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Schwäche in der Hand, neurologische Symptome...Angststörung?

e!n@ie8x4 hat die Diskussion gestartet


Hallo, bin neu hier!

Zu meiner Person, ich bin 24 Jahre, bin verheiratet und habe zwei tolle Kinder (2 1/2 Jahre und 6 Monate alt).

Anfang Februar hatte ich plötzlich starke Schmerzen zwischen dem Daumen und Zeigefinger, die in den ganzen Armen ausstrahlten, nach zwei Tagen waren die Schmerzen weg, dafür kam dann ein Taubheitsgefühl am linken Arm, dann li. Bein und kurzzeitig re. Bein. Bin zum Neurologen, dieser hat mich ins Krankenhaus eingewiesen. Folgende Untersuchungen wurden gemacht: CT Kopf, MRT Kopf (ohne KM), EEG, Lumbalpunktion, Evozierte Potenziale - alles ohne Befund. Wieder zuhause ging´s mir kurzzeitig wieder besser, dann kamen Schwindelgefühle dazu und Zuckungen am ganzen Körper. Durch "Dr. Google" bin ich dann irgendwie auf ALS gekommen und seit dem bestehe ich nur aus Angst und kann an nichts anderes mehr denken :°(

Ich nehme zur Zeit Opipramol 75, aber die Angst ist immer gegenwärtig und manche Tage bin ich nur am heulen. Hier zähle ich mal die ganzen Symptome auf, die ich bis jetzt hatte:

-Müdigkeit

-Atembeschwerden

-Schwindel

-immer wieder einschlafende Füße

-Brennen am Rücken und Oberarmen

-Kältegefühle in den Beinen

-immer wieder eintretende stechend ziehende Schmerzen überall am Körper

-Muskelzuckungen

-Schwäche in Armen und Beinen

-friere ständig

-seit kurzem glaube ich, dass meine Zunge nicht so mitmacht, wie ich will (Leute behaupten, dass ich wie immer rede)

-seit einer Woche fühlt sich meine linke Hand total komisch an. Ich weiß gar nicht, wie ich das erklären so, die Finger fühlen sich so steif an, die Bewegungen mit diesem Hand sind nicht flüssig, sondern irgendwie ruckartig

Das schlimmste dabei ist, dass meine Kinder alles mitbekommen, und ich habe leider überhaupt keine Kraft, wenn ich meine Kinder ansehe, muss ich oft weinen, weil ich nur daran denken muss, dass ich meine süßen Töchter aufwachsen sehen möchte und dass sie mich doch brauchen. Ich bin total verzweifelt, ich kann mir nicht vorstellen, dass die Psyche tatsächlich solche körperlichen Symptome hervorrufen kann? :-/ :-(

Ging oder geht es jemandem, wie mir oder ähnlich, und die körperlichen Beschwerden sich als tatsächlich psychosomatisch rausgestellt haben?

Hoffe auf schnelle Antworten.

Antworten
eEniex84


Kann mir denn niemand helfen?

c!aztwe8azleV0x4


Hi Enie84, auch ich habe am Freitag eine schreckliche Nachricht von meinem Hausarzt erhalten. Ich habe eine "fokale Motoneuronenerkrankung". Recherchen im Internet haben ergeben, dass diese Krankheit einen durchschnittlichen Verlauf von 3 - 5 Jahren hat. Ich bin auch völlig fertig und konnte die letzten Tage kaum schlafen und denke nur noch an Tod und Verzweiflung. Meine Hausärztin hat mich etwas beruhigt. Es gibt keine Krankheit, die gleich abläuft. Man kann sich vieles auch einbilden. Psychologen sprechen von "sellbstbestimmten Prophezeihungen". Mache bitte nicht auch diesen Fehler und glaube alles, was du an Horrorszenarien im Internet ließt. Laß es auf dich zukommen. Es bleibt halt nichts anderes übrig als abzuwarten. Je mehr du dich über eine Krankheit infomierst, desto eher bildest du dir die Sympthome auch ein.

Gruß Catweazle

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