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IQ von 118 --> MatheschwÄChe !

M|aork`usx[3 hat die Diskussion gestartet


Hallo Freunde,

ich habe ADHS bin 16 Jahre alt.

Ich nehme starke medikamente dagegen 54mg Ritalin ( stärkste dosis soweit ich weiss )

Mein IQ beträgt 118, der wurde damals von einem arzt getestet.

Ich bin auch in der Schule sehr gut, AUSSER in Mathematik .....

es kotzt mich an ....

ich verstehe mathe nicht.

der lehrer zeigt mir die aufgabe schritt für schritt, ich kann jeden schritt nachvollziehen und verstehe es,

jedoch kann ich dann wenn ich auf mich allein gestellt bin, mein wissen nicht umsetzen .. es ist verrückt.

diese tolle begabung hat mir heute eine note 6 eingeheimst .....

habt ihr erklärungen ?

ist es möglich das ich eine matheschwäche habe trotz eines hohen IQ's ?

dankeschön <3

Antworten
aUltkhexa


ich bin zwar nicht dein freund aber ich antworte dir trotzdem ^.^

jeder hat stärken und jeder hat schwächen und das hat nichts mit dem IQ zu tun ;-) du bist sicherlich sehr gut in anderen bereichen aber mathe ist halt dann im warsten sinne des wortes "Nicht dein ding".

alleine deine frage:

ist es möglich das ich eine matheschwäche habe trotz eines hohen IQ's ?

ist trotz deiner aussage

diese tolle begabung hat mir heute eine note 6 eingeheimst

schon fast dekadent, wenn du keine matheschwäche hättest hättest du ja keine 6 geschrieben bzw wärst besser in mathematik :)z

gruss

dWevnxic


ja, das ist durchaus möglich.

es könnte sich um dyskalkulie handeln, die unabhängig von der grundbegabung auftreten kann. schau mal hier:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Dyskalkulie]]

gerade bei adhs treten dyskalkulie und legasthenie häufig als sogenannte "komorbidität" (= begleitstörung) auf.

bekommst du neben der medikation auch eine therapie? wenn ja, frag mal deinen therapeuten/psychologen danach, ob er oder sie dir adressen nennen kann, wo du unterstützung bekommen kannst. oder wende dich an den "bundesverband legasthenie und dyskalkulie" [[http://www.bvl-legasthenie.de/]]

alles gute @:)

etngin*eexr


Ich glaube, dass Mathe oder Begabung in Sachen Sprache nur wenig mit dem IQ zutun hat.

Kennst du nicht den Film "Rain Man" mit Dustin Hoffmann? ^^

An deiner Stelle würde ich nicht so auf dem IQ-Ding rumreiten. Der IQ kann sich ja auch ändern und ob der IQ-Test nun wirklich so aussagekräftig ist (im allgemeinen meine ich jetzt) sei auch dahin gestellt.

Mqarpkusxx3


@ Devnic

ich habe keine therapie, bekomme nur medikation.

bis vor kurzem hatte ich noch keine probleme, zmd. keine sehr großen probleme mit mathe.

ich war noch nie gut, aber momentan bin ich richtig schlecht darin ....

kann es sein, das sich diese krankheit auch erst später bemerkbar macht ?

M\onsfti


@ engineer

Der IQ kann sich ja auch ändern

Das kann ich nicht unbedingt bestätigen. In meiner Grundschulklasse wurden über 1,5 Jahre etliche Tests gemacht, da wir eine Mischung aus Kindern aus sog. "gutem Hause" und solchen aus zwei Kinderheimen waren, was für irgendwelche Forscher wohl von besonderem Interesse war. Damals waren bei mir sämtliche Tests fast identisch (1-2 Punkte Unterschied) ausgefallen. Vor ein paar Jahren hatte ich neugierdehalber einen erneuten Test gemacht: Das Ergebnis war gleich.

Das Kind, das damals mit Abstand das beste Ergebnis hatte (über 140), gehörte zu den beiden schlechtesten Schülern und lebte in einem der beiden Kinderheime. Dank des Ergebnisses erfuhr er nach der Grundschule eine besondere Förderung (Internat). Ihm hätte kaum etwas besseres passieren können. Seit fast 20 Jahren ist er C4-Professer an einer Berliner Uni.

Man mag zu Intelligenztests ja stehen wie man will, aber man erfährt dabei einiges über die eigenen Potentiale und Defizite. Meine jüngste Schwester (verhaltensauffällig und in der Schule grottenschlecht wurde in der Berufsfindungsphase zu einem Intelligenz- und Eignungstest geschickt. Ihr IQ: 125, d.h. überdurchschnittlich hoch. Okay, letztlich brachten die Tests für ihr weiteres Leben konkret nicht viel, da sie mit vier Kindern vollkommen ausgelastet ist. Aber sie wusste damit immerhin, dass sie offensichtlich weit weniger doof ist als sie bis dahin dachte. ;-)

@ Markus

Vielleicht solltest Du ernsthaft über eine Therapie nachdenken.

LG Angie

PietiteUSo1euxr


hallo markus,

ich glaube du hast irgendwie eine ganz falsche einstellung zu deinen fähigkeiten.

jeder mensch ist unterschiedlich talentiert und mathe scheint dir eben nicht so zu liegen. es gibt kaum jemanden, der in allen bereichen unschlagbar ist und ein hoher IQ ist keine garantie dafür. hinter erfolg steckt eben nicht nur können, sondern auch mühe. und hinter dem umstand, dass du nicht in jedem unterrichtsfach gut bist, gleich eine krankheit zu vermuten, finde ich doch etwas übertrieben.

an deiner stelle würde ich einfach mal zur nächsten klausur viele beispielaufgaben rechnen, damit du besser vorbereitet bist.

du sagst, wenn dir dein lehrer etwas erklärt, dann verstehst du es, kannst es aber in der klausur nicht umsetzten? dann würd eich sagen, das verhält sich so, wie ein kleines baby, dass seine mami laufen sieht und sich beim ersten versuch natürlich erstmal auf die nase legt. obwohls doch so einfach aussah....

und mal ne ganz neue frage. was würdest du machen, wenn du zu einem arzt gehst und der bei dir dyskalkulie feststellt?, was er bestimmt gerne macht. dann heißr es: "herzlichen glückwunsch, du hast dyskalkulie. schluck diese pillen."

wenn' hilft.... na und lernen musst du dann trotzdem :=o :°_

M.on~iM


Man darf einen hohen IQ nicht gleichsetzen mit "überdurchschnittlich begabt in allen Bereichen"

Der IQ ist ein Durchschnittswert, der sich durch Tests in verschiedenen Bereichen zusammensetzt.

Möglicherweise bist du in Mathe also gar nicht "überdurchschnittlich" begabt, sondern nur Durchschnitt oder schlechter.

Meine Schwester hat ebenfalls einen überdurchschnittlichen IQ durch ihre Leistungen in Räumlichdenken und Sprachgefühl-in Mathe dagegen war sie unterer Durchschnitt-das hat sich auch in ihren Mathenoten gezeigt ;-)

Desweiteren, wie schon erwähnt, könnte bei dir auch eine Dyskalkulie vorliegen-alles möglich.

Es birngt also nnichts, dich auf dem IQ Wert auszuruhen. Du hast deine Matheschwäche erkannt, also versuche etwas daran zu ändern. Schulmathematik ist, banal gesagt, einschleifen von bestimmten Methoden-das kann man lernen. Versuche es mal mit Nachhilfe oder gehe der Dyskalkulie-Geschichte nach-oder beides zusammen.

d)evxnic


ich habe keine therapie, bekomme nur medikation.

das ist schade, denn die medis sollen ja eigentlich eine UNTERSTÜTZUNG der therapie darstellen!

erkundige dich doch mal bei deinem behandelnden arzt, ob es in eurer umgebung gute therapeuten gibt, die sich mit adhs auskennen. oder schau mal hier: [[www.ads-ev.de]] oder hier: [[www.adhs-deutschland.de]] ob du eine selbsthilfegruppe in deiner nähe findest, ruf dort an und frag um rat!

bis vor kurzem hatte ich noch keine probleme, zmd. keine sehr großen probleme mit mathe. ich war noch nie gut, aber momentan bin ich richtig schlecht darin ....

möglicherweise liegt das einfach am momentanen thema in mathe. möglicherweise hat sich aber auch ein "negativ-trigger" entwickelt, d.h. dass du (aus bereits gemachter negativ-erfahrung heraus) mittlerweile schon von anfang an erwartest, dass "das nix werden kann" und du dich unbewusst selber damit ausschaltest! dein mandelkern im gehirn reagiert viel empfindlicher auf positiven und negativen reiz, als bei nicht betroffenen. willentlich kann man das leider nicht steuern und ist deshalb auf "positiv-reiz"/ unterstützung und motivation von aussen angewiesen. hattest du eventuell einen lehrerwechsel und/oder kommst mit dem lehrer nicht gut klar?

kann es sein, das sich diese krankheit auch erst später bemerkbar macht ?

ja und nein...

adhs "kriegt" man nicht und man "verliert" es auch nicht, man wird damit geboren und wird damit sterben.... aber die ausprägung der symptomatik kann in der zwischenzeit immer wieder deutlich variieren! das hängt mit vielen faktoren zusammen. z.b. wenn du momentan ziemlich viel stress/ druck hast oder wenn du ein "ungünstiges" familiäres- oder lernumfeld hast oder nicht mangelhaft ernährst und nicht ausgeruht bist...

achte darauf, dass du genügend schlaf hast! (ich weiss, schlafen in zeitverschwendung, gerade in deinem alter... ;-)) aber wenn du z.b. ständig übermüdet bist, kannst du keine leistung bringen (noch viel weniger als ein nicht betroffener)

achte auch gut auf deinen blutzuckerspiegel! der glucosestoffwechsel läuft bei adhs-lern eh ein wenig schneller, als bei anderen. probier mal, alle 2-3 stunden einen traubenzucker zu lutschen (aber keinen kristallzucker!)

ist es in deiner klasse sehr "laut"? bist du in mathe sehr abgelenkt? ist der lehrer ne "schlafkappe" oder ein "hektiker"?

wie stehen deine eltern zu dir und deiner schulischen leistung? kriegst du viel positives feedback ("schade, nächstes mal klappt es besser! komm wir üben zusammen") oder eher negatives? ("was? schon wieder ne schlechte note? bist du zu blöd oder was?")

das alles kann mit reinspielen, dass du dein potenzial nicht ausschöpfen kannst und du dich teilweise auch selber blockierst - dann solltest du dir echt gedanken über ne therapie machen, weil man da abhilfe schaffen kann.

wenn das alles NICHT zutrifft, dann würde ich mir gedanken über eine echte dyskalkulie machen und in dieser richtung nachforschen.

alles gute *:)

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