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Meine Familie ist zerstört und ich bin schuld

Thors%tIenv hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen wie ihr schon in der Überschrift gelesen habt hab ich die Schuld daran das meine kleine Familie zerstört ist und ich am ende bin.

Ich habe meine Frau vor 11jahren kennengelehrnt vor 3Jahren ist ein Wunschkind von und geboren (leider das einzige da ich keine kinder mehr zeugen kann). vor 2jahren kurz vor dem Tod meines Letzten angehörigen (meine Mutter) haben wir geheiratet. soweit war ja alles noch im rahmen.Doch ich fing an mich im www.zu verkriechen so das wir nach und nach alle freund verloren was mir garnichts ausmachte ich hatte ja mein internet aber es wurde immer schlimmer und ich habs nicht mehr realiesirt meine Frau versuchte mich rauszuholen aus dem teufelskreiß doch ich ließ sie gar nicht mehr an mich ran. ich hatte keine zeit mehr weder für sie noch für mein kind . so ging das 1/2jahr und nun hatt meine Frau mich verlassen und das war der Punkt wo es klick gemacht hatte aber leider zu spät.ich habe versucht sie zu überzeugen das ich es ändere doch sie sagt nein(dabei liebe ich die beiden immer noch so sehr und ich weiß das ich einen riesen fehler gemacht habe. ich werde auch eine Thrapie beginnen in ca 2wochen in dennen ich hoffe wieder mit Menschen umgehen zu können und auch merke das es noch was anderes gibt als das www. ich weiß das bringt mir meine Familie warscheinlich auch nicht zurück ich war schon soweit das ich nicht mehr leben wollte (die einweißung ins kranken haus war auch auf suizidgefahr ausgestellt (aber ich hoffe das ich es jetzt unter kontrolle habe) ihr wundert euch sicher warum ich dann immer noch im www rumgeister dieses ist einfach nur ablenkung obwohl ich es hasse da ich weiß das es meine Familie zerstört hatt. aber ich habe sonst niemanden mit dem ich reden kann

Antworten
biritt4afunX18x9


Hallo!!

Es tut mir leid, für Eure Trennung. Vielleicht braucht Deine Frau jetzt einfach nur Zeit, weil sicher das Vertrauen zerstört ist.

Ich habe meinen Anschluss jetzt ein Jahr und mein Ex-Freund hatte mich irgendwann nur noch besucht um vor dieser Kiste zu sitzen. Ich durfte ihn nicht einmal ansprechen, weil er ja immer Wichtiges zu tun hatte. Er wurde richtig websüchtig. Bei uns lag aber das wesentliche Problem ganz woanders. Wir sind uns schon vorher sehr auf die Nerven gegangen. Ich habe viel gemotzt, weil mir immer was nicht passte. Nur hatte ich meistens recht und das wiederholte Motzen ging ihm gehörig auf die Nerven, was ich verstehen kann, denn ich konnte es selbst nicht mehr hören. Er hätte aber nur mal mehr Aufmerksamkeit zeigen brauchen und weniger meine Katzen ärgern sollen.

11 Jahre sind eine sehr lange Zeit und ich kann mir auch vorstellen, dass Deine Frau Dich noch liebt.

Vielleicht solltest Du Dich mit ihr zusammen setzen und reden. Aber Du sollte nich von Dir sprechen. Frag Deine Frau, was sie sich wünscht, sofern sie nicht komplett von einem Neuversuch abgeneigt ist. Wenn sie sich Zeit wünscht, gib sie ihr. Aber auch eine negative Entscheidung musst Du respektieren.

Ich finde es toll, dass Du eine Therapie machen möchtest. Kann ich nur empfehlen. Selbsterkenntnis ist ein wichtiger Schritt.

Kopf hoch :-)

Britta

J3uliaZnie


Eine gute Entscheidung, eine Therapie zu beginnen, um Dir aus Deiner www-Sucht helfen zu lassen! Erzähle wie es dazu gekommen ist (Tod der Mutter ist ein sehr einschneidendes negatives Erlebnis!!)

Ich denke, erst nach der Therapie, wenn Du wieder zu Dir selbst gefunden hast, und Du wieder mehr Selbstvertrauen hast, kannst Du alles klarer sehen und eventuell Deine Frau und Dein Kind um einen Neuanfang bitten.

Informiere Deine Frau, dass Du eine Therapie machst, dann merkt sie, dass Du Dich drum kümmerst.

Da Du jeglichen Kontakt zu Euren Freunden abgebrochen hast, hoffe ich für euch, daß sie dennoch Verständnis haben für Deine Lage. Was meistens hilft, ist offen und ehrlich zu sagen, was Sache ist.

Ich denke, Deine Selbsterkenntis ist sprichwörtlich der erste Weg zur Besserung ;-)

Und was das www betrifft: Finger weg, besonders nach der Therapie! Es gibt doch so viele schöne andere Dinge, die man gemeinsam unternehmen kann.

Viel Glück für Dich und schreib mal, wie es so weitergeht bei Dir.

LG Juli

bMlautmachexr


Therapie ist gut

Ich habe selbst sehr gute Erfahrungen mit Psychotherapie gemacht. Verhaltensweisen, die mir ein normales Leben sehr erschwert haben, bin ich losgeworden, und ich verstehe mich besser, kann besser mit mir umgehen.

Vielleicht - ich wünsche es Dir! - bekommst Du später auch Deine Familie zurück. Wenn Du vom Internet etwas losgekommen bist, kannst Du ja Deiner Frau die detaillierte Abrechnung zuschicken, dann sieht sie, dass Du Fortschritte machst (schreib aber einen Hinweis dazu, damit sie auch versteht, was das soll ;-) ).

Aber bring Dich zuerst selbst auf die Reihe, das ist für Dich und die Familie am besten.

Und - ich weiß, leicht gesagt - quäl Dich jetzt nicht mit Schuldgedanken. Das frisst nur sinnlos Kraft. Denk lieber nach vorn: "Jetzt tu ich alles, um aus dem Schlamassel wieder rauszukommen!"

Gruß von

dRopxpio


und vor allem ein gut gemeinter ratschlag

( weil ja immer alle höre wollen wies lief)

Lass dich hier bloss nicht mehr blicken!

das netz ist ja wohl nicht die anlaufstelle für ebendieses problem

Tworstxenv


Ich danke euch erstmal alle für die Antworten

Ich muss dazu sagen das meine Frau mir sagte das sie zeit bräuchte aber im gleichen atemzug sich eine andere wohnung und sich komplett umgemeldet hatt.

Unsern kleine aus dem kindrgarten genommen hatt (in den er 14tage voher zum 1x gegangen ist und gerade freunde gefunden hatt)

Aber ihr habt recht mit dem was ihr sagt (auch wenn ich mommentan leider keine Perspektive habe nur am heulen naja wer es kennt weiß wie es ist)Ich werde ihr zeit geben . Leider kann ich nicht mit meiner Frau reden da sie mich immer wieder wegdrückt wenn ich anrufe.Aber ich habe es ihr in einem Brief(das 1x seit 11jahren das ich wieder einen Brief geschrieben habe)mitgeteilt das ich eine Therapie machen werde

d#erK:atrixn


Du solltest eine Hoffnung haben,

mit der Du die Therapie beginnst. Am besten natürlich die Rückkehr von Frau und Kind. Allein besteht immer die Gefahr eines Rückfalls. Wenn sie sich aber eine eigene Wohnung genommen hat, denke ich nicht, daß sie die so schnell wieder kündigt. Das sieht doch irgendwie endgültig aus. trotzdem, daß 0,5 von 11 Jahren so radikal wirken? War da wirklich nicht noch was anderes?

Ich kann auch Stunden im Netz verbringen, aber wenn jemand an der Tür klingelt oder ein Termin drängt, kann ich von einer Minute zur anderen aufhören und was anderes machen. Ich denke also, daß ich noch zu retten bin... ;-)

Völlig dem net adé zu sagen, halte ich nicht für so sinnvoll. Es gibt ja auch viel sinnvolles dabei. Zeige Dir selbst, daß Du mit dem net umgehen kannst. Daß Du es beherrschst, nicht es Dich.

TUors)tenxv


@ derKatrin

Klar war da bestimmt noch andere sachen das bleibt ja in 11jahren nicht aus.

aber es war einfach der Blick für die Realität denn ich verloren habe alles um mich rum war mir egal doch jetzt weiß ich das es mir mein leben zerstört hatt weil meine Familie das einzige war was mich nach dem tod meiner Mutter aufgefangen hatte. meine Frau sagte mir auch das sie sehr oft versucht hatt mich zurück zuholen ins wirkliche leben doch ich habe es erst jetzt (wo es zu spät ist) kapiert

dherKaMtrixn


Es ist ja wohl eine Sucht

Bist Du noch anderweitig suchtanfällig? Irgendwie will mir das nicht in den Kopf, daß einzig das Internet die Kraft hatte, Dich so zu verändern. Was war es da? Sex? Freunde? Spiele?

Halte Dich auf jeden Fall jetzt nicht mit Vorwürfen auf. Du hast das Problem erfaßt und kannst jetzt gezielt dagegen ankämpfen. Tu es erst einmal Deinetwegen. Wenn Du es wegen deiner Frau tust, verlierst Du vielleicht den Mut, falls sie länger brauchen sollte, wieder an Dich zu glauben.

Du kannst ja auch eine Radikaltour versuchen: Setze Deinen PC außer Kraft!

hielkfer:c`hen


lieber torsten

ich habe nicht allzuviel ahnung von psychologie ´, möchte dir aber hiermit mut zusprechen und dir sagen das du mit der therapie auf dem richtigen weg bist ....ich wünsch dir alles liebe ......und halt die ohren steif ....... ;-)

T.or8stenxv


Die sache mit dem Pc auf eis legen habe ich gemacht aber das hab ich verworfen da gerade das mein einzige Ablenkgung ist die ich momentan habe wenn ich hier sitze und schreibe kann ich abschalten und muss nicht ewig an mein zerstörtes leben denken wennigstens für eiige Zeit auch wenn es Paradox klickt für manche

bFr)ivttafunx189


Hallo, Thorsten!!

Geh doch mal wieder unter die Menschen. Du sagst, dass Du Freunde hast. Irgendjemand wird doch dabei sein, der Dir die Tür wieder aufmacht. Ruf sie doch einfach an. Kostet vielleicht Mut und Telefongebühren, aber sie freuen sich bestimmt, mit Dir wieder zu reden.

Ich finde es wichtig, sich in Gesellschaft zu begeben. Wenn man allein ist, grübelt man ja doch nur, was einen kaum weiter bringt.

Gruss!

T!orosteJnv


@ brittafun189

das problem ist ja auch das ich keine Freunde mehr habe bzw nichtmal mehr weiß wo sie wohnen.

Mit dem unter Menschen gehn ist so eine Sache da ich angst habe unter Menschen zu gehen dh.die Vereinsammung ist leider auch durch die Anonymytät des Internets entstanden

Tporstexnv


Ich würde gerne leute kennenlernen wenn jemannd aus dem Raum Dortmund kommt und auch Interesse hätte kann er sich ja melden.

Ich habe das mal geschrieben da wer den Threader gelesen hatt weiß das ich einige Probleme habe Leute kennen zu lernen und vieleicht schaffe ich es ja über diesem Weg.

Aber bitte nur ernstgemeinte anfragen meine addy ist offen

Tiorkstexnv


So ich wollte euch mal auf dem laufenden halten.

Gestern hab ich erfahren (nachdem ich in einem Krisenzentrum war weil ich es einfach nicht mehr aushielt)das ich meine Frau in ruhe lassen sollte bei fragen an sie alles nur noch über Dritte. mein kind soll ich nur sehn wann sie es will(war schon beim anwalt deswegen) und nur unter aufsicht. nächste woche will sie zum Anwalt (keine Ahnung wiso eventuell scheidung einreichen?) dann möchte sie nächste woche zu mir kommen um Sachen abzuholen(ich soll aber ja nicht mit ihr über uns sprechen)

Also ich habe das gefühl das sie extrem manipuliert wird weil so wie sie jetzt ist kannte und kenn ich sie nicht.

Aber für mich ist das echt alles verdammt schwer obwohl der Psychater im krisen zentrum mich zum schluß fragte "was erhofen sie sich von der Therapie?"

meine Antwort war "das ich meiner Familie und mir wieder ein normales leben ermöglichen will" ja sagt er das ist doch der Richtige weg.

Aber jetzt frag ich mich was für eine Familie?

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