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Probleme mit meiner Mutter, ich weiß nicht mehr weiter!

M~ail;maxus hat die Diskussion gestartet


Ich weiß gar nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Es ist eine so lange Geschichte, aber ich werde versuchen mich kurz zu fassen.

Probleme mit meiner Mutter hatte ich schon immer. Ich war eine One Night Stand mit 16, was ich im Übrigen erst selber durch Zufall mit 16 herausfand. Sie hätte es mir nie erzählt, wenn es nach ihr gegangen wäre. Als also damals das Thema auf den Tisch kam gingen schon die "bösen" Sprüche los. Ich muss dazu sagen die Beziehung zwischen ihr und mir litt seit meine kleine Schwester geboren wurde (1999). Was aber nicht an Eifersucht lag, keineswegs, ich hatte mich ja auch auf sie gefreut, aber meine Mutter fing an immer fauler im Haushalt zu werden, weshalb alles an mir und meinem Stiefvater hingen blieb. Um es dem Ganzen mal vorweg zu nehmen, ich habe noch einen kleinen Bruder (geb. 2002) und ich habe die Kinder mehr erzogen und teilweise mehr Zeit mit ihnen verbracht, als ihre (meine) Mutter. Zeitweise nannten sie mich auch so.

Zurück zu oben. Also als ich herausfand, dass mein Vater gar nicht mein Vater ist, musste ich mir schon einige Kommentare gefallen lassen. Wobei "Du hast mir meine Jugend versaut" schon mit das ist, was sich bei mir eingebrannt hat. Meinen leiblichen Vater traf ich im Übrigen 2005 ein Mal. Sein erster Kommentar "Du bist ja eine hübsche Frau geworden" und "Es war geil deine Mutter gefickt zu haben". Ohne Worte…

Das Verhältnis zu meiner Mutter litt also mit den Jahren und wurde erstmals besser als sie sich 2007 von meinem (Stief)vater trennte. Danach hatten wir das Haus und die zwei Kleinen für uns und meine Mutter behandelte mich teilweise wie eine gute Freundin. Sie wollte Tips wie man Männer anmacht, was man für Unterwäsche trägt, was man beim ersten Date macht etc. Kurz darauf zog ich wegen meinem Studium 120km weiter weg, kam bzw komme aber jedes Wochenende nach Hause damit ich meinen Freund sehen kann, ihr helfen kann, meine zwei Kleinen sehe usw. Muttern kann nicht Auto fahren (verlernt) und ist an sich auch mit den öffentlichen gut flexibel. Es gibt aber Dinge, da ist ein Führerschein von Nöten. Aber dafür gibt es ja mich. Alles kein Problem. Ich fahre mit ihr einkaufen, ich bringe sie hin wo sie will, fahre sie ab und an zur Arbeit, kümmere mich für sie um Fahrschule, mache im Haushalt mit, sitte die zwei Kleinen solange sie auf der Welt sind, gehe mit ihnen spazieren/Eis essen etc. Koche auch gerne mal Essen für uns alle usw. Anderen Leute erzählt sie, sie wäre stolz auf mich. Manchmal! Aber ich war auch schon anwesend, wo sie zum Beispiel vor versammelten Kollegen (sind wie Freunde für sie und wir kennen uns auch alle gut) gesagt hat ich wäre ja faul und hätte keinen Nebenjob. Das war kurz vorm Abi. Ich wollte seit ich 16 war arbeiten gehen, aber wer sagte ich darf nicht, weil ich dann keine Zeit mehr für sie und die Familie hätte? Richtig, meine Mutter. Also steckte ich für sie zurück, nahm keinen Job an. Nach dem Auftritt vor den Kollegen dauerte es keine 2 Tage und ich hatte meinen Nebenjob. Bis ich zum Studium ging blieb dies auch so.

Kurz bevor ich "auszog" trennten sich meine Eltern und mein kleiner Bruder verkraftete dies (wohl ach aufgrund seines geringen Alters) nicht sehr gut. Er hatte Panikattacken, Angstzustände, weinte nachts fürchterlich etc. Meine Mutter redete den Kleinen ein "XY verlässt uns böswillig, sie möchte uns nicht mehr". Was soll man dazu sagen… Traurig.

Kurz vor der Trennung meiner Eltern ging es meiner Mutter psychisch nicht gut. Sie brach zusammen, das war an einem Sonntag. Ich fuhr sie ins Krankenhaus, kümmerte mich um die Kinder, fuhr zwischen KH und Kinder immer hin und her, da diese einen Auftritt in der Schule hatten. 3 Monate ging es ihr schlecht, sie war zu Hause. Nahm sehr starke Medikamente, wo sie binnen kürzester Zeit einschlief und dann die nächsten 8h nichts mehr mitbekam, geschweige denn wach zu bekommen war. Ich war da. Saß mit meinem Abistoff an den Betten der zwei Kleinen, hielt die Hand. Ich war da und kümmerte mich, da sie Panik in Menschenmassen bekommen hatte und beim Autofahren und so. Ich fuhr und erledigte alles.

Und gestern mein Freund sie zu einem Termin, weil sie die Zeit verpasst hatte. Und sie sagt "XY ist egoistisch und denkt nur an sich und nie an andere".

Ich bin aus allen Wolken gefallen. Sie hat es mir gegenüber dann auch noch mal gesagt. Ich habe meine Sachen gepackt und bin in meine Wohnung gefahren. Nun sitz ich hier und weiß nicht weiter. Was soll ich noch machen? Ich kann wirklich nicht mehr. Mein Freund und ich (mehr 2,5Jahre Beziehung) hat das immer alles mitbekommen, was zwischen ihr und mir läuft und wir haben uns oft gestritten, weil ich wieder für meine Mutter zurückgesteckt habe, ihn also versetzt habe oder abgesagt habe, um meiner Mutter zu helfen. Und nun? Helft mit bitte. Ich bin wirklich am Ende mit meinen Nerven.

Antworten
f4r?agxgle


Puh, ich muss echt erst mal schlucken. Respekt, dass du das alles so schaffst. Wären deine beiden kleinen Geschwister nicht, würde ich sagen, kümmer dich nur um dich bitte, du gehst total verloren. In der jetzigen Situation würde ich sagen, sprich mit deiner Mutter tacheles und sag ihr ganz klar, dass du das alles so nicht mehr mitmachst. Wenn sie möchte, dass du irgendetwas für sie tust, dann möchtest du eine dementsprechende Rückmeldung und nicht auch noch Vorwürfe. Wenn sie weiterhin solche Anschuldigungen macht, würde ich versuchen, sie mit ihren Sachen allein zu lassen, solange sie die Kinder nicht betreffen und ihr damit zeigen, wie es aussieht, wenn du dich tatsächlich egoistisch verhältst. (wobei es das eig nicht mal ist, wenn du dich mal um dich kümmerst)

Und dann würde ich dir wirklich raten, dir Hilfe zu suchen. Du brauchst Zeit für dich und deinen Freund. Es gibt die Möglichkeit zur Unterstützung der Familie eine SPFH (soziapädagogische Familienhilfe) zu bekommen. Die überlegt gemeinsam mit der Familie, was geregelt werden muss, wie die Mutter das selbst auf die reihe bekommt und hat auch ein auge auf die kinder. das sollte für dich zumindest ein wenig entlastung bedeuten, denn diese SPFh macht eig auch deiner mutter deutlich, was ihre aufgaben sind und was deine. Um so etwas zu beantragen, musst du dich ans Jugendamt wenden. Das Jugendamt gibt übrigens nur freiwillige Hilfen, das heißt du musst keine angst haben, dass die kinder weggenommen werden oder so etwas, es sei denn die beiden werden verprügelt. Wenn du dazu fragen hast, frag gerne, ich habe im Jugendamt gearbeitet und kann gerne ein wenig die sorge nehmen, die die meisten menschen haben, bevor sie sich ans jugendamt wenden.

G7unnxr


Ich weiß nicht, was ich dir sagen soll, aber ich würde das nicht schaffen :-o WAHNSINN!!! Ich bewundere deine innere Stärke! Du bist unglaublich @:) :)*

Gbudnqnr


Vielleicht gehst du mal zur Diakonie oder so? Die haben mir damals sehr sehr geholfen. Deren Familienberatung.

MUail(mauxs


Erstmal vielen Dank für euere Antworten! Ich bin erleichtert, dass ich nicht alles falsch sehen. Irgednwann beginnt man einfach an sich selbst zu zweifeln. Mein Freund sagt auch immer er bewundert mich wie ich das alles meistere. Aber dennoch bekomme ich zu Hause einen auf den Deckel. Wenn meinen beiden Geschwister nicht wären, dann hätte ich den Kontakt schon abgebrochen. Wir haben uns sogar schon gegenseitig erpresst... Das muss man sich mal überlegen. Sie hat mir am Anfang des Studium keinen Unterhalt bezahlt, nichts, ich bekomme auch das Kindergeld nicht. Sie zahlt mir jetzt 100Euro jeden Monat und dafür muss ich offiziell zu Hause wohnen/gemeldet bleiben, sonst bekommt sie Ärger wegen irgendeinen Zuschuss (keine Ahnung was genau das ist...)

Bei der Diakonie war ich bereits. Und auch beim Jugendamt. Das ist aber schon wieder 3 oder 4 Jahre her. Bei der Diakonie damals nicht nur wegen der Familienprobleme, sondern auch weil ich ein paar andere habe/hatte wie auch immer. Aber richtig helfen konnten sie mir nicht. Die Frau dort war sehr lieb und kompetent, aber letztendlich hats leider nichts gebracht.

Mit meiner Mutter kann man nicht reden, habe es oft probiert, auch meine Oma. die damals das Babyjahr gemacht hat und damit für mich wie eine Mutter ist, ich habe sie auch wesentlich mehr lieb! Selbst meine Oma, die schwer zu überzeugen ist, hat versucht mit meine Mutter zu reden. Erfolglos. Ich wohne seit bald 2 Jahren nicht mehr richtig Zu Hause. Und meine Mutter hats noch nicht geschafft mich zu besuchen oder mal anzurufen. Nur 4Mal, immer weil sie etwas wollte...

Muss jetzt zur Uni, ich hoffe ich lese nachher noch etwas von euch. Ihr seid mir eine große Hilfe! Ich dank euch @:)

Haelipxos


Als erstes hast du dir nichts vorzuwerfen. Oh ja ich kenn auch diese Vorwürfe. Ich bin auch schuld am herzinfarkt meines Vaters, den er im übrigen nie hatte. Wenn ich gebraucht wurde, war ich da. Gedankt hat man mir das selten. Geliebt wurde ich dafür auch nicht. Aber ich hab das überwunden. Als erstes solltest du zum Jugendamt und die Situation schildern, damit sich um deine jüngeren Geschwister gekümmert wird. Du hast es nicht nötig dir dauernd diese Angriffe deiner Mutter gefallenzu lassen. Von wegen, du hast ihr die Jugend versaut. Wer hat denn ohne an Verhütung zu denken einfach rumgepoppt? Es ist nicht deine Schuld, daß du lebst, aber es ist dein Recht. Jetzt denk an dich. Deine Mutter ist den Schilderungen nach zu urteilen hochgradig psychotisch. Sie merkt nicht mehr was sie sagt. Da hilft nur die geschlossene und deine Geschwister in eine liebe Pflegefamilie. Die Kinder sind ja durch das Verhalten deiner "Mutter" bereits vorgeschädigt und müssen da schleunigst raus. Denk jetzt primär an dich. Vergiss deine Mutter die dich offensichtlich mehr hasst als alles andere. Sie will dich nur für ihr eigenes Fehlverhalten bestrafen. Damit muß Schluß sein. Ihr eigenes Leben hat sie ruiniert, bei dir versucht sie es schon seit Jahren. Ich kenne das und habe mich früh abgenabelt nund mich emotional von Vater und Mutter getrennt. Ich wohne weit weg, so daß ich nicht eben mal vorbeikommen kann wenns die wollen. Das tut gut und hilft meiner Seele. Rate ich dir auch. Zieh weit weg. Nur durch die räumliche Entfernung rettest du deinen Seelenfrieden. Deine Mutter hat kein Recht an dir. Du gehörst dir ganz allein. Von ihr hast du nichts zu erwarten. Sie ist krank und vermutlich nicht therapierbar. Aber das sollte dich nicht abhalten an dich zu denken. Sie hat schließlich auch nie an dich gedacht, sondern dich nur schlecht gemacht vor anderen, statt stolz auf dich zu sein, daß du Abi gemacht hast und studierst. Du bist wertvoll und du hast sicherlich gute Freunde die dir beistehen. Deine Mutter will dich nur vernichten.

M[aielmJauGs


Helipos,

ich musste erst einmal schlucken als ich deinen Text las. Irgendwo hast du sicherlich Recht, aber genau weil ich meine Geschwister liebe und nicht möchte, dass sie in eine Pflegefamilie kommen, wende ich mich nicht noch einmal ans Jugendamt. Sie verprügelt sie nicht und sie vernachlässigt sie nicht, sodass es dazu auch kein Grund gäbe. Meine Probleme mit ihr sind wohl eher das, was sich ändern sollte. Bzw ich sollte endgültig alle Sachen Packen und gehen. Aber dann würde ich es mir mit meinen Großeltern verscherzen, die ja doch letztendlich immer zu ihrer Tochter halten. Meine Großeltern sind mir mit das wichtigste im Leben, das würde ich nicht verkraften. Sie sagen auch zum Teil "Du übertreibst und du kannst ja auch mal was für deine Mutter tun". Da könnt ich jedes Mal... Es sieht niemand, was ich eigentlich alles mache, bis auf meine Freunde und meinen Freund. Und das ist traurig. Das ist einfach nur traurig. Meine Noten waren nur gut, wenn sie im Einser Bereich waren, für mein Studium hat sie sich nie interessiert. Sie hatte zwischendurch jetzt eine Beziehung über ein Jahr und selbst der Mann hat ihr mal den Kopf gewaschen und gesagt er findet es schade, dass sie mich nicht mal anruft (habe Festnetz und Flat, also keine Ausrede von wegen Handykosten sind so hoch, sie hat auch ne Flat) geschweige denn sich für mein Studium interessiert. Besuchen? Lach, davon ist sie weit entfernt. In anderthalb Jahren spätestens ziehe ich wieder aus. Und dann? Tja, das ist die große Frage. An der Sache mit der räumlichen Trennung ist etwas dran, deswegen studiere ich hier und nicht in unserer Stadt, aber wie man sieht, schafft sie es trotzdem sich die Dinge so zu drehen wie sie es braucht. Meine Abi ist übrigens auch ziemlich schlecht gewesen. Es war nur eine 1,9... :-/

H]elicpos


@ Mailmaus

Sorry, aber was du geschrieben hast püber deinen kleinen Bruder der nachts schreiend aufwacht, das ist schob üble. So ein Kind braucht nicht körperlich misshandelt zu werden, aber seine Seele wird zerstört. Dass ist schlimmer als eine Ohrfeige.

Auch wenn du deine Großeltern liebst, sie haben dich ja auch nicht verstanden und stehen mehr zu deiner Mutter. So oder so, du verlierst. Auch ich habe ähnliches mitgemacht. Jetzt aus der Ferne betrachtet kann ich damit leben. Meine psychisch kranke Mutter hat mir in meinem eigenen Haus fürchterliche Szenen gemacht und meine Frau mies gemacht und wie schlecht wir doch alle wären. Das konnte ich nicht dulden. Sie würde es immer versuchen einen Keil in jede Beziehung zu schieben und nur sich selbst im Vordergrund sehen und ihr "Leid". Aber ich habe auch ein Leben und Familie und mittlerweile fast erwachsene Kinder, die das Ganze jetzt verstehen und sich kein X für ein U vormachen lassen. Du schreibst, du musstest erst mal schlucken alsd du mein Posting gelesen hast. Na klar, weils im ersten Moment hart klingt. Aber es wird ja auch hart mit dir umgegangen. Welchen rat erwartest du? So einen wie deine Großeltern ihn dir gaben. Frei nach dem Motto: Stell dich nicht so an, tu gefälligst etwas für deine Mutter. Willst du das hören? Hilft dir das weiter? Diesen Rat hast du schon und wie gehts dir damit? So oder so wird es weh tun. Bleibst du bei deiner Mutter wird es sehr weh tun und nicht aufhören. Dann hat sie gewonnen und wird dich weiter quälen. Also ein Schrecken ohne Ende. gehst du, ist es ein Ende mit Schrecken, vielleicht, aber es wird nicht mehr solange weh tun, weil der Infektionsherd weg ist. Auch deinen Geschwistern wird es besser gehen. Dann lernen sie vielleicht Liebe und Zuneigung und Zärtlichkeit kennen. Denk darüber nach.

Bei allem Respekt, ich weiß nicht wie lat deine Großeltern sind, aber das ist nur ein temporäres Problem. Wenn du immer nur an andere denkst, gehst du früher oder später drauf und wirst dann sicherlich auch ein Fall für die Therapie. Willst du das? Dein kleiner Bruder scheint schon therapiebedürftig zu sein. Denk drüber nach.

MMail/mauxs


Ja du hast Recht. Mein kleiner Bruder war schon immer ein Mamakind, während meine Schwester ein Papakind war. Also Papa dann nun ging zog sich meine Schwester zurück, aber mein Bruder verkraftete es nicht so wirklich, zumal ja auch kurz vor der richtigen Trennung die räumliche kam (650km).

Meine Großeltern sind beide um die 70, aber körperlich und geistig fit wie ein Turnschuh. Es gibt Tage, da verstehen sie bzw meine Oma das alles, dann wieder kommt mein Opa und sagt ich soll mich nicht so anstellen. Da ist nochmal so eine kleine Spanne. Meine Mutter kommt total nach meinem Opa, so launisch und stur etc, da meckert meine Oma immer "Die wird wie der Opa". Oma ist eher der ruhige Pol. Sieht die Dinge etwas gelassener und macht alles mit (meine Opa ist selten fair zu ihr). Oma hat auch schon versucht meiner Mutter mal zu zeigen, dass sie sich etwas mehr für mich und mein Studium etc interessieren könnte. Ich bin aber auch so dumm und versuche immer wieder ihr zu zeigen, was ich kann. Letzte Woche schickte ich ihr meine Leistungsbescheinigung rüber. Es kam nichts. Schlichteweg nichts ausser "Man sieht das du in den und den Fächern nicht deine Stärken hast". Hm ja, war zwar mal ein Kommentar, aber ansonsten hätte ich mir das Ganze auch schenken können.

Welchen Rat ich will? Vielleicht einfach auch nur Bestätigung, dass ich nicht übertreibe. Langsam frage ich mich ehrlich, ob ich wirklich so egoistisch bin, aber ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Ich war schon immer ein Mensch für den Familie und Freunde ganz oben stehen und für andere machen und tun und helfen ebenso.

Ich schwanke momentan noch zwischen anrufen und zur Rede stellen und eine Mail/Brief schicken. Ich glaube anrufen tu ich sie nicht. Und wenn ich ihr dann schreibe. Was soll ich schreiben? Zig Erklärungen weswegen ich nicht egoitisch bin oder einfach nur sagen ich bin es nicht und sieh mal zu wie du ohne mich klarkommst?

MMail0mauxs


Oh, jetzt habe ich noch etwas vergessen... Danke für deine Beiträge. Auch wenn es nicht so aussieht, aber sie machen mich nachdenklich und sind hilfreich! @:)

MmailmBaus


Ich habe eben nochmal mit meinem Freund geredet und beschlossen ich schreibe ihr einen Brief. Bzw eine Mail, ich will die Sache vom Tisch haben bzw meinem Ärger Luft machen. Oder was meint ihr?

fbra_ggle


Kannst du nicht allen Must zusammen nehmen und mit ihr sprechen? Klar, dass dir das schwer fällt und wenn du es gar nicht hinbekommst, finde ich einen Brief als Alternative gut. Aber Briefe oder mails, da hört man eben keinen Unterton, da interpretiert jeder das rein, was er meint. Deswegen find ich das immer etwas schwierig, auf diesem Wege Konflikte aus dem Weg zu räumen.

j2usticte66


@ helipos

:)^ :)^ :)^

@ mailmaus

Meinen Glückwunsch zu so einer hervorragenden Abinote. Kaum vorstellbar, dass man bei einer so hohen zeitlichen und nervlichen Bealstung, so gute Ergebnisse erzielen kann. @:)

Wir haben uns sogar schon gegenseitig erpresst...

Wieso erpressen.......... ??? ? Entweder gibst du mir das Geld, welches mir zusteht oder ich bin nicht mehr dein Vollzeit-Sklave ??? ?

Und deine Familie, Menschen die dich angeblich lieben, kontern mit Liebesentzug? Seh' ich das richtig? :|N :(v

Es sieht niemand, was ich eigentlich alles mache, bis auf meine Freunde und meinen Freund.

Das glaubst du doch wohl nicht im Ernst, oder? Klar sehen die (Mutter/Großeltern) das, was du alles tust.

Würden sie dich sonst emotional erpressen, wenn es für sie nicht wichtig wäre ??? ?

Meine Großeltern sind beide um die 70, aber körperlich und geistig fit wie ein Turnschuh.

Das ist schön. Fit sein und viel Zeit, sind ja Rentner. Da fällt mir gerade jemand ein, der deine Aufgaben gut übernehmen kann, während du dafür sorgst, dass du nicht vor die Hunde gehst. Sorry, für den Sarkasmus, habe gerade so 'n Pochen im Kopf. >:( {:(

Oma ist eher der ruhige Pol.

Auf Deutsch: Opa sagt, wo es lang geht und Oma hat den Mund zu halten. Schade, aus der Richtung kannst du keine Hilfe erwarten.

Vielleicht einfach auch nur Bestätigung, dass ich nicht übertreibe.

Tust du nicht. :|N :|N :|N

Ich war schon immer ein Mensch für den Familie und Freunde ganz oben stehen und für andere machen und tun und helfen ebenso.

Wenn Freunde dich so ausnutzen würden, hättest du sie hofffentlich schon längst abgeschossen. Bei Familie fällt das schwerer. Wo ist deine Schmerzgrenze ??? ?

Trenn dich von deinem Freund oder wir haben dich nicht mehr lieb. ??? ??? ?

Ich schwanke momentan noch zwischen anrufen und zur Rede stellen und eine Mail/Brief schicken.

Eindeutig schreiben. Ich schätze dich so ein, dass du dich sehr gut niedermachen lässt und am Ende ein schlechtes Gewissen hast. :-/

Mein Freund und ich (mehr 2,5Jahre Beziehung) hat das immer alles mitbekommen, was zwischen ihr und mir läuft und wir haben uns oft gestritten, weil ich wieder für meine Mutter zurückgesteckt habe, ihn also versetzt habe oder abgesagt habe, um meiner Mutter zu helfen.

Hilfe, die eigentlich gar keine ist. Wie würdest du einem Wüstenbewohner helfen ??? ?

Gibst du ihm jeden Tag eine Flasche Wasser oder hilfst du ihm einen Brunnen zu bauen ??? ?

Verstehst du worauf ich hinaus will ??? ?

Übrigens, klasse von deinem Freund. Respect!!! So lange zuschauen, wie der Partner leidet, die Ursachen kennend, das ist auch nicht leicht. Man fühlt sich hilflos und leidet mit. Hilflos, weil es so ungeheuer schwer ist, dich aus dieser emotionalen Abhängigkeit zu befreien. Die eigene Hilflosigkeit macht wütend und es entsteht Streit.

Versuch öfter auf ihn zu hören. Er könnte jemand sein, der es WIRKLICH gut mit dir meint. :)z

Ich habe eben nochmal mit meinem Freund geredet und beschlossen ich schreibe ihr einen Brief. Bzw eine Mail, ich will die Sache vom Tisch haben bzw meinem Ärger Luft machen. Oder was meint ihr?

Warum nicht. Überlege dir nur VORHER, was du mit diesem Brief bezweckst. Momentan wird wohl mehr als ''deinem Ärger Luft machen'' nicht drin sein, oder?

j!ust8icxe66


@ fraggle

Aber Briefe oder mails, da hört man eben keinen Unterton, da interpretiert jeder das rein, was er meint. Deswegen find ich das immer etwas schwierig, auf diesem Wege Konflikte aus dem Weg zu räumen.

Das ist sehr individuell. Ich rede mich oft schnell ''in Fahrt''. Briefe sind sehr geeignet, um auf einer sachlichen Ebene zu bleiben. Wenn erst mal die emotionale Ebene erreicht ist, lässt sich meist nichts mehr aus dem Weg räumen. :=o

M.ailmxaus


Danke weiterhin für eure lieben Antworten!

@ fraggle

Ich habe mit meiner Mutter schon öfter mal geredet wegen der ganzen Sache, aber da bringt nichts mehr und es ist wie justice sagt, ich rede mich dann eher in Rage, weil mich diese Frau nur noch aufregt. Ehrlich. So genau weiß ich auch nicht, ob ich schreibe oder rede. Vielleicht mache ich auch beides. Hatte nur bis eben mit der Uni zu tun, daher noch keine Zeit dafür.

@ justice

Danke für deinen Glückwunsch zu meiner Abinote. Ich hätte leider wesentlich besser sein können und habe mir dadurch auch meinen Studienerstwunsch versaut. Es fehlten 0,1 Notenpunkte. Aber ich bin zufrieden mit dem, was ich jetzt mache.

Gegenseitig erpresst haben meine Mutter und ich uns im finanziellen Sinne. Ich bekomme jetzt meine 100Euro im Monat von ihr und bleibe zu Hause mit Zimmer wohnen und gemeldet, dafür bekommt sie irgendeine Unterstützung. Keine Ahnung wie gesagt, was genau das ist.

Meine Großeltern können meine Mutter leider nicht so richtig unterstützen. Finanziell tun sie es (Hauskauf, Autokauf), aber zwischen den Orten wo wir alle wohnen liegen 300km. Mit deiner Äußerung hast du Recht. Opa sagt wos lang geht und Oma hat still zu halten. Genau so... Und Opa hält letzten Endes immer zu seiner Tochter, da brauch ich auch keine Hilfe erwarten. Leider.

Nein, meine Freunde nutzen mich nicht so aus. Keineswegs. Aber sie wissen zu schätzen, dass ich immer da bin, wenn sie mich brauchen. Da brauch ich bei meiner Mutter gar nicht drüber nachdenken... ICh glaube sie weiß nicht einmal was das Wort "schätzen" bedeutet.

Ja, das mein Freund das alles mitmacht, da staune ich auch immer wieder. Aber er scheint mich wirklich über alles zu lieben, das zeigt und sagt er mir auch oft genug. Auch wegen der Sache jetzt mit meiner Mutter sagt er immer "Wir müssen gemeinsam eine Lösung finden". Es ist ja auch so, dass die Erziehung der zwei Kleinen leidet. Es ist zwar nicht meine Aufgabe meine Geschwister zu erziehen, aber so ein paar Dinge sind schon nervig, auch für mich.

Ja, ich bin so ein Typ, der gerne Briefe schreibt. Ich kann mich schriftlich besser ausdrücken denke ich und mich eben auch vorher sammeln und ordentlich formulieren ohne in Rage ausfallend zu werden. Weil das könnte ich langsa, ehrlich. Sagt sie doch am Freitag zu mir "Ja wenn du mit deiner kleinen Wohnung schon nen halben Tag zu tun hast was soll ich denn dann erst sagen?". Ich habe 33qm und sie ein dreistöckiges Reihenhaus. Ja, aber ist das nun mein Problem, dass sie mit ihrem Haushalt überfordert ist? Wenn ich da bin mache und helfe ich ja, aber das wird auch nicht gedankt.

Was rege ich mich eigentlich noch drüber auf? Im Prinzip war es schon immer so. Immerhin hab ich ihr ja die Jugend versaut, da kann ich auch ruhig Sündenbock spielen... Ja, aber irgendwann ist auch bei mir Schluss mit lustig.

Bin noch im Zwiespalt wie genau ich den Kontakt bzw die Aussprache mit ihr suche. Wenn ich Freitag nach Hause fahren sollte ist da bei uns grade big Party mit Arbeitskollegen... Auch blöd.

Schlaft schön! *:)

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