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Ist die Welt real? (Angstattacken)

S0linxgue


Als ich den ersten Beitrag las, war generalisierte Angst was ich sagen wollte. Würde gerne ausführlicher antworten, habe aber grade kein Konzept... sodass ich mich auf die mir wichtig erscheinenden Punkte beschränke ( musst wissen, dass ich kein Psychoarzt bin und in meinem Reden auch falsches sagen kann, aber ich denke, es gibt Ausgebildete, die sind dööfer als meiner einer...)

Das Mirtazepin ist ein tetrazyklisches AD, ähnlich wie Trizyklika. Die machen müde, das widerspricht in meinen Augen dem Antrieb den man braucht.

So leid es mir auch tut, die Welt ist real unreal, aber das ändert nichts an der Welt selbst. Die Sachen sind so wie sind, weil sie doch gar nicht anders sein können, denn sonst wären sie nicht so, wie sie sind ( verrückt oder ?)

Das was du grade erlebst ist so was wie "eine andere Bewusstseinsebene", bin mir sicher, dass es ohne der keine echte Philosophie gebe. Weil es eben einen so umhaut, verursacht es solch eine irrationale Reaktion wie Angst und Verwirrung. Das haben auch andere, nur nicht so viele. Die anderen denken anders, weil sie andere Faktoren in sich tragen (wie Erlebnisse, Genetik, Umwelteinflüsse...), es verdrängen können (was dir ja misslingt) oder weil sie schlichtweg diese Fähigkeit nicht haben (hüte sich der, der hier von Gabe und Gott spricht, der wird alsbald eingewiesen ;-D)

Zielt deine Therapie auf Bewältigung des alten Erlebtem ab oder nur auf Verhalten im jetzigen ? Vll ist es die falsche Richtung, man weiß ja nie... ?

Ich weiß, dass es bei diesen Zuständen ein Ding der Unmöglichkeit sein, es anders zu sehen. Aber versuch es mal von der anderen Seite zu betrachten, du bist kein Zombie mehr, du versucht dem Alltag einen Sinn zu geben. ( wenn ich er vorwegnehmen darf, du wirst keinen allgemeingültigen Sinn finden, du musst dir selbst einen geben oder eben keinen, wenn es ertragbar ist...)

Die Krux, dass du das alles negativ erlebst, kann durchaus die Kindheit sein. Vor allem gegen die Angst/Vermeidungsstrategie sollte etwas unternommen werden.

Verdrängen ist selten gut, denn dann kommt es nicht selten plötzlich und unerwartet und wohlmöglich auch noch impulsiv.

_:Smo8o'txh_


ich verstehe nicht so ganz, was dir nun Angst macht?

Diese Gedanken wie du sie beschreibst, habe ich auch, und viele andere. Aber wieso bekommst du dann Angst? Kannst du versuchen das in einem Satz zu benennen?

Und versuch dich mal zu erinnern was die Angstzustände auslöst, ist es ein Gedanke oder etwas aus deiner Umgebung, weißt du das?

Ich dachte in deinem Fall (phobisch)wird Fluoxetin verschrieben; Jedenfalls solltest du sagen, dass die medikamente nur kurzfristig geholfen haben und dann geben sie dir wahrscheinlich Fluoxetin, hab aber keine oder wenig Ahnung davon

nd bin auch von meinen Vater entführt wurdem als ich so 3 jahre alt war, er ist Italiener und er nahm mich einfach mit

Bin selbst aus Italien..wie meintest du das?

warum leben wir warum gibt es mich.. Es ist nicht lange her da konnte ich mit solchen fragen realistisch einschätzen. Und heute

das glaube ich kaum. du warst dir deiner antworten lediglich sicher, jetzt nicht mehr;

SFli{nguxe


Sowit ich weiß wird Fluox vorwiegend bei Soziolphoien verschrieben und ist sont nicht das Mittel der Wahl bei Ängesten. Mirtazepin kommt da viel häufiger zum Einsatzt...

Warum das einem Anst macht, steht auf Seite 3 (:

MaarcxoG


gestern symptom frei, heute ist feiertag und ich bemerke es wieder,gestern war ich bei meiner Therapeutin, die mir genau erklärte was da eigentlich bei mir passiert, diese starke unwirklichkeit die ich manchmal habe, sind nichts außer große Angst, wie hier im forum schon beschrieben wurde, läßt mich die Angst irrrational denken, und ich versuche diese gedanken von mir fern zu halten, aslo vermeide ich, so geb ich der angst eine bedeutung(stellung)und geb dieser einen grund sich für wichtig zu nehmen. Klingt alles einleuchtend,je mehr ich vermeide und tue um zu vermeiden(zwang)? desto schlimmer mach ich es eigentlich, (erwartungsangst) wäre schön wieder was von euch zu hören, tat mir echt gut.

M?arcoxG


hatte überlesen das bereits antworten da standen, peinlich!!!! Was mir genau Angst macht, ist das ich alles verzehrt wahrnehme,(Derealisation) was gott sei dank nicht immer besteht, es macht mir Angst nicht mehr Fröhlich zu sein, und ja es sind die Gedanken ich Katastrophisiere oft extrem. Bsp. meine Freundin möchte mit mir ins benachbarten dorf zu ihren Eltern fahren, ich denke mir was ist wenn mir was passiert, was ist wenn ich auf dem stück Autofahrt Panik bekomme. Angst verrückt zu werden, nicht mehr selbständig leben zu können, bin im moment echt wirr im Kopf und kann das alles grad gar nicht wirklich erklären, es kommt mir vor als hätte es nie ein leben ohne Angst gegeben, was ja nicht stimmt, es kommt mir halt so vor, ich denke ich hab zu viel zeit zu denken, und muß mir da was suchen was mir spaß macht, mein leben wie ich es in den letzten beiden jahre lebe ist von langeweile gestützt, hab viele soziale kontakte ruhen lassen, aber ich werde es schaffen werde diesem Hirngespinnst trotzen, gebe nicht auf....Und das mit dem Italiener war nicht böse gemeint ich liebe meinen Vater nur er hat damals einen fehler gemacht, und das hat mir mit sicherheit nicht gut getan.

MearcPoG


Mache eine verhaltenstherapie. Muß meine strategieen aufgeben, was auch gut funktionierte, nur nach einer weile klappte das nicht mehr so gut, und wollte das alte wiederhaben, (laut Therapeutin unbewußt) nun griffen diese strategieen nicht mehr und fühlte mich allem Hilfslos ausgesetzt, auch sagte sie das Gedanken keine angst machen müssen, das nur ich es bin der sie als gefährlich einschätzt, und dann mit Angst und Panik reagiere. aber ob mit Panik und Angst oder nicht. Das leben ist so wie es ist, ob ich angst habe oder nicht, ich sollte das mal alles langsam loslassen und mich nicht hinter den Angsten verstecken, an der umsetzung arbeite ich gerade. Ein harter steiniger weg.......

M#arcoxG


meine frage geht sowas wieder weg, diese bewustseinstörung oder wie hier genannt einen andere bewustseinebene, da hab ich die meiste angst vor das es nie wieder weg geht, :°(

mhari e0x8


ich kenn sowas, es sind bei mir nur andere inhalte. mir macht es ehrlich gesagt mehr angst, daß alles real ist (wenn es um schlimmes geht)

ich hab verschiedene strategien ausprobiert, therapie und medikamente.

aber letztendlich glaube ich, daß man sich entscheiden muß, ob man leben will und dann versuchen, das beste aus dem eigenen leben und der eigenen psyche zu machen. man muß mit seiner veranlagung leben und kann trotzdem ein schönes leben haben. ich fange langsam an zu realisieren, daß meine ängste irreal sind, gott sei dank!

m^arie908


meine psychiaterin meint, es kann ganz weggegehn

MZarxcoG


das ist jetzt die 3 Phase in der ich es erlebe, das erste mal mit 16 dann nochmal mit so 26 jahren, ich erinner mich daran aber nur teilweise,ich hab damals auch genau so reagiert wie heute Panisch, Angstlich, depressiv, hab bei der seelsorge angerufen manchmal 10-20 mal am Tag so war ich damals davon geplagt, und heute ist es nicht anders, ich weiß nur nicht wie es damals weg ging, irgendwie war es dann weg, und ich konnte sogar darüber schmunzeln so gedacht zu haben, und hab mich auch teilweise geschämt das ich mein umfeld damit belästigte oder meinen Hausarzt. jede phase kommt mir gleich schlimm vor, ich kann mir aktuell keinen anderen zustand vorstellen, wie sehr ich auch daran denke! das wirkt so entgültig das es mir oft die Luft zum Atmen nimmt, ich war bis jetzt einmal in der Psyschatrischen Ambulanz bei uns in der Stadt, er hat meinen Hausarzt einen bericht geschrieben, diesen hab ich auch gelesen,und ich kam mir noch hoffnungsloser vor, obwohl da eigentlich nichts wirklich schlimmes drinstand, nur ich lege alles auf die Goldwaage. Und auch diese sätze ! es könnte weg gehen das graust es mich immer wieder, gestern rief mich der Arzt aus der ambulanz an, ich schilderte ihm das ich mich immer so müde fuhle und denke das mir die medikation nicht bekomme, daruf sagte er ich solle es auf jedenfall in dieser dosierung weiter nehmen, hab den nächsten Termin am 25.06.09 solange soll ich schauem ob es nicht doch besser wäre erst mal nichts dran zu ändern, bin doch nur auf der suche nach hilfe, die ängste sind nicht das wirkliche problem, es ist mehr der gedanke das alles unwirklich erscheint und ich diese warum fragen habe, wenn das nicht wäre hatte ich nicht solche angst, möchte mich wieder erfreuen können, die sommerabende genießen können, mich freuen wenn ein guter film läuft, mich freuen wenn ich meine freundin sehe wenn sie von der arbeit kommt, einfach die ganz alltäglichen dinge. das alles fällt mir aber so unheimlich schwer, manchmal geht es aber auch, doch dann denk ich im nächsten moment wie lange es anhält, und da ist sie wieder die hilflosigkeit, was soll das alles was passiert da mit mir, frag ich mich dann, wiso haben es meine arbeitskollegen nicht, die sind fröhlich und freuen sich auf den feierabend, und ich sitz da und frage mich wiso! mn kann auch sagen das ich neidisch bin das sie so sind, aber ich gönne es ja auch keinem ehrlich. ich kann keinen mittagsschlaf mehr halten bin viel zu unruhig, rastlos, ängstlich, ein alptraum, ich hoffe es geht vorbei ich wünsch es mir so................. :°(

M9arcxoG


Seit 2 Tagen geht es mir richtig gut, natürlich trau ich dem ganzen nicht so, aber ich hatte ein schönes wochenende bisher, wir waren viel unterwegs und hatte geselschaft, das tat mal richtig gut. Aber solche gedanken hatte ich bis jetzt nicht mehr,, hoffe es bleibt so.

M4a5rcoxG


schade das nichts mehr gekommen ist, mir geht es eigentlich ziemlich gut, diese gedanken sind jedenfalls erst mal weg,seh alles wieder deutlich realistischer, danke für die vielen antworten.

Ltittle_GOREEN^_Apxple


Ehrlich gesagt..beschäftigt mich dieses Frage auch..

ich habe schon lang überlegt..

manchmal sitz ich im unterricht und denk...was ist wenn ich jetzt nix mehr mache?

was wenn das alles nur fantasie ist?

was wenn ich nicht hier bin?

ich denke manchmal ich bin total bescheuert.

So ich sitze total lange an den HA und dann denk ich: warum tu ich das eig?

Macht es sinn?

Wozu?

Ich denk das immer öfter und nun ja..langsam schwanke ich zwischen Glaube und Irrsinn %-| :-/ ???

MDaIrcoxG


ich weiß schon was die realität ist,es macht mir nur angst darüber viel nachzudenken, und kann es an schlechten Tagen auch nicht abstellen, und es macht mir wahnsinnige Angst das ich es irgendwann nicht mehr unterscheiden kann, hast du Angst oder Panik dabei?

e*_xe


Wenn du deine Gedanken einem Arzt erzählst wird er dich als paranoid einstufen. Diese Gedankengänge sind tatsächlich häufig bei Kiffern anzutreffen. Die Gedanken sind jedoch nicht unnatürlich, gerade wenn man sich solche Filme anguckt wie die Matrix, muss man sich eben schon Gedanken machen, woher der Drehbuchautor auf diese Idee kommt und ob es dann eben vielleicht tatsächlich so sein könnte, das finde ich durchaus angebracht.

Jeder Mensch hat wahrscheinlich ab und zu solche Gedanken.

Die Frage aber sei sich zu stellen, wo hört die Schwelle des Normalen auf und wo werden diese Gedanken so dominant dass sie den Ablauf der Normalität stören und dein Leben beeinträchtigen, pathologisch werden. An diesem Punkt wird es kritisch und man sollte therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen.

Wenn du also das Gefühl hast, dass du zwanghaft daran denken musst und es dir den Schlaf raubt und oder deine Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt solltest du dich dringend an einen Arzt wenden.

Du sagst, dass du diese Gedanken seit ungefähr einem halben Jahr hast und dass du dich in einem Forum dazu äusserst weisst auf den Grad deiner Erkrankung hin.

Vielleicht handelt es sich nur um einen vorübergehenden Schub bei dir und die Sache flacht sich wieder ab und kommt nicht wieder, vielleicht aber auch bleibt dieser Zustand oder er kommt Schubweise wieder.

Was ich dir empfehlen kann ist darauf zu achten, dass du ausreichend schläfst, mindestens 6 h jede Nacht, auf gesunde Ernährung achtest und vielleicht zuerst einmal Vitamine zu dir nimmst, vielleicht hast du eine Mangelerscheinung.

Eisen und Vitamin B12 wäre da angebracht, Mangelerscheinungen insbesonders Vitamin B12 können nämlich solche paranoiden Gedanken hervorbringen und Psychosen, so wie du sie beschreibst auslösen.

Des weiteren empfehle ich dir dringend von den Dingen die diese Gedankengänge noch fördern die Finger zu lassen, zumindest für eine Weile, also Bücher und Filme die dich triggern auf die Seite zu legen.

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