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allgemeine unzufriedenheit

zPitrnusf'rucht hat die Diskussion gestartet


so, ich muss mir mal ein bisschen was von der seele schreiben... ich hab kein eigentliches problem, es ist grad mehr so, dass ich mich unglücklich fühle.

ich bin seit etwa 5 monaten single und habe mich damals getrennt. irgendwie war die beziehung (1,5 jahre) nicht so das wahre... wir haben ständig gestritten, ich hatte nicht das gefühl, als wär er DER partner, mit dem ich alt werden möchte. ich habe mich zu sehr aufgegeben und einige dinge haben mich sehr gestört. es war also rational gesehen wohl die richtige entscheidung. trotzdem habe ich jetzt immer noch gefühle für ihn. denn ich habe mir einfach sooo sehr gewünscht, dass es klappt. und ich habe immer gehofft, alles würde sich bessern. aber zum schluss haben wir einfach jeden tag nur noch gestritten. mich hat das auch psychisch ziemlich belastet. am anfang ging es mir sehr viel besser ohne ihn, jetzt vermisse ich ihn ganz oft. anfangs haben wir uns dauernd gesehen, aber ich habe inzwischen den kontakt abgebrochen. wir wollen aber in 1-2 monaten trotzdem mal treffen.

ich weiß, dass ich die zeit jetzt für mich nutzen sollte: dinge tun, die mir spaß machen, mich in die arbeit stürtzen etc. aber ich bin sooo lethargisch. ich kann irgendwie nicht mehr so richtig glücklich sein. hinzu kommt, dass ich zur zeit total verkrampft auf der suche bin. nach einem passenden mann. irgendwie hab ich auch torschlusspanik, niemanden mehr zu finden.

beim weggehen lern ich schon männer kennen, aber meist ist das echt so ein abend, ein bisschen rumknutschen, ein bisschen aufmerksamkeit bekommen und dann wars das. ich will mir ja auch nicht mehr erwarten, aber ich finde es einfach schade, dass sich scheinbar niemand mehr die mühe macht, jemanden mal richtig kennen zu lernen. ich habe im internet einige bekanntschaften gemacht und mich mit ein paar auch getroffen. es waren eigentlich immer ganz nette abende. es ist nichts passiert, es hat auch nicht gefunkt, aber meines erachtens war der abend auch immer nett und ich hätte mich (mit einer ausnahme) mit allen wieder unerbindlich wieder getroffen. hab den kontakt dann auch weiter gehabt, aber die jungs haben in allen 3 fällen einfach nicht mehr geschrieben oder nur noch ganz wenig (im gegensatz zu daor) klar, sympathien beruhen nicht auf gegenseitigkeit und ich bin deswegen jetzt nicht am boden zerstört und es zerschmettert auch nicht mein selbstwertgefühl. aber ich frage mich dabei wirklich, warum das so oberflächlich ist. wie im kaufhaus, wo man sachen rausnimmt und gleich wieder ins regal stellt und das nächste nimmt. ich habe das gefühl, das ist ein problem der gesellschaft oder der zeit. also naja, vielleicht versteht ihr, was ich meine.

ich fühl mich einfach grade irgendwie ungklücklich und weiß nicht so recht, was ich dagegen tun kann. ich hab das gefühl, das thema "partner" erdrückt bei mir alle anderen lebensbereiche. egal ob alter partner oder neuer... :-/

Antworten
m~ariBe_ch.ristixn


Du schreibst, Du seist auf der Suche... Das ist die schlechteste Voraussetzung, jemanden für eine Beziehung kennen zu lernen. Das ist ja ein altes Lied, dass man da Torschlusspanik und vielleicht auch Frustration ausstrahlt. Versuche, Dich einfach erstmal damit abzufinden, dass Du jetzt Single bist, lass die Lethargie einfach zu und unternimm wieder was, wenn Du Dich besser fühlst. Ich glaube, mehr kann man da nicht tun. @:)

m'arie_Vchristxin


Ach übrigens, ich bin auch Singlette. Kenn das Problem. ;-)

DDasbDiYstDxu


Ich habe jetzt nicht Deinen ganzen Text gelesen und wenns ein Fehler war, dann verzeih mir meine Antwort.

Ich habe so groß rausgelesen, dass Du ohne Partner nicht zufrieden bist. Du solltest Deine Zufriedenheit nicht vom "haben" eines Partners festmachen. Kein Mensch ist auf Dauer zufrieden. Sowas gibts nicht. Du solltest Deine Unzufriedenheit einfach zulassen, auch wenns schwer ist, aber das wird Dir wohl noch öfter im Leben passieren. Man kann nicht sein ganzes Leben lang Tag und Nacht zufrieden und glücklich sein.

:)* :)* *:) *:)

e/xpe_ctaxtion


Hallo Zitrusfrucht,

jetzt hätte ich fast Zitrusfrust geschrieben |-o Du schreibst mir aus der Seele. Meine Trennung ist zwar erst ein paar Tage her, aber ich habe vor meiner gerade gescheiterten Beziehung auch genau die von Dir geschilderten Erfahrungen gemacht. Und ich weiß, dass ich sie nun wieder machen werde :-( Ich werde mich zwar gleich in Aktivitäten stürzen, aber das nur, um mich von meinem momentanen Kummer abzulenken.

ich weiß, dass ich die zeit jetzt für mich nutzen sollte: dinge tun, die mir spaß machen, mich in die arbeit stürtzen etc. aber ich bin sooo lethargisch. ich kann irgendwie nicht mehr so richtig glücklich sein. hinzu kommt, dass ich zur zeit total verkrampft auf der suche bin. nach einem passenden mann. irgendwie hab ich auch torschlusspanik, niemanden mehr zu finden.

Diese Aussage könnte original so von mir stammen. Ich weiß, dass es eigentlich darum geht, sein Leben so zu gestalten, dass es mehr oder weniger perfekt für einen selbst ist - und eine Beziehung dann nur noch "die Kirsche auf dem Kuchen" - und wenn mal keine Kirsche da ist, schmeckt der Kuchen aber trotzdem.

Ich habe aber vor einiger Zeit die von Dir beschriebene Lethargie entwickelt, pflege keinerlei Hobbies, habe keinen großen Bekanntenkreis und da ist es dann natürlich nicht verwunderlich, wenn man sich sehr auf die Beziehung konzentriert.

Ich weiß auch, dass ich das unbedingt in den Griff bekommen muß, denn momentan bin ich doch ziemlich unglücklich - zum einen durch den Schmerz, gegen jemanden ausgetauscht zu werden, der verfügbarer ist - zum anderen, weil mir wohl bewußt ist, dass ich mein Leben verändern muß, ich aber noch nicht genau weiß, wie ich das anstellen soll... {:(

Sorry, dass ich statt einer Lösung nun meine eigene Unzufriedenheit zum Besten gebe. Es wird Dir auch nicht helfen, zu sehen, dass es auch anderen so geht, aber momentan weiß ich leider keine Lösung. :-/

z4itru7sfruxcht


Versuche, Dich einfach erstmal damit abzufinden, dass Du jetzt Single bist, lass die Lethargie einfach zu und unternimm wieder was, wenn Du Dich besser fühlst.

mmh, ja damit abfinden ok. aber die lethargie und die unzufriedenheit zulassen? ich hab das gefühl ich bin immer unufrieden. erst in der beziehung, weil es einfach nicht mehr gepasst hat und ich es mir anders gewünscht hätt. jetzt, weil mir einfach jemand zum anlehnen und in den arm nehmen fehlt...

ich weiß ja auch, dass man zufriedenheit nicht von andren menschen abhängig machen soll. aber ich merke, wie ich es trotzdem tue. das geht dann sogar so weit, dass wenn ich jemanden kennen gelernt hab und der sich nicht meldet, mein tag irgendwie gelaufen ist. :|N obwohl ich den mann dann vielleicht gar nicht kenne. meine erwartungshaltung ist vielleicht einfach immer zu hoch.

@ expectation:

kein problem, ich find es gut zu wissen, dass ich damit nicht alleine bin. und ich will mein leben eigentlich auch so leben, dass mein partner die sahnehaube ist... oder die kirsche :-)

ich habe eine zeitlang immer folgendes gemacht: ich habe in eine art tagebuch immer lebenwertpunkte aufgeschrieben. nicht jeden tag, aber fast. und dann hab ich immer überlegt was an dem tag toll war. sollte mal wieder damit beginnen ;-D

BAenetxton


zitrusfrucht

Was heißt oberflächlich?

Du hast Dich mit Männern getroffen, die Dich vom Schreiben her sehr nett gefunden, bei einem Treffen anscheinend aber erkannt hatten, dass es doch nicht so sehr passt für sie. Dafür, dass es passt ist eben mehr vonnöten als der schriftliche Austausch, oder das Versenden von Fotos. Ich würde das jetzt nicht oberfächlich nennen, zumal die Herren wahrscheinlich aus dem selben Grund Kontakt zu Dir gesucht hatten, nämlich einen möglichen, neuen Partner kennenzulernen.

Sicherlich ist es Unschön, wenn man sich mit besonderen Erwartungen mit jemanden trifft und die Sache dann nicht hinhaut. Aber das sollte man nicht zum Anlass nehmen an sich zu zweifeln, die Sache mit der Partnersuche ad acta zu legen, oder sich gar den Partner zurückzuwünschen, der erwiesenermaßen nicht zu einem gepasst hat - alleine deswegen, um nicht ohne Partner dazustehen.

e_xpect4atioxn


ich habe eine zeitlang immer folgendes gemacht: ich habe in eine art tagebuch immer lebenwertpunkte aufgeschrieben. nicht jeden tag, aber fast. und dann hab ich immer überlegt was an dem tag toll war.

Da bliebe das Buch bei mir ziemlich leer ]:D

z#itru{sfrxucht


Sicherlich ist es Unschön, wenn man sich mit besonderen Erwartungen mit jemanden trifft und die Sache dann nicht hinhaut.

nein, ich glaube du hast mich falsch verstanden. ich hatte keinerlei erwartungen. und ich kann nachvollziehen, dass es leute gibt, die sofort entscheiden können: das ist der oder die richtige.

aber, was ich damit eigentlich sagen wollte: ich finde es einfach schade, dass einem wirklichen kennen lernen nicht mehr zeit gegeben wird. ich kann das nämlich meist nicht sofort entscheiden, vor allem, wenn man ins kino geht und hinterher nur noch kurz was trinken. und die herren haben auch alle nach einem weiteren treffen gefragt, nicht ich! dann einfach nichts mehr dazu zu sagen bzw. gar nicht mehr erst zu antworten finde ich oberflächlich! die ganze sache kratzt auch nicht an meinem ego, denn ich habe mir nichts erwartet und fand die abende jeweils nett, aber ich habe mich nicht verliebt. ich war nur ein wenig geschockt, dass bei allen 3 treffen das gleiche ablief...

B%enettxon


Ja, da hast Du allerdings vollkommen recht! Tut mir leid, dass ich Dich anfangs falsch verstanden hatte. @:)

Das die Herren sich danach nochmals mit Dir treffen wollten, den Kontakt aber dennoch abgebrochen hatten riecht mir dann doch eher nach Feigheit. :-/

Ich persönlich verliebe mich eigentlich auch nie beim ersten Treffen. Ein bißchen Zeit sollte man dieser (immens wichtigen) Sache schon geben, wenn man nach dem Erstkontakt der Meinung ist, dass es was werden könnte.

e8xpectat\ixon


Das die Herren sich danach nochmals mit Dir treffen wollten, den Kontakt aber dennoch abgebrochen hatten riecht mir dann doch eher nach Feigheit.

Vor was? Direkt beim ersten Treffen zu sagen "Nö, das mit uns wird nix" oder Feigheit, sich auf ein zweites Mal einzulassen?

s@ympatxhy


Hallo Zitrusfrucht,

ich lebe seit einiger Zeit in einer On-Off-Beziehung und zurzeit ist der Schalter mal wieder auf "off" gestellt. Und ich bin langsam so weit, dass ich es auch dabei belassen sollte, denn es ging mir in dieser Beziehung ähnlich wie dir. Bei mir hat diese Beziehung allerdings dazu geführt, dass ich mich momentan total beziehungsunfähig fühle, weil ich es einfach nicht hinbekommen habe, eine funktionierende Beziehung zu führen. Ob das allein an mir lag, sei dahingestellt, in der Regel gehören ja immer zwei dazu, wenn es nicht klappt. Aber mir wurde halt immer das Gefühl vermittelt, es läge nur an mir und das hat meine Selbstzweifel doch sehr verstärkt und mich zunehmend verunsichert.

Das führt bei mir dazu, dass ich mich jetzt wohl total zurückziehe, weil ich diese Selbstzweifel und Unsicherheit erstmal überwinden muss. In dieser Situation auf neue Partnersuche zu gehen, wäre wohl nicht sehr erfolgversprechend. Ich wünsche mir auch eine schöne Partnerschaft, weiß aber, dass ich erstmal lernen muss, mit mir selber wieder klarzukommen, mich selber zu akzeptieren und zu lieben. Wie lange das dauert, keine Ahnung.

Da ich nicht mehr so ganz jung bin, habe ich auch ein bißchen Angst, niemanden mehr zu finden, mit dem ich nochmal glücklich werden kann. Und auch vor den von dir beschriebenen Erfahrungen.

Aber letztlich muss ich vielleicht auch lernen, mir selber genug zu sein, mein Glück und meine Zufriedenheit nicht von einem Partner abhängig zu machen.

Momentan fühle ich mich auch total lethargisch, eigentlich hätte ich alle Zeit der Welt für mich, aber ich habe irgendwie überhaupt keine Lust, irgendetwas zu machen. Am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und die Welt ausschließen. Das kann keine Lösung sein, aber ich kann und will mich auch zu nichts zwingen. Und ich denke und hoffe, der Elan und die Energie kommen schon wieder zurück. Jeder geht wohl auch mit Trennungsschmerz anders um, der eine zieht sich zurück, der andere stürzt sich in Aktivitäten. Man sollte nur beides nicht übertreiben, aber das tun, wobei es einem am besten geht.

Bcenet3ton


Ersteres. ;-)

Viele scheuen sich aus falsch verstandenen Diplomatiegründen, gepaart mit Feigheit offen zuzugeben, dass das Treffen nicht das erbracht hatte, was man sich vorgestellt hatte.

Es gibt sehr wohl die Option beim ersten Treffen zu erkennen, dass es nicht hinhauen kann.

smympat{hxy


Vielleicht strahlt man es auch aus, dass man mit der alten Beziehung noch nicht wirklich abgeschlossen hat, sie noch nicht richtig verarbeitet hat und noch nicht frei im Kopf ist und das führt dann dazu, dass sich potentielle Partner schnell wieder zurückziehen?

z)it2rusfr@ucht


Vielleicht strahlt man es auch aus, dass man mit der alten Beziehung noch nicht wirklich abgeschlossen hat, sie noch nicht richtig verarbeitet hat und noch nicht frei im Kopf ist und das führt dann dazu, dass sich potentielle Partner schnell wieder zurückziehen?

genau das habe ich mich auch schonmal gefragt. ich fand die treffen bislang sehr neutral. aber vielleicht ist das eben vielen zu wenig.

ich finde durch das -mir seltsam erscheinende verhalten der männer- bekomme ich wirklich langsam diesen eindruck der hektik. die kucken und wollen, dass es sofort knallt und peng macht und die traumfrau vor ihnen steht. ja, das würd ich mir auch wünschen. aber ich bin der meinung, man muss sich auch mal die zeit geben, rauszufinden, ob das potentiell denn passen würde. ich kann das bei einigen natürlich auch schon am ersten abend rausfinden, aber dann verlief das treffen meist auch ganz komisch und man hat sich angeschwiegen. aber eine nette unterhaltung... ich weiß nicht, vielleicht wussten die typen ja auch gleich, dass es nicht passt. aber dann eben diese feigheit zu sagen: ich hoffe, wir treffen uns bald wieder...

das lässt mich am guten der menschheit zweifeln :-/

@ sympathie:

so mit on/off war das bei uns auch irgendwie. er wollte mich zurück, dann ich ihn... auch während der beziehung: ständig himmelhochjauchzend oder zu tode betrübt. es gab einfach keine vernünftige balance. und totzdem bedeutet mir dieser mensch einfach viel und ich frage mich, warum das so gelaufen ist. vielleicht weil wir eigentlich überhaupt nicht auf einer wellenlänge liegen und man schon ziemlich viele kompromisse eingehen musste. vielleicht war da einfach jeder irgendwann genervt und das hat den streit herorgerufen?

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