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Psychosomatisch oder doch Organisch?

dvbsk7h5 hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen!

Ich habe seit 5 Monaten ein großes Problem und weiß langsam nicht mehr weiter.

Ich bin 33 Jahre alt. Im Oktober 08 wachte ich in der Nacht mit starken Schmerzen in der linken Brustkorbhälfte, Scheißausbruch, Durchfall, Zittern, Angst auf, ging auf die Toilette und viel fast in Ohnmacht.

Ab ins Krankenhaus mit Verdacht auf Herzinfarkt. EKG, Blutdruck, Blut in Ordnung.

Nach 3 Tagen Entlassung und Ambulante Weiterbehandlung.

Rauche seit dem nicht mehr!

Seit dem stetige Verschlimmerung der Symptome!

Die ersten 2 Monate nach dem Vorfall, verstärkte Schmerzen ( Stiche ) unter dem linken Rippenbogen, in der Herzgegend, Brennen unter der li. Achselhöle, Taubheitsgefühl in den Fingerspitzen der li. Hand, starke Schwindelanfälle mit dem Gefühl Ohnmächtig zu werden, 10 Kg Gewichtsabnahme, starke Durchfälle nach warmen Mahlzeiten, Darmkrämpfe, Zittern,Totale Schlaflosigkeit.

Dadurch auch vermehrt Angstzustände vor einer schlimmen Krankheit!

Untersuchungen: Darmspiegelung i.O. , Magenspiegelung ( Schleimhautentzündung , aber ausgelöst durch Medikamente, bekam gegen die Schmerzen Diclofenac, Tetrazepam ), MRT der BWS ( beginnender Rundrücken sonst i. O. ), Ultraschall von Ober und Unterbauch ( verfettung der Bauchspeicheldrüse ? sonst i. O.), 24 h Blutdruck i. O., Blutwerte und weiteres EKG ( 2 Leberwerte erhöht sonst i.O.) Echokardiographie i. O.

Arzt denkt an psychosomatische Erkrankung, kann mir aber sonst keine plausible Erklärung geben.

Verschreibt mir für Magen Pantozol, Ibuprofen gegen die Schmerzen ( nach Einnahme verschlimmerung der Ohnmachtsanfälle ) und Zopiclon als Einschlafhilfe ( nahm ich 4 Tage, völlig Wirkungslos, in der 4 Nacht totale Angstzustände, starkes unkontrollierbares Zittern, starke Übelkeit, Schweiß ).

Überweisung an Neurologen / Phsychologen

Diagnose nach 10 Minuten ohne organische Befundauswertung Angstneurose

Medikamente: Paroxetin und Alprazolam, Nächster Termin in 2 Monaten !!

Die Nebenwirkungen erscheinen mir laut Beipackzettel zu heftig ausserdem Suchtgefahr.

Wiederum Vorsprache beim Hausarzt, der verschreibt Opipramol 50mg ( Morgens 1/2, Nachmittags 1/2, Abends eine ganze )

Nehm ich seit einer Woche, aber bisher keine Wirkung!

Kann fast nichts mehr essen, bekomme nach jedem Essen starke Blähungen und nach warmen Mahlzeiten zusätzlich noch starken Durchfall, Saures Aufstossen und Sodbrennen, die Ohnmachtsanfälle sind übergegangen in ein starkes Dauerdruckgefühl mittig im Brustkorb ( das Gefühl als ob da was abgeklemmt wird, Luftnot, im liegen geht es Verstärkung im Stehen oder Sitzen ), manchmal Verstärkung des Drucks für ein paar Sekunden, danach Totale Todesangst, Zittern, Schlapp, Schmerzen in der linken Brust.

Angst vorm schlafen gehen, Einschlafen erst in den frühen morgenstunden.

Bin mittlerweile mit den Nerven am Ende, weil mir die Situation langsam ausweglos erscheint!

Hat jemand ähnliche Probleme oder kann Tips geben?

Antworten
t|eardrxop77


Ich würde mal sagen es ist organisch... sonst würden die Psychopharmaka ja helfen... hast du es schon mal mit Alternativmedizin probiert? Eventuell chinesische Medizin? Es gibt so viele Menschen die jahrelang wegen einem Problem von Arzt zu Arzt laufen und erst nach langer Zeit stellt sich heraus das es dies oder jenes ist. Ich würde mir an deiner Stelle einen sehr guten Internisten suchen der mit dir alles von A bis Z checkt... Liebe Grüsse und gute Genesung :)* @:) *:)

SBil9ber


Ich würde mal sagen es ist organisch... sonst würden die Psychopharmaka ja helfen...

Das kann man so nicht sagen. Psychosomatische Symptome gehen längst nicht immer durch Psychopharmaka weg - das wäre ja zu schön um wahr zu sein.

@ dbsk75:

Du schreibst von Ohnmachtsanfällen - du wirst aber nicht ohnmächtig, oder? Es fühlt sich so an, aber umkippen tust du nicht?

Ohne eine Diagnose stellen zu wollen (kann ich ja gar nicht), für mich hört sich das durchaus psychosomatisch an. Gerade Panikattacken mit dem Gefühl, gleich umzukippen, sind typisch, ebenso wie die Angst vor schlimmen Krankheiten, die wiederum Symptome auslöst.

Wurden deine Schilddrüsenwerte (nicht nur TSH) geprüft?

dBbskh7m5


Vielen Dank für die Antworten!

Naja bis auf das Opipramol was ich seit einer Woche einnehme, nehm ich keine anderen Psychopharmaka.

Der Psychologe hat mir wie erwähnt Paroxetin und Alprazolam verordnet, die ich auf Grund der angegebenen Nebenwirkungen noch nicht genommen habe.

Hat vielleicht jemand Erfahrungen mit diesen Medikamenten ?

Die Suche nach einem gutem Internisten ist leider nicht einfach. Auch eine mehrfache Vorstellung in der Notaufnahme mit der Hoffnung ein paar Tage im Krankenhaus zu verbringen ( zur Abklärung der Symptome ) brachte nichts, wurde nach Ausschluß einer Ursache durch das Herz wieder nach Hause geschickt.

Die Psyche ist mittlerweile stark angegriffen, das geb ich auch zu.

Die Ohnmachtsanfälle traten meißt nur im stehen auf, ist wie ein plötzlicher Kreislaufzusammenbruch.

Muß mich dann gleich hinlegen, damit ich nicht umfalle!

Werde dann zwar nicht Ohnmächtig, aber es fühlt sich an als steht man kurz davor.

Schilddrüse sowie Bauchspeicheldrüse werden nächste Woche abgeklärt!

Die ganze Symptomatik hört sich ja auch sehr nach Psychosomatisch an, das gebe ich auch zu, aber wie kommt so etwas über Nacht?

tUearHdryop77


Ich kenne Paroxetin. Habe es aber eben wegen den Nebenwirkungen nicht weitergenommen. (nur ca 3 Wochen) Du kannst es aber probieren und wieder absetzen, du wirst gleich merken ob es dir davon schlecht geht.

Ich hatte von Paroxetin schon ziemlich helftige Nebenwirkungen. Meine Angst-und Zwangsstörungen die ich damals mit 18 hatte waren zwar weg aber ich war wie auf Drogen, also total emotionslos und mir war EXTREM schlecht, also übel. Habe davon auch Hautausschläge bekommen und mich hats am ganzen Körper gejuckt... schlafen konnte ich gar nicht und mein Kiefer hat geklappert. Meine Ärztin meinte dann auch ich solls absetzen. Dann war alles wieder gut. Ich hab statt dessen dann Mutan genommen, habs besser vertragen... Aber wie gesagt, jeder reagiert da individuell! Liebe Grüsse - die Symptome hören sich für mich persönlich NICHT nach Psychosomatik an... :-/

t=iniK007x8


hey du!

kann dich sehr gut verstehen, das ganze habe ich vor ca. 5,6 jahren mitgemacht. da kam das auch ganz plötzlich! am ersten feiertag (weihnachten) haben wir uns mittags hingelegt, da es am vorabend sehr spät wurde. nach kurzem einnicken wache ich auf wie von der tarantel gestochen..... hatte ein herzrasen, das ich dachte ich sterbe. volle und totale panik.... bin wie von sinnen in der wohnung rumgelaufen, war total histerisch. habe dann aus reflex meine handgelenke unter kaltes wasser gehalten.... wurde gaaanz langsam besser.... war geschockt ohne ende und hatte nur noch angs. von da an ging es mir täglich so. kaum setzte ich mich ruhig hin ging es los. panik, angst, angst jeden moment zu sterben. beim einkaufen auch dieses "bodenlos" gefühl.... das dann so schlimm wurde, als würde ich jeden moment umkippen. auch habe ich mich total "fremd" und unwirklich gefühlt.... gaaanz seltsam. und dieser druck.... hinterm brustkorb als müsste er jeden moment bersten.... :-/

und viele andere symptome.

ich habe mittlerweile die diagnose "generalisierte angststörung", panikattacken usw....

diese schmerzen die du hast im bw bereich und auch die blähungen usw. können durchaus von der psyche kommen. hatte ich auch. genau so. das macht einen mega fertig, ich weiß. wenn du von a-z durchgecheckt worden bist, kannst du davon ausgehen, organisch gesund zu sein. aber die psyche ist bei dir nicht gesund. gab es bei dir was, das dich mitgenommen hat? schicksalsschläge ect.? das kann auch durchaus schon länger her sein! fällt dir da was ein? oder mega stress? der körper sucht sich seine wege, "dampf" abzulassen.

damit muss man lernen umzugehen. auch wenn dir das mom unmöglich erscheint. aber es geht :)^ glaubs mir! bleib am ball und lass dir helfen - dann wird das wieder!

glg

tina :)* :)* :)*

tHini0*07_8


ach ja, wenn es mir nicht so gut geht von der psyche, habe ich immer noch totale schmerzen im bw bereich. kommt von verspannungen durch die anspannung. das tut höllisch weh und täuscht gerne alles mögliche vor.

auch habe ich rechts mal recht wenig gehört und dachte weiß gott was - kam auch durch verspannungen.

d!bskx75


Davor habe ich auch Angst. Es soll ja die Symptome die ersten Wochen noch eventuell verstärken, meinte der Psychologe.

Deswegen nehme ich auch das Opipramol, wegen der weit niedrigeren Nebenwirkungen. Opipramol ist zwar zur Behandlung von Angstzuständen etc. laut Packungsbeilage geeignet, aber in dem Sinne kein reines Psychopharmaka und deswegen vieleicht auch Wirkungslos!?

Hatte im ganzen Leben vorher keinerlei Psychische Störungen, deswegen ist es mir völlig Rätselhaft über Nacht daran zu erkranken.

Mal sehn was bei der Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse raus kommt, ist mittlerweile wie eine letzte Hoffnung die man an die Schulmedizin hat.

dlbskx75


Hallo tini0078!

Du sprichst mir aus der Seele!

Genau so geht es mir auch, seit ca. 2 Wochen habe ich dieses Druckgefühl am Hals / Brustkorbmitte.

Wenn ich sitze oder auch kurz nachdenke oder einfach mal abschalten will, durchfährt einem mit einem Mal ein riesen Schreck, wie ein paar Stromschläge im Körper. Dann kommt mit einmal panische Angst , das einzige was ich machen kann hinlegen und abwarten das es besser wird.

Beim Einkaufen, oder einfach nur beim spazierengehen, geht es mir auch so, als wäre ich geistig nicht mehr da, wie benebelt von Alkohol. Man nimmt die Umwelt wie durch einen Filter war.

Ich muß dazu erwähnen, das ca. 5 Tage vor dem Besagten Tag X unser Hund qualvoll verstorben ist. Das wäre das einzige was ich mir logisch erklären könnte.

Fühle mich den ganzen Tag nur noch schlecht mit Ausnahme von ein paar Stunden.

Will mir ja helfen lassen, habe aber auch bedenken wegen der Psychopharmaka und ihren Wirkungen.

Das schlimmste ist auch die momentan scheinende Ausweglosigkeit der Situation.

Vielen Dank für die Anteilnahme, schön das man nicht allein da steht, wie so mancher Arzt einen glauben machen will!!!

A;ngix85


Hallo zusammen,hallo dbsk75,

zunächst einmal möchte ich sagen dass ich seit eineinhalb Jahren Opipramol einnehme.Die haben bei mir auch nicht sofort geholfen,das hat schon zwei bis drei Wochen gedauert.Und es ist auch nicht so,dass die Symptome dann nicht vollständig verschwinden.Sie werden nur gelindert.

Bei mir kamen die Symptome auchaus heiterem Himmel.Ich befand mich in einem Flugzeug,kam aus dem Urlaub zurück.Dazu muss ich sagen,dass ich seit meinem 3.Lebensjahr regelmäßig geflogen bin,habe also keine Angst davor.Na ja auf jeden Fall wurde mir auf einmal schlecht,schwindelig ich hatte Herzrasen,dachte,ich würde ohnmächtig werden.Zum Glück war eine Ärztin an Bord,die versuchte mich zu beruhigen.Aber ich war wie von Sinnen,bekam dann auch noch Durchfall.Auch nach der Landung wurde es nicht besser.Das Flughafengebäude,die Menschen,alles war mir damals zu viel.Keine Ahnung wieso.Bin mittlerweile seit Oktober 2007 in Behandlung und habe Höhen und Tiefer erlebt.Zu Anfang konnte ich nicht mehr vor die Tür gehen.Ich dachte sofort ich kippe um,ersticke oder sonst was.Letztes Jahr im Sommer ging es mir richtig gut.Dann wurde alles wieder schlimmer nach einer langwierigen Magen und Darmgrippe.Ich erhöhte die Dosis von Opipramol(nahm vorher nur abends eine,dann morgens auch noch eine) aber dies hatte nur erhöhte Müdigkeit zur Folge.Ich beließ es wieder bei einer.Hatte nach wie vor ständig Durchfall,einen Blähbauch,mir wurde oft schlecht.Ich verspürte Stiche in der Herzgegend.Bin dann zum Hausarzt und habe alles checken lassen..alles ok.

Der Körper kann einem vieles vorgaukeln,und es entsteht sofort Angst.Diese kann man nie ganz ablegen aber es hilft wenn man sich der Angst stellt und das ganz bewusst.Es ist nicht leicht,dass stelle ich oft selbst fest.Aber kein Medikament der Welt kann uns da helfen wir müssen auch unseren Teil dazu beitragen und einen starken Willen haben.Sobald man anfängt über Sachen nachzudenken,z.B. "ich hatte heute weichen Stuhlgang,morgen habe ich bestimmt ne Magen und Darmgrippe" beginnt der Teufelskreis und man macht sich unnötig verrückt.Deine Symptome hören sich echt nicht gut an aber du hast ja auch schon vieles kontrollieren lassen..ich tippe auch auf psychosomatisch.Und wie du es schon selbst gesagt hast:hier bist du nicht allein @:) :)*

dKbjsk7x5


Hallo Angi85

Die Wirkung von Opipramol soll ja erst nach ca. 2-3 Wochen langsam einsetzen. Neben der Stimmungsaufhellenden Wirkung soll es aber auch einen schnell Wirksamen beruhigenden Effekt haben, wovon ich leider nichts merke.

Erhöhte Müdigkeit habe ich auch, aber schlafen geht mittlerweile überhaupt nicht mehr.

Werde mit der Einnahme aber erst mal weiter machen und sehen ob sich eine Besserung einstellt.

Es ist seltsam das kein Mediziener eine Erklärung für das plötzliche Auftreten einer solchen Erkrankung, wie auch in deinem Fall hat.

Das selbe was du im letzten Absatz beschreibst, hat mir der Psychologe auch schon in ähnlicher Form erläutert.

Es fällt einem aber verdammt schwer daran zu glauben.

Wenn man eine organische Erkrankung zu 100 % ausschließen könnte, würde es einem leichter Fallen entsprechende Hilfe in Anspruch zu nehmen.

ADngi8x5


Also wie gesagt bei mir helfen die Tabletten ganz gut.Klar ich habe immer noch schlechte Tage dazwischen.Das kommt halt vor.Ich habe mich mittlerweile darauf eingestellt,dass diese Erkrankung mich noch einige Jahre begleiten wird,aber ich habe ihr den Kampf angesagt.Ich bin 23 und habe keine Lust,ewig so eingeschränkt zu leben.Klar gibt es Leute,die einem erzählen "die Angst ist dein Freund,sie beschützt dich,zieht die Notbremse wenn es dir einmal zu viel wird." Also du kannst mir sagen was du willst,aber es nervt einfach nur.Ständig diese negativen im Kopf.Ich möchte die Angst nicht als Freund.Ich will wieder normal leben.Raus gehen wann ich will,feiern gehen wann ich will.Vielleicht hört sich das dumm an aber ich werde wieder Herr über meinen Körper.Ich würde dir gerne helfen,ist aber aus der Ferne etwas schlecht.Such dir einen Arzt,dem du vertraust und der dich ernst nimmt.Es gibt immer einen Grund....ich habe immer zu allem ja und amen gesagt hab mich gestresst ohne ende,mein sohn war mit 6Jahren schon dreimal im Krankenhaus,ich hatte eine schlimme Neurodermitis,sah schrecklich aus.All das hat meine Seele nie richtig verarbeitet.Jetzt arbeite ich daran.Du kannst die Welt nicht ändern,du kannst nur dich selbst ändern. @:) :)z :)^

d)bsk7x5


Ich werde sehen ob mir die Tabletten helfen! Ich hoffe jedenfalls darauf.

In unserer kleinen Stadt einen durchaus kompetenten Arzt zu finden der sich auch Zeit nimmt für einen, ist nicht leicht.

War bisher eigentlich mit meinen Hausarzt zu frieden.

Du hast völlig recht mit diesen ständigen negativen Gedanken ( Angst ), aber die bekommt man leider nicht so schnell weg, gerade wenn diese Symptome ständig auftreten und keine Besserung in Sicht ist.

AKngix8x5


Ja das ist es ja gerade,du denkst dir,na gut ich gehe durch diese Angstsituation und beim nächsten mal wird es dann besser,aber nichts da,es verbessert sich gar nichts.Halt durch.Kannst uns ja mal auf dem Laufenden halten,wie es dir die nächsten Tage so ergeht.So jetzt habe ich dich genug zugequatscht und außerdem kommt Fußball...

t$inix0078


Wenn ich sitze oder auch kurz nachdenke oder einfach mal abschalten will, durchfährt einem mit einem Mal ein riesen Schreck, wie ein paar Stromschläge im Körper

kenne ich bestens. ich hatte dann immer den drang, wegzulaufen...ganz weit weg von den ganzen symptomen...

Beim Einkaufen, oder einfach nur beim spazierengehen, geht es mir auch so, als wäre ich geistig nicht mehr da, wie benebelt von Alkohol. Man nimmt die Umwelt wie durch einen Filter war.

als wenn man auf eiern läuft... für mich fühlte sich das so bodenlos an.... nur ich konnte nicht still sitzen oder liegen, ich musste unbedingt was tun und mich ablenken, um das zu lindern... zu liegen oder still zu sitzen hätte mich umgebracht.... ;-) lief immer rum wie ein aufgescheuchtes huhn!

Ich muß dazu erwähnen, das ca. 5 Tage vor dem Besagten Tag X unser Hund qualvoll verstorben ist. Das wäre das einzige was ich mir logisch erklären könnte.

das ist zumindest schon mal ein anfang, um es zu erklären. sonst war nichts? also nicht, das das nicht schlimm genug wäre... :°_

aber stress oder so?

Will mir ja helfen lassen, habe aber auch bedenken wegen der Psychopharmaka und ihren Wirkungen.

ich zb. habe nur kurzfristig insidon genommen. meine ärztin ist ein rechter ökofreak und ich bin ärztetechnisch nicht am ball geblieben, weil ich einfach angst hatte. habe mich erst später zum check getraut. außerdem musste ich einfach normal wie möglich weitermachen, denn meine große war damals 3 und ich musste/wollte "funktionieren! es war ein harter weg, mit viel "doctorshopping". letztendlich auch nach zwei therapien ist es mir gelungen, diese "krankheit" als ein teil von mir zu akzeptieren. so schwer das auch für dich vorstellbar ist mom. aber es ist möglich! meistens geht es mir gut, manchmal muss ich immer noch kämpfen. meine kinder waren/sind meine rettung - denn sie brauchen mich. da kann ich nicht schlappmachen.

es ist super schwer am anfang und man fragt sich, wie man mit soetwas leben soll! aber es geht und es wird besser!! glaubs mir, in gewisser zeit bist du viel stärker und kannst damit umgehen. du wirst das lernen.

ach und psychopharmaka habe ich nicht genommen - ging auch - evtl. langwieriger aber doch. du musst einen starken willen haben!

ich wünsch dir unendlich kraft und hoffnung - du wirst belohnt werden , wenn du an dich glaubst!:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

glg

tina

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