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Trevilor und Trimipramin

sPmiwly-a hat die Diskussion gestartet


hallo vielleicht kann mir von euch jemand helfen, meine Neurol. sagt nur muß geduld haben es ist die Krankheit. Nehme seit 5 Wochen Trevilor und seit 10 Wochen Trimipr. Die Depr. ist schon besser nur sollte ich jetzt das Trimi´. erhöhten auf 75 da ich immer sehr nervös und aufgetreht bin. Seit dieser Woche zittere ich noch mehr bin innerlich aufgedreht und habe Schwankschwinden. Kreislauf ist o.k. . Bin langsam verzweifeln weil diese Unruhe und Zittern nicht vergeht. Muß am Mo. wieder arbeiten habe Angst es nicht zu schaffen. Hat jemand erfahrung mit Trimip. (Nebenwirkungen?) Oder kennt jemand einen Guten Neurologen Nürnberger Land, Nbg. ERlangen...? mit dem man auch mal wirklich reden kann oder der einen versteht und nicht immer nur an Tbl. rumändert?? :°(

Antworten
S(tyefa~n1


Hallo smily-a,

habe keine Erfahrung mit Trimip,jedoch mit Trevilor.

Wie ich von meinem Neurologen erfaren habe ist Trevilor das beste Mittel gegen Angst und Depressionen.Vorallem auch deswegen weil es gut verträglich ist.Vorher hatte ich andere Antidepressiva,mit denen ich nicht klar gekommen bin.Er sagte auch das ich einer der wenigsten Patienten bin die dieses Medikament bekommen,da es sehr teuer ist.

Ich denke du solltest Dir nicht gleich einen anderen Neurologen suchen.

Du darfst auch nicht denken das ein Neurologe zum reden gut ist.Wende dich dann lieber an einen Psychotherapeuten.

Zittern dir auch die Hände?

Such bitte nicht die Nebenwirkung der Medikamente,denn die Pharmaindustrie will sich nur absichern.

In Deutschland ist es so,dass erst ein Medikament zugelassen wird was 20 Jahre erprobt wurde.

Nicht verzweifeln.

LG. Stefan :)^

s+miHly-xa


hallo STefan, wiel lange nimmst du schon Trevilor und in welcher Dosierung. Wie lange hat es gedauert bis es gewirkt hat. Brauchst du nichts zum schlafen am Abend bzw. zum beruhigen. Genau das ist mein Problem die Depr. ist besser unter Trevilor aber dieses Zittern und aufgewühlt sein macht mich fertig zumal ich ja am Montag wieder arbeiten muß . Würde mich freuen mehr von deinen ERfahrungen zu hören. Gruß Smily-a

HNed ko


Hallo Smily,

Meine Nachricht an Dich muss jetzt im Posteingang sein.

Wäre zu Privat um es hier aufzuführen.

Trevilor nehme ich seid zwei Jahren. Hatte alle Med. ausprobiert aber die Unruhe blieb.

Reagiert habe ich auf trevilor schon innerhalb der zweiten Woche. Nehme 75 mg. Retard Kapseln.1-0-1

Wie geht es Dir?

G ;-) ruß Hedko

Z/wackx44


Hallo smily-a,

mit Trimipramin habe ich keine eigene Erfahrung, wohl aber mit Trevilor. Wenn Du mit Psychopharmaka erfolgreich behandelt werden willst, kann ich Dir nur raten, Dich mit dem Thema intensiv zu befassen, die Wirkungen und Nebenwirkungen aufmerksam zu registrieren (am besten auch schriftlich festzuhalten) und großen Wert darauf zu legen, Dein jeweiliges Empfinden Deinem Arzt möglichst realistisch nahezubringen. Nur dann kann er Dir optimal helfen.

Zuerst ein paar allgemeine Hintergrundinformationen:

Die Crux der Antidepressiva ist, dass sie in Bezug auf Wirkung, Nebenwirkung und Dosierung bei jedem Patienten unterschiedlich wirken. Auch der Psychiater kann also nur ausprobieren. Da er aber natürlich größere Erfahrung als ein Hausarzt hat, sollte er auch die bevorzugte Anlaufstelle sein. Die Behandlung gestaltet sich meistens langwierig, weil man die Konzentration der Mittel nur stufenweise erhöht ("einschleichen"), die Wirkung manchmal mehrere Wochen auf sich warten läßt und die Nebenwirkungen zwar oft nach der Anfangsphase wieder verschwinden, leider aber nicht immer. Falls also nicht, wird ein Versuch mit einem anderen Anidepressivum in die Wege geleitet. Man muß sich als Patient also mit Geduld wappnen. Wichtig erscheint mir in dieser Situation, dass die Angehörigen sich etwas mit der Krankheit und ihren Folgen auseinandersetzen und nach besten Kräften versuchen, den Patienten mental zu unterstützen. "Stell Dich doch nicht so an" oder "das Leben ist doch so schön" sind kontraproduktiv und können sogar Auslöser von Selbstmord sein (wenn der Patient merkt, dass ihn nicht einmal die nächsten Angehörigen verstehen).

Im Laufe mancher Behandlungen ergibt sich, dass eine parallel laufende Therapie ratsam wäre. Das wird Dir dann Dein Arzt sagen.

Und jetzt zu den in Deinen Medikamenten enthaltenen Wirkstoffen:

Trimipramin ist ein tricyclisches Antidepressium (AD), das antidepressiv, dämpfend, angstlösend und schmerzstillend wirkt.

Venlafaxin, der Wirkstoff des ADs Trevilor, ist ein Vertreter der sog. Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI), der u.a. gegen Depressionen, Angstzustände, Unruhe, Konzentrations- und Schlafstörungen eingesetzt wird.

Die Kombination mehrerer Wirkstoffe ist heute nicht unüblich; man möchte dabei die Wirkungen addieren und hofft, dass sich dabei die Nebenwirkungen der Wirkstoffe unterscheiden und daher nicht allzu sehr kumulieren.

Interessant wäre, ob Du mit Trimipramin alleine auch schon nervöse Unruhe, Zittern und Schwankschwindel gespürt hast oder ob dies erst mit der Trevilor-Einnahme kam. Im ersten Fall würde Dir vermutlich eine höhere Trimipramin-Dosis nicht helfen, im zweiten Fall könnte entweder a) eine Trimipramin-Dosiserhöhung oder b) ein Austausch des Trevilors gegen ein anderes AD sinnvoll sein (laut Trevilor-Beipackzettel kommen Herzjagen, Schwindel und Zittern häufig vor). Dein Arzt hat sich offenbar zunächst einmal für Variante a) entschieden.

Meine Erfahrung mit Trevilor (täglich bis zu 3 x 75 mg retard) war ungenügender Antrieb und keine zuverlässige Vermeidung meiner Depressionen - kann bei jedem Patienten anders ausfallen.

Wenn Du jetzt mit 75 mg Trimipramin verstärkt Unruhe und Zittern hast, bist Du auf keinen Fall zufriedenstellend eingestellt. Ich halte Dich auch nicht für vernünftig arbeitsfähig. Deshalb würde ich an Deiner Stelle möglichst rasch den Neurologen aufsuchen, damit er eine Änderung herbeiführt.

UND

eine Bitte: Geh nicht vorschnell zur Arbeit, wenn Dir Dein Gefühl sagt, dass Du dem noch nicht gewachsen bist. Während der Arbeit gravierende Fehler zu machen oder nervlich zusammenzubrechen wäre sicherlich unangenehmer als eine Verlängerung Deiner Krankschreibung.

Alles Gute!

@ Stefan1

... ist Trevilor das beste Mittel gegen Angst und Depressionen

DAS BSTE MITTEL gibt es hier wohl nicht, sonst nähmen alle depressiven Patienten Trevilor und wären glücklich.

Such bitte nicht die Nebenwirkung der Medikamente, denn die Pharmaindustrie will sich nur absichern.

Diesen Rat finde ich aus 2 Gründen nicht gut: Erstens muß der Patient auf dem Beipackzettel nachlesen, ob es etwa Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten gibt, die er nimmt, und zweitens sollte der mündige Patient ja mitdenken, damit er dann beim Gespräch mit seinem Arzt informierter ist - dazu gehört auch das Wissen, dass eigene Wahrnehmungen mit im Beipackzettel aufgeführten unerwünschten Nebenwirkungen korrelieren.

In Deutschland ist es so,dass erst ein Medikament zugelassen wird was 20 Jahre erprobt wurde.

" ... viele Jahre ..." wäre richtig gewesen ("20 Jahre" ist aus der Luft gegriffen)

@ Hedko

Trevilor nehme ich seid zwei Jahren. Hatte alle Med. ausprobiert aber die Unruhe blieb.

"alle Med." nehme ich Dir nicht ab. Die Unruhe müßte nicht sein; Du bist nicht gut eingestellt.

Meine Nachricht an Dich muss jetzt im Posteingang sein. Wäre zu Privat um es hier aufzuführen.

Schade wegen der stilen Mitleser. Und ich kann dann leider nicht mitdiskutieren.

Snte*fxan1


Hy Smy-a

manche hier im Chat wollen eben gern Arzt spielen einfach nur lassen!

S`tefxan1


Ich komme aus der Branche aber viele meinen ich wäre ein spinner.Laßt sie nur

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