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Frauen, die sich mißhandeln lassen

GW.W.g vnon xRue


@ Chance007

Sag mir auch nur einen vernünftigen Grund dafür, einen anderen Menschen zu schlagen, außer zur Selbstverteidigung?

Es gibt keinen vernüftigen Grund dafür. Ein Ausrutscher hat für mich aber auch nichts mit Vernunft zu tun, sonst wäre es ja keiner.

Ich denke z.B. an einen "Ausrutscher" durch übermäßigen Alkoholkonsum. Ich weiß, dass das für viele keine Entschuldigung ist, aber diesen Nervengift beeinflusst den menschlichen Körper nun mal erheblich. So kann es zu einem Kontrollverlust kommen.

Wichtig finde ich nur, wie anschließend damit umgegangen wird. Ob der "Täter" Reue zeigt und bereit ist, zukünftig auf Alkohol zu verzichten, damit es keine "Ausrutscher" mehr gibt.

PRriCnzesxs84


Ich kann solche Menschen, die schlagen und sich schlagen lassen auch nicht verstehen.

Dieses Thema lässt sich noch weiter auf ein anderes Thema schieben: der Partner geht fremd, immer und immer wieder, und es wird verziehen. Kann ich auch nicht nachvollziehen.

Menschen ändern sich nicht. Einmal Schläger, immer Schläger, einmal Fremdgeher, immer Fremdgeher. Je älter man wird, desto schlechter lässt sich das Muster abstreifen.

Warum der Partner sich das gefallen lässt? Ich weiß es nicht...

G9.W. Qvon xRue


@ Prinzess84

Menschen ändern sich nicht. Einmal Schläger, immer Schläger, einmal Fremdgeher, immer Fremdgeher.

Das kann ich nicht bestätigen.

N?iob#e30


Ich kann mir nicht vorstellen,dass so etwas ohne Vorankündigung in einer liebevollen Beziehung passiert, in der man sich respektvoll behandelt.

Doch, das ist durchaus möglich.

Möglich ist natürlich alles. Ich kann mir aber nicht vorstellen,dass es sehr häufig nach langjährigen Beziehungen der Fall ist.

Der Familienvater, der nach dreissig jahren Ehe plötzlich austickt und davor war wirklich alles toll kommt wohl nicht so häufig vor wie der andere Fall.

Ich kann mich nur auf die Fälle hier im Beziehungsforum beziehen, weil mir im realen Leben kein solcher Fall bekannt ist. Da waren es nie lange Beziehungen und die Männer haben die Frau auch davor schon schlecht behandelt.

Jiann5y


Das kann ich jetzt auch nicht bestätigen,mein Freund ging am anfang der beziehung auch fremd,einmal und nie nie wieder,er war unter ziemlichen alkoholeinfluss,was jetzt keine rechtfertigung oder entschuldigung war,dennoch hab ich ihm diesen ausrutscher verziehn und seitdem kam sowas nie wieder vor.wenn noch einmal,und ich wär weg.

S|eYv?esrinxa91


Manche kennen das schon von der Kinderheit und denke es muss so sein und so zeigt er mir das er mich liebt.

P;rinze^ss8x4


@ G.W. von Rue

Das Menschen sich nicht ändern, je älter sie werden, bekomme ich fast jeden Tag bestätigt.

G!.W. 'voGn xRue


@ Prinzess84

Das Menschen sich nicht ändern, je älter sie werden, bekomme ich fast jeden Tag bestätigt.

Die Tendenz mag stimmen, ich kenne auch keinen 80jährigen, der sein Leben nochmal komplett umgekrempelt hat (obwohl es auch das sicher geben mag). Mir ging es eher um die Behauptung: "Einmal Schläger, immer Schläger, einmal Fremdgeher, immer Fremdgeher". Ich kenne viele Menschen, auf die das nicht zutrifft.

Da brauchst du dich nur mal in christlichen Bereichen umsehen. Dort wirst du viele Menschen finden, die bereut und sich grundlegend verändert haben. Das ist kein Hexenwerk.

C$hancQe007


@ obel-x / G.W. von Rue

Starke Aggression, Depression, Panik - ist alles irrational, alles unvernünftig, und alles menschlich.

Ja. Menschlich. Das ist es, ganz sicher. Doch all dies sind keine Dinge, die plötzlich und aus heiterem Himmel auftreten. Wer nicht ganz blind ist, wird sowohl Aggression, wie auch Depression erkennen können. Panik bildet hier (wenn es nicht eine längerfristige Angsterkrankung ist) die Ausnahme.

Menschen, die diese Eigenschaften aufweisen, befinden sich auch in meinem weiteren Bekanntenkreis. Mir würde jedoch nicht im Traum einfallen, mit jemandem eine Beziehung einzugehen, der aggressiv ist. :|N Und davon reden wir ja hier, oder? Menschen, die sich in einer Beziehung schlecht behandeln lassen.

Ich kann ja nur für mich sprechen, keinesfalls für andere. Doch für mich kann ich sagen, ich könnte definitiv nicht verzeihen, wenn ich geschlagen werde. Es ist (für mich) so sicher in meinem Kopf verankert: Wer einmal die Grenze überschreitet, wird es wieder tun, daß mir mein Selbstschutz in diesem Moment wichtiger wäre, als wie es diesem Menschen geht. Und vor allem, warum es ihm so geht. Das kann man später - aus gesunder Distanz - erörtern. Nicht innerhalb der trotzdem weitergeführten Beziehung. Denn was zeige ich denn diesem Menschen damit? Daß es immerhin nicht sooo schlimm ist und keine Konsequenzen hat. Daß ich es hinnehme/verzeihe, wie auch immer. Und genau dies könnte ich eben nicht.

Ein Ausrutscher hat für mich aber auch nichts mit Vernunft zu tun, sonst wäre es ja keiner.

Ausrutscher hört sich für mich ziemlich verharmlosend an. Es wäre für mich ein echter Schock, sollte jemals mein Partner seine Hand gegen mich erheben. Er kann von mir aus in einer Ausnahmesituation einen Teller an die Wand hauen, sein Auto mit Füßen treten, was auch immer, von mir aus auch schreien - aber nicht mich schlagen!

Ich denke z.B. an einen "Ausrutscher" durch übermäßigen Alkoholkonsum

Das sprichst Du etwas an, wo ich arge Probleme mit der Akzeptanz habe. Alkohol ist für mich definitiv keine Entschuldigung. Auf gar keinen Fall. Und ich finde, Straftaten unter Alkohol müßten nicht geringer sondern sogar härter bestraft werden. Wer nicht in der Lage ist, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren oder darauf zu verzichten, handelt grob fahrlässig, wenn nicht sogar vorsätzlich! (ich spreche von Erwachsenen, die wissen, wie Alkohol auf sie wirkt!!!)

Wichtig finde ich nur, wie anschließend damit umgegangen wird. Ob der "Täter" Reue zeigt und bereit ist, zukünftig auf Alkohol zu verzichten, damit es keine "Ausrutscher" mehr gibt.

Dadurch, daß jemand Reue zeigt, ist es aber für mich persönlich nicht wieder gut. Ich könnte zu jemandem, der mich mal geschlagen hat, nie wieder tiefes inniges Vertrauen aufbauen. Die Zweifel würden bleiben. Und ich weiß nicht, ob ich wirklich neidisch bin auf Leute, die in diesem Fall verzeihen können. :-/

epichSoe=rnchxen


G.W.von Rue

Da bin ich nicht mit Dir einer Meinung, das durch Alkohol "Ausrutscher" entstehen koennen.

Auch wenn man mal viel getrunken hat, bleibt ein agressionsloser Mensch Agressionsfrei.

Wer im Zustand einer Droge zuschlaegt, hat es in sich.

S*e^vZeri)n>ax91


Das meine ich auch

eichoernchen **

er unterdrückt es und wenn er keine Kontrolle mehr darüber hat lässt er es raus.

W3olfgxang


Ich bin auch meist sehr pessimistisch darüber, ob Menschen sich ändern. Gewalttätiges Verhalten (und natürlich auch das Gegenteil) wird in früher Kindheit und in der Jugend entwickelt. Das sind Verhaltensweisen die sehr teif verwurzelt sind und sehr fest sitzen. Das macht ja eben den "Charakter" aus. (Charakter = das Geprägte). Das kann mensch nicht so einfach verändern. Wenn doch, dann müssen ein paar Voraussetzungen erfüllt sein:

- Ein grosser Leidensdruck (des Aggressors, nicht des Opfers!!), der den

- eigenen Wunsch nach einer Änderung herbeiführt.

Mit äusserer Unterstützung, Therapie o.ä. könnte es vielleicht zu schaffen sein.

N;iobxe30


Auch wenn man mal viel getrunken hat, bleibt ein agressionsloser Mensch Agressionsfrei.

Wer im Zustand einer Droge zuschlaegt, hat es in sich.

:)^

ecichoesrnchxen


Chance007

Ich sehe es wie Du.

Ein Schlag ins Gesicht ist eine Erniedrigung, da gibt es weder Liebe noch Respekt. Es ist eine Verletzung, man fuegt dem anderen Schaden zu.

Komisch oder traurig ist nur dabei, warum man das vom partner ueber sich ergehen laesst. Stellt Euch mal vor, der Chef wuerde Euch schlagen oder eine Ohrfeige geben.

Da wuerde ich jetzt gern mal die Meinungen lesen, da gaebe es wohl Niemanden, der es als Ausrutscher sehen wuerde.

GE.Wd. v1on Rxue


@ Chance007

Und ich finde, Straftaten unter Alkohol müßten nicht geringer sondern sogar härter bestraft werden.

Ich sehe das eher wie der Gesetzgeber. Unzurechnungsfähigkeit ist m.E. keine Erfindung.

Wer nicht in der Lage ist, seinen Alkoholkonsum zu kontrollieren oder darauf zu verzichten, handelt grob fahrlässig, wenn nicht sogar vorsätzlich! (ich spreche von Erwachsenen, die wissen, wie Alkohol auf sie wirkt!!!)

Um zu wissen, wie Alkohol auf einen wirkt, muss man es doch aber erstmal ausprobieren, oder? Wer beim ersten Mal feststellt, dass er unter Alkoholeinfluss aggressiv wird und sich nicht mehr unter Kontrolle hat, von dem erwarte ich ja auch, dass er sich beim nächsten Mal zurückhält oder sogar ganz verzichtet. Aber ich mache niemandem beim ersten "Ausrutscher" einen Vorwurf. Eben weil man da gar nicht wissen kann, wie es sich bei einem selbst auswirkt. Schließlich gibt es die verschiedensten Formen. Der Eine wird lustig, der Andere traurig und der Nächste eben aggressiv :-(

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