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Vorstellungsgespräch-Wie erklären dass man psychisch krank ist?

A>ur;ora


Hi

Ich würde es auch nicht sagen. Ich habe leider auch eine 1 jährige Lücke im Lebenslauf. Habe damals ehrlich gesagt, dass ich jung war und keine Lust mehr auf Schule hatte, bis ich mich entschieden habe nach einem Jahr Pause doch auf das Gymnasium zu gehen und Abitur zu machen.....kam leider bei der Bewerbung auch nicht so gut an :-/

Ich habe die Lücke einfach gefüllt, indem ich meine gesammte Schulzeit einfach um ein Jahr nach vorne geschoben habe. Bin dann 1991 eingeschult worden anstatt 1990....war dann demnach auch ein Jahr später mit der Realschule fertig und dann quasi übergangslos auf dem Gymnasium (und die Realschulzeugnisse in denen ja ein anderer Abgangsjahrgang steht habe ich nie gezeigt, da waren nur noch die Abiturzeugnisse interessant.)

Ich kenne deinen Lebenslauf ja nicht, aber vielleicht gibt es ja bei dir auch die Möglichkeit die Zeiten unauffällig zu verschieben, so dass ein oder zwei jahre aufgefüllt weden?

Eine weitere Möglichkeit wäre zu sagen, dass du wegen dem Tod eines Angehörigen Depressionen bekommen hast und deshalb eine Zeit in Behandlung warst, das nun aber alles wieder in Ordnung sei.

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Hmm ... schwierig. Aber nach deinen schlechten Erfahrungen bei Bewerbungsgesprächen - als du die Wahrheit gesagt hast - würde ich es wohl auch nicht mehr tun!

Auf die Frage was du in den 2 fehlenden Jahren getan hast könntest du sagen dass es dir gesundheitlich sehr schlecht ging - du aber nicht gerne über diese schlimme Zeit sprichst - aber nun alles wieder in Ordnung sei. Es könnte ja auch eine körperliche, schlimme Krankheit gewesen sein, die einen sehr mitgenommen hat, und die Erinnerung daran noch immer sehr schmerzhaft ist und man nicht gerne daran erinnert wird. Und vielleicht traut der Chef sich dann gar nicht mehr danach zu fragen wenn du das richtig rüber bringst. Der will doch wahrscheinlich auch nicht dass du dort bei ihm traurig wirst und womöglich noch ein Gefühlsausbruch kommen könnte .... damit können die doch gar nicht umgehen, das will der dann evtl. vermeiden.

Oder es könnte ja auch was mit einem nahen Familienangehörigen gewesen sein z.B. was dich sehr mitgenommen hatte.

Dem Amtsarzt musst du auf die direkte Frage das mit den Tabletten wahrscheinlich schon sagen. Aber ich würde ihn auch erst fragen ob das unter euch bleibt und er an die Schweigepflicht gebunden ist! Das ist er bestimmt, aber so wird er nochmal dran erinnert!

Das ist ne schwierige Situation. Ich hoffe du kriegst das hin! Ich wünsche es dir sehr!

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