» »

Wann sollte man zum Psychologen/Psychotherapeuten gehen?

SqGi8rlxy hat die Diskussion gestartet


hallo :)

Ich habe mal eine Frage. Ich habe mich selber beobachtet, und mir fällt auf, dass ich unglaublich negative Gedanken habe. Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas schaffen werde, sei es von Universitäten aufgenommen zu werden für mein Traumstudium, noch dass ich eines Tages glücklich sein werde, noch dass ich gesund bleibe, egal was... Ich habe die Einstellung, dass ich ein Pechmensch bin, egal in welche Richtung. Sei es schulisch, privat oder in der Familie. Nichts lief gut, außer vielleicht dass ich ein Freund habe den ich über alles liebe. Aber ansonsten nichts..in der Schule bin ich schlecht,in der Familie stehen meine Eltern kurz vor der Scheidung aber machen das nicht aus finanziellen Gründen, egal was ich anpacke...und egal wie viel Arbeit ich investiere...es geht nicht gut.

Zumindest ist das meine Einstellung. Das ganze ist natürlich sehr vereinfacht von mir dargestellt worden. Ich bin ein fröhlicher Mensch..bin recht stark und reif für mein Alter. Aber ich merke, dass innerlich ich manchmal zerbreche. Und sobald eine kleine Sache passiert, wie zum Beispiel bei einem Spiel zu verlieren, platze ich innerlich auf und ich könnte heulen. Meistens stecke ich das weg, weil andere da sind...aber sobald ich alleine bin, heule ich. Nicht wegen des Spieles, sondern weil ich einfach gesagt nur traurig bin.

Ich weiß nicht, meine Frage kommt vielleicht komisch, schließlich muss das jeder für sich entscheiden.Aber ich hab Angst, dass wenn ich das ignoriere, ich eines Tages Depressionen bekommen könnte. Einfach weil ich es innerlich stecken habe. Und die Tatsache, dass ich so leicht heulen kann wenn ich allein bin oder dass ich mich fühle, als könnte ich nicht atmen weil alles voll ist im brustkorb...es macht mir angst...

und ich will nur gerne eure meinung hören...was ihr denkt, ob ihr mir ein gang zu einem Psychologen oder Psychotherapeuten empfehlen würdet? Und wie verhaltet man sich überhaupt bei so einer Hilfe??

Lg SGirly

Antworten
C.esxc


Hey!

Also ich denke, dass das ausschlaggebende Kriterium für das Aufsuchen eines Therapeuten der eigene Leidensdruck sein sollte. Also wenn es einem mit bestimmten Dingen nicht gut geht und man es trotz mehrmaligen Anläufen nicht selber schafft diese zu beseitigen.

Für psychische Beschwerden sollten die gleichen Kriterien wie für physische gelten. Also wenn ich mit einer physischen Beschwerde nicht selber zurecht komme, gehe ich ja früher oder später auch zum Arzt.

Grüße, David

SXheepx84


Hallo,

da poste ich glatt mal einen Fachartikel zu dem Thema, der mir gestern in die Hände fiel. ;-)

[[http://www.stern.de/wissenschaft/mensch/:Psychotherapie-Reif-Couch/620614.html?p=3&backref=%2Fwissenschaft%2Fmensch%2F%3APsychotherapie-Reif-Couch%2F620614.html]]

Ansonsten bin ich Davids Meinung (bzw. auch der des Fachmanns in dem Artikel) - der persönliche Leidensdruck entscheidet. :)z

Auf der Seite sind auch weitere Links wie: Was passiert in einer Psychotherapie?

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH