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Zwänge, nicht mit mir

q|wXasyxeNdxc hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich hatte seit ich 12-13 war Zwänge, diese wurden stärker und stärker und ich konnte es nicht aufhalten. Eine Stimme im Kopf meinte zu mir zu sprechen und nach zahllosen Selbstgesprächen (wurde damals gemobbt und hatte fast keine Freunde, nur falsche) wurde es zum Zwang, es fing harmlos an und wurde immer schlimmer. Heute sagt er "Mach es sonst muss deine Mutter sterben". Diese Gedanken lassen mich dazu leiten mich mit meiner Brille z.B. solange auf meiner Haut im Gesicht zu reiben bis ich Schmerzen habe und den richtigen Reflex getroffen habe. Danach ist er erledigt, Zeitaufwand: 45min. Dies ist nur einer meiner Zwänge die sich in den letzten 3-4 Jahren entwickelt haben. Ich kann nicht mehr auf die Toilette und werde gezwungen in die Dusche zu machen weil ich mind 20-30min auf der Toilette verbringen würde. Zeitaufwand pro Tag rund 2h.

Ich hab ne 1jährige Medimentiöse Behandlung + Therapie hinter mir, und es half nichts. Die Tabletten veränderten mein Wesen und ich konnte nicht mehr lachen nicht mehr heulen usw, ich kann teils heute nicht weinen. Alles brachte nichts und ich betete und wollte mich fast aufgeben. Bis gestern, ich lasse es nicht mehr mit mir machen, ich will ein normaler Mensch sein, ich will eine Meinung, eine Freiheit und ich will nicht mehr von jmd. kontrolliert werden.

ES IST VERDAMMTE EINBILDUNG, JA DAS IST ES!

Ich höre auf, endgültig, der heutige Tag war der erste ohne Zwänge und es wird nicht der letzte sein. In 30 Minuten gehe ich ins Bett und dann werde ich mir nicht mehr selber wehtun sondern werde meiner Mutter einen Kuss geben und Gute Nacht sagen. Ich will nicht mein Leben lang verfolgt und unglücklich sein, auch will ich keine Therapie machen die mir wie schon 2mal nicht viel bringt! Ich will so sein wie die anderen in meinem Alter und ich will eine höhere Schule besuchen, wenn meine Zwänge mir etwas sagen dann ignoriere ich das, denn mein Gehirn ist gesund. Ich habe Freunde, meine Familie und Gott, diese stehen zu mir und das weiß ich.

Ab heute gibt es ein neues Leben ohne Zwänge, ohne Zwangsgedanken und ohne irgendwelche Einschränkungen. Es ist möglich sie von heute auf Morgen abzustellen und genau das tue ich jetzt. Danke fürs Lesen.

Hat es einer von euch von Heute auf Morgen geschafft?

Welche Tipps gebt ihr mir auf den Weg damit ich stark bleibe?

Antworten
L,ä_ruchex2


Hallo, habe seit vielen Jahren auch Zwänge, die meine Lebensqualität sehr beeinflussen. Bei mir vergingen an manchen Tagen Stunden, in denen ich mich mit ihnen beschäftigen mußte. Habe mir unzählige Male vorgenommen, jetzt ist damit Schluß, nutzte aber immer nur für kurze Zeit etwas. Seit ein paar Monaten bin ich bei einem Psychotherapeuten in Behandlung und muß Medikamente nehmen. Viel geholfen hat es noch nicht.

Vor ein paar Tagen hab ich mir jetzt wieder fest vorgenommen, daß ich das nicht mehr will, will es jetzt unbedingt schaffen!! Wer so was nicht kennt, kann sich da überhaupt nicht reindenken.

S2teve/n4,56


ich habe auch zwänge ich kratze sol lange meine haut auf bis es blutet. dazu kan ich nichts aber ich glaub jeder hat irgentwelche zwänge in irgentwelcher form manche stärkere manche schwächer un manche auch gar keine. oder das schlimmste ich hatte ma eine zeit gehabt da hab ich immer meiner mutter den mittelfinger gezeigt, konnte aber nix dazu :-( das war echt schlimm

S5tevexn456


aber heut hab ich die nicht mehr ist einfach weggegangen

vielleicht musst du dich mehr ablenken egal wie und irgentweann denkst du nicht dran dieser tipp ist besser als jeder psychater

Pho[ngo


Hallo ihr beiden!!!!

Erstmal vorweg: Ich leide selber nicht unter Zwängen, habe aber im Fernsehen schon genügend darüber gesehen, und es ist bestimmt sehr sehr anstrengend damit zu leben.

In leichter Form kennt das bestimmt jeder, z.B. nochmals schauen, ob das Licht auch wirklich aus ist, oder als Kinder haben wir gesagt, auf Pflastersteine darf man nur treten, wenn man genau das Kästchen trifft.... Ich glaube, das ist weitgehend normal und das kennt fast jeder.

Ich möchte euch aber hier ganz viele Kraftsternchen schicken, das ihr nicht auf diese Stimme hört, die euch fürchterliche Konsequenzen androht, wenn ihr dies oder das nicht macht...

Ihr müßt eins wissen: Wenn ihr es einfach nicht tut, was diese Stimme euch sagt, werdet ihr merken, dass die von ihr angedrohte Konsequenz( z.B."wenn du nicht 30 mal den Lichtschalter kontrollierst stirbst du heute abend...") was macht ??? ??? ? Genau.................................Trommelwirbel.............................. :=o :=o :=o :=o :=o :=o :=o :=o DIESE KONSEQUENZ, MIT DER DIE STIMME DROHT, TRITT GAR NICHT EIN!!!!!! Wenn ihr dies verinnerlicht, das diese Stimme und ihre damit verbundenen Zwänge nichts, aber auch gar nichts bewirken können, ist vielleicht schon der halbe Weg geschafft.

Ich vergleiche das ein bisschen mit dem Rauchen aufzuhören...... Da hat mir auch jemand gesagt:" Hee, es passiert nichts, wenn du aufhörst, es wird nicht schlimmer, als wie es jetzt ist, und das ist doch auszuhalten, oder??"(Ich hab von heut auf morgen aufgehört von 2Pck. auf 0 !!!)

Ich weiss nicht, ob ihr etwas mit meiner Hilfe anfangen könnt, aber wenn ja, würds mich freuen... lasst von euch hören...

Hier sind übrigens die Kraftsternchen: :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Liebe Grüße @:) *:)

Pgongxo


Steven und alle anderen sind natürlich auch gemeint @:) *:)

S*tev&en4x56


ja das ist sehr gut aber ich hab auch aufgehört zu rauchen un meine zwänge sind weg

Llär)c>he2


Pongo, dankeschön für Deine sehr guten Ratschläge. :)z :)z

Was Du schreibst, stimmt genau, meine vielen Zwangshandlungen habe ich mittlerweile gut in de Griff bekommen.

Dafür sind aber Zwangsgedanken aufgetreten, die man ja eigentlich genauso abhaken könnte wie die Zwangs-

handlungen. Aber das ist bei diesen ZG viel schlimmer und geht nicht so einfach und deswegen bin ich eben in

Therapie.

Vielen Dank für die vielen Kraftsternchen. *:) *:) x:) x:)

L%ägr$chex2


Steven, Dein Tipp mit dem Ablenken ist auch zu 100 % richtig. Das habe ich bei mir auch schon gemerkt,

*:)

P*ongxo


@ Lärche2

Wie ist das denn mit diesen Zwangsgedanken? Musst du da ständig einen Gedanken immer wieder denken, und wann ist er deiner Meinung nach "fertiggedacht"? Ich frage, weil ich mir das etwas schwer vorstellen kann. Wenn du es beschreiben könntest, kann ich es versuchen nachzuvollziehen, und vielleicht fällt mir dazu auch etwas ein :)z :-D

Liebe Grüße *:) @:) :)_

sZchneKewei\ßekaxtze


also bei mir war ( ist ) das so, dass ich einen Zwangsgedanken solange habe, bis ich die Zwangshandlung getan habe, weil du willst ja eigentlich immer vermeiden das was Schlimmes passiert

Aber sobald du einen Gedanken weg hast, kommt der nächste.

Ein Zwang ist was ganz furchtbares, aber wenn du IHM keine Chance gibst, wird er auch schwächer.

Nur DU musst stark genug sein!

der Zwang sagt dir ja nur was passiert wenn du dies oder jenes nicht machst

aber dann wenn dus nicht machst, siehst du ja dass das NICHT passiert.

Es ist sozusagen ein Angstgedanke, ein unrealer Gedanke, der uns verrückt macht(e)

ich wünsch euch allen viel Kraft bei der Bewältigung,

und vor allem Konsequenz!

PbeterPaxuli


Hi, heftiges Thema.......vielschiechtig ohne Ende....

ich halte mich nicht für aggressiv, aber ich hatte ca. 7 Jahre aggressive Zwangsgedanken....so kurze Bilder und Filmspots von ca. 2 Sekunden.....ich hab dabei kleine Kinder gequält und umgebracht wenn sie schlimm geworden sind....danach brauchte ich immer Minuten, bis ich meinen Blutdruck wieder herunten hatte und ich hatte Angst ohne Ende, dass ich sowas mal umsetze und hatte auch Angst zum Arzt zu gehen, weil der könnte ja einen für den Rest des Lebens wegsperren und dabei hätt er noch recht....meint man selbst in der Situation.....die ersten zwei Allgemeinmediziner konnten mit dem Thema nichts richtiges anfangen und machten mir eher noch mehr Angst, weil sie selbst Angst bekommen hatten (versteh ich)....ich bin dann mit 34 heulend bei meinem Neurologen gesessen, und der hat mir erstmal erzählt, das es sowas öfter gibt und solche Gedanken in den aller aller wenigsten Fällen umgesetzt werden....

Ich schreib einfach mal meinen Weg, wie die Zwangsgedanken weggegangen sind....(vieles kennt Ihr bestimmt schon oder habt es schon probiert mit weniger Erfolg...jeder reagiert ja anders)

Wie die Zwangsgedanken sehr schlimm waren, bin ich zu einem Homöopathen, der auch Neurologe ist. Normale Medikamente wollte ich nicht mehr, da ich Anitepileptika nehme seit ich 18 bin (ich hab leichte Epilepsie)....Der hat dann ein Mittel gefunden, daß das Thema innerhalb von 2 Tagen so um 75% reduziert hatte...(ich meine 75% weniger solche "Bilder), das Mittel scheint für den Homöopathen relativ einfach zu finden gewesen zu sein...Epilepsie und innere Aggressivität passen super zu Stramonium....in höhere Potenzen C300 bis C500, auch mal C1000 so alle 2bis3Wochen.....BITTE JETZT NICHT PAUSCHAL STRAMONIUM IN DER POTENZ NEHMEN, DAS KANN NACH HINTEN LOSGEHEN, DANN GEHTS EINEM FÜR 3 WOCHEN SCHLECHTER UND NICHT BESSER WENN ES DAS FALSCHE MITTEL IST. Diese Potenzen können richtig "beamen", ich hab das mal mit dem falschen Mittel probiert.

Nur so ein Rat wg. Homöopathen, ich hab da schon etwas Geld investiert in verschiedene Ärzte und nach meinen Erfahrungen: Sucht euch einen Homöopathen, der auch Neurologe ist und vor allem sich auf klassische Homöopathie konzentriert....der nicht viele andere Dinge wie TCM usw ein bisschen macht (die bestimmt auch sehr gut sind) aber er sollte sich auf Homöopathie konzentrieren.....(wenn ihr TCM machen wollt, da geht zu einem Profi für TCM, ist halt dann ein anderer).....und das zweite...ich geh nie mehr zu Homöopathen, die mehrere Mittel gleichzeitig geben.....du weißt nie, welches Mittel funktioniert und welches nicht, und wenn es dann nicht funktioniert, gibt man den Weg Homöopathie schnell auf, weil es keine Mittelalternativen gibt....der Homöopath hat vielleicht 5 Mittel in der engeren Wahl und die muss man nacheinander probieren.....

Wenn ihr Homöopathie als Schnellhilfe probieren möchtet, weil ihr auch etwas aggressives in euch habt (merkt äußerlich kein Mensch...innerlich zerreißt es euch), dann probiert nur kleine Potenzen wie D12...die kann man jeden Tag nehmen und klingen innerhalb von einem Tag ab, wenn sie falsch sind....lest auf alle Fälle Bücher über die Mittel

Endgültig geholfen (was heißt endgültig, ich hab die Zwangsgedanken jetzt ohne Homöopathie seit einem halben Jahr los, vielleicht kommen die wieder...) hat mir ein Psychotherapeut, der mir Meditieren nähergebracht hat, ....und beim meditieren versuche ich Emotionen von bestimmten Situationen in meinem Leben körperlich zu erfühlen, sie also wieder auf diese Weise hervorzuholen aus der Verdrängung.

Was mich hier am meisten überrascht hat: Dinge, die mir relativ unwichtig und neutral erschienen sind, mit denen hatte ich anscheinend doch große Probleme, klar, man verdrängt ja da eine Emotion.

Diese "Situationen" hab ich im Gespräch mit dem Therapeuthen (der fragt schon so, das es paßt ]:D) und mit meinen Eltern herausgefunden. Die Gespräche mit den Eltern waren "Hausaufgaben" des Therapeuten, nach dem Gespräch mit meinem Vater hab ich im Auto ne halbe Stunde geheult, ich hab mich sowas von geschämt....aber es war gut, weil dann waren Dinge (ohne Vorwürfe) offen ausgesprochen und es war klar, warum jeder so handelt wie er handelt.

Mal praktisch in meinem Fall: ich versteh mich sehr gut mit meiner Ma. Wie ich auf die Welt gekommen bin war sie erst 17. Ich war nicht geplant. Ihre Mutter, meine Oma hatte damals deshalb erstmal stressig reagiert. Meine Ma hatte öfters an Abtreibung gedacht. (Ich hab kein Problem damit. Versteh ich. Wenn ich mit 17 aus versehen Vater geworden wäre, und ich von meiner Ma deshalb Vorwürfe erhalten hätte, wär ich auch erstmal absolut überfordert gewesen. Ohne Frage. Und ich weiß auch auch paar Dinge über das Leben von meiner Oma, ihr kann ich auch keinen Vorwurf machen, die war extrem konservativ erzogen worden. Eine andere Welt wie heute. Versteh ich als 38 jähriger Mann alles und kann es nachvollziehen. Ohne irgendeinen Vorwurf....zumindest bewußt)

Der Punkt ist, ich sollte mich beim Meditieren nochmals in so eine Lage als Kleinkind hineinversetzen, daß ich nicht "da sein sollte" und die Aktion, die gegen mich durchdacht wurde. Und ich hatte bei diesen Vorstellungen plötzlich richtig körperliche Schmerzen. Der ganze Körper spannte sich an. Es waren bei bestimmten Gedanken auch kleine Epileptische Anfälle aufgetreten. Damit meine ich größere Zuckungen von Armen oder schon mal Oberkörper. Meine Augen tränen ohne Ende....alles bei dieser Konzentration auf diese Situation...

.....und hinterher fühlt man sich besser, psychisch.....ausgeglichener....ich habe keine kleinen Anfälle mehr im normalen Leben (die hatte ich früher noch trotz Antiepileptike, da ich nicht hochdosieren wollte.....)

Ob meine Zwangsgedanken wirklich die übergesprungenen Abtreibungsgedanken meiner Ma sind, die zuerst "versteckt" waren....ich weiß es nicht. Es gibt Ärzt, die sagen, Babys kriegen alles mit. Tatsache ist, bei bestimmten Meditationsübungen hatte ich körperliche Schmerzen, und hinterher gings mir besser. An der Therorie, das man unterdrückte Gefühle körperlich fühlbar machen kann und man sie auf diese Weise bewußt machen kann und dann "erlösen", davon bin ich inzwischen überzeugt.

Vor allem, wenn man meint, daß körperliche Symptome im Laufe des Lebens immer stärker werden (mit kleinen Geschichten geht es los, Komplexe in der Pupertät, mit 18 Epilepsie, mit 28 gehen Zwangsgedanken leicht los, mit 32 steht auf einmal das Thema MS da, weil da Entmarkungsherde im Hirn und Rücken sind...ich greif mich quasi selbst an), vielleicht gibts da etwas, womit man nicht fertig wird und was man von sich wegschiebt....

Die 100%ige Lösung hab ich auch nicht...nur.....oben wurde das dagegen kämpfen beschrieben.....ich bin mir sicher, das geht schief. Wenn dann die Zwangshandlungen weg sind, kommt das Gefühl, daß dahinter steht, wieder wo anders raus in einer anderen Gestalt....eher noch stärker......ich glaube (ich weis es natürlich nicht) ihr müsst die Zwangsgedanken annehmen und versuchen rauszukriegen, für was sie da sind. Alle Symptome des Körpers haben ja einen Sinn, damit man in seinem Leben wieder besser zurechtkommt. Zwänge sind da, damit man etwas macht oder unterläßt, damit irgendwo kein Schmerz mehr auftritt.

Ich fand das Buch "Krankheit als Weg" von diesem Dahlke auch sehr gut. Da geht es auch um die Aussage von Symptomen. Und das Unterdrücken nichts bringt.

wenn das jetzt zu ausfühlich war....sorry....aber ich wollt nicht um den heißen brei reden.....zu ernstes Thema.... :-)

L}äriche2


Pongo, danke für Dein Hilfsangebot, aber ich will hier nicht näher auf meine ZG eingehen. Habe schon viel Hilfe und

gute Anregungen von meinen Therapeuthen. x:) x :)* :)*:)

L6ä0r_che2


schneeweißekatze

ich denke das genauso wie Du und bei mir ist es auch so. Beachte ich einen ZG ist Platz da für den nächsten.

Es ist wirklich was ganz Schlimmes und ich war oft schon total verzweifelt. Bei meiner letzten Therapiestunde

sagte mein Doc als Beispiel, wenn man einen Alptraum hat, dann macht man sich zuerst darüber auch Gedanken

oder hat Angst, aber er ist nicht real und man kann nichts dafür und genauso ist es mit den ZG.

Ja, es ist so, wenn man ihm keine Chance gibt, wird er schwächer (wenn ich mich mit ihm befasse, nur immer noch

schlimmer). Bringst Du sie jetzt einigermaßen auf die Reihe? @:) @:) *:) *:)

L?ä3rchxe2


PeterPauli

Dein langer Bericht hat mir gut gefallen. Das ist wirklich ein Thema ohne Ende. Seit ich mich mit dieser Sache im

Internet beschäftige, weiß ich jetzt, daß es jede Menge Personen gibt, die mit Zwängen zu tun haben.

Und wie Du schreibst, äußerlich merkt man das nicht und innerlich zerreißt es einen. Ich hatte schon Gefühle, da

fühlte ich mich wie eingesperrt in meinem Körper und wollte raus aus meinem Körper. Es wurde vor ein paar

Monaten so schlimm, daß dann doch mein Mann merkte, daß mit mir was nicht in Ordnung ist, ich konnte es nicht

mehr verheimlichen.

Ja und nun bin ich eben beim Therapeuthen und bin froh, diesen Schritt getan zu haben, ich traute mich lange

Zeit nicht. Am Anfang ist man ja gehemmt, aber mit der Zeit konnte ich immer mehr erzählen, auch was ich

gedacht habe, daß ich das nie einem Menschen erzählen kann. Und er ließ mich vieles aufschreiben und mitbringen,

damit er es durchlesen kann und das ist eigentlich auch keine schlechte Sache.

Mir geht es am besten, wenn ich versuche, so schwer es oft auch fällt, die ZG wegzuschieben, sie nicht weiter

zu denken und mich schnell mit etwas ablenke. Wie gesagt, ist manchmal schwer. Aber für mich die beste

Möglichkeit, von ihnen einigermaßen wegzukommen.

Vielen Dank nochmal für Dein ausführliches Schreiben. :)z :)z *:) *:)

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