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Der Borderliner-Faden für alle Bordis und Nichtbordis

s|chneXckwe198x5


Und was hälst du vom letzten Ratschlag? Ich hab damals einfach in der Klinik angerufen und gesagt, dass es mir nicht gut geht... nach Symptomen haben die gar nicht gefragt. Nur ob ich Suizidgedanken hätte. :-/

aogainmnym=u_f)fixn


was für eine klinik ist das denn? wie bekomme ich raus, ob es eine in meiner stadt gibt?

AIzucexna1


weiß nicht, ob ich mich nochmal traue...

:°_ :°_ :°_ oder mach das so wie Schnecke sagt, ihm sagen dass es dir psychisch sehr schlecht geht und ...

dass du psychologische / psychiatrische Hilfe brauchst..

bitte traue dich, sag ihm dass du nicht schlafen kannst weil es dir psychisch sehr schlecht geht. Der Arzt hört so etwas sehr oft und es ist für ihn "normal".

Ich habe mich auch lange nicht getraut, aber das macht es nur noch schlimmer.

Wenn man sich erst einmal getraut hat, merkt man, dass es nicht schlimm war. Es ist sogar erleichternd. Er ist ein Arzt und weiss, dass es oft vorkommt, dass Menschen Depressionen oder andere Erkrankungen haben.

a[gWainmmymuxffin


ich weiß nicht... kann es in nächster jedenfalls nicht machen, da ich viel stress in der schule habe. ich probier es noch einige zeit mit den passedan-tropfen.

s]chn+eck;e198x5


@ againmymuffin

Vor dem ersten Termin hatte ich die schrecklichsten Horrorszenarien im Kopf. Dass der Doc sagt "Ihnen fehlt ja gar nichts" oder dass ich ihn mit meinen Spinnerein zu sehr erschrecke. ]:D ]:D ]:D ]:D Alles total unbegründet :)z :)z :)z :)z Das ist für uns ungewohnt, dass es professionelle Helfer gibt, auf die man keine Rücksicht nehmen muss, die einen nicht mitleidig anschauen, wenn man von SVV spricht oder einem sagen "Reiß dich mal zusammen." :)z :)z :)z

was für eine klinik ist das denn?

Ich weiß nicht, wie das in DE ist (wohne im Ausland). Bei uns hab ich einfach den Namen des Krankenhauses in meiner Nähe gegoogelt und da stand dann die Telefonnr. eines ambulanten Zentrums für psychische Beschwerden. Das ist sozusagen ein Teil des "normalen" Krankenhauses, wo man ambulant Psychotherapien ect. machen kann. Deswegen hatte ich auch innerhalb von vier Tagen einen Termin :)*

augaisnmyWmuffixn


achso... nur so nebenbei... wohne in österreich.

Reiß dich mal zusammen

das wäre ganz schlimm.

na gut. werde es in nächster zeit mal probieren. vielleicht traue ich mich ja. hoffe nur, dass ich da genug mut habe.

danke euch allen! @:) @:)

sipie+lmobxiel


und kennt ihr das gefühl, dass es für andere ein opfer ist zeit mit euch zu verbringen oder etwas für euch zu tun ???

s~chnxecPke198x5


Ich drück dir gaaaaaaaaaaaaanz fest die Daumen! :)* :)z :)_

Das schaffst du schon! Ich konnte vor meinem ersten Termin 4 Tage nicht schlafen, so aufgeregt war ich und dann wars so harmlos :-D

s}chneRckex1985


und kennt ihr das gefühl, dass es für andere ein opfer ist zeit mit euch zu verbringen oder etwas für euch zu tun

Ist das dein persönliches Gefühl oder sagen dir das andere auch? :-/

Ich hab oft die Angst, dass ich für andere eine Zumutung bin, allerdings basiert diese Angst bei mir oft eher auf meinen persönlichen Empfindungen obwohl das die anderen gar nicht so sehen oder mir keine diesbezüglichen Zeichen geben :-/

sJpdielm}obixel


nein, das ist meine persönliche empfindung. gerade in der letzten zeit mache ich mir gedanken, weil ich einige menschen kenne, die mir sagen, dass sie ihre zeit gern mit mir verbringen und ich stehe staunend da und denk, wieso ist das keine strafe für sie ???

sfpie3lJmoxbiel


schlimm ist es halt, dass ich das nicht annehmen kann und immer wieder zweifle, weil ich selbst mit mir nicht alleine sein will. erst seit 4 wochen verbringe ich viel zeit mit mir und muss sagen, ich bin gerne mit mir zusammen ;-), also manchmal ]:D

KUrokodi=lmaKuxs


@

againmymuffin

Oje!:-o Hör bloß auf mit diesen Spritzen!

Ich denke, es ist wirklich höchste Zeit, dass Du zum Arzt gehst. :)z

Und die Idee, einfach in einem Krankenhaus anzurufen, wo es auch eine psychiatrische Station gibt, find ich echt gut. Da bekommst Du vermutlich schnell einen Termin und die halten Dich sicherlich NICHT für durchgedreht oder so. Und die werden Dir auch ganz bestimmt nicht sagen, dass Du Dich "zusammenreißen sollst". :|N :|N :|N

Vielleicht ist das der bessere Weg als erst zum Hausarzt zu gehen.

Und die können Dir dann sicher einen Therapeuten oder eine Praxis nennen, an die Du Dich wenden kannst. :)z

@ spielmobil

Das mit den Freunden hab ich mir auch schon öfters gedacht. Irgendwie sind oder waren ca. 80% meiner Freunde auch in psychologischer Behandlung. Die einen wegen "richtiger", psychischer Probleme, die anderen zur Lebens- oder Eheberatung. Aber ich glaub, das ist ganz normal. Man sucht sich halt Freunde, mit denen man sich gut versteht, die v.a. einen selber verstehen, mit denen man Gemeinsamkeiten hat und mit denen man über (fast) alles sprechen kann. Naja, und bei uns sind das halt die Leute, die selber Probleme haben.

Dass es für die anderen ein Opfer ist, Zeit mit mir zu verbringen, das Gefühl hab ich eigentlich nicht. Aber es gibt Phasen, wo ich mir denke, dass ich eh allen egal bin, dass eh keiner was mit mir unernehmen möchte, und dass sich manche nur mit mir treffen, weil ICH angerufen hab.

In Wirklichkeit ist aber wohl oft anders rum. Dass ich mit manchen nur was unternehme, weil SIE angerufen haben. Und ein paar wenige gibt es auch, mit denen ICH mich irgendwie "aus Mitleid" oder aus "Nicht-Nein-Sagen-Können" treffe. Total mies eigentlich von mir. Aber ich kann dann nicht anders.

Und manchmal hab ich das Gefühl, dass sich zwar einige bei mir melden, das aber immer die sind, mit denen ich nicht so viel Kontakt haben möchte. Und die, mit denen ich wirklich gerne reden und mich treffen würde, bei denen muss ich immer anrufen. Aber vielleicht bildet man sich das auch ein. Oder vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch. :-/ Schließlich bin ich ja nicht deren einzige Freundin.....

KSrokodcilmaxus


@ äpfelchen

Danke noch für Deine Antwort!

Hm. Ich kann das zwar gedanklich irgendwie schon nachvollziehen, dass Du erst alles in Dich reinfrisst und Gefühle, etc. runterschluckst. Mit der Zeit wird es Dir aber dann zu viel und Du "kotzt Dich aus" (im wahrsten Sinne des Wortes).

Aber was ich gar nicht verstehen kann ist, wie Du Dich absichtlich zum Erbrechen bringen kannst. Ich meine jetzt überwindungsmäßig. Sowas könnte ich nie, nie, nie machen! Ich hab viel zu sehr Angst vorm Erbrechen. Das ist für mich die "schlimmste harmlose Krankheit", die es gibt. Bevor ich mich 1x übergeben muss, lieg ich lieber 4 Wochen mit 40 Grad Fieber im Bett (wenn ich es mir aussuchen könnte).

Wenn Du so dünn bist, wäre es wohl wirklich besser, wenn Du in eine Klinik gehen würdest. Oder Du versuchst es erst mal ambulant und wenn es gar nicht besser wird (oder sogar noch schlechter), dann kannst immer noch in eine Klinik gehen. Und ich fand es damals gar nicht so schlimm. Im Gegenteil. Dort bist Du so beschäftigt und gut betreut, dass es Dir bei der Entlassung sogar erst mal fehlt. :)z Aber klar, für die Eltern ist das sicher nicht einfach. Aber sie wollen doch auch, dass es Dir wieder gut geht....

Außerdem: So wenig wiegen, nicht schlafen und dann noch zu viel Alkohol trinken und kiffen - damit schadest Du Dir sicherlich. Versuch doch wenigstens mal 1 davon zu ändern. Ich weiß, momentan ist Dir das egal, aber wenn Du in Jahren zurückblickst und vielleicht Beschwerden hast, die durch den Lebenswandel kommen, wünscht Du Dir, Du hättest es damals (also jetzt) anders gemacht.

(Sehr klug dahergeredet, Kroko. Super. %-|) Aber ich finde, dass man daran schon auch mal denken sollte.

äupfeplcvhen


@ Kroko

Danke für deine Antwort..es ist unheimlich schwer überhaupt einzusehen, dass da etwas ganz schief läuft. Klar, spätestens, wenn ich kopfüber im Klo hänge, dann weiß ich, dass es falsch, ungesund, krank ist. Aber zum Thema Gewicht und so, da denke ich alles okay. Ist doch okay, wenn man auf seine Ernährung achtet. Ich selbst würde mich nicht als magersüchtig beschreiben..

Mittlerweile erbreche ich seltener, ich glaube Anfang der Woche das letzte Mal und das soll es auch bleiben. Klar ist es schwer und so komisch es klingt, ich habe selbst Angst vor dem Erbrechen.

Ich unterscheide zwischen dem gewollten und dem ungewollten. Gewollt bin ich drauf vorbereitet. Ich will es schließlich. Für mich war das Erbrechen lange Zeit der Ersatz zum Ritzen, nachdem meine Mutter meine Wunden gesehen hatte. Niemand konnte etwas sehen, höchstens ein Arzt, der in mich reingeschaut hätte. Aber es war das gleiche Gefühl, sich selbst spüren, sich selbst zerstören, das Gefühl dem Tod nah zu sein, wenn alles brennt und Schmerz, das Blut kommt, die Hände brennen und die Tränen über das Gesicht laufen. Es war befreiend. Ich konnte lange Zeit nicht weinen, nur in den Momenten in denen ich erbrochen habe. Und ich habe es gebraucht.

Ich musste mich einfach spüren, meinen Hass gegenüber mir und meinem Körper zum AUsdruck bringen. Mich quälen, mich dreckig fühlen, zu spüren, dass ich nichts wert bin.

Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass ich gern mit dem Tod "spiele". Eben mit dem Erbrechen (ist nicht ungefährlich und mein herz stolpdert scon, aber das ist es irgendwie, was ich will) oder auch dem Ritzen. Ich habe mich früher öfter an der Pulsader geritzt, nie so tief um zu sterben, nur um zu "spielen". Ein kleiner Schnitt zu tief und ich müsste vielleicht kämpfen...so weit kam es aber Gott sei Dank nicht. Oder Abführmittel. Wie scon gesagt, mein herz ist schon etwas gescädigt, denke ich, aber was mache ich? Ich nehm die 60-fache Menge und denke einfach: "Tja, wenn du jetzt hopps gehst, dann wars zu viel, aber was solls, lass dich überraschen, vielleicht lebste morgen früh ja noch". Nicht, dass ich wirklich sterben wollte..

Im gegensatz dazu bekomm ich Panik, wenn ich krank bin und mich übergeben muss.. zum Beispiel wenn ich zu viel Alkohol getrunken habe und das Gefühl habe mich übergeben zu müssen. Dann bekomm ich Angst, will es nicht, will die Kontrolle behalten.

Ich war noch nie ein Mensch mit richtigen Fressanfällen. Ich erbreche meistens Getränke oder für normale Menschen normale Portionen.

Ich war ja beim Arzt wegen ambulanter Therapie, aber der hat eben gesagt, dass es so gut wie unmöglich seie, aber ich bekam trotzdem eine Überweisung. Bei der Psychologin hab ich dann geredet. Und sie war der selben Meinung. Es wäre nicht zu verantworten, wenn mir etwas passieren würde, da mein psychischer Zustand kritisch sei, ich nicht dauerhaft beaufsichtigt werden könnte (Mama arbeitet meistens nachmittags).

Es tut einfach weh sich einzugestehen, dass etwas ganz und gar schiefgeht, weißt du, wie ich meine?

Ich will nicht für verrückt oder gestört gehalten werden.

Und klar denke ich oft darüber nach, wie sehr ich mir schade, wie sehr ich es irgendwann bereuen werde, wenn die ganzen Folgen meines Verhaltens auftreten, wie z.B. Probleme mit dem Magen, Speiseröhre, Herz, Nieren, etc., aber im Moment ist es mir einfach egal.

Morgen (bzw. heute) rufe ich in der Klinik an und schaue sie mir wenigstens mal an..dann entscheide ich, ob ich da hin gehen will..

Aber mal so als allgemeine Frage, ich selbst kenn mich ja weniger aus, bloß da der Arzt das angesprochen hat. Könnte ich denn wirklich Borderline haben? Ihr kennt euch da ja bestimmt aus..

Klar, ist das schwer von weitem zu erkennen..

Liebe Grüße

Äpfelchen (die, wie ihr seht nicht schläft und es auch noch nicht vorhat, da sie Schulaufgaben machen muss) *:)

J"ule`y


Aber mal so als allgemeine Frage, ich selbst kenn mich ja weniger aus, bloß da der Arzt das angesprochen hat. Könnte ich denn wirklich Borderline haben? Ihr kennt euch da ja bestimmt aus..

Das werden die in der Klinik dir sicherlich sagen können, sofern es eine gute Klinik ist und ein Test mit dir gemacht wird. Da du aber laut deinem Geburtsdatum erst 17 bist, wirst du in einer guten Klinik diese Diagnose nicht sofort bekommen, da Persönlichkeitsstörungen erst ab einem Alter von ca. 20 Jahren diagnostiziert werden dürfen. Vorher ist die Persönlichkeit noch nicht so weit entwickelt als dass man das sicher feststellen kann. "Tendenz zu Borderline" könnte eine mögliche Diagnose lauten.

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