» »

Der Borderliner-Faden für alle Bordis und Nichtbordis

AAzucexna1


@ all,

zuerst einmal Allen ein Frohes Neues Jahr :)*

.

ich habe mir vorgenommen einfach diesen Faden zu benutzen.

Bis vor kurzem wusste ich nicht, dass ich BL habe. Trotzden zweifel ich immer noch an der Diagnose.

Ich bin schon ziemlich lange in Therapie.

Auch die hatte ich immer wieder hinausgeschoben, jahrelang.

Als ich noch zur Schule ging, dachte ich, dass es besser wird, wenn

ich zu Hause ausziehe. Danach dachte ich, dass ich mir Hilfe suche, sobald ich mit der Ausbildung fertig wäre. Dann ging ich ins Ausland. Die Sprache....und irgendwann ging´s nicht mehr. Ich hatte Angst, dass meine Katzen alleine blieben.

Damals dachte ich ein paar Stunden und dann würde ich mein Leben wieder in Griff bekommen. Ich wollte wissen, was ich falsch mache?

Tja, ich bin immer noch in Therapie und hoffe, dass ich einmal wieder ohne auskomnmen kann.

.

@ Spielmobil,

danke für die Erklärung zu dem Buch. :)_

Das ist ja echt heftig, was der Junge durchstehen musste.

Vielleicht besorge ich es mir, wenn ich einmal nach Deutschland komme.

Nein, so eine Vergangenheit habe ich Gott sei Dank nicht.

Warum ich diese Störung entwickelt habe? .. :|N ich weiss es nicht.

Ein User hat hier ein Gutes Beispiel gegeben:

wenn ichs finde, copiere ich es rein, das ist auch so etwa, was meine

Psychologin sagt.

Sicher war meine Kindheit nicht perfekt(mein Vater trank viel) aber auf keinen Fall so schlimm.

Ich denke, dass wir einen Menschen finden müssen, der enorm viel Verständnis hat.

Ich finde das sehr schwer heutzutage oder bestimmt war es immer schon schwer.

Früher sind die Menschen zusammengeblieben obwohl es nicht funktionierte, heute können wir uns trennen und es wird uns wenigstens nicht übel genommen.

Ich habe auch noch nicht meine andere Hälfte, also fühl dich gedrückt, :°_ :)_

Immer wieder Enttäuschungen. :-

Aber auch das hat Jahre gedauert und ich bin erst jetzt darauf gekommen und habe es erkannt.

aber es ist noch nicht zu spät. :°_... :-D

versuchen wir es gemeinsam?

:)* :)* :)*

@ againmymuffin,

ich verstehe ja, dass deine Eltern vielleicht nicht so viel Geld haben, aber eine Therapie brauchen sie nicht zu bezahlen.

Schreibe im Forum, bis du in Therapie bist(natürlich auch dann weiter ;-))

Hier findet sich bestimmt immer jemanden, der dir zuhören kann und vielleicht auch einen Ratschlag geben kann.

Schade, dass deine Eltern da nicht verständnissvoller sind, aber vielleicht ändern sie ihre Meinung ja auch noch, wenn du erst einmal in Therapie bist.

Bitte deine Freundin,

du hast doch bestimmt auch schon einiges für sie getan?

Versuche es dann eben am Mittwoch oder Donnerstag.

So kannst du vielleicht aufschreiben, was du deinem Arzt sagen möchtest und es ihm geben. Du sagst ihm dann, dass du zu nervös bist und sonst nichts rausbringen würdest. Er ist Arzt und versteht dich! :)*

@ Krokodilmaus,

Richtige Wutausbrüche habe ich ganz selten, eigentlich nur noch in Extremsituationen und da sollen es sehr viele Menschen haben.

Gut manchmal im Strassenverkehr. |-o Aber das bekommt dann eh keine so richtig mit. ich schimpfe dann vor mich hin.

Manchmal bleibe ich auch stehen und dann hupen alle...naja

Wenn ich Wutausbrüche habe, sind aber dann auch andere Menschen mit beteiligt.

(Wie jetzt gerade, als ich hier höre wie unten einer hinkotzt den habe ich angeschrieen, weil er das auch nicht immer vor die Haustüren machen muss.

.

Eine Maske aufsetzen? :-

Machen das nicht alle Menschen?

Ich denke schon, dass ich eine Maske aufsetze, aber nicht immer bewusst.

Es ist automatisch. Ich habe einmal gesagt, dass ich mir wie eine Schauspielerin vorkommen würde.(zu meiner Psychologin)

Auf der Arbeit hiess es, dass ich die perfekte Schauspielerin wäre.

Soll das positiv sein? Ich war etwas geschockt. Das kommt mir dann vor, als ob ich unehrlich wäre.

Wenn es mir sehr schlecht geht, kann ich nicht die glückliche spielen, das klappt bei mir nicht.

Wenn es mir schlecht geht schon.

Es heisst aber immer, deine Probleme bleiben zu Hause.

Deshalb habe ich mich auch ziemlich von meinen Freunden abgelöst, weil ich einfach nicht irgendwen spielen will. Verstehen tut man mich einfach meisst nicht.

Am Anfang werden bestimmte Dinge akzeptiert, aber dann eben nicht mehr.

s:ch}necke1x985


@ all

Euch allen ein frohes Neues....!!!*:)

@ Azucena

Ich bin immer wieder verblüfft, wie sehr die Gedanken in deinen Texten meinen ähneln... ich kann es nur nicht so gut ausdrücken. Ich hoffe, du hattest einen guten Start ins neue Jahr :)* @:)

Aszyuctevna1


Hi Schnecke, :)_ ich habe geschlafen. Bin natürlich wachgeworden, war aber von den Meidis so träge, dass ich liegengeblieben bin. x:) Ich wollte es so. Ich hatte wirklich keine Lust irgendwo feiern zu gehen. Ich hoffe, dass man mir nicht böse ist.

Bist du gut reingerutscht? @:)

Ich finde, dass du dich ziemlich gut ausdrückst. :-D Warscheinlich kommt dir das selber nicht so vor. :)_

sFpiel`moMbiel


@ Azucena1

sag mir bescheid, wenn du das buch haben möchtest, ich werds hier sicher finden und dir schicken.

ich frage mich oft, woran es bei mir liegt. bin ich krank oder einfach undankbar ??? mein vater hat mich missbraucht, meine mutter wusste es und es war ihr egal, aber ist das ein grund ??? was mussten andere nicht alles überstehen ??? meine nichte hat muko und weiß nie ob sie morgen noch erlebt. ich schwanke zwischen meinem schmerz, meiner verzweiflung und dem gefühl, dass ich so undankbar bin. mir wurde so viel gegeben und ich weiß es nicht zu schätzen.

A zucenxa1


Du Arme, :°_ das tut mir sehr leid. Also das ist gewiss ein/der Grund.

Ich verstehe einfach die Mütter nicht, wie sie bei so etwas wegsehen können. :(v

Du bist nicht undankbar. :|N

mir wurde so viel gegeben und ich weiß es nicht zu schätzen.

Vielleicht jetzt als Erwachsene, aber du musst ersteinmal mit dem Trauma deiner Kindheit fertigwerden und es verarbeiten. Erst dann kannst du dankbar sein.

Wem soll man bei so etwas dankbar sein, seinen Eltern?

Sicher, wir leben in einer Gesellschaft, wo wir so ziemlich alles haben und dafür sollten wir dankbar sein! Aber gewiss nicht, deinen Eltern, denn sie haben damit deine Seele ermordet.

Deine Arme Nichte, :°_ :)_ :)* :)* :)* es ist klar, dass du dich sehr um sie sorgst, aber du hast trotzdem dein eigenes Leben. Das darfst du auch nicht immer hintenanstellen.

.

mir wurde so viel gegeben und ich weiß es nicht zu schätzen.

das denke ich sehr oft, vor allen Dingen, wenn ich hier lese, welches Schicksal manche User erlitten haben.

Oder übertreibe ich?

Möchte ich gar nicht gesund sein?

svpieilmobxiel


genau das ist es!!! möchten wir nicht gesund werden ??? was bleibt uns dann noch ???

A7zucwena1


Ich glaube, dass meine Psychologin in letzter Zeit ziemlich genervt von mir ist. ???

Ich mache Fortschritte und dann habe ich wieder andere Probleme oder ich falle wieder in das Gleiche. Denkt sie, dass ich das mit Absicht mache?

Ich habe ihr letzt gesagt,(sie geht davon aus, dass ca.20% der Bevölkerung eine PS hat), warum bekommen denn die anderen ihr Leben so gut geregelt, dann bin ich eben dumm. Das denke ich dann oft.

möchten wir nicht gesund werden was bleibt uns dann noch

Wenn wir nicht einmal krank sind, was sind wir dann? Was haben wir dann, was uns gehört? Toll ausgedrückt. %-| Womit können wir uns identifizieren?

Ich denke aber, dass das angelernt ist und es ist schwer die kranken Gedanken umzulenken. Es ist etwas Neues und es macht Angst, man fühlt sich im alten Verhalten sicherer, vielleicht ist es das?

sgchneck:e119B8V5


aber ist das ein grund ??? was mussten andere nicht alles überstehen ???

Wisst ihr, ich glaube, es würde einem nicht wirklich was bringen, wenn man EINEN Grund für die Krankheit wüsste. Ich habe mir nach der Diagnose gedacht, wenn ich einen konkreten Auslöser nennen könnte, wenn ich missbraucht worden wäre, dann würde ich verstehen, warum ich so bin, wie ich bin.

Aber erstens glaube ich nicht, dass ich jemals unter irgendwelchen Umständen das Wissen um den Auslöser gegen ein Missbrauchserlebnis eintauschen möchte...!!! Ich glaube, damit nimmt man einem Menschen schon bevor er überhaupt eine richtige Persönlichkeit geworden ist, die Chance auf ein "normales" Leben.

Zweitens: Was wäre, wenn man den Auslöser wüsste? Wäre man dann weniger krank?

Nein, viel mehr ist man immer der gleiche Mensch und was man ist, ist man, egal ob man einen Auslöser kennt oder nicht. Ich habe auch in Bezug auf die Krebskrankheit meines Freundes viel mit dem Warum gehadert, aber letztlich verändert es die Situation nicht...

Möchte ich gar nicht gesund sein?

Ich glaube, dieses Gefühl kommt daher, weil es sich bei BL um eine //Persönlichkeitsstörung// handelt. Ich stelle mir das in so einem Bild vor:

depressive Phasen z.B. sind etwas, das von außen an einen Mensch herangetragen wird. So, als wäre die Krankheit ein Apfel und würde nur zufällig neben einem Kuchen liegen. Man kann den Apfel wegnehmen und der Kuchen verändert sich nicht.

Bei Borderline liegt der Apfel nicht neben dem Kuchen, sondern ist Teil des Kuchens, ein Apfelkuchen also. Und man kann den Apfel nicht wegnehmen, ohne den Kuchen ganz grundlegend zu verändern: man muss Löcher bohren und alle Apfelstückchen rausholen, und auch der Name ändert sich.

Und das ist glaube ich der Grund, warum man nicht loslassen kann: weil die Krankheit so in einem steckt, dass sie ein vertrauter Freund geworden ist. Und man kann sie kaum oder nur sehr schwer loslassen und es erfordert sehr viel Aufwand und herumstochern in der Seele.

Ahlex0x3


Hallo *:)

ich habe mir mal so die ganzen Antworten und Gedanken von euch so durchgelesen, da es mich in meinem privaten näheren Umfeld wohl sehr betrifft. Hatte schon sehr lange die Vermutung gehabt, aber die Symptomatiken passten

halt nicht immer ??? Nun meine Fragen an euch? Ist es üblich das man sich eine Person ausssucht, auf die man total fixiert ist, um die sich dann nur noch alles dreht? Deren Leben man gerne leben würde und es fremden/anderen auch so mitteilt, das man so lebt, das man so ist. Das man mit den Gefühlen von anderen, eigentlichen fremden Menschen spielt? Das man ihnen die große Liebe vorgaugelt, aber in Wirklichkeit nicht wirklich lieben kann?

Die häufigen Gefühlsschwankungen habe ich schon im Laufe der Jahre mitbekommen, aber das es immer extremer wird habe ich wohl nicht glauben/sehen wollen. Hatte dieser Person schon vor Jahren vorgeschlagen zu einem Therapeuten zu gehen, tat sie wohl auch anfangs, aber dies brach sie dann heimlich wieder ab.

Habe halt das Gefühl, weil ich immer für diese Person da war, das sie nur noch auf mich fixiert ist.

Die letzten Dinge die halt von ihr folgten, waren mich mitten in der Nacht (04:00 Uhr früh!) anzurufen um mir zu

sagen das sie völlig breit ist. Sie raucht in letzter Zeit halt viel zu viel und ich meine keine Zigaretten,

hatten einen Kreislaufzusammenbruch. Also fuhr ich zu ihr, blieb bei ihr um mich um sie zu kümmern.

Verlange ich etwas von ihr und sie kann nicht damit umgehen, dann verzieht sie sich in

ihr Schneckenhaus oder verschwindet einige Zeit ganz aus der Stadt um wieder irgendeinen

Mist zu bauen aus den ich sie dann wieder heraus holen muss.

Was haltet ihr davon? Würde sehr gerne eure Meinungen dazu lesen :)z

A[zPu8cexna1


Schnecke, das ist eine gute Erklärung mit dem Apfelkuchen. :-D

.

@Alex03,

Das man mit den Gefühlen von anderen, eigentlichen fremden Menschen spielt? Das man ihnen die große Liebe vorgaugelt, aber in Wirklichkeit nicht wirklich lieben kann?

Bei mir ist es nicht so. Wenn ich jemanden nicht liebe kann ich auch nicht so etwas spielen, das geht einfach nicht. Jedenfalls bei mir nicht.

Habe halt das Gefühl, weil ich immer für diese Person da war, das sie nur noch auf mich fixiert ist.

Das kann schon sein. Wenn jemand für mich da ist könnte das so ausarten, dann müsste diese Person das aber auch mitmachen und das habe ich bis jetzt noch nicht erlebt. Die meissten machen dann den Rückzug. ;-)

Verlange ich etwas von ihr und sie kann nicht damit umgehen, dann verzieht sie sich in

ihr Schneckenhaus oder verschwindet einige Zeit ganz aus der Stadt um wieder irgendeinen

Bei mir ist es eher so, dass ich einfach so ohne Grund mich zurückziehe.

.

Ich weiss ja nicht wie du zu dieser Person stehst, aber du solltest dich auf keinen Fall ausnutzen lassen!

Das solltest du ihr klar machen. Sage ihr, dass sie mit dir rechnen kann, aber dafür muss sie eben auch einmal etwas tun. Nicht nur immer du, das ist nicht fair.

d`eme.ntia_x87


Hey *:)

Bin neu hier...

Die sind sich noch nicht ganz sicher was ich nun habe. Komme mir manchmal vor wie auf einem Basar - Auswahl zwischen Borderline, PTBS, schwere depression, panik/angsstörrung, tendiert wird zu Borderline... im Grunde sollen die sich doch ihre bzw. meine Diagnose im Ar... schieben... Naja, andererseits kann ich der Sch.. in meinem Kopp endlich namentlich gegenüber treten %-| :)^

Mich kotzt es an, dass alle nur weil sie mal irgendwo in irgend einem schlauen Buch über irgend ne Scheisse was gelesen haben meinen Ahnung davon zu haben... Letzendlich, können sie sich das Ausmaß nicht einmal vorstellen...

Auch kotzt es mich an, dass alle meinen, meine (ach so) schlimme Vergangenheit...ich müsste sie verarbeiten...blabla.. sch... doch auf meine Vergangenheit, klar hat die auch dazu gemacht, was ich nun bin. Weiter hilft mir das Wissen was mich dazu gemacht hat auch nicht, ich kann das Geschehene nicht ändern. Ich akzeptiere sie ja wie sie ist, kann mich eh an das Meiste nicht erinnern. Ich habe jetzt irgend ne Sch... in meinem Kopp die mich am leben hindert...damit will ich klar kommen mehr nicht... Aber es scheint als würde das irrelavnt sein...

Und was mich am meisten ankotzt ist 1. Das (nicht) zuhören der Menschen; 2. Die Schubladensteckerei; 3. Das die Welt viel paradoxer ist als wir, nur wir sind die Freidenker (irren) ^^

Alles Fachleute überall ;-D

*sorry wegen meine Ausdrucksweise...*

musste mal raus...

lg

K6roGkodWilmaxus


@ spielmobil

ich spiels herunter, weil ich mich einfach nicht wichtig nehme. in anbetracht, dass menschen verhungern, vergewaltigt und getötet werden, was ist da mein problem ??? NICHTS

Das dachte/denke ich auch manchmal. Aber was würde es denn den Menschen bringen, die verhungern oder ein anderes schlimmes Schicksal haben, wenn Du Dich NICHT um Deine Krankheit kümmern würdest?? Nichts.

Also kannst Du Dich genauso gut um Dich kümmern, dann geht es wenigstens Dir besser.

Außerdem: Wenn es Dir besser geht, hast Du viel mehr Energie, Dich evtl. wirklich sozial zu engagieren und anderen zu helfen oder irgendein Projekt zu unterstützen, etc..

bin ich krank oder einfach undankbar ??? mein vater hat mich missbraucht, meine mutter wusste es und es war ihr egal, aber ist das ein grund ??? was mussten andere nicht alles überstehen ??? meine nichte hat muko und weiß nie ob sie morgen noch erlebt. ich schwanke zwischen meinem schmerz, meiner verzweiflung und dem gefühl, dass ich so undankbar bin. mir wurde so viel gegeben und ich weiß es nicht zu schätzen.

Auch diese Gedanken kenne ich. Ich fühle mich auch oft mies, weil es mir eh so gut geht, andere wirkliche Probeme haben und ich Dödel mache aus jeder Maus einen Elefanten, nur weil ich eine gestörte Persönlichkeit habe. Was ist schon eine PS gegen andere Probleme? Aber, wenn ich Deinen Beitrag oben so lese, würde ich sagen, dass Du auf jeden Fall mehr "Grund" für BL, etc. hast als ich. So einen Missbrauch steckt man nicht einfach so weg. :|N

Ich weiß auch nicht so recht, was ich denken soll. Schwanke auch immer zwischen meinen "Problemen" und dem Gefühl der Undankbarkeit. Aber leider gelingt es mir nicht mal, mich weniger reinzusteigern, auch wenn ich mir andere Vorfälle klar mache. Und dann fühle ich mich noch schlechter.....

@ schnecke

Das Bild mit dem Apfelkuchen ist sehr gut! Das kann man sich so richtig schön vorstellen. :)z

Das mit dem Grund für Probleme: Klar, einerseits ändert es nichts an der aktuellen Situation, auch wenn man weiß, woher es kommt. Andererseits finde ich schon, dass der Grund nicht ganz unwichtig ist.

Angenommen, jemand hat eine Angststörung und weiß nicht warum. Dann kann er in der Therapie nur lernen, damit (anders) umzugehen. Der Auslöser bleibt aber vermutlich bestehen und so hat derjenige irgendwann vielleicht die Kraft nicht mehr, das Gelernte anzuwenden, weil der äußere Einfluss zu stark ist.

Wenn derjenige aber den Grund für seine Angststörung kennt, kann er einerseits versuchen, damit umzugehen, und andererseits kann er versuchen, in Zukunft die entsprechenden Situationen rechtzeitig zu erkennen, ihnen aus dem Weg zu gehen oder sie durch ein bestimmtes Verhalten zu entschärfen. Das beugt dann zusätzlich noch einem evtl. späteren Rückfall vor. Zwar ohne Garantie, aber immerhin.

@ Azucena,

Schnecke, Spielmobil

genau das ist es!!! möchten wir nicht gesund werden ??? was bleibt uns dann noch ???

Genau diesen Gedanken hab ich auch oft. Vielleicht möchte ich gar nicht gesund und glücklich werden??

Ich denke mir immer, eigentlich sollte das Endziel der Therapie sein, mich soweit zu kriegen, dass ich "gerne gesund und glücklich bin".

Erst vor ein paar Tagen hat mich meine Th. so fragend angesehen, dass ich doch meine Probkleme sicher auch los werden möchte, oder!?!

Ich wusste gar nicht was ich darauf sagen sollte. Hab dann natürlich erst mal zugestimmt.

Im gleichen Moment dachte ich mir "OK, dann möchte ich das eine aufgeben, dann brauche ich aber ein anderes Problem als Ersatz dafür, weil ich ganz ohne nicht leben kann."

Ich denke, dass es wichtig wäre, auch solche Dinge in der Th. anzusprechen, aber ich trau mich nicht so recht.

Macht Ihr das?

Und dann fühle ich mich schlecht, weil ich den anderen, die es viel dringender bräuchten als ich, einen Th.-Platz wegnehme, dabei will ich vielleicht gar nicht ganz gesund werden.... Oder ist das Teil der Krankheit und gerade deshalb brauche ich die Therapie ??? ??

Ich wünsche Euch eine gute Nacht, morgen einen schönen Tag und denen, die morgen wieder arbeiten müssen, einen guten Start!:)* @:) *:)

K%roklodilmaxus


Ich denke, man muss vielleicht einen Mittelweg finden zwischen "Ich bin mir bis zu einem gewissen Grad wichtig und kümmere mich um mich. Aber meine Probleme sind nicht der Weltuntergang. Ich weiß, dass es anderen bei weitem schlechter geht und deshalb bin ich froh, dass ich "nur" meine Probleme habe so wie sie sind."

Aber das ist leichter gesagt als getan......

D3J MaBno%u78


Guten morgen ihr Süssen. Immer wenn ich in meinem Faden schaue, könnte ich heulen. Weinen wegen der Freude, das ihr euch alle so super unterhalten und versteht. Und natürlich das ich was wunderbares aufgemacht habe. Ich find's einfach nur super schön, wie wohl ihr euch alle in meinem Faden fühlt. :°( :)^

Das mit dem Gesund sein wollen, oder nicht. Kann ich bei mir anders beschreiben. Ich würde mich gerne frei wie ein Vogel fühlen, nur weiss ich nicht wie's geht. Oder hab es schon öfters erlebt und mir hat dann was gefehlt. Weiss einfach dann nicht, mit der Freiheit umzugehen. Deshalb, glaube ich, kann und werde ich mich wohl nie frei fühlen. Mmmh. :-/

Seit über einem Jahr ist mein Leben aus den Fugen geraten und will es wieder in den Griff kriegen. Nur weiss ich nicht wie. Ich will jetzt wieder so leben, wie vor meiner Ex. Aber das geht leider nicht, oder weiss jemand wie man die Zeit zurück drehen kann? Leider nicht, so muss ich mit aller kraft versuchen mein Leben wieder hin zukriegen, auch wenn's schwer ist. Ich hoffe ich kriege es wieder hin, das wünsch ich mir. :-(

d[erbeyp-cmh@rixss


hallo zusammen!

erst mal tolle idee mit diesem Faden, habe bis jetzt sehr intressiert gelesen wer was was so schreibt.

Also ich bin seit letztem Jahr november in Behandlung wegen Suizid versuchs mit der der Diagnose F60.3 und F43.2 anpassungsstörung. miitlerweile habe ich jetzt die diagnose f39 Affektive störung oder Psychose erhalten.

Bei uns im Klinikum ist es so das man ein wochenende nachhause muss über nacht um zusehen wie man zu recht kommt, leider war dieses wochenende der totale horror für mich. irgendwann hatte ih solche panikattacken das ich angefangen habe mich selbst zu verletzten.

Meine Psychologin hat das dann am montag bei mener entlassung gesehen und wollte eigentlich das ich wegen erhöhter suizidgefahr auf die geschlossenen komme und die ärztin meinte nur das das nicht so schlimm ist.

ich dachte auch zuerst das das nur was einmaliges war aber mittlerweile kommt es jetzt häufiger vor das ich mich verletze bzw. schneide.

ich hoffe nur das ich morgen entlich mal besser hilfe bekomme da ich das mittlerweile nicht mehr als nur ein bsschen ritzen abtue kann da es meist immer dann kommt wenn ich viel nachdenke,meist steigert es sich wieder richtung suizid gedanken hin.

ich nehem jetzt schon morgen und mittagsje 75 mg trevilor (antidep.) und abend Remergil 30mg (antidep.) und drei mal täglich tavor zu0,5 mg.

was ist eure meinung dazu bordi ja oder nein ? ich selber weiß es nicht mehr

MFG chris

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH