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Was, wenn die Angst wieder kommt?

HZerm>el]ineR87 hat die Diskussion gestartet


Ich bin 22 Jahre, litt 3 Jahre an einer Angst-und Panikstörung sowie Depressionen.War letztes Jahr von Oktober bis Januar in einer Tagesklinik.Da ging einfach gar nichts mehr. Ich dachte wirklich, ich bin total verrückt.Im Januar war alles wieder super.Mein Leben war so toll und ich liebte es!Es schien mir selbst komisch das alles wieder so super ist aber es war so und ich dachte nur, es muss unbedingt so bleiben.

Jetzt haben wir April und die blöde Angst hat mich wieder.Auch die Depression ist wieder da....sie war wohl auch nie weg.

Seit gestern geht wieder gar nichts mehr.

Ich habe seit einem Weilchen ein verkrampftes Bein.Als wenn man permanent eine Krampf oder Druck in der Wade hat.Ich habe das hier ins Forum geschrieben.Es könnte Thrombose sein.Ich weiß das es nur eine Vermutung ist.Aber Thrombose führt bekanntlich zur Lungenembolie.Ich hab schon wieder totale Panik.Zum Arzt geh ich nicht.Da war ich letztes Jahr so oft wegen irgendwelchen Sachen sie ich glaubte zu haben und "lediglich" die Angst hatte ich wirklich.Wenn ich jetzt wieder mit bissl Schmerzen im Bein komme,denken die sich ja auch, dass mir die Tagesklinik nicht das Erwünschte gebracht hat.

Zumal ich ein HWS-Syndrom habe und es gut möglich ist, das alles vom Rücken kommt.Also bräuchte ich gar nicht so eine Stress machen.

Abgesehen von der Thrombose ist noch viel schlimmer, dass mich das wieder so runter zieht, das die Angst mich wieder hat.

Ich musste mich jetzt einfach mal ausheulen.Ich will meinem Freund nicht schon wieder damit auf die Nerven gehen.Er sagt sowieso, du hast keine Thrombose.Wahrscheinlich hat er auch recht.

Wie geht ihr damit um, wenn die Angst wieder kommt?Keine Panikattacke sondern die permanente Angst?

Bei mir wohl solange bis mir ein Arzt sagt, dass ich keine Thrombose habe......und nächste Woche hab dann eben wieder was anderes.Es ist echt schrecklich :-(

Antworten
sBteffix00


hi Hermeline87,

ich kenne das zu gut was du da beschreibst habe auch 08 märz meine depressionen und angst und panikattaken bekommen ....es war bei mir auch ganz schlimm ..konnte nicht mal mehr arbeiten nur im bett angst vor jeden kleinen bischen wenn ich was im körper verspürt habe ...hmmm ..

...immoment geht es bei mir aber ich merke auch immer diese angst vor der angst ich habe angst wieder sone panikattaken zu bekommen und so ist voll doof .....

klar man muss sich mut machen weil wenn man sein ganzes leben angst hat ist es ja kein leben mehr ....

immoment geh ich damit schon besser um ,ich gehe wieder arbeiten und kann meine lehre machen :-D aber irgendwie ist es es noch sehr komisch in mir drin ...ich hab vor allem angst wenn ich alleine bin denn hab ich angst sone attake zu bekommen oder wenn ich mein handy nicht bei habe dann bekomme ich ganz dolle angst ...

ist das bei dir auch so ??

HyermelXine8x7


Hallo Steffi,

meine Ausbildung habe ich letztes Jahr Sommer beenden können.Dann war ich noch bis Oktober arbeiten und dann ging nichts mehr.Manchmal frage ich mich, wie ich überhaupt bis dahin gekommen bin?!

Nach der Tagesklinik habe ich dann meinen Job hingeschmissen.Nun möchte ich mich selbständig machen aber ehrlich, ich fühle mich nicht wirklich in der Lage dazu.

Ich würde mich auch am Liebsten den ganzen Tag im Bett verkriechen.Aber dann ist wirklich alles sinnlos.

Alleinesein geht im Moment auch gar nicht.ich glaub ich bin echt ne furchtbare Klette.Und das Handy muss sowieso überall hin mit!Wenn ich das nicht habe, werde ich schon total panisch.Eigentlich völlig bescheuert :=o

s4tef,fi0x0


also bei mir geht es immoment ich hab zwar mein handy immer bei mir weil ohne geht nicht ich muss immer jemanden anrufen können ...jetz gerade bin ich auch alleine zu hause weil mein freund muss ja auch seine sachen erledigen können ....vorher also vor paar monaten konnte ich auch nich alleine sein ....

naja ich hoffe das ich denn ab september mit meiner ausbildung beginnen kann ..

ich verstehe auch nicht das man mit 17 jahren so was bekommen kann so ein miest das lässt echt das ganze leben einschränken ist voll schlimm....jetz bin ich fast 19 und kann jetz erst mit meiner ausbildung anfangen ....wie alt bist du und mit welchen alter hast du es bekommen ??

HQermLelTineO87


Ich bin 22.Ich habe das seit ich 18 bin nur wusste ich damals nicht das es "nur" Angst ist.Damals hatte ich die Panikattacken noch recht selten.Bis sie in immer kürzeren Abständen wieder gekommen sind.Ab da war ich ständig bei irgendwelchen Ärzten weil ich immer dachte, ich habe irgendwas.Aber nie wurde was festgestellt. Ich konnte einfach nicht glauben,dass es die Psyche ist.Heute wei ich es besser, obwohl es oft immer noch schwer ist das zu glauben.

Das schränkt wirklich das ganze Leben ein und kann alles kaputt machen.Bin noch in ambulanter Therapie.Aber das ist eben nur einmal in der Woche und wirkt nicht so wie ich das gerne hätte.Geduld muss man haben und die habe ich nicht.

Machst du irgendwas gegen deine Angst?Nimmst du Medikamente?Machst du noch eine Therapie?

h[olla, Xdie waxldfee


hallo meine lieben :)

ich kenne panikattacken auch sehr gut, habe mich die ersten jahre auch alleine damit gequält, aber letztendlich doch eine therapie angefangen (tiefenpsychologisch). erst mal hat die mir auch ganz gut geholfen. aber die panik kam wieder. jetzt habe ich eine verhaltenstherapie gemacht und ich muss sagen, ich glaube, es gibt nix besseres für paniker. es geht explizit um die angst, um die panik und wie man damit umgehen kann. es ist kein wischi-waschi-gelaber, sondern dir wird genau erklärt, warum diese panik da ist und dass sie im grunde ungefährlich ist. deshalb lege ich jedem paniker ans herz: macht eine verhaltenstherapie. die dauert nicht mal richtig lange. und warum sinnlos quälen?

ich wünsche gute besserung :)*

sMtefUfi0x0


ja ich gehe an den orten wo ich meine panik hatte ich versuche zum beispiel in kleinen schritten zu bewegen zb. hab ich gerade gelernt wieder alleine unter leuten zu sein also ich kann wieder arbeiten .....

ich arbeite in ein jeansladen und da hat man mit vielen leuten zu tun und das übe ich immoment und macht mir auch spaß ....

:)^

jetz muss ich unbedingt noch hinbekommen alleine dort hin zu fahren weil mit der bahn fahren oder bus da hab ich richtig dolle angst vor hast du das auch ??

ja ich bin in einer verhaltenstherapie aber immoment geh ich da so gut wie gar nicht mehr hin weil der nicht so mit mir arbeitet wie ich dachte und es ist da nicht so toll.......ja ich nehme homöopathisches arzneimittel neurexan gegen schlafstörungen und inervöse unruhezustände ...die sind pflanzlich und machen nicht abhängig also kann man immer nehmen die helfen mir auch sehr .....nimmst du irgendwelche medikamente .. ???

bist du noch in ein ander chat angemeldet ß?? vieleicht kann man wo anders besser schreiben ?? ;-D

S?chnu@ller_kexks


Ich kenne das Problem leider auch,

habe Ängste und Ataken seit 7 Jahren.

Wie kommt ihr dort wieder raus?

Nehmt ihr Medis?

Was hilft noch als Alternative?

h1olla, dFi|e Zw}aldfxee


Damals hatte ich die Panikattacken noch recht selten.Bis sie in immer kürzeren Abständen wieder gekommen sind

das nennt man generalisierung der angst, so fängt es eigentlich bei fast allen an... man hat eine attacke, merkt sich die situation, in der das aufgetreten ist, fängt an zu vermeiden. da man angst vor der angst hat, entsteht wieder panik. die nächste situation, die man meidet. das ganze verschlimmert sich dann und am ende hat man vor allem angst (supermarktbesuche waren der blanke horror!)

Alleinesein geht im Moment auch gar nicht.ich glaub ich bin echt ne furchtbare Klette.Und das Handy muss sowieso überall hin mit!Wenn ich das nicht habe, werde ich schon total panisch.Eigentlich völlig bescheuert

ging mir auch so.. ich hing damals in einer tour nur bei meinem ex-freund rum. ich konnte einfach nicht mehr alleine sein. das war eine sehr starke belastung, vor allem für mein selbstwertgefühl...

H`ermelxine8x7


Hallo Waldfee!

Was genau machst du/der Therapeut jetzt anders als in der Tiefenpsychologie?

Ich muss ehrlich sagen, so richtig kenne ich den Unterschied gar nicht.

Mein größtes Problem ist eigentlich, dass ich mir ständig einrede, irgendwelche Krankheiten oder Symptome zu haben.Meine Therapeutin kann mir ja nicht sagen ob ich das dann wirklich habe oder das wieder "nur" die Angst ist.Somit kann mir eigentlich niemand meine Angst nehmen. Die Symptome sind so täuschend echt.Wenn man sich daran gewöhnt hat, geht es ja.Treten neue auf, wie jetzt eben "meine Thrombose" krieg ich sofort Panik.Das ist eigentlich mein Hauptproblem.

Momentan gehe ich nur mit meiner Therapeutin immer wieder durch, was ich machen muss und das ich mich zu gewissen Dingen einfach zwingen muss um sie nicht permanent zu meiden.Das ist auch schön und gut und ich bin mir sicher, dass ich irgendwann wieder Bahn oder Bus fahren kann.

Aber was mach ich mit meiner Angst um irgendwelche Symptome und Krankheiten.Sie ist ja kein Arzt und kann das ausschließen?

h}olla,7 di_e waCldfee


wenn du unglücklich bist, in deiner therapie - dann wechsel :-) schließlich bezahlt die krankenkasse geld dafür, dass der dir hilft.

und wirklich, therapie hilft. panikattacken sind kein muss. :)_

sdte+ffhi00


hi waldfee.

ja das kenne ich ich hab mich auch immer an mein freund geklammert ich weiß nicht mal so recht ob ich ihn noch liebe oder ihn einfach nur brauche weil ich angst habe alleine zu sein ....du schreibst ja dein ex freund ...hast du dich danach von ihn getrennt wo es dir besser ging oder so ..ich weiß echt nicht so recht ob das richtige gefühle sind ....oder ob das alles durch die krankheit weggegangen ist ....

währe lieb wenn du schreibst !!

hmolla, /die wealdfxee


Was genau machst du/der Therapeut jetzt anders als in der Tiefenpsychologie?

tiefenpsychologische therapie läuft so ab, dass du viel erzählst, der therapeut lenkt dich dabei. es geht eigentlich eher um das unbewusste, um assoziationen, teilweise auch traumdeutung.

in der verhaltenstherapie orientiert man sich eher an der praxis, man versucht das verhalten umzuprogrammieren. man erstellt angsthierarchien, lernt, wie man mit panikattacken umgeht. man bekommt infos, wie panik entsteht und wie man mit ihr so umgeht, dass sie geringer werden. man verliert durch infos die angst.

Mein größtes Problem ist eigentlich, dass ich mir ständig einrede, irgendwelche Krankheiten oder Symptome zu haben.

mein großes problem war immer meine krebsangst. hatte ich kurz kopfschmerzen - gehirntumor usw.

mir wurde bei meiner therapie klar, dass es keine sicherheit gibt. man muss das aufgeben. das einzige, was sinn macht, ist für den moment glücklich sein. nicht immer die probleme und sorgen wälzen. wenn du deine panikattacken los bist, wirst du auch ganz sicher wieder sehr viel glücklicher sein, so etwas ist ja auch eine enorme belastung. die positiven erfahrungen werden dich stärken und das ganze entwickelt sich nach oben genauso rasant, wie es sich durch die panik nach unten entwickelt hat.

wenn du die panik los bist, kannst du ja zudem viel genauer bemerken, ob du wirklich ernsthaft krank bist, da dann panik-symptome ja auszuschließen sind.

für den moment würde ich empfehlen, immer zum arzt zu gehen und befürchtungen abzuklären. dann musst du dich nicht verrückt machen. wenn es dir bei deiner jetzigen ärztin unangenehm ist, dann geh zu jmd anders, der dich und deine anwandlungen nicht so gut kennt :-)

h4ollGa, diLe waxldfee


liebe steffi,

jaaaa, genau so war es bei mir. ich hatte mich eigentlich schon längst von ihm getrennt, aber ich war so allein und verängstigt und ich habe mich wieder total an ihn geklammert. natürlich hatte ich meine gründe, mich von ihm zu trennen und auch während dieser schlimmen lebensphase hat er sich nicht gerade als der strahlende held in der ritterrüstung erwiesen. dass ich dann trotzdem noch pausenlos bei ihm rumhing, hat mich immer mehr mein selbstvertrauen verlieren lassen. nachdem ich dann eine weile in behandlung war, ist mir immer mehr klar geworden, wer ich bin und was wichtig für mich ist. ich habe mein selbstvertrauen wieder gewonnen und vor allem gelernt, wie ich mit mir umgehen muss. nämlich liebevoll. und dazu gehört, menschen, die einem das leben schwer machen, aus selbigem zu kicken. und deshalb habe ich die "freundschaft" beendet.

HZermdeliEne87


Ich finde es recht schwierig einen geeigneten Psychologen zu finden.Bevor ich in die Tagesklinik kam war ich bei einiges gewesen.Und so richtig hat mir keiner zugesagt.Bis ich nach der Tagesklinik auf meinen jetzigen gestoßen bin.aber manchmal denke ich, ich setze auch zu hohe Erwartungen in den Psychologen.

@ Schnuller Keks

Ich nehme Antidepressiva. Ansonsten kann ich Progressive Muskelentspannung und Yoga empfehlen.Das hat mir sehr gut geholfen.Nur leider mache ich es selbst viel zu selten.Vielleicht ist es daher wieder schlechter bei mir geworden.Es gibt viele Entspannungsübungen.Bei jedem kann was anderes gut sein.Probier doch einfach mal durch.Pilates (schreibt sich das so?!) soll wohl auch sehr gut sein.

Ich persönlich versuche immer, wenn die Angst kommt, sie zu lokalosieren.Was ist grad mein Problem?Warum ist sie da?Wie kann ich sie schnellstmöglich eindämmen?Funktioniert nicht immer aber manchmal schon.Und für den ganz großen Notfall gibts Tabletten.Die hab ich aber noch nie genommen.Weil ich immer denke, dass die das Ganz nicht besser machen.

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