das ist relativ "normal". Zu Freunden hat man eine völlig andere Beziehung als zum Partner. Du musst wissen, dass alles, was mit starken Emotionen zu tun hat (Partnerschaft!!!) für einen Borderliner kaum auszuhalten ist. Man geht davon aus, dass es sich bei Borderline um eine Störung der Emotionsregulierung handelt und die kommt natürlich besonders dann zum Tragen, wenn starke Emotionen im Spiel sind. Das sind sie in der Regel aber bei Freunden nicht. Sprich: Man kann mit diesen ungezwungener umgehen, weil's jetzt nicht sooooooooooo schlimm wäre, diese Freunde zu verlieren. Im Kontakt mit dir ist das anders: Er liebt dich und merkt, dass er selbst mit seinem Verhalten die Beziehung zerstört. Das wiederum gibt ihm natürlich den Rest und er tut alles, um dich zu behalten. Natürlich ist es extrem, sich dann so zurückzuziehen, dass ihr so wenig Kontakt habt, aber es ist für ihn momentan die einzige Möglichkeit, dich nicht zu verletzen. Er merkt ja, dass er dir wehtut.

Jetzt habe ich Angst ein Jahr noch weiter zu warten, und dann kommt er wieder, vielleicht gesund und sagt mir, er hat ne Neue.

Es ist ja so, dass Borderline in dem Sinne nicht heilbar ist - man kann aber lernen, mit der Erkrankung umzugehen und mit etwas Glück wird man auch irgendwann symptomfrei. Rückfälle können aber leider jederzeit passieren.

Klar ist nicht alles von ihm ok, und ich glaube das weiss er auch, er sagt immer, er hasst sich selbst dafür , dass er mir und seinem Sohn das antut,dass er nicht lange bei uns bleiben kann, weil ihn das alles zu sehr unter Druck setzt.

Nicht zuletzt gelten Borderliner aufgrund der o. genannten Probleme als beziehungsunfähig. Jetzt seid ihr ja schon eine Weile zusammen und vielleicht gibt's auch in seiner Klinik die Möglichkeit, dass du als Partnerin mit einbezogen wirst in das eine oder andere therapeutische Gespräch. Natürlich nur, wenn er und du das auch möchtet.

Außerdem würde ich dir empfehlen, vielleicht eine Borderline-Selbsthilfegruppe und/oder eine Beratungsstelle aufzusuchen. Beide können dir helfen, mit dieser Situation klarzukommen und auch Erfahrungen austauschen.

Aber ich liebe ihn glaub ich zu sehr, und ich kann mir auch kein Leben ohne ihn vorstellen.

Ich denke nicht, dass du dumm und naiv bist aber leider ist es sehr häufig so, dass Partner leider "mit untergehen" aufgrund der Problematiken von Borderlinern. Du musst wissen, dass es JAHRE dauern wird, bis er ein halbwegs normales Leben führen wird - vielleicht auch Jahrzehnte - vielleicht auch nie. Sprich: Geduld ist das Stichwort. Nicht zuletzt geht es auch darum, dass du für dich schaust, dass du psychisch stabil bleibst/bist, denn aus Solidarität mit unterzugehen bringt niemandem was bzw. dem Borderliner nur Schuldgefühle. Deswegen auch der Vorschlag mit der Beratungsstelle bzw. der Selbsthilfegruppe.

Meiner Ansicht (und Erfahrung nach) sind Beziehungen zu Borderlinern nicht von vornherein zum Scheitern verurteilt aber es ist keine "normale" Beziehung und es wird immer wieder Rückschläge geben - u. U. auch mit Selbstverletzungen, Klinikaufenthalten, Suizidversuchen, und, und, und.

Ich will dir keine Angst machen und vielleicht neigt dein Expartner ja gar nicht zu Selbstverletzendem Verhalten etc. aber ich möchte damit andeuten, dass er noch jahrelang mit den Symptomen, Einschränkungen, etc. kämpfen wird. Bzw. nicht zuletzt auch gegen seine eigene Gefühlswelt.

Hast du die Kraft dafür?

N1adine>_2x8


Danke Sheep84 @:),

deinen Text zu lesen macht mir sehr viel Mut....das Buch zum Beispiel was du angegeben hast, das habe ich schon durchgelesen und das Buch "Wenn lieben weh tut" auch....kann ich auch nur empfehlen....aber ich denke sowas muss man sehr oft und genau durchlesen. Sich die Worte durch den Kopf gehen lassen....je mehr ich das mache...umso mehr verstehe ich meinen Ex Partner auch. Deshalb habe ich mich auch entschlossen, hier in so einem Forum reinzuschreiben...das tut undendlich gut.

Da ich fast jeden Tag an meinen Ex denke und was er gerade durchmacht, habe ich mich wirklich dazu entschlossen professionelle Hilfe aufzusuchen. Allerdings kenn ich hier in meiner Gegend keine Selbsthilfegruppen für Angehörige....aber ich werde zu meiner Hausärtzin gehen und mit ihr mal darüber reden, vielleicht kann sie mir ja weiterhelfen.

Es ist wirklich verdammt schwierig mit der Distanz klarzukommen, vor allem wenn er jetzt bald ins Krankenhaus geht und wahrscheinlich dorthin zieht. Ich möchte ihm natürlich beistehen und geduldig sein, aber ich darf mich selbst nicht vergessen und das hab ich die ganzen 8 Monate gemacht. Er rief an, kann ich vorbeikommen, ich möchte dich und meinen Sohn besuchen kommen, zack hab ich natürlich gesagt ja. Dann kann er meistens nur gerade mal 2 Stunden bleiben, weil dann der Druck anfängt sich in ihm aufzubauen und er will nur noch weg. :°(

Es ist schon ziemlich schwierig alleine damit klarzukommen, aber unser Sohn leidet da noch viel mehr drunter; fragt ständig warum Papa nicht mehr bei uns schläft und nichts mehr mit uns unternimmt. Das kostet mich sehr viel Kraft....die Besuche kosten mich sehr viel Kraft.

Das ich zur Zeit fast alles alleine machen muss, dass ich mich sehr einsam abends und nachts fühle.....das macht mich schon echt kaputt.

Aber dann versuche ich genau das alles durchzugehen, was du geschrieben hast, was der Borderliner alles durchmacht; das ist mit Sicherheit noch schwerer......von den Menschen Abstand zu halten, die man liebt und sie dann trotzdem nochmal besuchen kommen, weil man denkt, das man den Boderliner vergisst.

Ich hab jetzt schon so viel durchgemacht.....ihn unter Druck gesetzt....dann ihn wieder losgelassen.....mich mit ihm gestritten, weil ich eifersüchtig war....mich wieder mit ihm versöhnt.....dann ging es ne zeitlang gut, dann hab ich gedacht, irgendwann muss er doch wieder zu uns zurückkommen, da ging es mir nicht schnell genug .......aber jetzt will ich MICH wieder aufrappeln ....und ihn seine Therapie machen lassen ,egal wo er da hin zieht. Mich spontan dazu enscheiden, ob ich ihn sehen will, ob es mir gut tut an diesem Tag oder nicht.....und dann einfach ein Jahr rumgehen lassen........ :=o

Wenn ich unseren Sohn anschaue, wünsche ich mir nichts sehnlicheres, als das wir alle wieder zusammenleben können, und vor allem mit unseren Problemchen zurecht kommen können.....

Ich bemühe mich, die Kraft dafür zu haben !

SRhFeevp8N4


Hallo Nadine_28,

schön, dass ich dir Mut machen konnte mit meinem Text. Ich hatte eigentlich eher befürchtet, dich völlig zu deprimieren damit. Aber gut, nachdem du schon einiges an Fachliteratur durch hast, kann dich wohl so schnell nix mehr schocken. ;-) Es war natürlich auch nicht mein Ziel, dir die schlimmsten Zeiten anzukündigen, aber ich denke, gerade bei Borderline ist allzu positives Denken reine Augenwischerei und nicht fair. Es ist einfach traurige Tatsache, dass die meisten Betroffenen beziehungsuntauglich sind, es auch sehr lange bleiben, das Zusammenleben von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet ist und es eine Störung ist, die sehr, sehr lange andauert (oder eben für immer) bzw. sich nur sehr langsam bessert (wenn überhaupt).

Da du ja wie gesagt mit deinem Partner schon recht lange zusammen bist, denke ich auch, dass es wohl einigermaßen funktioniert hat. ;-) Deswegen sträube ich mich auch dagegen, zu sagen "Borderliner sind prinzipiell beziehungsuntauglich" weil ich auch schon seit Jahren fest liiert bin. Man ist und bleibt ja trotz gleicher Diagnose letztendlich immer noch ein Individuum. Warum sollte man auch nicht einmal ein "besonderer" Borderliner sein? ;-)

Da ich fast jeden Tag an meinen Ex denke und was er gerade durchmacht, habe ich mich wirklich dazu entschlossen professionelle Hilfe aufzusuchen. Allerdings kenn ich hier in meiner Gegend keine Selbsthilfegruppen für Angehörige....aber ich werde zu meiner Hausärtzin gehen und mit ihr mal darüber reden, vielleicht kann sie mir ja weiterhelfen.

Das finde ich eine sehr gute Idee! :)^ Eventuell bringt dir auch eine Selbsthilfegruppe für Borderliner was - oft sind da auch Angehörige mit dabei. Es ist leider sehr häufig so, dass Beziehungen eben an den Problemen des Borderliners scheitern - entweder aufgrund der Problematiken selbst (Idealisieren/Abwerten, Lügen, ...) oder eben daher, weil sich aller nur noch um den Erkrankten dreht und die Bedürfnisse des gesunden Partners zu kurz kommen. Oder aber dieser ist so darauf bedacht, den Partner nicht zu reizen, dass er den Bordi "wie ein rohes Ei" behandelt und sich aus Angst vor Wutausbrüchen kaum noch was zu sagen/machen traut. Oft wird aus einem gesunden Partner ein Co-Abhängiger, der sich nicht traut, den Borderliner zu verlassen, weil man ja nie weiß, ob derjenige sich was antut. Also erträgt man den "normalen Bordie-Wahnsinn" mehr oder minder und geht dabei leider auch oft zugrunde... {:(

Es ist natürlich um deiner selbst willen enorm wichtig, dass du für dich einen Weg findest, mit der Erkrankung umzugehen und dabei selbst stabil bleibst. Zum anderen hat niemand was davon, wenn du aus Solidarität mit unter gehst. Dazu kommt natürlich auch, dass der Erkrankte häufig massive Schuldgefühle bekommt, wenn er sieht, wie der Partner unter einem leidet, so dass sich die Erkrankung in der Regel verschlimmert. ("Oh nein - meinem geliebten Partner geht's WEGEN MIR schlecht!") Schuldgefühle sind auch wieder Emotionen, die bei Borderlinern sowieso schon extrem stark vorhanden sind - wenn die dann verstärkt werden, kann man sich ja vorstellen, wie's dann weitergeht... :=o

Wichtig ist dennoch auch zu wissen, dass es sich bei Borderline zwar um eine ernsthafte Erkrankung handelt, aber trotzdem jeder Mensch auch ein Hirn zum Denken hat. Soll heißen: Nicht an allem und jedem Handeln eines Borderliners trägt die Erkrankung Schuld. Auch diese Unterscheidung ist für Angehörige oft schwierig - auch von daher finde ich Informieren über die Erkrankung immens wichtig. Ein TEIL der Persönlichkeit ist gestört - NICHT ALLES. (Wobei's natürlich einlädt, alles auf die Erkrankung zu schieben a'la - ich kann nicht anders, ich bin Bordie... %-|)

Darf ich fragen, wie sich die Krankheit bei deinem Expartner äußert? Ich frage von daher, weil ich bis jetzt ja relativ allgemein gehalten schreibe und keine Ahnung habe, inwiefern du damit was anfangen kannst. ;-) Gerade Borderline wird ja sehr oft sehr vorschnell diagnostiziert (die Diagnose Borderline wird ja immer sehr kritisch gesehen von Fachleuten).

Ich möchte ihm natürlich beistehen und geduldig sein, aber ich darf mich selbst nicht vergessen und das hab ich die ganzen 8 Monate gemacht. Er rief an, kann ich vorbeikommen, ich möchte dich und meinen Sohn besuchen kommen, zack hab ich natürlich gesagt ja. Dann kann er meistens nur gerade mal 2 Stunden bleiben, weil dann der Druck anfängt sich in ihm aufzubauen und er will nur noch weg.

Das kann ich gut verstehen - gerade jetzt, wo er im Krankenhaus ist, kommen deinen Bedürfnisse ja WIEDER zu kurz. Ebenso wie in der Zeit zuvor. Ich kann dir leider nicht einmal sagen, dass das die nächsten Jahre anders sein wird. :-/

Aber dann versuche ich genau das alles durchzugehen, was du geschrieben hast, was der Borderliner alles durchmacht; das ist mit Sicherheit noch schwerer......

Das auf jeden Fall aber auch DU hast das Recht, ernst genommen zu werden und ich hoffe, du hast Freunde, Bekannte, Ärzte, etc. mit denen du DEINE Anliegen besprechen kannst und wo man sich um DICH kümmert. So tragisch das natürlich ist, wenn jemand an Borderline erkrankt ist - du hast genauso ein Recht auf körperliche und psychische Stabilität. :)z Sorry, wenn ich das so oft wiederhole aber ich lese eben auch raus, dass du oft zu kurz gekommen bist - das passiert eben sehr häufig aber auch DU solltest mal auf andere Gedanken kommen oder was machen, was DIR gut tut. Vielleicht kannst du die Zeit, wo er weg ist auch ein wenig dafür nutzen, selbst etwas Kraft zu tanken? Die wirst du nämlich brauchen, wenn du weiterhin mit ihm zusammenbleiben möchtest. ;-)

Und wie gesagt: Oft gehen die Erkrankten aus LIEBE zum Partner auf Distanz. Sie haben Angst, den Partner mit ihrer Art zu verlieren! Sie hassen sich für das, was sie ihren Partnern antun und sind der Ansicht, dass sie diese am wenigsten verletzen, wenn sie den Kontakt abbrechen.

Ich wünsch dir verdammt viel Kraft und Geduld! Scheue Dich nicht, Dir Hilfe zu holen - du wirst sie brauchen!

:)* :)* :)* :)* :)*

N:adiSne4_28


Guten Morgen Sheep84 !

Nein, deprimiert hast du mich mit deinen Texten nicht, im Gegenteil ich will alles aufsaugen über das Thema was nur geht und bin über jede Information und Erzählung seiner Erlebnisse dankbar. Ist ja auch doch schon ein sehr komplexes Thema und nur recht wenige kennen sich mit der Krankheit aus, geschweige dass sie mal was davon gehört haben. Deswegen ist es auch mit meiner Familie und mit meinen Freunden recht schwierig darüber zu reden, viele sagen vergiss ihn, lass ihn fallen, der ist doch ein ..... und so weiter. Meine Freundinnen denken oft, ich will ihn einfach nur in Schutz nehmen, wenn ich versuche zu erklären, warum er einige Sachen macht oder eben auch nicht. Auch für mich ist es da sehr schwierig zu gucken, was er wegen der Krankheit nicht kann, oder einfach seine Krankheit vorschiebt, damit er es im Moment etwas leichter hat.

Aufgrund dessen bin ich echt erleichtert, dass ich mich hier angemeldet habe !

Eine wichtige Frage habe ich an dich ?? Hast du Borderline oder dein Partner ?? Aber egal aus welcher Perspektive man es sieht, ich finde es wirklich bemerkenswert wie du das alles so schreibst, und wohl auch meisterst !!

Und wie gesagt: Oft gehen die Erkrankten aus LIEBE zum Partner auf Distanz. Sie haben Angst, den Partner mit ihrer Art zu verlieren! Sie hassen sich für das, was sie ihren Partnern antun und sind der Ansicht, dass sie diese am wenigsten verletzen, wenn sie den Kontakt abbrechen.

Damit hab ich eigentlich am meisten Probleme. Ich hab gedacht nach 5 Jahren Beziehung kann man schon gemeinsam kämpfen und das durchstehen....aber nach der Trennung zu sagen, ich muss jetzt erstmal alleine klarkommen.....obwohl er noch nicht genau wusste, was er hatte.....das hab ich einfach nicht verstanden. Also unsere Beziehung war so an sich ganz schön und gut....aber ich denke auch da hatte er schon so typische Anzeichen für Boderline. Wir haben erst ne Zeit zusammen gewohnt, und dann wollte er unbedingt wieder seine eigene Wohnung, die er vor mir schon Jahre hatte, hat immer alleine gewohnt. Dann sah unsere Wochenplanung so aus....4 Tage mit Familie verbringen und bei mir bleiben und 3 Tage davon hat er sich dann wieder in seine Wohnung verkrochen. Er hatte es in der Zeit geschafft, sein Studium zu beenden und endlich seinen Traumberuf zu haben; hatte auch schnell Arbeit bekommen, war aber immer unzufrieden. Dann kamen die Panik und Angstattacken....und irgendwann kippte er bei mir um. Da fing das dann alles an wo ich sagte, er solle ins Krankenhaus und sich mal durchchecken lassen. Da hab ich mir echt große Sorgen gemacht um ihn ! :°(

Dann nahm alles seinen Lauf.....1 Monat Krankenhaus.....dann wieder raus....umgezogen in eine neue Wohnung, wollte Abstand von mir, wir haben direkt nebeneinander gewohnt, dann kam eine Kur, dauerte fast 2 Monate....hat er aber abgebrochen, weil er meinte sie würde nichts bringen....dann Therapeut aufgesucht.....der meinte dann es wäre Boderline.....er geht regelmäßig zur Psychologin und eben Therapeut.....und jetzt kommt der Aufenthalt wieder in einem Krankenhaus speziell für Borderline und das soll alles max. ein Jahr dauern. Er will wieder dahin ziehen.....wieder weiter von uns weg.....und die Therapie durchziehen.

Das war echt alles sehr viel für mich, immer mit dem Hintergedanken, hey das wird nach der und der Therapie bestimmt besser. Aber da täuscht man sich sehr.....er hat glaub ich die Hoffnung, jetzt dann nach einem Jahr dass er wieder mit seiner Familie zusammenleben kann. Aber ich hab keine Ahnung, ob das jemals wieder gehen wird :°( ?!

Er wirkt manchmal so kalt und herzlos, als wenn ihm das überhaupt nichts ausmacht. Da ist man immer total verunsichert, ob er wirklich an uns hängt, uns liebt und er wirklich Angst hat uns zu verlieren. Ich hab meine Mauern eben nicht bis oben hingezogen und lasse GEfühle zu, was er noch nicht kann und glaub ich auch noch nicht will.

Es wäre alles nicht so schwierig für mich ,wenn er nicht mein Traummann wäre....die meiste Zeit unserer Beziehung war wunderschön, ich konnte mich auf ihn verlassen, er war immer für mich da und hat mir zugehört und mich unterstützt......ich glaubte immer an Heirat, wenn ich ganz ehrlich bin.

Jetzt bin ich allein, mit vielen Problemen die ich bewältigen muss, mit der Frage im Hinterkopf will er jemals wieder zurückkommen, wird er mich noch lieben nach einem Jahr Therapie, was ist wenn er jemand neues kennenlernt....

Für mich weiss ich, dass eine neue Beziehung nur reiner Trost wäre.....ich muss das verarbeiten und lernen, mit mir alleine klarzukommen, mich selbst lieben zu lernen, deswegen bin ich auch oft traurig, weil ich weiss dass eine lange einsame Zeit auf mich zukommt.

Natürlich arbeite ich auch schon fleissig daran, an mich zu denken und Sachen zu machen, die mir gut tun.....dann verfliegen auch oft diese Gedanken, sind nur nachts wieder da...... :-(

Ich hoffe, dass er mich wirklich liebt und nichts mit ner anderen anfängt, und sich mein Kämpfen und Hoffen auch lohnt.

Ich schicke ihm einfach bedingungslose Liebe und bete zu Gott, dass ich auch mal Glück in meinem Leben haben darf !

@:) und danke im Vorraus für alles einfach !

SHheepx84


Hallo Nadine_28,

Nein, deprimiert hast du mich mit deinen Texten nicht, im Gegenteil ich will alles aufsaugen über das Thema was nur geht und bin über jede Information und Erzählung seiner Erlebnisse dankbar.

Dann ist's ja gut. :)z

Ist ja auch doch schon ein sehr komplexes Thema und nur recht wenige kennen sich mit der Krankheit aus, geschweige dass sie mal was davon gehört haben.

Das ist es und wenn man mal was davon gehört hat, dann ist es oft ein völlig verzerrtes Bild. Durch die Sch...Medien (sorry) wird nämlich ein völlig anderes Bild von Borderline gezeigt als es ist. Für die Betroffenen und deren Angehörigen ist das jedoch häufig ein Schlag ins Gesicht, denn Borderline zu haben bzw. zu erleben ist und bleibt die Steigerung der Hölle. In den Medien wird das leider so dargestellt, als sei es "modern" Borderline zu haben und als wäre das ein extravaganter Lebensstil. Von den Qualen der Betroffenen und den vielen Suizidopfern unter den Borderlinern spricht niemand - es ist ja "in" Borderliner zu sein. %-|

Deswegen ist es auch mit meiner Familie und mit meinen Freunden recht schwierig darüber zu reden, viele sagen vergiss ihn, lass ihn fallen, der ist doch ein ..... und so weiter. Meine Freundinnen denken oft, ich will ihn einfach nur in Schutz nehmen, wenn ich versuche zu erklären, warum er einige Sachen macht oder eben auch nicht. Auch für mich ist es da sehr schwierig zu gucken, was er wegen der Krankheit nicht kann, oder einfach seine Krankheit vorschiebt, damit er es im Moment etwas leichter hat.

Es ist auch für einen selbst natürlich sehr schwierig zu unterscheiden, wo fängt die Krankheit an und wo hört sie auf. Ich kann auch verstehen, dass es deine Familie bzw. deine Freunde nur gut mit dir meinen - eine Beziehung mit einem Borderliner ist immer von Auf und Abs gekennzeichnet - erheblich stärker als eine normale Beziehung. Trotzdem haben aber natürlich auch Borderliner gute Seiten, die sie dann eben auch sehr liebenswert machen. ;-) Oft sind Borderliner nicht nur in Bezug auf sich selbst sehr sensibel sondern auch in Bezug auf die Stimmung des Partners. D.h. das Gespür für die Stimmung der Mitmenschen ist viel feiner ausgeprägt. Hinzu kommt, dass viele Bordies hochintelligent sind und man sich mit ihnen auf einem sehr hohen Niveau austauschen kann. Außerdem sind sie trotz ihrer z. T. sehr ablehnenden Art oft sehr einfühlsame und liebevolle Partner, was man angesichts der z. T. üblen Abwertungen kaum glauben kann. Auch sind Borderliner relativ schwer über's Ohr zu hauen - ihr Intellekt und ihr Misstrauen macht es in der Regel schwer, sie reinzulegen oder ihnen ein X für ein U vorzumachen. ;-) Ich will jetzt natürlich die Erkrankung nicht schön reden - um Himmels willen. Mir sind nach wie vor keine Worte bekannt, die die Steigerung der Hölle angemessen beschreiben, die ein Bordie 24 h am Tag erleben muss. Die letzten Zeilen dienen eher als Erklärung, warum von Borderlinern eine gewisse Faszination auch ausgeht. Sie sind nicht nur "Monster", die ihre Partner in den Wahnsinn treiben. Denn das würde kein Partner lange mitmachen. Im Gegenteil: sie sind auf der einen Seite unglaublich einfühlsam und liebevoll, was für den Partner natürlich erst recht verwirrend ist. :=o Dass natürlich deine Freunde und Verwandten dir raten, ihn fallen zu lassen, ist klar, aber sie erleben ihn vielleicht auch nicht, wie er ist, wenn's gut läuft. ;-)

Eine wichtige Frage habe ich an dich ?? Hast du Borderline oder dein Partner ??

Beides. %-|

Aber egal aus welcher Perspektive man es sieht, ich finde es wirklich bemerkenswert wie du das alles so schreibst, und wohl auch meisterst !!

Danke! |-o Naja, schreiben ist das eine - meistern ist das andere. ;-) Es wirkt vielleicht so, als hätte ich alles im Griff und würde das alles üüüüüüüüberhaupt nicht kennen. Leider ist das nicht der Fall - die Erkrankung hat mich voll im Griff (mein Partner ist momentan, wie man so schön sagt: meist symptomfrei). Allerdings hab ich bzw. auch mein Partner mit z. T. ganz anderen Schwierigkeiten zu kämpfen und das ist wieder das, was jeden Borderliner auch wieder einzigartig macht: bei 9 Kriterien, von denen 5 erfüllt sein müssen, gibt es unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten (sorry, dass ich jetzt nicht genau ausgerechnet habe, wie viele ;-) ) der Symptome. Deswegen fragte ich auch, was bei deinem Partner im Vordergrund steht, nicht, dass ich dir was von Selbstverletzungen und Suizidversuchen schreibe und dein Partner hat das womöglich gar nicht... ;-)

Dein Freund soll jetzt für 1 Jahr in ein Krankenhaus für Borderline?! :-o

Dass was du beschrieben hast mit dem Zusammensein (bzw. nicht zusammensein) ist leider so verdammt typisch. Die meisten Borderliner sehnen sich nach Nähe, Geborgenheit und Zuwendung. Sie sind regelrecht süchtig danach wie ein Heroinsüchtiger nach Stoff. Gibt man ihnen dann Nähe und Zuwendung, bekommt der Bordie aber Angst, dass ihm jemand zu nahe kommt und stößt denjenigen dann weg. Nähe heißt für einen Bordie nix anderes, als angreifbar und verletzbar zu werden. Da die meisten Borderliner aber bereits traumatisiert sind, haben sie riesige Angst, wieder verletzt zu werden und tun alles, wirklich alles, um das zu vermeiden. (reiner Selbstschutz zunächst). Das Ende vom Lied ist aber ein Bordie, der die Krise schiebt (er sehnt sich ja eigentlich noch immer nach Nähe und Zuwendung) und ein Partner, der nicht versteht, warum der Bordie ihn mitten im schönsten Kuscheln wieder wegschiebt und ihn anbrüllt, er solle verschwinden... :=o Wie ein Bordie sich dann fühlt, kann man nur erahnen als Angehöriger: Der Erkrankte wird also ständig von seinen Gefühlen hin- und hergerissen. Nicht nur in Bezug auf Sehnsucht/Nähe und Angst vor genau dieser Nähe, sondern auch in Bezug auf ganz viele andere Situationen. Daher kommt auch dieses zum Teil sehr schnelle Umschwanken von Stimmungen: Der Bordie schwankt mehr oder minder permanent zwischen mehreren Gefühlen - je nachdem, wo er gerade mehr hingezogen wird, kommt dieses Gefühl halt zum Vorschein. Im nächsten Augenblick wird er aber mehr an ein anderes Gefühl gezogen - also kommt ein völlig anderes Gefühl zum Vorschein. (Wenn was nicht verständlich ist, bitte nachfragen - ist etwas schwer, das zu beschreiben).

Ich denke, die Diagnose ist nicht soooooooo wahnsinnig wichtig - meistens dient die nur der Krankenkasse. Hilfreich daran ist vielleicht, dass es dann mehr Möglichkeiten gibt, sich zu informieren, weil "das Kind einen Namen hat". Ein anderer Mensch wird man durch die Diagnose in der Regel ja nicht. Ich weiß noch, wie ich damals schwankte (was ganz was seltenes für Bordies :=o ) als ich die Diagnose hörte: Einerseits war ich froh, dass "das Kind endlich einen Namen hat" und man sich Fachliteratur besorgen kann und andererseits ist Borderline mittlerweile leider auch zum Stigma geworden (-> viele Therapeuten weigern sich, Bordies zu behandeln, weil diese als Therapeutenkiller verschrien sind und halt auch sehr schwierig zu behandeln sind). Hinzu kommt das, was ich oben schon erwähnte, dass Borderlin mittlerweile so "modern" geworden ist, dass die wirklich Erkrankten oft nicht mehr ernst genommen werden, weil viele Wald- und Wiesendoktoren sehr schnell diese Diagnose vergeben, weil ihnen nix besseres einfällt. Es ist erschreckend, wie schnell die Diagnose mittlerweile auch von Hausärzten gestellt wird, die weder das Fachwissen noch die Erfahrung mit diesem Krankheitsbild haben.

Leider kann ich dir nix dazu sagen, ob's nach diesem Jahr Therapie wirklich besser werden wird - in die Zukunft kann niemand sehen und vielleicht tut ihm das Jahr Trennung mal ganz gut um sich voll und ganz auf sich zu konzentrieren. Wenn er sich danach wieder auf euch einlassen kann, hätte sich das doch gelohnt, oder? Ein Jahr Pause kann auch wirklich eine Chance sein! Und wie gesagt: Eventuell gibt's ja auch die Möglichkeit, ein Gespräch zu 3. zu führen oder als Partner in die Behandlung mit eingebunden zu werden?!

Er wirkt manchmal so kalt und herzlos, als wenn ihm das überhaupt nichts ausmacht. Da ist man immer total verunsichert, ob er wirklich an uns hängt, uns liebt und er wirklich Angst hat uns zu verlieren.

Es macht ihm mit Sicherheit was aus, aber das Zeigen von Gefühlen macht ihn angreifbar und verletzbar - also zeigt man am besten keine, denn dann muss man nicht befürchten, dass einem jemand zu nahe kommt (siehe oben).

Es wäre alles nicht so schwierig für mich ,wenn er nicht mein Traummann wäre....die meiste Zeit unserer Beziehung war wunderschön, ich konnte mich auf ihn verlassen, er war immer für mich da und hat mir zugehört und mich unterstützt......ich glaubte immer an Heirat, wenn ich ganz ehrlich bin.

Das ist eben die andere Seite, die ich oben ansprach: Wir sind nicht ausschließlich Monster, die unsere Partner in den Wahnsinn treiben. ]:D

was ist wenn er jemand neues kennenlernt....

Diese Gefahr besteht natürlich immer - auch ohne Therapie. Ich verstehe deine Gedanken - ein Jahr ist verdammt lange. Aber du zerstörst dich selbst damit, wenn du dir das immer vorstellst und darüber nachdenkst, denn selbst wenn: Du wirst es nicht verhindern können. Vermutlich wirst du ihn auf jeden Fall verlieren, wenn du ihn bedrängst und unter Druck setzt.

Natürlich arbeite ich auch schon fleissig daran, an mich zu denken und Sachen zu machen, die mir gut tun.....dann verfliegen auch oft diese Gedanken,

Das ist gut und eben auch echt wichtig - vielleicht kann nicht nur er sondern auch du in diesem Jahr Kraft schöpfen für einen gemeinsamen Neustart?!

Ich hoffe, dass er mich wirklich liebt und nichts mit ner anderen anfängt, und sich mein Kämpfen und Hoffen auch lohnt.

Das hoffe ich auch für dich! :)*

:)*

*:)

Nua=diYne_x28


Hi Sheep !!

Das ist wirklich gut, dass du mir soviel darüber erzählst, das hilft mir ungemein. Wenn man immer selbst betroffen ist, denkt man ja immer...hey warum immer ich.....aber das es so viele Menschen gibt, die es vielleicht noch schlimmer getroffen hat, daran denkt man zu dem Zeitpunkt gar nicht. Deswegen hab ich mir heute ein neues Buch gekauft, was mal nicht mit Borderline zu tun hat.....Das Glück beginnt in dir heisst das und ich freu mich schon, dass heute anfangen zu können zu lesen. Ich brauche einfach gute Gedanken ....... !

Heute hat sich mein Ex bei mir per Sms gemeldet....nach fast einer Woche nicht sehen und hören....er schrieb, dass er einen nervlichen Zusammenbruch hatte und hat mich gefragt, wie es mir geht. Wie soll es mir schon gehen ??? 8 Monate ohne ihn....und dann jetzt sein Zusammenbruch.....aber wenn ich mich wieder aufdränge ihm helfen zu wollen, dann ist es wieder falsch und wenn ich nicht geantwortet hätte auch. Das ist wirklich krass, manchmal gar nicht zu wissen, wie man reagieren soll. So hab ich auf die Frage wie es mir geht gar nicht geantwortet, sondern ihm nur gute Besserung gewünscht auch per Sms..... Ich hatte am Anfang unserer Trennung auch einen schweren Zusammenbruch gehabt, aber er hat sich da nicht wirklich um mich gekümmert, mein Körper weiss, dass er sich das wegen meinen Kindern nicht leisten kann, deswegen vegetiert er im Moment nur vor sich hin und macht das, was er machen muss. Das ist der Nachteil, wenn man Mutter ist, die Väter entziehen sich immer schnell der Verantwortung und die Mütter müssen alles ausbaden....naja nicht immer, aber oft hört man das.

Dein Freund soll jetzt für 1 Jahr in ein Krankenhaus für Borderline?! :-o

Ja ganz schön lange was.....so hab ich auch geguckt. Das er dann eben zu diesem Krankenhaus hinziehen möchte ( er weiss noch nicht, wohin es geht ) , ist viel schlimmer für mich. Am Anfang hatten wir gesagt wir brauchen Abstand....aber ich finde wir driften immer mehr auseinander. Ich kann ihn auch verstehen, er zieht dorthin, weil er sich ein Stück zuhause fühlen möchte, ein Jahr ist ja verdammt lang.....und er möchte die Therapie durchhalten und nicht wieder abbrechen wie bei der Kur. Er hatte es sich dann so gedacht, dass er jedes zweite Wochenende uns besuchen kommt, und VIELLEICHT bei uns übernachtet....man könnte sich ja näher kommen.....und ich weiss nicht so recht, ob uns allen das gut tut. Weil wenn er dann kommt, dann möchte ich ehrlich gesagt auch mal langsam was von ihm haben...ein bisschen kuscheln oder zärtlich zueinander sein.....das vermiss ich echt schon sehr :°(. Aber wie du schon sagtest, man kann leider nicht in die Zukunft gucken....

Deswegen fragte ich auch, was bei deinem Partner im Vordergrund steht, nicht, dass ich dir was von Selbstverletzungen und Suizidversuchen schreibe und dein Partner hat das womöglich gar nicht.

Also suizidgefährdet ist er nicht, er verletzt sich in dem Sinne selbst, dass er sich überfrisst und dann kotzt. Gewaltätig ist er Gott sei Dank auch nicht, er ist ein sehr liebevoller Mensch eigentlich. Sein größtes Problem ist eben die Nähe, die Angst verletzt zu werden und das Zusammenleben mit seiner Familie. Er würde gerne ein Haus haben, mit riesen Garten wo die Kinder spielen könnten und wir ruhig und glücklich leben könnten, aber er kann es halt nicht. Früher hat er auch viel mit seinem Sohn gemacht, selbst das fällt ihm jetzt total schwer und unser Sohn war echt ein glückliches und zufriedenes Kind. Tut schon weh, wenn er an seinem Bett das Bild von Mama und Papa hängen hat und sagt, wenn Papa wieder gesund ist, dann ist alles wieder gut. Er weiss, dass Papa krank ist und ins Krankenhaus muss.....man kann ja so einem Kind nicht alles erklären, aber wenigstens kindgerecht, besser als anlügen.

Naja, im Moment bin ich noch etwas überfordert und weiss nie so recht, wie ich auf was reagieren soll....melde ich mich zurück....sag ich , ich möchte keine Besuche,sondern er soll seinen Sohn lieber abholen..... geh ich ans Telefon oder nicht. Ich hab keine Ahnung was gut ist :-(

Nachher denkt er, ich liebe ihn nicht mehr, obwohl er es eigentlich schon längst begriffen haben sollte !

Lebst du mit deinem Partner zusammen ?? Ist schon erstaunlich, wie unterschiedlich diese Krankheit sich auswirken kann !!

Liebe Grüße ! *:)

a5ninx82


Hallo,

ich selber habe auch Borderline.Ich kann nur dazu sagen das alles was Du von Deinem Freund geschrieben hast mir sehr sehr bekannt vorkommt leider :-(.

Ich habe seit 7 Jahren eine Beziehung und wunder mich immer das wir überhaupt noch zusammen sind weil es echt beschissen ist mit dieser Krankheit eine Beziehung aufrecht zuerhalten. Grad noch am We bin ich hier wieder Amok gelaufen und mein Freund muß das ertragen ich schäme mich immer sehr! Du kannst mich alles fragen was Du möchtest, das wichtigste für borders. ist das richtige Verständnis und das hat fast nur ein Psychologe. Ich kann mir vorstellen wie schlimm das für Dich ist ich wünsch Dir alles alles Gute

glg

N{adihne_2x8


Hallo anin82 !!

Schön dass du dich dazu gemeldet hast, je mehr ich lesen kann desto besser !!

7 Jahre eine Beziehung mit Borderline ?? Da hast du glaub ich einen super Partner erwischt, der dich wohl über alles liebt, was ?!

Ich darf dich alles fragen ? Na dann fang ich mal an.....

Hast du eine Therapie gemacht oder warst du schonmal deswegen in einem Krankenhaus ?

Mein Partner ist nämlich letzte Woche (falls du es noch nicht gelesen hast oben ) in ein Krankenhaus extra für Borderline gegangen, was mich so geschockt hat ist, dass der Aufenthalt solange dauern soll......kannst du was dazu sagen ?!

Anscheinend gefällt es ihm da, er sagt es macht ihm Spaß. Und ich bin sehr stolz auf ihn, dass er das alles macht....und solange werde ich warten und hoffen, dass er wenn er wieder kommt, etwas besser mit der Krankheit umgehen kann und mit uns leben kann !!!

Wohnst du mit deinem Freund zusammen, oder habt ihr auch getrennte Wohnungen ?!

Wie geht dein Partner mit der Sache um ??? ? Ich hatte am Anfang sehr viel Schwierigkeiten mit der Distanz, hab aber auch nicht gecheckt, dass es wegen einer Krankheit so ist....mittlerweile kann ich etwas besser damit umgehen.....für meine Kinder ist es nur schlimm. Ich finde, sobald Kinder damit drin sind...ist es noch schwieriger......aber wir versuchen echt das Beste aus der Sache zu machen und sind viel unterwegs.....und reden auch darüber, wenn sie Bedarf haben. Wir haben eben halt alle die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass wir bald wieder eine Familie sein können.......

Ich freu mich auf eine Antwort von dir und vielen lieben Dank !!!!!! *:) @:)

Deine Nadine_28

afnin8x2


hallo nadine

leider hab ich grad kaum zeit aber heute abend werde ich dir antworten

bis dahin lg *:)

a(ninX82


morgen nadine,

so jetzt versuche ich von oben nach unten dir antwortrn zu geben.

zu meinem patner muß ich leider sagen das ich glaube er hat nicht so viel verständnis dafür wie du! er setzt sich zb nicht mit diesem thema auseinander deswegen kannst du dir ja vorstellen wie es hier teilweise abgeht!ich habe nicht seit 7 jahren borderline " entdeckt " wurde es bei mir vor ca 4 jahren..wir sind halt schon 7 jahre zusammen.also zur zeit bin ich noch bzw wieder in therapie. ich war auch in einer psychatrie doch mir hat es nicht geholfen das manche für 1 jahr da sind kann gut möglich sein regel ist so 6 monate!ja ich wohne seit november 08 mit meinem freund zusammen aber glaub mir es ist so schwer für mich nicht immer weg zu laufen ich habe das genauso wie dein freund es ist unbeschreiblich doch ich glaube das du eine sehr liebevolle frau bist und du ihm gutes verständnis entgegen bringst.das du zu ihm stehst und wartest finde ich super weil er dich mit sicherheit sehr liebt so wie ich meinen freund doch ich kann es ihm auch kaum deutlich machen.gestern zb hatte ich voll das bedürfnis ihn zu drücken und bei ihm zu sein doch ich konnte nicht und habe mich wieder zurückgezogen!leider... das ist zwar nicht immer so aber sehr sehr oft!!es gibt ja viel möglichkeiten von borderline was für zeichen hat dein freund außer wegzugehen? bei mir zb ist es so ich bin : explosiv-weinerlich-nervös-erkenne mich nicht (habe also keinen bezug zu mir)-ich raste richtig aus so das mein freund sich auf mich werfen muß um mich zu schützen vor mir selber das passiert ca 2 mal die woche!sex haben wir auch nicht ich kann einfach nicht.2008 wäre ich fast gestorben weil ich mich fast zu tode gehungert habe ich sah sehr schlimm aus!wenn ich dir einen tip geben darf setz dich mit einem therapeuten auseinander und lass dir einfach zu borderline was erzählen.es ist fast unmöglich richtig mit diesem problem umzugehen.aber du machst das schon echt gut wichtig ist nur das RICHTIGE VERSTÄNDNIS geduld und liebe zu deinem schatz.lass dir auch viel von ihm erzählen und hör zu. ich weiß du bist eine mami und hast auch sorgen du brauchst jetzt ein dickes fell und viel kraft. schau deine süßen kinder und sieh das positive ich bin mir sicher ihr habt eine große chance als familie irgendwann normal leben zu können.so das erstmal von mir würde mich freuen von dir zu hören und wie es deinem schatz in der klinik geht!!!bis dahin glg und kraft @:) :)*

S1hee`p84


Hallo Nadine,

sorry für die späte Antwort, aber ich krieg' das mit dem Antworten nicht immer so auf die Reihe, wie ich das gerne hätte. :-/

Ich freue mich auf jeden Fall, dass ich dir weiterhelfen kann und finde es gut, dass du dir ein anderes Buch gekauft hast, das nix mit dem Thema zu tun hat. Gerade am Anfang, wenn man die Diagnose "neu" bekommen hat, informiert man sich oft an allen Ecken und Enden über das Thema. Ich find das auch gut, aber es gibt eben auch noch andere Themen auf der Welt als diese Sch... Erkrankung. Sie nimmt zwar im privaten, sozialen und beruflichen Bereich sehr häufig eine große Rolle ein, aber trotzdem gibt's einfach noch was anderes, was nicht weniger wichtig ist. Letztendlich muss man sich aus der Fachliteratur sowieso raussuchen, was einem was bringt und was nicht, weil die natürlich sehr allgemein gehalten sind und unter Umständen zum Großteil Problematiken beschreiben, die beim einen oder anderen einfach nicht da sind. Ich zumindest konnte immer 2/3 der Fachbücher (bzw. des Inhalts der Fachbücher) in die Tonne kloppen, weil einfach nur 1/3 von dem Text dort auf mich zutraf.

Was ist das eigentlich für ein Krankenhaus? Ich frage deswegen, weil ich echt noch nie gehört habe, dass eine Borderline-Behandlung für 1 Jahr stationär geplant ist. Ich kenne Therapien, die speziell für Borderline entwickelt wurden (DBT von Linehan) - aber selbst die gehen "nur" 3-4 Monate. Bei mir hieß es auch, dass die Krankenkasse Stress macht, wenn man zu lange in einem Krankenhaus bleibt. Deswegen würde mich echt interessieren, was das für eine Klinik ist, welches Konzept die haben und wieso die dafür 1 ganzes Jahr brauchen. Darfst mir auch gerne eine PN schreiben, wenn dir hier irgendeine Frage zu privat wird. ;-)

Wie geht's dir denn und was gibt's Neues?

Also ich lebe nicht mit meinem Partner zusammen - er wohnt 100 km weg und wir sehen uns nicht einmal jedes Wochenende. Vielleicht liegt's daran, dass es meist ganz gut funktioniert? ;-)

Ich finde es übrigens seltsam, dass du als Partnerin nicht mit in die Therapie eingebunden wirst. Ok, das war bei mir damals auch nicht, weil ich 500 km von meinem Freund weg war aber ihr habt ja sogar Kinder miteinander und wohnt ja normalerweise auch zusammen!

S"h]eep8x4


Ach so: Sorry.

Ich wünsch dir natürlich weiterhin ganz viel Kraft!

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Viele Grüße

vom Schäfchen *:)

Neadi-ne_<28


@ anin82

Was das Thema Verständnis angeht, kann ich nur sagen, am Anfang hatte ich auch keines !

Ich konnte es einfach nicht glauben, dass er sich von mir getrennt hat wegen der Krankheit, das war schon echt hart für mich und meine Kinder. Da habe ich natürlich auch nicht immer so korrekt gehandelt, wie man sollte.....hab viel Druck gemacht und war sehr anhänglich. Das hat dann sehr lange gedauert bis ich gemerkt habe, dass ich auch ohne ihn glücklich sein muss, da hab ich mich dann mehr mit mir selbst beschäftigt und natürlich auch mit der Krankheit !

Vielleicht dauert es auch noch ein wenig bei deinem Partner, denn eins ist es mit Sicherheit nicht für beide Parteien , leicht !

Das ist wirklich krass, wenn ich lese, dass du gerne deinen Freund drücken möchtest und es aber nicht kannst, so hatte das mein Freund auch. Schade dass die Therapie nicht so angeschlagen hat, aber man darf nie aufgeben...dein Freund steht ja auch zu dir !!!!

Was mein Freund noch für weitere Anzeichen hat............ist das er ausser immer auf Distanz geht, dass er vor allem gerne manipuliert. Er gibt den anderen Leuten immer ein schlechtes Gefühl, obwohl die nichts gemacht haben. Er hatte mich immer gut im Griff.....dewegen war die Trennung auch eine gute Chance für mich an mir zu arbeiten und endlich zu erkennen, dass man sich nicht abhängig machen sollte. Ausserdem wird er schnell süchtig von einer Sache.....entweder ist er spielsüchtig ( wo er denkt, das wäre normales spielen ), dann verprasselt er immer sehr schnell sein Geld ( für Sachen die er als sehr wichtig empfindet ), und er frisst sich voll, um dann den Finger in den Hals zu stecken. Was schon länger nicht mehr vorgekommen ist dass er Panik und Angstattacken bekommt.....so konnten wir eine zeitlang überhaupt nicht weggehen. Ansonsten kann ich über sein Verhalten nur sagen, dass er manchmal sehr kühl reagiert, obwohl er überhaupt kein kühler Mensch ist......im Gegenteil.

Ich für mich kann nur sagen, dass der Abstand sehr gut ist im Moment, dass er jetzt ins Krankenhaus gegangen ist kam ja sehr schnell und ich melde mich nur bei ihm, wenn er mir eine Mail oder eine Sms schreibt; sonst arbeite ich nur an mir und mit meinen Kindern. Jetzt fängt er natürlich an sich Gedanken zu machen, wie er es mir in einer Sms vor kurzem mitteilte....dass er Angst hat, wenn er bereit ist wieder eine Beziehung mit mir einzugehen, dass dann sein Zuhause nicht mehr da ist. Aber da muss er durch, ich habe schliesslich auch sau Angst, dass er nie mehr wieder kommt......so muss jeder sein Laster tragen. Er meldet sich leider nur einmal die Woche per Sms, aber so wie er schreibt, geht es ihm im Moment sehr gut; das Krankenhaus hat wohl ein sehr gutes Angebot.

Ich wünsche dir auch sehr viel Kraft :)* und hoffe, dass dein Freund bald besser damit umgehen kann...... :)_

NPadine1_2&8


@ Sheep84

Mit den Büchern hast du vollkommen recht, viele kann man einfach nur in die Tonne kloppen, es dauert bis man ein Buch gefunden hat was wirklich hilfreich ist. Ich für meinen Teil kann nur sagen, dass ich ständig darauf gewartet habe, dass ich so etwas lese wie das genau bei mir abgelaufen ist. Dass man von einem Buch etwartet, genaue Konstruktionen zubekommen, wie man was im Alltag anwenden kann und was eben nicht. Bei dem vielen Lesen habe ich einfach gemerkt, dass ich nur selbst wissen kann, was richtig für mich ist und wie ich handeln muss.....indem ich einfach auf meinen Körper höre und auf meine Gefühle. Meine Gefühle zeigen mir im Moment, dass es gut ist, das mein Freund ganz weit weg von mir ist, auch wenn ich ihn vermisse. Aber lieben heisst, loslassen und das tue ich....letzendlich hab ich es nicht in der Hand, ob er zurückkommt oder nicht. Er muss freiwillig und gerne zurückkommen, deswegen möchte ich nur wissen, ob es ihm gut geht und mehr nicht.

Ich kann dich gut verstehen, dass du mich fragst, was das für ein Krankenhaus ist *g*, ich hab ja auch doof geguckt als er mir sagte für ein Jahr.....aber da ich gar nicht so viel wissen möchte von ihm, weiss ich auch noch nicht, in welchem Krankenhaus in welcher Stadt er ist.

Aber dieses Wochenende kommt er nochmal nachhause um noch irgendwelche Sachen zu klären und da wollte er uns besuchen kommen; da wird er bestimmt irgendwas erzählen.

Wenn ich es dann weiss, werde ich dir das dann auf jeden Fall schreiben !! Und übrigens finde ich es auch sehr merkwürdig, dass ich noch bei keiner Therapie mit einbezogen wurde; ich denke, dass mein Freund das noch nicht wollte und er vielleicht denkt, dass es sich so erstmal alles um ihn dreht. Ich hätte es mir sehr gerne gewünscht, mal dabei zu sein ,aber was nicht ist, kann ja noch werden, vorraus gesetzt er möchte das auch und hat Interesse daran !

Ansonsten gibt es bei mir nichts Neues, ausser das mich meine Kinder reichlich auf die Probe stellen und ich zur Zeit sehr konsequent sein muss......da bin ich abends immer sehr erschöpft und müde zzz. Aber ich freue mich schon auf den Sommer, da kann man wieder länger raus und viel mehr Sachen machen......der Winter hat jetzt gereicht !!!!

Wenn es bei euch so gut funktioniert, dann macht ihr wohl was richtig. Wenn beide das in Ordnung finden....dann ist das okay. Für mich wäre das jetzt nur etwas um eine Zeit zu überbrücken.....aber mein Traum ist es mit meiner Familie in einem großen Haus zu wohnen, mit einem wunderschönen Garten, der nur für uns ist und uns keiner stören kann. Wie sieht dein Traum aus ?? ( Wenn es nicht zu persönlich ist )

Natürlich schicke ich dir auch sehr viel Kraft :)* :)* :)* und fühl dich ganz doll gedrückt :)_ !!!

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