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Wer kann ebenfalls Kaiserschnitt psychisch schlecht verarbeiten?

Lien{n Mxum


@ Ella

Ich kann dich voll und ganz verstehen...

Tut mir leid, dass du deinen Kleinen nur kurz gesehen hast und dann erst nach 2 h. Mein 1. Sohn musste bei dem Kaiserschnitt direkt abgesaugt werden, da er Fruchtwasser aspiriert hatte, also haben sie ihn sofort weggebracht, aber dann habe ich ihn noch im OP gesehen und als ich im Aufwachraum war, ist gleich der Papi mit dem Kleinen gekommen.

Und beim 2. Kaiserschnitt haben sie den Kleinen auch direkt zum Anästhesisten gebracht, ohne ihn mir zu zeigen, da er mit den Herztönen runter ist. Aber dann hat mein Mann ihn im OP die ganze Zeit gehalten und neben mir gesessen, aber daran erinnere ich mich nur wage, da ich von den Medikamenten total abgeschossen war.

Beide Jungs habe ich auch erst nach über einer Stunde im Arm gehalten.

Ich finde man wird vor dem kaiserschnitt auch viel zu wenig aufgeklärt, was alles auf einen zukommt, da heißt es nie, sie kommen drei Tage schwer aus dem Bett, wenn sie erstmal auf den Beinen sind laufen sie wie im Schneckentempo, sie können kaum ihr Baby hochheben usw.usw.

Ebenso finde ich es auch so schade, dass uns KS-Muttis das Messen, Wiegen und beim Anziehen zuschauen vorenthalten wird. Damit könnte man doch warten, bis die Mamis wieder im Kreissaal sind.

Beim nächsten Mal würde ich darauf bestehen, mein Kind im OP kurz ans Gesicht gelegt zu bekommen (wenn es dem Kind gut geht vorausgesetzt) und auch beim Wiegen und Anziehen dabei zu sein, und mein Kind auch mal nackig zu sehen und nicht schon komplett angezogen.

Bei BEL bei der 1. Schwangerschaft hätte ich aber auch einen Kaiserschnitt vornehmen lassen, da wären mir die möglichen Komplikationen bei einer natürlichen Geburt viel zu hoch.

Hut ab an alle Muttis , die sich das getrauen, aber mir wäre es auch zu heikel.

LG

Eall}aC_27


@ lenn Mum

schön wenn einen einer versteht ;-)

Ich glaube, so schön wie es im Fernsehen immer gezeigt wird ist es bei einem KS selten..... :=o Alle die ich kenne haben ihre Kinder nur kurz gesehen, da war nix mit auf die Brust legen.

Ich hatte leider damals keine andre Wahl....außer KS....mein Doc meinte (bevor die BEL feststand) naja, du kannst es ja versuchen und wenns net weitergeht machen wir halt nen KS, weil ich ein zu schmales Becken habe und meine "kleiner" 55 cm war und 4000gr. hatte.... :=o......aber nachdem er dann festgestellt hat das er sich (waaaahhhh 2 Wochen vor Ende der SS!!!) dann noch in die BEL gequält hatte (wie weiß keiner ;-D) dann wars aus, er sagte wir müssen nen KS machen, anders krieg ich ihn da net raus...... :°(

Naja wie dem auch sei, es ist vorbei, ich kanns nicht ändern....auch wenn ich es schon gerne mal erlebt hätte.....naja vll im nächsten Leben ;-D

LG

S8OMME/RMAxMA


Hallo ihr Lieben,

also ich kann das auch sehr gut verstehen, obwohl sich meine Probleme mit dem KS (hatte auch einen sekundären, weil mein Kleiner ein Sternengucker war und es nach Einleitung nur extrem schleppend voran ging; und dazu dann noch eine Präeklampsie kam).

Allerdings muss ich unser Krankenhaus echt loben. Obwohl es eine Uniklinik ist, die ja eher als Abfertigungshaus gilt. Nach dem Kaiserschnitt durfte ich den Kleinen erst mal ausgiebig knutschen, bevor er aus dem OP gebracht wurde, dann hat mein Mann mit ihm gekuschelt und kaum dass ich zugenäht war, kamen mein Mann und die Hebamme mit dem Kleinen zu mir. Die Hebamme hatte ihn extra noch nicht angezogen, damit ich ihn auch noch schön nackig auf den Bauch bekommen konnte. :)^ x:)

Mein kleines "Trauma", wenn man das so nennen kann, ist folgendes:

Dadurch, dass ich durch die Präeklampsie und alles 4 Tage gar nicht aufstehen konnte, musste immer jemand den Kleinen nehmen, wenn er geschrien hat. Das hat mich total fertig gemacht, dass ich ihn nicht selbst trösten konnte. Als ich dann eine Brustentzündung hatte und mit hohem Fieber im Bett lag, war es wieder eine ähnliche Situation. Habe Rotz und Wasser geheult, weil mein Kleiner auf meinen Arm wollte und ich mich nicht kümmern konnte. Das hat mich total an die ersten Tage nach dem KS erinnert. Auch heute hab ich es manchmal noch (mein Kleiner ist 8 Monate alt), dass ich mich nach einem Tag, an dem ich mich ausschließlich um ihn gekümmert habe, trotzdem frage, ob ich mich genug kümmere. :-| Dabei kann ich gar nicht mehr machen. *seufz*

Nun ja ... ich hoffe, das vergeht auch noch. Ohne den Kaiserschnitt hätte es für mich nämlich körperlich nicht so doll ausgesehen. Daher kann ich das schon ganz gut akzeptieren.

Liebe Grüße an alle! @:)

SWOMMER`MAMA


Huch, da fehlt am Anfang ein halber Satz ... Obwohl sich meine Probleme mit dem KS (...) in Grenzen halten, sollte das heißen. ;-)

s^hLeEnxny


Hallo, ich weiss der Beitrag ist schon ne Ecke alt, aber ich wollte nicht erst einen neuen aufmachen.

Vielleicht mag sich ja hier jemand austauschen, der einen kaiserschnitt hinter sich hat.

Mich interessiert vor allem das psychische, aber naürlich auch das körperliche.

Der Grund für das rauskramen des uralten Threads ist mein Kaiserschnitt vor acht wochen und meine Gefühlswelt, vielleicht hilft es mir ja mich auszutauschen..

Ich habe immer noch an dem ereignis zu knabbern, hab es noch nicht verarbeitet, auch wenn ich weiss das er notwendig war.

Oft gehe ich in gedanken die gesamte geburt nochmal durch und bin auch oft den tränen nahe. :-( wird das besser?

Ich mache mir sehr viel gedanken wie meine tochter das ganze erlebt haben mag und ob sie negaive nachwirkungen davon trägt. Es gibt ja einiges was man machen kann (re-bonding, Osteopathie..)-hat das schon mal jemand gemacht und mag berichten?

Ich frage mich auch, ob unsere Bindung durch den kaiserschnitt anders ist/wird.

Körperlich geht es mir übrigens super, werde irgendwann vielleicht meine narbe nochmal

behandeln lassen.

Würde mich über ein paar erfahrungsberichte freuen :-)

Liebe Grüße! @:)

zAwi0llinxg23


Hallo shenny,

ich habe vor 9,5 Monaten meinen zweiten Sohn per KS zur Welt gebracht und bin immer noch sehr traurig darüber :°(. Oft grübele ich, was wäre wenn und gehe die Geburt in Gedanken immer und immer wieder durch... Aber erst mal von vorn...

Meinen ersten Sohn habe ich vor über 14 Jahren nach mehr als 3 Tagen Wehen doch noch spontan entbunden. Bei meinem Kleinen wurde nach 16 Stunden, dann Geburtsstillstand und daraus resultierenden schlechten Herztönen ein Not-KS gemacht. Er wurde mir kurz gezeigt und mein Freund konnte nach einer knappen halben Stunde zu ihm in den Kreißsaal, wo er nackig in einem Inkubator lag. Nachdem ich zugenäht war, wurde ich auch wieder dort hin gebracht. Mein Freund stand dabei, als mein Kleiner gemessen, gewogen und angezogen wurde. Ich habe ihm vorher noch aufgetragen, das alles zu filmen. Da er sich aber doof vor kam, die ganze Zeit das Handy im Anschlag zu haben, gibt es nur ein ganz kurzes Video >:(. Auch ich habe meinen Kleinen erst an seinem 3. Lebenstag nackig gesehen. Die Schmerzen nach dem KS waren für mich der blanke Horror. Nicht niesen, lachen oder husten zu können, waren ja noch das kleinere Übel. Dass ich mich nicht um meinen Sohn kümmern konnte, war schlimmer.

Ich mache mir Vorwürfe, dass ich es nicht geschafft habe, ihn spontan zu entbinden. Ab der 32. SSW hatte ich panische Angst vor der Geburt. Deshalb denke ich, dass ich mir da schon etwas selbst im Weg stand :-/. Denn so eine Geburt ist ja auch viel Kopfsache. Dann wollte ich eigentlich meinen Freund nicht dabei haben. Ihm war das aber sehr wichtig. Jetzt im Nachhinein denke ich manchmal, dass es ein Fehler war, ihn zur Geburt dazu zu holen :-X. Bis er kam, ging es nämlich gut voran. Ab dann ca. 2 Stunden eben nix mehr :°(. Die Wehen war so heftig, dass mir richtig die Sinne geschwunden sind %:|. Nach über 9 Stunden Wehen habe ich dann eine PDA bekommen und ab da konnte ich mich entspannen. Blöderweise konnte ich ja dann nur noch liegen. Und jetzt denke ich, dass das der Grund war, warum sich der Kleine nicht ins Becken gesenkt hat. Hätte ich laufen oder die Position wechseln können, wäre das bestimmt so gekommen.

Körperlich habe ich, bis auf dass die Haut rund um die Narbe noch etwas taub ist, überhaupt keine Probleme. Die Narbe ist so toll geworden, dass nur noch ein dünner roter Strich zu sehen ist.

Dass ich über den KS so traurig bin, habe ich, bis auf meiner Mutter, noch Keinem erzählt. Und die hat absolut kein Verständnis. Ich bin froh, diesen Faden hier gefunden zu haben und überrascht, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht.

Die Beziehung zu meinem Kleinen ist übrigens nicht anders als zu meinem Großen. Ich liebe beide heiß und innig x:). Auch mit dem Stillen klappte es super.

Warum musste denn bei dir ein KS gemacht werden?

lRucky_ilesxs


Guten Abend,

also ich habe kein Kind, aber wenn würde ich es bewusst per KS zur Welt bringen. Wieso unnötig quälen, ist doch für Mutter und Kind das beste. Meine Schwägerin hatte ein KS weil sie zu schmal ist und mein Neffe x:) nicht durchgekommen wäre. Und sie hat uns gedeutet das Baby anschauen zu gehen, währenddessen sie wieder einschlief. Besonders süß fand ich als mein Vater die Schwägerin fragte wie es ihr geht und sie antwortete "Bub" x:)

jedenfalls hatte sie nie ein Problem geäußert, sie war froh dass es KS gibt :)*

:)D

BRrummobiexne


@ lucky_less

Na täusch dich da mal nicht, mein Kaiserschnitt war danach wochenlang ziemlich heftig und ich war total eingeschränkt, konnte mein Baby kaum halten, das Stillen war extrem schmerzhaft, ich konnte wie oben beschrieben nicht niesen und nicht lachen weil es so heftig weh tat, dass ich weinen musste und WENN ich geweint hab ichs auch gleich wieder gelassen weil sogar das dermaßen furchtbar war von den Schmerzen her. Gerade als mich mein Baby so dringend gebraucht hat, war ich total außer Gefecht.

Das ist aber noch nicht das Schlimmste am Kaiserschnitt für mich gewesen: wir hatten übrigens auch BEL, er kam einen Tag vor dem geplanten Geburtstemin und ich hatte eine Vollnarkose von der ich nicht richtig weg war, munter genug um den Kaiserschnitt mitzuerleben, gerettet hat mich, dass ich dabei bewusstlos geworden bin... Ich hab erst Stunden nach der Geburt überhaupt das erste Mal nach dem Baby gefragt weil niemand mitbekommen hat das was passiert ist und alle dachten, ich würde mich nicht für das Kind interessieren hats mir auch keiner gebracht. Als es dann da war dachte ich, die bringen mir da irgendwen so fremd war mir der und weil ich so unter Schock stand hab ich mich mit ihm nicht anfreunden können und bin erst zwei Tage nach der "Geburt" zur Säuglingsstation gekrochen und hab gefragt ob ich ihn sehen darf. Erst als ich ihn unter Tränen ausgezogen hab und mal kontrolliert hab ob alles da ist, hab ich gewusst, dass er "mir" gehört und die Schwestern überhaupt geschnallt haben, dass ich seit zwei Tagen nichts esse, nicht schlafe, überhaupt nicht spreche und das Kind nicht versorge, haben sie gemerkt, dass etwas nicht stimmt... also ganz und gar nicht stimmt. Ich hab mein Kind zwei Monate nur von der Ferne angeschaut und bin stattdessen im Winter bei Minusgraden spazieren gegangen, den ganzen Tag, ich war praktisch nicht vorhanden. Nicht in seiner Welt, nicht in meiner. Ich war wie tot. Sorry, ich muss mal abbrechen hier.

OPn2eO8nly


Ich bin so froh diesen Faden gefunden zu haben. Mein Kaiserschnitt ist ein Jahr her und ich habe nach wie vor so daran zu knabbern. Außerdem habe ich das Gefühl, dass alle spontan entbinden konnten, nur ich nicht. Dieser Faden zeigt mir, dass dem nicht so ist.

Für mich war auch am allerschlimmsten, nicht für mein Baby dasein zu können.

Ich werde morgen meine Geschichte schreiben - dann nicht am Handy ;-)

Brummbiene - das ist eine heftige Geschichte und ich habe das größte Mitgefühl.

S"atin]e


@ lucky_less

Ich würde nie vorher pauschal und ohne Grund einen Kaiserschnitt anstreben.

Mit der natürlichen Geburt hast du ein paar Stunden Schmerzen, die durch Hormone und körpereigene Drogen echt erträglich sind. Beim Kaiserschnitt trägst du eine Verletzung davon, die dich noch tagelang schmerzt!

Ich habe natürlich entbunden mit Hilfe der Saugglocke und war aber ziemlich außer Gefecht wegen einer Praeeklampsie. Habe zwar mein Baby gleich bekommen, aber ich war am Tag der Geburt und in der ersten Nacht so hilflos, dass ich nicht aufstehen konnte um das Baby zu wickeln und zu versorgen. Auch in den folgenden Tagen und Wochen musste ich das Kind immer wieder von meinem Mann füttern und wickeln lassen wegen körperlicher Schwäche (Praeeklampsie und Anaemie). Stillen klappte erst nach vier Wochen und ich musste pumpen. Jetzt konnte ich ja mein Kind heben und halten. Trotzdem fühle ich mich als Mutter wertlos und hatte schlimme Gewissensbisse. Es tat mir im Herzen weh, dass ich meine Tochter nicht immer selbst versorgen konnte. Ich mag mir gar nicht vorstellen, wie es einer Kaiserschnittmama gehen muss! Zimmernachbarin hatte Kaiserschnitt. Meine Güte war die hilflos. Sie war mit sich selbst und den Schmerzen so beschäftigt, dass sie völligst aufgelöst war, wenn das Kind schrie. Als sie selbst auf Klo gehen durfte brauchte sie 10 Minuten um an der Wand lang mit Stütze durch die Mutter durch das Zimmer zu kriechen.

Nö, also freiwillig würde ich mir das nicht antun wollen. Ein Kaiserschnitt ist nur das Beste, wenn ansonsten die Gesundheit von Mutter und/oder Kind gefährdet ist. Im Normalfall ist man nach der natürlichen Geburt schneller wieder fit und kann für das Baby da sein.

z"williJng2x3


Ein geplanter KS ist für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Man muss bedenken, dass das Kleine vollkommen unvorbereitet aus dem Mutterleib geholt wird. Von einer Sekunde zur anderen aus der warmen, dunklen und leisen Gebärmutter auf die Welt geholt zu werden, ist für die Kleinen ein echter Schock. Mein Kleiner hat nach der Geburt auch tagelang noch Fruchtwasser erbrochen. Da erklärte mir die Hebamme, dass das bei KS-Kindern oft vorkommt, weil sie ja nicht durch den Geburtskanal gepresst wurden. Da wird das meiste Fruchtwasser wohl schon aus dem Magen gedrückt. Dann ist er ständig aus dem Schlaf geschreckt :°(. Das war der Geburtsschock, den KS-Kinder eben extremer erleben. Sie meinte auch, weil sie merkte, dass ich so niedergeschlagen war, dass mein Kleiner wenigstens die wichtigsten Hormone, die ich unter der Geburt ausschütte, abbekommen hat, da ich ja so ewig in den Wehen lag. Ein schwacher Trost :°( .

K^y!tta


im arm hatte ich den kleinen auch erse 2 h nach der geburt. und da hatte er schon sachen an! nackt kuscheln konnten wir erst zu hause. das war auch sehr schade.

es war ein geplanter KS wegen BEL.

danne

Das hört sich alles so undankbar an.

Du hast ein gesundes Kind. Was willst du denn noch?

Kuscheln könnt ihr noch ein ganzes Leben.

Auch du hattest den ersten Moment mit deinem Kind, nur halt zu einer anderen Zeit. Wo ist da der Unterschied?

BurummGbienxe


@ Kytta

Bitte sei mir nicht böse aber kannst du den Faden den Frauen überlassen, die darunter zu knabbern haben und ihnen nicht auch noch Undankbarkeit unterstellen? Ich verstehs wenn du so etwas nicht nachvollziehen kannst aber gerade deswegen vielleicht einfach mal nur mitlesen und versuchen zu verstehen?

@ OneOnly

Danke und sorry, ich bin da zu weit vom Thema abgekommen, aber danke! @:)

@ Zwilling23

Ist das richtig, dass die Geburt vom Kind ausgeht? Bei mir ist das schon so lange her, dass ich es nicht mehr weiß, deshalb frag ich. Meiner hat übrigens auch tagelang Fruchtwasser erbrochen! :-(

K34TL


Ich habe hier mal ein bisschen gelesen.

Meine Tochter habe ich vor knapp 4 Jahren spontan entbunden (21h nach Blasensprung) und war auch total glücklich drüber. Nun bin ich in der 31. SSW und mein Sohn liegt aktuell in BEL und entsprechend mache ich mir Gedanken darüber, wenn er weiterhin in BEL bleibt. Dieser Faden beschreibt nämlich genau das, was ich erwarte. Ich möchte um nichts in der Welt einen Kaiserschnitt, außer er lässt sich nicht vermeiden. Als ich meine Tochter damals danach in meinen Armen gehalten habe und wir uns angeschaut haben, habe ich einfach dieses Gefühl "das haben wir gemeinsam geschafft" gehabt und dies würde bei einem KS nicht so sein. Der Hormoncocktail wird nicht ausgeschüttet und das Kind wird einem aus dem Leib geschnitten. Man hat neben der inneren Wunde auch die äußere wegen der aufgeschnittenen Bauchschichten und wie ihr bereits geschrieben habt, wird es schwer bis (in manchen Fällen) unmöglich sein Kind zu versorgen.

Ich bin auch nicht der Meinung, dass das was mit Undankbar sein zu tun hat, wenn man traurig über den Verlust dieser Erfahrung ist. Für mich war eine natürliche Geburt ein natürlich schmerzhaftes aber auch mental unglaubliches Ereignis und ich bin froh über diese Erfahrung.

Egal ob spontan entbunden oder per Kaiserschnitt, jede Mutter liebt ihr Kind, aber ich kann die Gedanken nachvollziehen, dass man sich betrogen fühlt und manche sich nicht ganz als Frau fühlen.

Leider liegt das aber nicht immer in unserer Hand und ich bin mir sicher, dass es ab einem gewissen Alter für das Kind auch keine Rolle mehr spielt wie es geboren wurde. Der einzige wirkliche Trost ist an dieser Stelle, dass man alles für sein Kind gegeben und riskiert hat, denn auch eine OP ist nicht ohne. Auch die Entscheidung zum Kaiserschnitt erfordert Mut und es ist wesentlich anstrengender danach, bis man für sein Kind wieder fit ist. Somit kann auch jede Kaiserschnitt-Mama auf sich stolz sein! :)^

zWwilTlingx23


Ist das richtig, dass die Geburt vom Kind ausgeht?

brummbiene... so richtig geklärt ist das wohl noch nicht. Ich habe auch schon gehört, dass es von der Mutter ausgeht, wenn die Gebärmutter ihre maximale Größe erreicht hat. Andererseits... warum kommt es dann zu Frühgeburten? ":/ ???

Als ich meine Tochter damals danach in meinen Armen gehalten habe und wir uns angeschaut haben, habe ich einfach dieses Gefühl "das haben wir gemeinsam geschafft"

So ging es mir bei meinem ersten Sohn auch und darauf hatte ich mich so gefreut. Das hat die Angst vor der Geburt etwas gemildert. Ich kann mich auch noch erinnern, dass mein Großer so sehr gut gerochen hat x:)... Und dann kam alles anders :°( .

K4TL... ich drück dir ganz doll die Daumen, dass du spontan entbinden kannst :)_.

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