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Was hat der Psychologe von Verhaltenstherapie-Verlängerung?

L}ordT_Voldeamort


Bei absoluter Antipathie würden die wenigstens Therapeuten (und schon gar kein seriöser Therapeut) mit dir überhaupt erst eine Therapie beginnnen

wirklich nicht :-D

Lrord[_Vo%ldemHoxrt


"andere Leute fragen ob Sie man verlängern kann. Warum fragen Sie sowas nicht?"

das Sie sollte weg |-o

SWhweepx84


wirklich nicht :-D

Wirklich nicht. Dazu dienen ja die Probestunden - nicht nur der Klient/Patient hat das Recht, zu sagen, dass er mit Therapeut XY nicht kann. Auch ein Therapeut muss überlegen, ob er sich eine Zusammenarbeit mit dem "Neuen" vorstellen kann. Ohne ein gesundes Maß an Sympathie (gegenseitig!) kannst du eine vertrauensvolle Zusammenarbeit vergessen.

Und selbst wenn ein Therapeut nach einer Weile merkt, er kann mit dir nicht - er hätte die Therapie noch immer abbrechen können. Da du ja offenbar schon 20 Stunden bei ihm hattest, könnt ihr wohl miteinander. ;-) Könnte er dich nicht leiden, hätte er die Therapie schon längst abgebrochen. :)z

Mir ist schon klar, dass er nicht zu nett sein darf damit den Leuten nicht zu schwer das Ende nachher fällt.

Das nicht unbedingt - er darf schon sehr nett sein, aber eine Therapie ist kein nettes Zusammensitzen beim Kaffeeklatsch sondern harte Arbeit (für beide!). Sie ist nicht immer bequem und angenehm. Im Gegenteil: oft ist die Therapie verdammt schmerzhaft, aufwühlend, (vielleicht auch mal nervig), und, und, und. Es ist die Pflicht und die Aufgabe des Therapeuten, einem "unbequeme" Dinge an Kopf zu werfen - er ist nicht dein Freund, der dir immer nur schmeichelt. ;-) Er ist dein "Lehrer", der dich auch mal kritisieren darf bzw. muss. Ein Therapeut, der dir nur Honig ums Maul schmiert, wird bei dir nicht viel bewegen (innerlich).

Aber ich habe während der Zeit viele Fortschritte gemacht.

DAS ist die Hauptsache. :)z :)^

Eigentlich hat es dein Therapeut gut formuliert: DU entscheidest, ob du noch Ziele hast, die du gerne mit ihm zusammen erreichen würdest. DU entscheidest, ob du noch Lust und Motivation auf/für anstrengende Arbeit hast und DU entscheidest, ob du noch Stunden brauchst.

Wenn er dich nicht ausstehen könnte - warum hat er dir sonst eine Verlängerung angeboten? Da du von dieser Möglichkeit ja offenbar nichts wusstest, wäre es für ihn doch ein leichtes gewesen, dich loszuwerden, oder? ;-)

Lnord4_Vo ldemuort


wäre es für ihn doch ein leichtes gewesen, dich loszuwerden, oder?

ja, nur vielleicht dachte er nachher "mist, wieso habe ich das erwähnt, der wußte das ja gar nicht, dass man verlängern kann"

Könnte er dich nicht leiden, hätte er die Therapie schon längst abgebrochen.

das beruhigt mich. Ich habe oft Angst Menschen zu Last zu fallen. Ich muss wohl noch an mir arbeiten und nicht immer so skeptisch anderen Menschen gegenüber sein.

SLheep8(4


Du kannst dir sicher sein, dass du für den Therapeuten ok bist, so wie du bist.

Gerade Psychotherapeuten haben oft seeeeeeeeeeeehr lange Wartelisten. Er würde also garantiert keinen Hunger leiden, wenn du nicht mehr kämst. ;-)

Vielleicht kannst du ihn ja auch mal ansprechen, wie du auf ihn wirkst oder was er an dir mag? Oder ihm davon erzählen, dass du befürchtest, er könne dich nicht mögen?!

L7oJrd_ Volde<mort


Vielleicht kannst du ihn ja auch mal ansprechen, wie du auf ihn wirkst oder was er an dir mag? Oder ihm davon erzählen, dass du befürchtest, er könne dich nicht mögen?!

hmm, ich weiß nicht. Sowas traue ich mich nicht mal meinen besten Freund zu fragen.

Du kannst dir sicher sein, dass du für den Therapeuten ok bist, so wie du bist.

Danke @:) Das macht mir Mut. :-)

e7stxa1


ich dachte auch immer mein therapeut kann mich nicht leiden, habe aber inzwischen kapiert, dass das mehr mit mir zu tun hat, als mit ihm. und inzwischen glaube ich das man den therapeuten garnicht so wichtig ist wie man denkt (hofft), kaum geht die tür zu, ist man doch schon vergessen. also weder antipathie, noch symphathie, sondern "egal" ist die haltung. naja so empfinde ich meinen thera.

Sie sollten wissen ob Ihnen das reicht was Sie bis jetzt erreicht haben oder ob Sie noch weiter gehen wollen. Wenn wir weiter machen, dann müssen Sie aber wirklich wollen sich zu ändern sonst ist meine harte Arbeit umsonst"

also die aussage finde ich voll ok.. wenn ein patient (im allgemeinen) sich nicht ändern will, braucht man keine therapiearbeit zu machen. das sagt der bestimmt zu jeden patienten, der ne verlängerung beantragt.

LyordR_Voldxemort


ich dachte auch immer mein therapeut kann mich nicht leiden, habe aber inzwischen kapiert, dass das mehr mit mir zu tun hat, als mit ihm.

dann hast du dir das auch eingebildet?

kaum geht die tür zu, ist man doch schon vergessen. also weder antipathie, noch symphathie, sondern "egal"

das ist mir dann schon lieber als wenn er mich nicht leiden kann.

S|heepx84


kaum geht die tür zu, ist man doch schon vergessen. also weder antipathie, noch symphathie, sondern "egal"

Das hängt von der Persönlichkeit und vom persönlichen Engagement des Therapeuten ab. ;-) Manche sind sicher so - gibt aber auch welche, die sich auch weit über das normale Maß hinaus - ehrenamtlich - engagieren... :)z

LIord_Vfoldiemoxrt


die sich auch weit über das normale Maß hinaus - ehrenamtlich - engagieren...

???

was heißt das jetzt? Sorry für die blöde Frage |-o

S:heteLpx84


Keine blöde Frage. ;-)

Es gibt auch Therapeuten, die sich nach Feierabend (und von zuhause aus) noch um ihre Patienten kümmern - z. B. wenn's diesen schlecht geht. Und für Telefonate mitten in der Nacht von zuhause aus werden sie definitiv nicht bezahlt. :)z

LeorTd_Voildexmort


Wow, dass es sowas gibt :-o

S]heeYpO84


Jupp - das gibt's. ;-)

Wobei das natürlich nicht jeder Therapeut macht - schließlich gibt's da auch solche und solche. :=o

Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass auch du nicht nur eine Nummer für den Therapeuten bist. :)z

SjheHep84


Nachtrag: Das wären Beispiele für respektloses und den Klienten nicht wertschätzendes Verhalten von Seiten des Therapeuten:

1. Vergessen von Terminen,

2. Absagen von Terminen, ohne neue Termine zu vereinbaren,

3. Willkürliche Veränderungen von Vereinbarungen mit der Patientin ohne Rücksprache,

4. Keine oder verspätete Antwort auf Nachrichten oder Anrufe,

5. Verlieren von Unterlagen, Akten und Aufzeichnungen,

6. Aufzeichnungen oder Unterlagen der Patientin werden nicht gelesen,

7. Zuspätkommen zur Therapiestunde,

8. Unprofessionelles Auftreten oder Kleiden,

9. Unordentlicher oder unsauberer Arbeitsplatz,

10. Tür während der Sitzung offen stehen lassen,

11. Unterbrechungen durch Telefonanrufe oder Piepser zulassen,

12. Vermeidung von Augenkontakt,

13. Sprechen über andere PatientInnen,

14. Auf die Uhr sehen während der Sitzung,

15. Vorzeitige Beendigung der Sitzung,

16. Sexistischer, partriachalischer oder matriarchalischer Umgang.

eestax1


davon habe ich schon einiges erlebt in therapien. ich selbst bin immer erstaunt was für nette therapeuten/innen hier einige im forum haben. ich selbst habe das leider nie erlebt. obwohl es ja auch nicht so gesund ist wenn ein therapeut zu sehr ein helfersyndrom hat, oder?

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