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Frauen, die sich mißhandeln lassen

s(ofiHa34-%39 jah{re axlt


sänger

WBillRy NZey


sofia34-39 jahre alt

und weshalb läßt DU dir diese behandlung von deiner frau gefallen?

Genau das ist ja die Frage. Das ist auch die Frage, die Niobe30 bezüglich der Frauen gestellt hat.

Die Antwort kann keineswegs darin liegen, nach dem ersten Schlag, oder meinetwegen auch nach der ersten Wiederholung, die Beziehung einfach zu beenden. Wäre das die Lösung bräuchte es keine Frauenhäuser. Und de facto ist es eben so, daß sich sehr viele Menschen sehr viel gefallen lassen. Ich will das jetzt wirklich nicht geschlechtspezifisch betrachten. Nur soweit: Ein Mann hat vielleicht noch mehr Probleme, in dieser Situation Hilfe zu finden, oder auch nur mit jemanden persönlich darüber zu sprechen, wie eine Frau.

Und es ist vielleicht tatsächlich so: Es gibt Menschen, bei denen ist wirklich nach dem ersten Mal Schluß, die beenden das dann, und haben eben ein schlechtes Erlebnis in ihrer Erinnerung stehen.

Bei anderen steigert sich das allmählich, man schafft nicht rechtzeitig den Absprung, oder erst dann, wenn die Flasche nicht auf dem Tisch aufschlägt, sondern auf dem Kopf. {:(

wie sah deine kindheit aus bzw. dein elternhaus?

Ja siehste: Das Opfer ist selbst schuld, daß es sich das gefallen lässt. :-/ Aber Du hast schon recht: Wenn die Erziehung auf absolute Gewaltlosigkeit rausläuft: "Man zielt auch nicht im Spaß mit einer (Spielzeug)-Pistole auf andere Menschen", wenn alles immer auf der Psychoschiene abgelaufen ist, dann ist man nicht in der Lage, sich gegen körperliche Gewalt adäquat zur Wehr zu setzen.

Im Kern zielt Deine Frage schon in die richtige Richtung: Ähnlich wie es Co-Suchtkranke, z. B. bei den Alkoholikern gibt, gibt es vermutlich auch durch ihre Erziehung geprägte Co-Gewalttäterangehörige, die sich mehr gefallen lassen als andere.

gwendolynn

eine Persönlichkeitsstörung in dissoziativer Richtung hat? :-/

Die Frage habe ich mir und anderen oft gestellt: Die Standardantwort ist die, daß ich nicht kompetent sei, so einen Verdacht zu äussern. Solche Störungen seien sehr schwer zu diagnostizieren und überhaupt und bla bla...

Dann kommt noch von ihr die Replik, ich wolle sie in die Geschlossene bringen und ich wäre selber krank und solle mich gefälligst selbst in Therapie begeben. Das hat irgendwer anders weiter oben in dem Faden auch schon so geschrieben.

Aber auch wenn objektiv gesehen irgend jemand (kompetenterer als ich) diese Diagnose stellen würde: Niemand kann gegen seinen Willen zu einer ärztlichen Behandlung gezwungen werden. Und wenn doch, könnte sie in der Therapie sitzen, nichts sagen und nicht mitarbeiten...

Insofern habe ich beschlossen, nicht mehr nach den Ursachen zu forschen, sondern den Status als gegeben und von mir nicht veränderbar zu akzeptieren.

Wohlgemerkt: Nicht den Status zwischen uns beiden, sondern ihre Psyche ist so, wie sie ist, meine Psyche ist auch so wie sie ist.

Da stimme ich Optimismus zu:

Ganz "einfach", weil das eben nicht so einfach aus dem Handgelenk, reflexartig geht, wenn man da drin steckt. Und weil Eure Situation wohl (noch) nicht reif für eine Trennung ... ist

:)z

O@ptim2ismxus


Willy Ney

Aber Du hast schon recht: Wenn die Erziehung auf absolute Gewaltlosigkeit rausläuft: "Man zielt auch nicht im Spaß mit einer (Spielzeug)-Pistole auf andere Menschen", wenn alles immer auf der Psychoschiene abgelaufen ist, dann ist man nicht in der Lage, sich gegen körperliche Gewalt adäquat zur Wehr zu setzen.

Jein - ich denke, es gibt schon andere Möglichkeiten, sich zu "wehren", aber meist hat man die auch nicht gelernt. Wenn Dir einer auf die Wange schlägt, dann halte auch die andere hin. Dieser Meinung bin ich nicht. Nicht in dieser Form. Es ist sehr sehr schwierig, wenn man selber grad akut da drin steckt. Und meist ist es wirklich so, wie Du es beschreibst: der schlagende Teil kann oft nicht oder schlecht sehen, dass Handlungsbedarf besteht und hat im Gegenteil noch das Gefühl, man provoziert mit solchen Aussagen neu, was die Situation noch verschärfen kann. Mit einer Aussage hat Deine Frau allerdings auch Recht. Auch DU brauchst irgendwo Unterstützung für Dich. Es ist keine Schande die auch als Mann in Anspruch zu nehmen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft, das durchzustehen, bis sich irgendwann eine gangbare Lösung abzeichnet. :)*

OZptim<isxmus


Co - Abhängigkeit. Ja, das spielt in der Tat auch oft mit. Der Partner wird geschützt. Blauer Fleck? Wo? Ach, ist mir gar nicht aufgefallen. Komisch. Ach ja, ich hatte mich gestossen. .....

s<eesWterpn2x009


Hallo Niobe30

Leider kenne ich das Problem selber in der Familie. Zum glück bin ich davon nicht betroffen, weil mein Freund es nicht macht, und dabei sind wir schon etwas mehr als zehn Monate zusammen sind. Aber es gibt auch solche Fälle, wo die Frau den Mann schlägt und sich dann aufregt, wenn sie geschlagen wird. Meine Schwester wurde von ihren Mann verprügelt, aber ich kann mir ganz gut vorstellen, daß sie ihn auch vemöbelt hat. meine Schwester hat mir auch schon mal im Streit angedroht, eine runter zu scheuern, wenn ich nicht ruhig bin. Aber Gewalt ist keine Lösung. Man kann sich mit Worten wehren und nicht mit Gewalt. *:)

NNioBbe30


Im ersten Beitrag habe ich mich auf Frauen als Opfer bezogen, da ich von einigen Threads hier im Forum ausgegangen bin. In diesen wurden immer Frauen von Männern geschlagen.

Der umgekehrte Fall ist natürlich genauso schlimm.

@ Willy Ney

Ich hab einige Fragen an Dich, falls Du sie beantworten möchtest. @:)

Wie laufen solche Situationen bei euch ab? Versuchst Du sie zu stoppen? Willst Du mit deiner Frau zusammen bleiben?

sftylex-b


Ich kann mal versuchen, die Dinge aus meiner Sichweise wieder zu geben -

In einer längeren, früheren Beziehung schlug ich auch. Nicht meine damalige Freundin, nein, auf Möbelstücke, Türen, Wände, etc.

Das war meine Art, meine Wut auf diese Person zu kompensieren, bzw. zu kanalisieren. Sie hatte eine solch freche Art an sich, daß sie es schaffte die meisten Diskussionen zu einem Streit zu führen. Ich hob nie die Hand gegen sie, aber die Möbel mußten dran glauben. Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, es war wie die letzte Instanz, wenn ich bei einer Diskussion (für meine Ex also Streit) mit Worten nicht mehr weiter kam.

Kennt Ihr das Gefühl, etwas in der Beziehung richtig machen zu wollen, aber egal, wie ihr es anstellt, ihr macht es immer falsch? Jegliche Diskussionen führen zu Streit, statt sachlich zu bleiben. Irgendwie werdet Ihr immer als der Dumme hingestelt, der den Fehler begangen hat. Egal wie gut Ihr es meint, der Partner fühlt sich direkt angegriffen. Irgendwann führt das zum Knall. Und wenn ich eben einen solchen Wutausbruch hatte (glaubt mir, bei dieser Person geht das ganz schnell), schlug ich gegen eine Wand oder auf einen Tisch. So war ich aber vor dieser Beziehung nie und bin seit dieser Beziehung nie mehr so gewesen. Meine Kumpels meinten mal zu mir, daß meine Ex es praktisch darauf anlegte, mit ihrer Art so zu provozieren, daß man ausrastet. Sie bekam auch mit zwei meiner besten Freunde Riesenkrach.

Wie gesagt, ich hob niemals die Hand gegen sie, aber dafür schlug sie mich zwei mal. Aber das ist ja ok, sieht man ja auch in Filmen, da klatschen Frauen ihren Männern eine, das gehört dazu, wenn sie Wut hat. :=o Übrigens hat sie mich so heftig geschlagen, daß ich beide Male schwarz sah. Ein mal kam die Security (war vor einer Disco) hinzu und fragte mich, ob ich in Ordnung wäre.

Und jetzt? Mittlerweile bin ich seit fast 1,5 Jahren verheiratet, habe diese Ex, so gut wie es geht, aus meiner Erinnerung gestrichen und bin über jeden Tag froh, den ich mit meiner jetzigen Liebe verbringe. Ab und an rege ich mich zwar noch auf und werde laut, aber nur noch, wenn ich mir beim Heimwerken auf den Finger schlage oder wenn der PC nicht so will, wie ich. ;-D Meine Frau gibt mir keinen Grund, mich so aufzuregen, mir ihr kann man sogar diskutieren. ;-)

Da soll auch in keinster Weise eine Rehctfertigung für Männer sein, die ihre Frauen schlagen. ;-)

Aber ich habe meine Ex auch nicht verlassen, obwohl sie mich zwei mal schlug. Obwohl man jeder Frau rät, dies zu tun, wenn ihr Mann die Hand hebt. Man macht es einfach nicht, keine Ahnung wieso. :-/

C`@$rolin28x8*2


Halli erstmal an alle!*:)

Also ich melde mich auch von der Seite der schwachen Frauen..

Mein Exfreund hat mich zwar nicht geschlagen, aber einmal gegen Ende der Beziehung an den Haaren aus der Wohnung gezogen und mich ohne Schuhe, ohne Handtasch, ohne alles vor die Tür gesetzt (im Dezember)..Tja, was habe ich gemacht als er mich wieder in die Wohnung gelassen hat- NIX.. Warum?Weil ich nicht wusste was ich hätte tun sollen. Ich habe mich wegen ihm so von meinen Freunden distanziert, dass ich mich nicht getraut habe sie anzurufen, ich hab auch keine Familie, die in der Nähe wohnt. Aber um ehrlich zu sein: ich habe mir trotz allem immer noch gewünscht es würde mit uns klappen. Er hat mich auch betrogen und seelisch sehr kaputt gemacht. Aber das war mir alles egal, ich wollte einfach nicht alleine sein. Ich hatte regelrecht Panikattacken, bei dem Gedanken alleine in einer Wohnung zu sitzen, ohne ihn und mein Leben alleine meistern zu müssen. Warum? Wahrscheinlich, weil mein Vater früh gestorben ist und ich immer nach einem Ersatz gesucht habe, den ich so nicht hatte (in Form eines Onkels, Stiefvates..).. Ein halbes Jahr später hat er die Beziehung beendet, mittlerweile bin ich so glücklich mit meinem Single- Leben und dem alleinsein, das hätte ich vor einem Jahr nicht gedacht. Allerdings kann ich heute immer noch nicht ausschließen, dass ich nicht wieder in so einer Situation lande..Und deswegen gehe ich lieber erstmal auch keine neue Beziehung ein. Erst wenn ich selber der Meinung bin ich bin stark genug um zu gehen, wenn mir jemand etwas antut (seelisch oder körperlich), werde ich es wieder wagen.

Liebe Grüße, Carolin @:) @:) @:)

sdofia34%-39 jJahre axlt


Willy Ney

wurdest du in deiner kindheit geschlagen, von deinen eltern, konkret jetzt gefragt, ja oder nein?

lg sofi

grwenSdo;lynn


@ Willi Ney

Dann kommt noch von ihr die Replik, ich wolle sie in die Geschlossene bringen und ich wäre selber krank und solle mich gefälligst selbst in Therapie begeben.

Was sie selber dazu sagt, ist da ziemlich - wie soll ich es ausdrücken - "unwichtig", denn wenn sie eine Störung hat, hat sie höchstwahrscheinlich auch keine Krankheitseinsicht - da heißt es dann immer "ich bin kerngesund und krank bist höchstens du"

Übrigens: Du tust auch ihr keinen Gefallen, wenn du dich von ihr schlagen lässt. Damit bestärkst du sie nur in ihrem Verhalten, und das ist, falls eine psychische Störung vorliegt, völlig falsch. Ihr muss schon in aller Deutlichkeit gesagt und gezeigt wird, dass das so nicht in Ordnung ist, was sie macht, natürlich wäre es besser, eine absolut "kompetente" Person würde das sagen ...

Vielleicht tröstet es dich etwas, wenn du weißt, dass psychisch Kranke sich immer denjenigen für ihre Aggressionen aussuchen, der ihre erste Bezugsperson ist und den sie eigentlich am meisten lieben ....

Praktischer Vorschlag: Kannst du sie nicht einfach festhalten, wenn sie nochmal anfängt, dich zu schlagen?

a=d NabsuYr%dum


Willy Ney,

hast du Kinder?

WTilly0 NVexy


Niobe30

Wie laufen solche Situationen bei euch ab?

Das passiert oft, wenn man zusammen ein positives Erlebnis gehabt hat, z. B. ein schöner Sonntag oder sowas. Dann plötzlich kippt ihre Stimmung und sie wird zunächst verbal aggressiv und feindselig. Die ersten Male war ich so platt, daß ich gar nichts gesagt habe. Sie hat stundenlang, fast die ganze Nacht rumgegiftet. Sie hat geredet und geschimpft und Gift und Galle gespuckt.

Zweimal hat sie mir während eines solchen Streits ganz unvermittelt ins Gesicht geschlagen, daß meine Brille in der Gegend rumgeflogen ist. Da war keine Not- oder Gegenwehr möglich. Manchmal geht sie mit den Fäusten auf mich los, oder versucht, mich am Hals zu würgen. Da kann ich versuchen, sie festzuhalten, dann kriege ich Tritte ans Schienbein. Einmal sassen wir am Tisch, da hat sie eine Mineralwasserflasche genommen und damit ausgeholt. Ich dachte, ok, das war es wohl jetzt, gleich habe ich es hinter mir. In der letzten Sekunde hat sie es wohl doch noch gemerkt, und hat den Schlag zur Seite gelenkt. Jetzt hat der Tisch eine tiefe Macke. Beim letzten Mal hat sie angefangen mit den Fäusten wild auf eine Vitrine loszuhämmern, hat mir nebenbei ins Gesicht geschlagen, daß ich eine Platzwunde am Mund hatte. Dann hat sie mit der Faust die Tür der Vitrine eingeschlagen, und eine Glasplatte drin zertrümmert. Ja und ich habe ihr danach die Hand verpflastert, die sie sich bei dem Act zerschnitten hat

Dann ist sie psychisch total zusammengebrochen, und hat mir alle 99 Wunder der Welt versprochen, um das, was sie angerichtet hat, wieder gutzumachen.

Wir kennen uns so langsam 6 Jahre. Interessanterweise hat es drei ihrer großen Anfälle jeweils kurz vor einem ihrer Geburtstage gegeben.

Ein einziges Mal in dieser Zeit, hat sie mich so provoziert, daß ich zugeschlagen habe: Sie hatte einen ihrer Anfälle, ich dachte, ok ich ignoriere das und habe auf einer Leiter stehend unter der Decke gewerkelt. Sie schrie plötzlich: Befass Dich gefälligst mit mir und hat versucht, die Leiter umzukippen. Ich konnte mich grade oben irgendwo festhalten. Da bin ich runter und habe ihr eine geklebt.

sofia

wurdest du in deiner kindheit geschlagen, von deinen eltern, konkret jetzt gefragt, ja oder nein?

Ja, das ist ab und zu vorgekommen. Als ich klein (unter 4 oder 5) war, gabs ab und zu mal klassische Prügel, später ab und zu mal Ohrfeigen.

gwendolynn

wenn du weißt, dass psychisch Kranke sich immer denjenigen für ihre Aggressionen aussuchen, der ihre erste Bezugsperson ist und den sie eigentlich am meisten lieben ....

Ja, das wäre der einzige Aspekt, unter dem ich versuchen würde, die Beziehung auf die Dauer aufrecht zu halten. Wenn sie Krankheitseinsicht zeigt, und an sich arbeitet. Dann würdeich versuchen ihr zu helfen. Aber wenn sie darauf besteht, daß sie normal ist, dann werde ich wohl irgendwann auch normal reagieren und das heißt dann Scheidung.

Du tust auch ihr keinen Gefallen, wenn du dich von ihr schlagen lässt. Damit bestärkst du sie nur in ihrem Verhalten, und das ist, falls eine psychische Störung vorliegt, völlig falsch. Ihr muss schon in aller Deutlichkeit gesagt und gezeigt wird, dass das so nicht in Ordnung ist, was sie macht, natürlich wäre es besser, eine absolut "kompetente" Person würde das sagen ...

Ich habe sie nach einem solchen Vorfall mal dazu gebracht, in eine Paar-Beratung mitzugehen. Ich habe da beide, sie und die Beraterin gefragt, ob sie so ein Verhalten für normal halten, und was es rechtfertigt, seinen Partner so zu behandeln. Ich kann mich nicht erinnern, weder von Ihr, noch von der Beraterin eine vernünftige Antwort gekriegt zu haben. Lediglich den Spruch: Es sei nicht an mir, meiner Frau eine psychische Störung zu unterstellen. Da müsste schon ein Fachmann ran. Danke für diesen Tip!, die drei Beratungssitzungen haben jeweils 144 Euro gekostet,die ich bezahlt habe.

Sie ist dann nach dem letzten Vorfall zu einer Ärztin für Psychiatrie gegangen:

Diagnose nach ICD-10: F41.2 : Angst und depressive Störung gemischt. Dazu gibt es Seroquel und Paroxetin beta.

Klar, die klassischen Symptome der Depression sind ja bekanntlich aggressive Wutausbrüche dem Partner gegenüber. Wenigstens zahlt das die Krankenkasse.

Praktischer Vorschlag: Kannst du sie nicht einfach festhalten, wenn sie nochmal anfängt, dich zu schlagen?

Wenn es langsamer geht, das heißt, wenn sie boxt, tritt oder würgt versuche ich das, wobei ich ihr wohl einmal sehr wehgetan haben muß, indem ich ihre Handgelenke in den Zangengriff genommen habe. Aber sie spürt das in dem Moment wohl gar nicht. Wenn ein Überraschungsangriff (Ohrfeige, Wurfgeschoß oder Flasche) kommt, habe ich keine Chance. Ich darf ihr halt in so einer Situation nicht den Rücken zukehren.

ad absurdum

hast du Kinder?

Nein. Sie will gerne welche, ich wollte das am Anfang eigentlich auch. Aber ich habe ihr schon ein paar Mal gesagt: Wenn ich mir vorstelle, Du bist mit ein oder zwei rumquengelnden 3 oder 4 Jährigen tagsüber alleine zu Hause. Was passiert, wenn Du dann so einen Anfall kriegst? Da bleibt doch eines Tages nur noch Hackfleisch über. Ich glaube nicht, daß ich unter diesen Umständen eine solche Verantwortung tragen könnte.

Oh weh, jetzt ist es lang geworden.

Aber "wessen Herz voll ist, dessen Mund läuft über"zzz

Okp8timrismuxs


Willy Ney

Abladen tut auch mal gut. Wo soll das Herz auch mit all den Dingen hin, wenn es kein Ventil findet? :)*

e/iczhoer`nchen


Willy Ney

:°_

a$d abseurd~uxm


Es beruhigt mich, dass du keine Kinder hast.

ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob hier schon das Wort co-abhängig gefallen bist.

Ja genau das bist du.

Du bügelst immer alles wieder gerade, du verzeihst ihr, du bist weiterhin lieb zu ihr; sie hat keinen Grund sich zu ändern, bzw. ihre Krankheit zu akzeptieren und etwas dagegen zu unternehmen.

Bei Alkoholikern ist es genauso, warum soll er sich ändern, wenn der Partner seine Sucht verschweigt, alle Probleme verleugnet, ihm immer wieder auf die Beine hilft.

Keiner wird eine Therapie beginnen, bevor er nicht massiv auf die Schnauze fällt und allein gelassen wird.

Stelle sie vor die Tatsache, entweder sie lässt sich behandeln, oder du gehst.

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