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Manchmal bereue ich fast, daß ich ein Baby bekommen habe

mGariIe038


althea, danke. mein freund hilft mir schon.

VUick y75


@ Marie

Ich hab mir deine Geschichte durchgelesen und möchte dir einfach mal ein paar Mut- und Kraftsternchen mit auf den Weg geben :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Ich bin zwar wie schon geschrieben noch keine Mami und kann und möchte dir da garkeine Tipps geben, nur dass deine momentane "Überforderung" bei vielen Müttern zu lesen ist und du da kein schlechtes Gewissen haben musst. Meine Schwester hat neulich heulend angerufen und mir gesagt, dass sie gleich durchdreht weil die Kleine ( 23.02. geboren) den ganzen Tag schon brüllt und sie würde sie am liebsten in die Wiege liegen und die Tür zu machen... sie hatte dann auch ein schlechtes Gewissen sowas überhaupt gedacht zu haben, aber ich stelle es mir verdammt schwer und anstrengend vor...es ist ja auch alles so neu!

Was man bei deinen Beiträgen aber liest, ist die Liebe zu deinem Sohn. Du scheinst eine sehr führsorgliche und liebe Mami zu sein und Marie, es werden auch wieder bessere Zeiten kommen...Naja und an weitere Kinder würde ich an deiner Stelle im Moment garnicht denken. Bekomm erstmal die Zeit mit deinem Kleinen jetzt hin und wenn sich alles beruhigt hat in zwei Jahren oder so, dann denkst du vielleicht schon ganz anders und wenn nicht, dann kannst du immer noch mit deinem Mann sprechen. Nur wenn du dir da jetzt schon Druck machst, dann schiebst du ja nur noch Panik könnte ich mir vorstellen. Einen Schritt nach dem anderen wie man so schön sagt :)_

Lg Vicky

m!arik/a slterxn


finanziell gibt´s immer irgendeine andere lösung

ich hab das studieren-mit-kind-projekt seit sieben jahren laufen und irgendwann zwischendurch auf ganz üble weise gemerkt, dass das in dem tempo, in dem ich wollte, einfach nicht zu schaffen ist.

ohne basis geht gar nichts, das führt nur dazu, das einem alles über den kopf wächst.

ich würde dir echt raten, ein weiteres urlaubssemester zu nehmen und erstmal dein leben außerhalb der uni zu organisieren. wenn du hilfe brauchst, was die regelung der finanzierung, etc. angeht, frag ruhig, ich bin da mittlerweile der absolute profi

(und hab übrigens gerade die 2. diplomprüfung mit 1.0. bestanden ;-D)

KLristoinxaS


Also beim ersten Kind gings mir in den ersten 3 Monaten oft genauso. Kleines Schreikind, ich natürlich teilweise überfordert und übervorsichtig... und in dem Alter bekommt man ja noch nicht sooo viel von den Kleinen zurück.

Das Überfordertsein-Gefühl und Zukurzkomm-Gefühl gab sich aber sofort, als diese Schreizeit rum war und die Kleine lächeln konnte und mir zeigen konnte, daß sie mich lieb hat.

Nun beim zweiten war ich total entspannt und da hab ich mich echt gefragt, was ich mir selbst fürn Stress gemacht hab beim ersten.

Ich hab auch manchmal damals gedacht: Oh Gott, nun bleibt das so für immer, was hab ich mir da angetan. Aber das geht wirklich vorbei. Evtl. brauchst Du nur mal eine Auszeit, einen Wellnesstag, einen Shoppingtag oder Schlaftag, was Dir eben guttut :)_

j`osWhuatQree


Liebe Marie08,

ich kann Dich wirklich gut verstehen. Das, was Du gerade erlebst, machen viele Mütter/Familien beim ersten Kind durch.

Ich war damals (vor fast 9 Jahren) auch ziemlich ernüchtert, zumal man ja immer so schöne Bilder von glücklichen Eltern mit friedlich schlafenden Babys in Zeitschriften und dergleichen sieht...aber nicht bei uns... :|N

Das, was Lautsprecher geschrieben hat, hat auch uns damals geholfen- und damit meine ich auch unserem Kind! Es gibt da ein Buch: "Jedes Kind kann schlafen lernen"- für uns damals eine sehr lohnende Investition.

Ich kann es Dir nur ans Herz legen, denn das was dort beschrieben wird, funktioniert wirklich. Vom Prinzip her ist es genau das, was Lautsprecher beschrieben hat.

Liebe Marie08, quäle Dich nicht weiter, probiere es einfach aus.

Wenn Du Dir das Buch nicht anschaffen möchtest, befolge einfach Lautsprechers Ratschläge- fast genauso haben wir es auch gemacht. Im Buch gibt es noch ein paar ausführlichere Hinweise und es wird einem auch das schlechte Gewissen genommen, weil man meint man kümmert sich nicht richtig um sein Baby, macht alles falsch und lässt es womöglich auch noch schreien...! Dem ist natürlich nicht so!

Nachdem wir damals ein paar Regeln/Rituale eingeführt hatten, entspannte sich unser Alltag langsam und es wurde wirklich schön. Wir bekamen nach einiger Zeit sogar ein zweites Kind, womit ich nach dem ersten eigentlich nicht gerechnet hätte.. ;-)

Ich wünsche Dir Alles Gute

herzliche Grüße

nHanexK


Hey..das ist doch ganz normal...meine Mutter hatte auch so eine "Depression" ...auch weil ich ne 3 monats-kulik hatte...sie hätte am liebsten alles wieder rückgängig machen wollen,....

Jetz ist sie Froh das ich da bin...

Das geht mit dir bestimmt bald vorbei,...wünsche dir Glück :)*

Bma^ckäpFfexle


Meine Tochter ist 3 Monate alt und ich kann dich sehr gut verstehen. Es ist viel Arbeit, das kann man sich einfach nicht vorstellen, wenn man noch keine Kinder hat, man kann es sich von Freunden anhören, aber man weiß nicht, wie es sich wirklich anfühlt. Den ganzen Tag angeschrien werden, sie dauernd im Tragetuch tragen, nachts kaum Schlaf kriegen usw. Bei mir überwiegt jedoch seit einigen Wochen (seit sie so schön lachen kann und das Geschrei weniger wird) ganz klar trotzdem die Freude. Allerdings versuch ich nicht nebenher zu studieren, das könnt ich mir grad überhaupt nicht vorstellen. Kind allein ist schon ein 24-Stunden-Job im Moment.

Bitte lass dein Kind nicht zum einschlafen schreien. Ich kann empfehlen "so beruhige ich mein Baby" von Rankl oder "das 24-Stunden-Baby" von Sears.

Ich wünsch dir viel Kraft und dass es bald besser wird @:)

fkoteofexe


Kopf hoch, das wird auch alles anders. Ich habe das auch zeitweise so empfunden, und irgendwie kommen Kinder immer wieder in so Phasen, wo sie alle Aufmerksamkeit brauchen und einen auf dem zahnfleisch gehen lassen....

Du solltest anfangen, egoistischer zu sein. Sowohl deinem Baby gegenüber als auch gegenüber anderen (Mann, Oma etc.). Also den Sohnemann auch mal quengeln lassen und nicht die ganze Zeit bespaßen. Das fällt schwer, aber man darf nicht nachgeben, die Kinder müssen es einfach auch lernen, zeitweise sich selbst zu beschäftigen. Und irgendwann klappt das dann auch ;-)

Und setz dich nicht unter Druck, alles perfekt machen zu müssen (nicht nur in punkto Haushalt, auch in punkto perfekte Mama). Ich schlafe auch seit Geburt unserer Kinder quasi nicht regelmäßig durch, aber die Kinder dürfen ins Bett krabbeln, als Baby habe ich sie dann geholt. Und seit ich genug gejammert habe, haben wir auch eine Putzfrau.

Und was die Äußerungen hier angeht, der Wunsch sei größer gewesen als das Bewußtsein über die Folgen [@Übeltäter]: das finde ich schon ganz schön daneben. Wer weiß denn allen Ernstes, was auf einen zukommt, wenn er Eltern wird? Zum Glück sehen wir Eltern alles durch die rosarote oder himmelblaue Brille, später dann nostalgisch verklärt, aber man muss doch auch mal zugeben dürfen, dass das Elterndasein manchmal ganz schön nervenzerreibend ist!

m~ärcJhenfe%e71


Hallo MArie

das haben wohl alle Mütter hinter sich....

Du machst es dir aber auch selber nicht leicht, ein Kind muss man nicht den ganzen Tag rumschleppen, wenn er fertig mit essen etc. dann kannst du ihn ruhig mal auf seine Decken legen und auch quaken lassen!!! Das tut ihm nicht weh und er wird auch kein Trauma erleiden....!

Kann der Vater nicht auch mal aufpassen? Dann könntest du mal für ein paar Stündchen raus und Luft holen!

Gruss

b7ernKexrin


Unsere Kinder sind bereits 19 und fast 21 Jahre alt. GOTTSEIDANK.... ich kann sehr gut mit all den jungen Mamis mitfühlen.... :-@ Die freudige Nachricht:Hurra wir sind schwanger, die herrliche Schwangerschaft und die reibungslose Geburt.... und dann...plötzlich arbeitet der Mann wieder, die Besuche werden weniger und du bist alleine mit dem Baby zu Hause...

Diese Erfahrungen haben und machen sehr viele junge Mütter, aber sie werden älter und manches geht besser und anderes kommt und wird schlimmer..... :=o

Mir hat damals eine Mutter mit schon erwachsenen Kindern gesagt:

Kleine Kinder kleine Sorgen - grosse Kinder grosse Sorgen

Diesen Satz unterstreiche ich noch dazu.

Nehmt euch Zeit auch für eure Ehe oder mal alleine shoppen gehen, kann Wunder wirken :)^

Alles Gute :)* :)* :)*

B>ackäbpfrelxe


@ marie

Achso zu deiner Frage. Ich lasse mein Kind nie schreien, ich könnte es gar nicht und handle da nach meinem Gefühl. Ich halte das "schreien lassen" für unmenschlich. Es ist doch das einzige, wie sich dein Kind dir grad mitteilen kann.

Es zeigt sich, dass mein Kind immer weniger schreit. Ein Kind im 1. Lebensjahr quengelt nicht um seine Eltern zu ärgern. Je mehr ich sie im Tragetuch hatte, um so ausgeglichener wurde sie. Dein Kind ist noch so klein und sucht deine Nähe, das ist ganz normal, aber für dich natürlich anstrengend.

Fürs Lernen empfehle ich ein Tragetuch plus eine Gymnastikball, das hopsen beruhigt das Baby, schonmal versucht?

M4aryP ool6e


also, ich kenne diesen gedanken auch!

gerade in den ersten monaten (unsere maus hat die ersten 6 monate geschrien!!!) dachte ich oft, warum habe ich mir das nur angetan ???

es hat ja nicht mit mangelder liebe zu tun, aber ich hatte erstens ne kleine depression (mit johanniskraut kapseln gut in den griff bekommen) und war völlig überfordert. obwohl mein mann zuhause ist und den haushalt geschmissen hat, konnte er mir die kleine nur wenig abnehmen. habe ja gestillt und sie hat keine abgepumpte milch angenommen (keine flasche, becher, spritze...) das bedeutete, dass ich den ganzen tag, alle 1,5 stunden gestillt habe und zu NICHTS kam.

ganz selten bin ich mal in die city, aber auch nur sehr angespannt, da ich ja nach 2 std. schnell wieder zuhause sein musste.

und andere art unterstützung haben wir auch nicht (mutter zu krank, schwiemu kein interesse, freunde auch kein interesse...). also nur ich und mein mann. wir haben seit der geburt (vor 16 monaten) nichts gemeinsam unternehmen können (essengehen, kino...). ich habe mir das auch anders vorgestellt.

inzwischen ist es natürlich einfacher. bei uns find es an einfacher zu werden, als sie krabbelte! ab da an wurde sie zufriedener. seit sie 12 monate alt ist, schläft sie in ihrem eigenen zimmer und ich muss nur noch 1mal die nacht auftstehen zum stillen!

also, einfacher wird es, aber zeit für UNS gibt es nicht... ich hoffe auf die kiga zeit, wenn ich dann auch wieder nebenbei arbeiten kann oder eben mehr zeit für mich habe!

mbaRrgie0x8


vicky, vielen dank, das ist so lieb von dir.

ja, ich liebe mein söhnchen. wirklich sehr. und ich möchte, daß er glücklich ist. aber ich fühle mich im moment wie in einem alptraum. ich hoffe, das geht vorbei. danke an alle, die so lieb schreiben.

Bzapckäpf.ele


@ marie

schläft dein Sohn bei euch im Schlafzimmer? Stillst du? sorry falls das schon wo steht, ich hab gestern den ganzen Thread überflogen, aber heut nicht mehr alles im Kopf. Stilldemenz lässt grüßen ;-)

m>ariex08


er schläft bei mir im bett, wir schlafen im moment getrennt, er schläft auch ab und zu bei meinem mann.

ich stille nicht.

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