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Wozu macht man eine Verhaltenstherapie und was hat man davon?

deie kl\eiane Pxalme


Möglicherweise kannst du dich nicht an den Inhalt diesen Traums erinnern, aber irgendwas hat er in dir ja ausgelöst.

Nein, ich konnte mich gar nicht erinnern irgendetwas geträumt zu haben. Ich bin aufgewacht und dachte, entweder ich ersticke oder bekomme einen Herzinfarkt oder sowas. Auf jeden Fall bin ich aufgestanden und habe mich im Wohnzimmer hingesetzt. Irgendwann war es weg und ich bin wieder ins Bett gegangen. Dann bin ich wieder aufgewacht und hatte das gleiche. Bin wieder ins Wohnzimmer gegangen und dann ging es weg. Also wieder ins Bett weil ich sehr müde war. Und dann wieder das ganze noch mal.

Bin am gleichen Tag noch zum Arzt gegangen weil ich solche Angst hatte. Er hat EKG gemacht und Lungenfunktionstest aber alles war ok.

Dann hatte ich es in der nächsten Nacht wieder. Seitdem hatte ich Angst davor ins Bett zu gehen, weil ich vor der Nacht Angst hatte. Damals war ich noch davon überzeugt, dass ich irgendeine Krankheit habe, die mein Hausarzt nicht entdeckt hat...

Da ist irgendwas in dir unbewusst am "arbeiten", und die Angst ist nur ein Symptom.

Mein Therapeut sagte mal sowas ähnliches, als ich gefragt habe "wie kann ich rausfinden was dahinter steckt?" da hat er mit der Schulter gezuckt. :-(

mvascDha _p


Mein Therapeut sagte mal sowas ähnliches, als ich gefragt habe "wie kann ich rausfinden was dahinter steckt?" da hat er mit der Schulter gezuckt

Er hat deswegen mit der Schulter gezuckt, weil er ein Verhaltenstherapeut ist. Diese ganzen unbewussten geschichten sind nicht sein gebiet.

Ich habe mal das Buch "bis ich dich finde" von John Irving gelesen. Dieser Roman beschreibt, wie so die unbewussten sachen verarbeitet werden.

ich könnte dir noch die "Liebeserklärung an die Psychoanalyse" von Schmidbauer empfehlen

hier kannst du sofort einige informationen bekommen.

[[http://books.google.de/books?id=DFNaiswz3eUC&pg=PA766&dq=angstst%C3%B6rung%2Bpsychoanalyse&;lr=#PPA762,M1]]

suche nach "angst", ich habe mal durchgeblättert, würde sagen, dass für dich ab der seite 756 interessant sein kann, da sind einige gründe für die angststörungen geschildert und verschiedene therapiemethoden. leider ist das buch da nicht komplett, aber vll wirst du ein bild davon bekommen oder vll das buch mal ausleihen oder so.

Das Problem bei der Angststörung ist, dass man versucht, die Sachen, die Angst erregen, zu vermeiden. Du hattest deine Panikattacke im Bett und hattest danach Angst ins Bett zu gehen, und ich denke, wenn der Schlaf nicht eine biologische Notwendigkeit darstellen würde, würdest du versuchen, überhaupt, nicht ins bett zu gehen.

genauso mit dem einkaufen. du konntest es nicht aushalten, da an der kasse zu stehen und bist geflüchtet. verhaltenstherapeutisch würde man dich an der hand nehmen und in den supermarkt am sa mittag gehen, wenn die schlangen besonders lang sind, und dich dann dieser angst "ausliefern", dann würdest du irgendwann merken, dass die panik irgendwann nicht mehr größer wird und dass nach einer zeit die angst sogar geringer wird.

du würdest aus der seite der verhaltenstherapie gesund sein, aber die ursachen würden immer noch in deinem unbewussten bleiben und irgendwann mal wieder einen weg nach draussen suchen. daher ist es so wichtig, die ursachen zu behandeln. aber darüber hab ich ja schon geschrieben.

d:ie kMlein'e Pxalme


Danke für die Tips @:)

werde mir das durchlesen.

Habe auch selber gemerkt, dass die eine Angst die andere ersetzt, wenn die eine geht, dann kommt was anderes. Jetzt, wo ich ohne Probleme einkaufen kann, habe ich eine "neue" Angst entdeckt. :-(

Hhann5a-Mxaria


Meine Erfahrungen der letzten Zeit mit Psychologe/Psychiater/Therapeut sind eher traurig.

Beispiel :

Besuch im Herbst beim Psychiater wegen Schlafstörungen, Depressionen, Ängsten aufgrund der Trennung von meinem Mann:

Sie: Nun erzählen Sie mal...

Ich: Also... (alles erzählt vom Urschleim an) während sie mimiklos nickt, eifrig mitschreibt und ab und zu ein "hm" oder "aha" von sich gibt.

Sie: (nachdem ich etwa 15 min geredet hatte) Ja gut, was möchten Sie jetzt von mir? :=o

Ich: ??? ...dass sie mir helfen! ?? !!! :-o %-|

Sie: Möchten Sie Tabletten verschrieben bekommen? :-D

Ich: Ja, brauche ich die? :-/

Sie: Also ich gebe Ihnen was mit zum schlafen. Probieren Sie mit einer halben anzufangen. Wir sehen uns in 4 Wo. Auf Wiedersehen... o:)

(Ich bin NICHT wieder hingegangen und selbst ne halbe von den Schlaftabletten versetzt mich in ein mittelschweres Koma! zzz zzz zzz

Inzwischen sind meine Depressionen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen stärker geworden, dazu kommen noch Eßstörungen und totale Erschöpfung wegen der Arbeit - bin krankgeschrieben. Z.Zt. komme ich mit ein paar Beruhigungstabletten von meiner HÄ ganz gut hin. Soll in 14 Tagen aber wieder zur Psych. hin... %-|

Sehee7p84


Hallo Hanna-Maria,

leider ist das, was du schilderst in psychiatrischen Praxen der Alltag. Oft ist eine Konsultation beim Psychiater nix anderes als sich die Tabletten zu holen. Für Therapie sind andere zuständig. Natürlich klingt das etwas unsensibel, wie's bei dir wohl gelaufen ist. :-/ Aber mal ehrlich: Was hast du erwartet? Letztendlich kommt's ja auch auf dein Anliegen an, was gemacht wird und vielleicht wäre es sinnvoll gewesen, auch von dir aus zu fragen, welche Hilfsmöglichkeiten es gibt.

Das soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen, aber bei Ärzten ist es mittlerweile immer mehr so, dass die sich die Hilfsmöglichkeiten (die ja das Budget belasten) aus der Nase ziehen lassen. :-/

Das Hauptgebiet von Psychiatern ist nunmal die Diagnostik und das Verschreiben von Medikamenten.

Vielleicht solltest du deine Psychiaterin gezielt drauf ansprechen, welche Möglichkeiten sinnvoll wären für dich (Kur, Therapie, etc.).

Gute Besserung. :)*

PJarad-oxoxn


@ Hanna-Maria

Ich kann mich Sheeps Worten nur anschliessen. Ein Psychiater und Medikament können eine begleitende Unterstützung bieten, sind aber an der Bearbeitung der Probleme nicht wirklich beteiligt. Damit musst du zum Psychologen/Therapeut gehen. Der Nachteil hier sind meist die langen Wartezeiten.

Viel Glück :)* :)* :)*

Cjhinchsillarrinx1


Hm muss sagen ich hab keine Ahnung von Psychologen/Psychiatern usw.

Allerdings denk ich das es manche Leute gibt die das doch als letzten Ausweg bei einem Problem sehen und wenn man dann an solche Leute gerät die einem im Endeffekt sagen da kann ich ihnen jetzt nicht helfen das müssen sie schon selber machenmachen...Find ich eigentlich unmöglich =/.</p>
<p>Gut aber ich hab mir das auch immer anders vorgestellt vllt ist das der normale Umgang (naja eigentlich find ich´s dann immernoch genauso blöd :D)

Obwohl mir ein paar Leute die schonmal ne Therapie oder ähnliches hatten fast genau dasselbe erzählten, dachte eig das wären Einzelfälle.

Sicherlich kann kein Psychologe /Therapeut zaubern aber..ich mein sie haben sich doch bewusst für diesen Beruf entschieden, kann man sich da nicht vorher denken das die Menschen die die Praxis betreten eben dies tun weil sie sich nicht selber helfen können?

versteh ich nicht sowas, wär ich Psychologe würd ich (falls das erlaubt ist) zb in deinem Fall versuchen mit dir in die Öffentlichkeit zu treten..vllt würde dir das helfen? Ausserdem müsst ich dann im Sommer nicht im Büroraum sitzen :D

Nein im Ernst, find ich schade das du den Mut dazu hast dir Hilfe zu holen (sehr viele haben den nicht) und dann so behandelt wirst..

BJl0xbb


Zunächst einmal, ein für alle Mal:

Es gibt einen Unterschied zwischen Psychater und Psychologen und auch Psychotherapeuten.

Ein Psychater ist ein studierter Arzt mit der Fachrichtung Psychatrie. Deshalb verschreibt auch dieser Medikamente. Einen Orthopäden besucht man ja auch nicht um ihn auf das verletzte Bein o.ä. einreden zu lassen.

Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Ist aber nicht unbedingt ein Psychotherapeut. Ein psychologischer Psychotherapeut hat Psychologie studiert und danach die Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht. Psychologen und psychologische Psychotherapeuten können keine Medikamente verschreiben.

Dann gibt es nich die Psychoanalytiker. Das ist eine Alternative zur Psychotherapie-Ausbildung. Psychoanalytiker nehmen Bezug auf die Theorien von Sigmund Freund etc.

Statistisch gesehen zeigen Psychoanalysen als Therapie keinen nennenswerten Erfolg (was nicht heißt, dass sie niemandem helfen). Kognitive Verhaltenstherapie bietet sehr gute Heilungschancen. Wichtig: Man kann nicht mit jedem Therapeuten klar kommen. Deswegen gibt es ja auch die Probesitzungen. Wer merkt, dass er mit dem Therapeuten nicht klar kommt, sollte sich einen anderen Therapeuten suchen, auf keinen Fall denken: "Das wird schon noch" o.ä. Nur wer sich wohl fühlt in der Therapeut-Klient-Beziehung hat auch Heilungschancen.

Von medikamentöser Therapie halt ich persönlich nicht viel, das liegt an den manigfaltigen Nebenwirkungen und den niedrigen Wirkungsgraden.

S\hegep84


Du hast die ärztlichen Psychotherapeuten vergessen. ;-)

Psychiater dürfen mit einer zusätzlichen Psychotherapieausbildung nämlich auch Therapie durchführen. ;-)

C(hincphillarixn1


Es gibt einen Unterschied zwischen Psychater und Psychologen und auch Psychotherapeuten.

Das wusste ich eigentlich, bzw habs mir gedacht hab nur nie verstanden wo der liegt^^

Ein Psychologe hat Psychologie studiert. Ist aber nicht unbedingt ein Psychotherapeut. Ein psychologischer Psychotherapeut hat Psychologie studiert und danach die Ausbildung zum Psychotherapeuten gemacht. Psychologen und psychologische Psychotherapeuten können keine Medikamente verschreiben.

Und wo liegt jetzt genau der Unterschied?

Also zwischen dem reinen Psychologen und dem psychologischen Psychotherapeuten liegt eine weitere Ausbildung

aber der Mechaniker und der Gärtner haben ja auch wohl andere Sachen die sie unterscheiden nicht nur die Ausbildung?

(Ist jetzt sehr blöd ausgedrückt ich weiss, vllt bin ich auch einfach zu blöd dafür ^^)

Und woher soll man eigentlich von selbst wissen was richtig für einen ist? Angenommen man hat starke Depressionen wegen was auch immer) und denkt vllt drüber nach sich Hilfe zu suchen.

Wenn ich in der Situation wär würd ich garnicht wissen wo ich hingehen soll und genau vor sowas wie Hanna Maria hätt´ ich Angst, da "rafft" man sich auf, erzählt einem völlig fremden lang und breit von seiner Story und kriegt dann eine naja sagen wir so unbefriedigende Antwort.

Danach hätt ich wohl auch erstmal keine Lust mir das nochmal anzutun =/

StheeQp84


Und wo liegt jetzt genau der Unterschied?

Also zwischen dem reinen Psychologen und dem psychologischen Psychotherapeuten liegt eine weitere Ausbildung

Richtig - ein Psychologe darf zunächst keine Therapie durchführen - dafür muss er sich eben zum Psychotherapeuten weiterbilden. Psychologen arbeiten ja nicht nur in der Psychotherapie sondern auch in vielen Firmen, in der Forschung, und, und, und.

Und woher soll man eigentlich von selbst wissen was richtig für einen ist? Angenommen man hat starke Depressionen wegen was auch immer) und denkt vllt drüber nach sich Hilfe zu suchen.

Die erste Anlaufstelle (egal, wegen was) ist ja in der Regel der Hausarzt. Und der kann einem dann ja die Unterschiede erklären bzw. dahin überweisen, wohin er das für sinnvoll hält. Außerdem gibt's ja noch med1 - da kann man auch genügend Leute fragen, an wen man sich wenden muss, wenn man Probleme hat und wo man welche Hilfe bekommt. ;-)

Wenn ich in der Situation wär würd ich garnicht wissen wo ich hingehen soll und genau vor sowas wie Hanna Maria hätt´ ich Angst, da "rafft" man sich auf, erzählt einem völlig fremden lang und breit von seiner Story und kriegt dann eine naja sagen wir so unbefriedigende Antwort.

Klar ist das dumm gelaufen in dem Fall und es war auch nicht wirklich sensibel von der Ärztin.

Danach hätt ich wohl auch erstmal keine Lust mir das nochmal anzutun =/

Auch das ist nachvollziehbar aber besser wird's davon auch nicht, wenn man dann auf eine Hilfestellung verzichtet, weil's mal blöd gelaufen ist. Letztendlich steht Hanna Maria ja immer noch da und es geht ihr nicht gut. Andererseits muss man halt auch ein bisschen Eigeninitiative mitbringen - bei einem "normalen" Arzt fragt man doch auch, welche Behandlungsmöglichkeiten es für das z. B. gebrochene Bein gibt. Warum also nicht beim Psychiater?

dqi"e kl+ei=nge Palmxe


Habe gerade gegoogelt und bei meinem steht manchmal "Psycholog. Psychotherapeut" und manchmal "Dipl.-Psychologe"

Btl0bxb


Du hast die ärztlichen Psychotherapeuten vergessen. ;-)

Psychiater dürfen mit einer zusätzlichen Psychotherapieausbildung nämlich auch Therapie durchführen.

Oh ups, stimmt ;-D

Das kommt von diesem undurchsichtem Mischmasch von verschiedenen Berufsbezeichnungen ;-) :)D

BEl0bxb


Habe gerade gegoogelt und bei meinem steht manchmal "Psycholog. Psychotherapeut" und manchmal "Dipl.-Psychologe"

Dipl.-Psychologe heißt: Er hat Psychologie studiert und hat als Studienabschluss ein Diplom bekommen. Eine Therapie auf Versicherungskosten darf er dann erst mit der Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeut anbieten.

dVieN k:leine3 Palme


Hanna-Maria

mit wollte der Psychiater auch was verschreiben aber ich habe ihm gesagt, dass ich Angst vor Medikamenten bzw. vor den Nebenwirkungen habe und dann hat er mich zur Therapie überwiesen und Autogenes Training empfohlen.

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