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Psychosomatisch oder doch Organisch?

d+bskx75


Danke für die Antwort!

Du hast wenigstens gelernt einigermaßen damit umzugehen und es akzeptieren können mit dieser Krankheit zu leben!

Das mit dem Hund hat mich wirklich sehr mitgenommen. Wir haben sehr an Ihm gehangen!

Habe ansonsten nur eine in die länge gezogene Ehescheidung hinter mir, was aber schon 4 Jahre zurück liegt.

Stress durch Selbstständigkeit hatte ich auch,das ist normal, hat mich aber nie so Belastet fand ich.

Die Tätigkeit habe ich aber mittlerweile aufgegeben, weil ich nicht mehr dazu in der Lage bin.

Das du einen starken Willen hast dagegen anzugehen ist beindruckend.

Ich dagegen bin erst am Anfang ( Falls es sich wirklich um eine Psychische Erkrankung handelt ).

Man kann nicht wirklich daran glauben obwohl die Symptome dafür sprechen und mir ja schon mehrere Ärzte gesagt haben das es sich darum handeln könnte.

Habe auch versucht ohne Medikamente auszukommen, ging aber nicht! Zumindest habe ich den Eindruck OHNE geht es nicht.

Du hast mit deinen Ausführungen sicherlich Recht und ich hoffe das mir bald auch ein gewisser Willen zum bekämpfen der Krankheit wiederfährt, denn Kraft und Hoffnung habe ich im Moment leider kaum, mal abgesehen von den wenigen Stunden am Tage wo es mir einigermaßen gut geht.

Als Mann fällt es einem von Natur aus sowieso nicht leicht über solche Sachen zu Reden oder überhaupt über solche Sachen nachzudenken. Früher hätte ich über sowas gelacht und heute bin ich selber betroffen.

Trotz allem vielen Dank für deine Wünsche!

t`ini8007x8


hey du! @:)

Habe ansonsten nur eine in die länge gezogene Ehescheidung hinter mir, was aber schon 4 Jahre zurück liegt.

das macht nichts, dass es 4 jahre sind. man kann viel stress jahrenlang erfrolgreich unterdrücken. aber irgendwann geht das pulverfass hoch. da kommt danach dann beruflicher stress (bes. selbstständigkeit ist kein zuckerschlecken) und andere "kleinigkeiten". und dann stirbt der hund, den man über alles geliebt hat. und dann kommt das pulverfass. das kann durchaus ein prozess sein, der sich über jahre hinzieht. war bei mir auch so. und dann ist es "von einem auf den anderen tag" soweit und man weiß nicht wo es herkommt.

Das du einen starken Willen hast dagegen anzugehen ist beindruckend.

das musste ich, sonst wäre nicht nur ich den bach runtergegangen, sondern auch meine kinder und meine ehe. wer nicht kämpft, kann nicht gewinnen!!:)^

Habe auch versucht ohne Medikamente auszukommen, ging aber nicht! Zumindest habe ich den Eindruck OHNE geht es nicht.

es geht schon ohne, aber es ist am anfang unwahrscheinlich hart. aber wenn der doc sie dir verschrieben hat, dann nimm sie. später kannst du sie immer noch absetzten. und krasse nebenwirkungen kann selbst aspirin oder ibuprofen haben.

denn Kraft und Hoffnung habe ich im Moment leider kaum,

ja, verstehe ich , denn das alles raub einem jegliche kraft und jegliche hoffnung! hast du jemanden mit dem du sprechen kannst? vielleicht einen guten freund, bei dem man nicht immer "mann" sein muss? oder deine mutter? das hilft enorm! frag sie gezielt nach hilfe! in so fern, dass du anrufen/kommen kannst wenn es dir schlecht geht. ablenkung ist immer gut und wenn dann noch ein mensch da ist, zu dem du gehen kannst und der deine problematik kennt, hilft das noch mal mehr.

Früher hätte ich über sowas gelacht und heute bin ich selber betroffen.

genau so gings mir auch. gelacht hab ich zwar nicht, aber hätte nie gedacht, das mir das passiert und welche auswirkungen das hat. nämlich die, dir den boden unter den füßen wegzureißen und um die eigene existenz zu fürchten, in einem ausmaß, das schockt und verzweifeln lässt.

kannst mir gerne schreiben wenn du magst! auch per pn.

ganz viel kraft und mut!:)* :)* :)* :)*

glg

tina

dzbskx75


Hallo !!

Das kann alles schon sein, ich kann mir blos nicht vorstellen das durch solche Ereignisse diese Symptome ausgelöst werden.

Aber wie du schon sagst, am Anfang ist es schwer daran zu glauben das man selber von diesen Sachen betroffen wird.

Ich bin schon gespannt auf nächste Woche, da müssten die Blutwerte für Schilddrüse und Bauchspeicheldrüse da sein.

Diese Organe könnten auch diese Symptomatik auslösen.

Wegen den Medikamenten will ich auch sehen ob die nun wirken, weil das Opipramol soll ja erst nach längerer Einnahme Wirkung zeigen. Wenn nicht muß ich nach Rücksprache mit dem Arzt was anderes probieren oder darauf verzichten.

Sprechen tu ich viel mit meiner Freundin darüber, Sie versucht mir auch Mut zu machen, aber bis jetzt nicht sehr erfolgreich.

Man spricht ja auch über mögliche andere Ursachen was die Krankheit ausgelöst haben könnte und was es noch für Untersuchungen geben könnte ( Wie du sagtest Arztshopping ).

Und in jede weitere Möglichkeit bzw. Untersuchung setzt man im Prinzip seine ganze Hoffnung das eine logische Erklärung für das alles gefunden wird.

Für meine Mutter war von Anfang an klar das es psychischer Natur ist, obwohl ich sagen muß das Sie sowieso nicht viel von der Schulmedizin hält.

Sie hat mir gleich sämtliche Hausmittel wie Baldrian etc. empfohlen.

Hab ich teilweise auch probiert ( Schlaftee, Nerventee usw. ) aber bringt gar nichts.

Heute ging es mir am Nachmittag mal für ein paar Stunden besser, daß heißt der Druck auf dem Brustkorb / Hals war weg.

Das ist wie eine Erlösung für den Moment, leider hält der nicht lange an.

Hattest Du teilweise auch Todesangst nach manchen, ich nenn es mal Anfällen oder war es eher eine normale Angst?

pn steht für Privatnachricht? Sorry muß das fragen, weil bin das erste Mal in einem Forum.

C|laibrMatxin


Für meine Mutter war von Anfang an klar das es psychischer Natur ist ...

Kluge Mutter!

Ich habe jede Menge diffuser Beschwerden (gehabt), wie BWS-Blockaden, Verspannungen, Leber-, Gallen- und Bauchspeicheldrüsenprobleme, Herzstolpern und -rasen, Sodbrennen, Verdauungsprobleme, Enge im Brustkorb, etc. Das weitere Ärztehopping habe ich mir erspart, nachdem ein Internist meinte, ich sei nach internistischen Gesichtspunkten gesund, und mein Hausarzt mich mit einem Antidepressivum "heilen" wollte.

Ich löse meine Beschwerden mit Psychosomatischer Energetik nach Dr. Banis. Das dauert zwar, doch die Therapie ist nachhaltig und löst sowohl die unbewussten psychischen/seelischen Ursachen als auch die körperlichen Probleme.

[[http://www.rubimed.com/de/produkte/produkte.asp?lang=de&nav=3]]

[[http://www.rubimed.com/downloads/Repetitorium.pdf]]

Amazon

Außerdem bin ich in Behandlung bei einem Osteopathen, um die diversen Verspannungen nicht nur homöopathisch sondern auch manuell zu lösen.

Gruß

dKbsk7x5


Danke für den Beitrag!

Das sehe ich leider anders! Sie hatt auch diverse Beschwerden, die Sie aber nicht von einem Arzt behandeln lassen will, sondern lieber auf Alternativen wie Naturmedizin zurückgreift.

Es geht Ihr aber damit nicht besser!

Wie soll man z.B. einen festgestellten Eisenmangel im Blut mit Naturmedizin behandeln ?

Waren Ihre Beschwerden so stark das Sie mehrmals in der Notaufnahme behandelt werden mußten ?

Habe auch diverse Masagen verschrieben bekommen, half aber alles leider nichts.

Bitte nicht falsch verstehen, aber ich persönlich halte von diesen Behandlungsmethoden nichts, was wohl auch daran liegt das ich damit noch keinerlei Erfahrungen gemacht habe oder mich nicht darauf einlassen will.

t ihni000x78


guten morgen!

nein, ich hatte keine normale angst. sondern richtig todesangst. habe vor verzweiflung ewige weinkrämpfe bekommen und mich im stillen schon mal von allem und jedem verabschiedet... :-(

das war furchtbar. erstaunlicherweise stellte ich dann fest, obwohl ich soooo oft dachte, jetzt ist es dann vorbei, war es nicht vorbei. und nach einigerzeit versuchte ich es so: wenn es anfing, fing ich an mich abzulenken - wenn das nichts brachte, dachte ich mir: ok ! dann mach doch! dann fall ich halt gleich tot um! ich kanns ja eh nicht ändern - wenn es so sein soll ist es eben so. ich wurde richtig wütend! ich dachte mir: ich lasse mir von dieser verdammten panik/angst nicht mein ganzes leben versauen - !!! damit ging es nicht weg, aber es wurde schwächer, bis es dann nur noch ganz schwach kam. ich war wütend und habe gekämpft! ich lasse mir von diesem mist nicht mein leben kaputt machen. ich hab ja nur eins! scheiße noch mal, aber so läuft das nicht!!!!

mit solchen gedanken ging es dann - hat natürlich gedauert.

dbbsk7x5


Auch einen guten Morgen!

Ganz genau geht es mir auch! Wenn man wieder einen dieser Anfälle hat und der nach einiger Zeit wieder nachlässt, dann heult man einfach nur und sieht keine Zukunft mehr.

Klar denkt man in diesen Momenten sofort es ist vorbei und nur noch schnell den Notarzt rufen oder in die Rettungsstelle fahren.

Die letzten zwei Sachen hab ich mir mittlerweile schon verkniffen, weil man mich nach Untersuchung von Blut und EKG schon fast belächelte und auf eine psychatrische Behandlung hinwies.

Kam mir dort vor wie ein Simulant!

Mit der Wut das kenne ich auch, hab mir schon manchmal auf die Brust geschlagen als ob der Druck davon weg gehen würde.

Man denkt wirklich " diese Scheiße da in mir drin, einfach rausreisen ", aber geht ja leider nicht.

Ablenken funktioniert auch nicht, zumindest gedanklich nicht. Das einzige was einigermaßen hilft, rumzulaufen, oder einfach nur in Bewegung bleiben, und wenn man beim Fernseh gucken Abends nur den Kopf ab und zu bewegt, oder seine Sitzposition ständig verändert, aus Angst man könnte den nächsten Angstzustand bekommen.

Sei froh das Du es soweit schon geschafft hast!

Ich glaube ja teilweise immer noch das es auch organische Ursachen hat.

Wenn es nur die Angst wäre und keine körperlichen Ausmaße annehmen würde, könnte man damit auch besser umgehen.

Gruß

tbinxi007x8


Kam mir dort vor wie ein Simulant!

das kenne ich auch sehr gut.du brauchst wirklich einen verständnisvollen arzt, der weiß was mit dir los ist.

Ich glaube ja teilweise immer noch das es auch organische Ursachen hat.

meinst du nicht, das man dann schon längst was gefunden hätte bei den ganzen checks :-/ ?

abzuwarten bleibt natürlich die untersuchung der schilddrüse.

aber ich glaubs fast nicht. ich habe damals bei mir auch an schilddrüse gedacht und war so froh, als ich die ganzen symptome usw. gelesen habe - das hat absolut gepasst! ich dachte nur - gott sei dank, jetzt kann man dir helfen! aber war nicht die schilddrüse.

es ist ganz ganz schwierig und ein langjähriger lernprozess, stück für stück damit umzugehen. für dich mom. nicht vorstellbar - aber das geht. los wird man es wohl nie ganz - aber jeder hat sein päckchen zu tragen!

Wenn es nur die Angst wäre und keine körperlichen Ausmaße annehmen würde, könnte man damit auch besser umgehen.

wenn du angst hast - noch dazu starke - geht das niemals ohne "körperliche" beschwerden. herzklopfen/rasen/stolpern, zittern, schwitzen, kloßgefühl im hals, druck im brustkorb, trockener mund, gefühl der "bodenlosigkeit" sind "begleiterscheinungen" der angst.

leider ist das so. angst in gewissem maß ist ja gut und gesund! und vorallem lebens/überlebenswichtig. besonders früher - wenn unsere vorfahren bei gefahr keine angst bekommen hätten/adrenalinausstoß - dann wären sie ihrer beute selbst zum opfer gefallen oder hätten versucht, einem säbelzahntiger hinterm ohr zu kraulen... ;-D

ist so an sich eine sinnvolle einrichtung! nur manchmal läuft halt was aus dem ruder...

lg

tina

d]bs.k7>5


Eigentlich hast Du damit Recht, aber man denkt immer die Medizintechnik ist auch nicht so zuverlässig und es werden Feheler gemacht.

Ich glaub ja auch nicht so richtig das die was finden an der Schilddrüse, aber man klammert sich irgentwie schon daran.

Naja brauch ich Dir nicht zu erzählen kennst Du ja selber.

Muß allerdings auch sagen, habe letzens einen getroffen, der ähnliche Beschwerden hatte.

Bei Ihm war es so, das er auch mehrmals mit Verdacht auf Herzinfakt ins Krankenhaus eingeliefert wurde und nichts gefunden wurde.

Er nahm auch die später verordneten Psychophamarka nicht. Nach einem Jahr wurde ein Ultraschall vom Bauch im stehen gemacht, und es kam raus das er was mit der Galle hatte, Steine oder so etwas.

Bei mir ist das jedenfalls so, erst treten die körperlichen Beschwerden auf, und dann kommt die Angst und das Zittern.

Der Arzt meinte auch das ein Besuch in einer Tagesklinik, vieleicht ratsam wäre.

War auch schon mal kurz da, um mir das mal anzusehen.

Nach einem kurzem Gespräch mit dem Chefpsychologen wurde mir die Einrichtung gezeigt und erklärt.

War oder bin aber der Meinung das Kunstkurse, Töpferkurse etc. nicht der richtige Weg sind.

Will das auch nicht vorverurteilen, aber so ist halt meine Meinung, vieleicht wäre es einen Versuch wert?

Auf alle Fälle ist das ein Gefühl des Irre werdens und der Hoffnungslosigkeit, aber das weiß Du ja auch.

Vielen Dank für deine Aufbauenden Worte, es hilft schon ein bischen wenn man nicht der einzige ist dem es so geht.

Gruß

Dirk

dhbskO75


Also Blutwerte sind soweit normal, bis auf Folsäuremangel und Vitamin B12.

Schilddrüsen und Bauchspeichelwerte sind wohl laut aussage des Arztes auch im Normbereich.

Eine Magenspiegelung die ich heute hatte brachte auch nichts, bis auf die bakteriellen Untersuchungen die natürlich erst in drei Tagen vorliegen.

Ist mir echt ein Rätsel das ständige saure Aufstoßen nach Mahlzeiten.

Habe auch mit der Einnahme von Paroxetin und Alprazolam angefangen.

Das Alprazolam wirkt nach Einnahme einer ganzen Tablette etwas beruhigend, von der Wirkung des Paroxetin ist nichts außer Übelkeit zu spüren. Aber es braucht ja eine Zeit bis es wirken soll. Das dumme ist nur das dieses Zeug schnell abhängig macht und darauf hat ja wohl keiner Lust!

Habe nun doch nächste Woche einen Termin in einer Tagesklinik gemacht.

Bin ja mal gespannt was mich da am Ende erwartet.

d4bs>k7x5


Wenn jemand das Googeln sollte nur noch mal ein Erfahrungsbericht!

Es ist nun mittlerweile 3 Jahre her nach " Ausbruch " der Krankheit.

Tagesklinik brachte rein gar nichts, habe mich nach 3 Tagen entlassen lassen!

Weitere Einahme von Paroxetin am Anfang 40 Mg pro Tag und zusätzlich 0,5 Mg Alprazolam.

Nach ca. 10 Wochen eine erhebliche Besserung der Symtome.

Absetzen des Alprazolams ohne größere Probleme.

Wohlbefinden bessert sich von Tag zu Tag.

Nach ca. 5 Monaten ein ganz normales Leben möglich ohne jegliche Symtome wie früher, es ist alles wie vorher!

Absetzen auf 20 Mg pro Tag.

Dieses Medikament hat ein " Wunder " vollbracht so zumindest meine Meinung.

Stehe wieder voll im Leben und freue mich über das neu gewonnenen Leben.

Nun ist es an der Zeit das Medikament langsam auszuschleichen, bei mir erst mal 5mg weniger wie die Hauptdosis.

Der Beipackzettel von Paroxetin ist echt der Horror! ABER ES WIRKT WIRKLICH!!!!!! paar Nebenwirkungen gibt es immer, aber das ist kein vergleich zu Angst oder Panickattacken!!!! :)^

N5or!aLisxa


Stell dir doch einmal ganz ruhig die Frage: was ist um den Zeitpunkt herum mit dir oder deiner Umgebung passiert. Als du zum ersten Mal die Symptome hattest oder ein paar Monate davor.

Es müsste irgendein Ereignis geben, das diese Angst ausgelöst hat?

Hattest du einen Sterbefall oder ähnliches?

ZAwack~44


dbsk75: Glückwunsch!

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