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Hilfe, mein Kind ist missbraucht worden

t5raouxmer


und da wundert sich der staat warum manche zu selbst justiz greifen also ich habe selber eine 7 jährige tochter lebt leider bei meiner ex aber wenn ihr soetwas passieren würde und ich wüste wer es getan hat also die jenigen würden für ihr ganzes leben gezeichnet

hLeid4i6x9


phoebe

ich finde es gut, dass du immer wieder stark bist und den mut hast alles zu meistern, mich haut zur zeit jede kleinigkeit um u ich heule, heut war es ein betrunkener der mich als fette kuh bezeichnete, w eil ich wegen einer hormonkrankheit sehr dick bin, sonst lässt mich sowas eigentlich kalt, denn der hat glaub ich das größere problem.

man sieht eben dass ich zur zeit ziemlich kaputt bin, mein sohn ist jetzt6 erst mal bis pfingsten bei der oma und die tochter hat heut neue freundinnen gefunden und seit langem mal wieder gelacht.

mein mann u die kinder lieben mich u eigentlich müßte ich heut grund haben zu lächeln.

es tat gut meine tochter heut wieder so zu erleben wie vor der tat, lachend, frech und voller tatendrang.

a^.fi/sh


heidi, ich fürchte, ich kann dir nichts Produktives schreiben, ich wollte dir aber für diese Aussage:

im knasrt wollte ich den täter gar nicht sehen, denn da lernen die dann weitere straftaten zu begehen wegen dem umgang dort, aber zb. pschologische betreung o verhaltensschule usw. oder heim für schwererziehbare das wäre eine angemessene strafe, damit junge menschen lernen wie man mit menschen umgeht.

meinen uneingeschränkten Respekt zollen. :)*

sschnatte.rgus{che


traumer, Du hättest damit nichts verbessert, aber vieles verschlimmert. Vor allem schadest Du Dir selbst, wenn Du Dich auf eine Stufe stellst mit Leuten, die Du verachtest. Im ersten Moment tut es gut, ein Rachegelüst befriedigt zu haben. Aber später würdest Du die Verachtung auf Dich selbst übertragen.

swchenatt]e9rgusc!he


Heidi, so wie es gekommen ist, ist es in meinen Augen trotzdem ein gutes Zeichen. Das Lachen Deiner Tochter hat Dir heute Kraft gegeben. Die Kraft zum Loslassen. Du hast endlich mal die ständige Selbstkontrolle loslassen können. Nur dadurch konnte dieser Mann Dir wehtun. Es ging nach hinten los. Aber Du hast von Deiner Tochter etwas bekommen, das diese Verletzung in Dir aufwiegen sollte.

h'eidix69


traumer

wenn ich selbstjustiz gemacht hätte wäre ich im knast und damit ist keinem geholfen, das hätte es uns noch schwerer gemacht, meine fam braucht mich.

schnattergusche

du hast recht genau so sollte ich das sehen, das heulen ist bei mir eher ein ventil mit dem ich ab u zu meinen frust still u heimlich ablasse.

S#ees0ternfLindexrin


Hallo Heidi,

erstmal möchte ich deiner Familie und deiner Tochter mein Mitgefühl aussprechen. :°_ Es ist so heftig, was euch widerfahren ist und ja... der Rechtsstaat ist diesbezüglich eine Katastrophe. Für Täter wird alles gemacht, zum Schutz der Menschenrechte, als Opfer hat man das gefühl, jedes Recht verloren zu haben. :(v >:(

Was mir einfällt: habt ihr bei euch am Ort/ in der Nähe einen Frauennotruf? Gebe mal Notruf und Vergewaltigung und euren Ort bei Google ein. Da kommen Vereine, die auf die Betreuung spezialisiert sind.

Die machen Beratung, sind speziell darauf geschult, viele haben eine therapeutische Ausbildung (jedenfalls bei mir hier am Ort) und sie können dich mit Gesprächen stützen und wissen auf jeden Fall, wo es Hilfe für deine Tochter gibt.

Sie können helfen, die richtige Therapie zu finden, weil sie tagtäglich mit solchen Menschen zu tun haben oder euch weiterleiten an einen Verein, der auch junge Mädchen betreut. Vielleicht hat sie da auch die Möglichkeit andere Betroffene kennenzulernen, die in der Nähe sind, manchmal sind gemeinsam begangene Wege leichter.

Ich bitte dich sehr, geh nicht an die Medien. Gerichtlich werdet ihr nichts erreichen, dafür kommt die Geschichte ins TV und eh ihr euch verseht, sind Ausschnitte in anderen Sendungen, Videos bei You-Tube und Co.... Das scheint in dem Moment eine Lösung zu sein, aber es hat soviele Nachwirkungen, noch zehn Jahre später werden Berichte wieder nach vorne geholt. Man sollte das nur machen, wenn die Betroffene das ausdrücklich wünscht und auch dann nur nach ausgiebigen Durchdiskutieren, was die konsequenzen betrifft.

Auch werden nicht alle Menschen in eurem Unfeld verständnisvoll darauf reagieren und der ganze Umzug war umsonst, weil dort alle Bescheid wissen.

Ausserdem ist eine V*rg*w*lt*g*ng so schambesetzt, dass es fatal sein kann, damit noch an die Öffentlichkeit zu gehen. Es gibt soviele schlechte Menschen, die damit nicht gut umgehen werden. Und das Gefühl, sie wäre Schuld gewesen, wird dann von abfälligen Äußerungen anderer Kinder bestärkt.

Dass sie nicht duscht und die Haare nicht wäscht, ist ihre Art, mit dem Erlebten umzugehen. Auch der Diebstahl gehört in die Richtung.

Wichtig ist: mit ihr in Kontakt zu bleiben, redet mit ihr, auch wenn sie nicht antwortet, bedrängt sie nicht, aber zeigt ihr, dass ihr da seid. Dass sie sich auf euch verlassen kann. Das Ereignis wird ihr das Gefühl gegeben haben, nichts unter Kontrolle zu haben. Nichts ist mehr, wie es war. Den Körper zu fühlen ist eine Katastrophe, weil es immer wieder an den Vorfall erinnert.

Wenn sie etwas anstellt, setzt ihr Grenzen, aber sagt ihr auch, dass ihr ihre Not seht, dass sie mit so heftigem Umgehen muss und dass ihr einfach da seid.

Seid da, baut kleinere Familienstrukturen auf: wie, z.B. einen Nachmittag nur für sie allein, an dem ihr Eis :p> essen geht. Einen Spieleabend an einem anderen Tag. Pizzabelegen zu hause, wo alle mithelfen. Habt ihr Fahrräder? Körperliche Bewegung kann helfen, den Stress etwas abzubauen und dann macht ihr ein Picknick oder ihr packt für sie und ihre Freundinnen einen Picknickkorb. Sie braucht schöne Erlebnisse.

Führt kleine Rituale ein, Angelpunkte für die Seele. Morgens einen Kakao ans Bett oder ihr die LieblingshörCD einstellen, dass sie gut wach wird (ihre Träume werden nicht leicht sein)

Abends ein kleines Einschlafritual. Wo sie weiß, wenn sie noch was reden will, kann sie, wenn nicht, bedränge sie nicht. Tretet nicht zu besorgt auf, dass kann ihr das Gefühl geben, dass sie zu belastend ist und sie "funktioniert" noch mehr. Oder sie empfindet sich als so schmutzig nach dem Vorfall, dass sie gerade keine Nähe annehmen kannt. Dann seid einfach im Hintergrund, auf natürliche Art.

Natur kann heilend sein, Natur ist echt, hat nicht mit Menschen zu tun.

Einige Vereine bieten therapeutisches reiten an. Einige Stunden könnt ihr euch auf jeden Fall verschreiben lassen. (habe gelesen ihr habt Hartz IV) Erkundigt euch, villeicht kann sie über ein Pferd wieder Vertrauen finden. Und es ist ein begrenzter Rahmen, da ist nur sie, das Pferd, die Natur und die Trainerin.

Es gibt auch Ergotherapie, Selbstsicherheitstraining, wenn sie sich dem gewachsen fühlt. Sowas gibt es auch in Einzeltherapie, dort können die mit ihr üben, STOP und NEIN zu sagen

Macht ihr Angebote. Verbindliche Anlaufpunkte sind goldwert.

Die Therapie findet in fachlichen Händen statt, aber ihr könnt viel an Stabilisierung machen im Umfeld.

Und wie gesagt, über den Notruf-Verein findet ihr hoffentlich auch Hilfe.

Und kein schwererziehbaren Heim. Es gibt da viele die in Gewaltfamilien gross geworden sind und das kann zu heftigen Retraumatisierungen führen.

Was mir noch einfällt: sie wird sich stark fremd fühlen, als wäre sie nicht mehr sie selbst. Es sei denn sie spaltet total, was aber dann später meist einbricht. Hole dir Bücher zum Thema, lese dich ein :)D, man kann sie bei Frauennotrufen ausleihen, es kostet dich nichts. Aber du wirst ein bißchen mehr von der Welt deiner Tochter begreifen.

Und Heidi, wenn du schreiben magst, schreib dir hier deinen Kummer von der Seele, schreib, was gerade schwierig ist, vielleicht haben wir Tipps oder heul mal richtig frei von der Seele weg.

Und vergesst nicht, sie ist immer noch das Kind von vor der Vergew., mit all ihren Liebenswürdigkeiten und Stärken. Es ist nur nach hinten gerückt durch den Vorfall. Je besser sie damit fertig wird, desto öfters wird sie wieder lachen. Das ganze ist ein harter Weg, der aber machbar ist.

Und vergesst den kleinen Sohn nicht, auch für den ändert sich grad ne menge.

das fällt mir als erstes so ein...

Liebe Grüße und ganz viel Kraft :)* :°_ :)* :)- *:)

h_eidxi69


danke für die tips, wir beherzigen vieles, sie zieht sich ab u zu zurück, aber oft sucht sie streit u will sich prügeln, polizisten sind in ihren augen nicht die die für recht u ordnung sorgen, obwohl die gar nicht schuld sind, denn der staatsanwalt hat ja beschlossen mit dem 13 jährigen täter nichtmal den dna test zu machen, unsere tochter mußte ihre unterwäsche abgeben und nachdem kein test gemacht wurde sollten wir die sachen abholen, das taten wir nicht. es war demütigung genug vor allem als wir dann wußten, dass sie die kleidung nicht brauchten.sie mußte zum frauenazt mit 9 jahren u sie hatte große angst, kein psychologe nichts. ich hielt ihre hand während sie vor angst schrie. die ärztin war nett, aber kein psychologe der uns unterstützte. sie spielt gern fußball hat aber gerade schmerzen in beiden beinen. in der nächsten zeit werden wir die medien nicht nutzen, da ich nicht weiß was dann noch passiert, wenn sie will kann sie das später selbst entscheiden. zur zeit versucht sie es zu verdrängen u die psychologin meint es wär jetzt erst mal gut so, damit sie zur ruhe kommt, aber sie sagte auch dass es später alles aus ihr rauskommen kann und dass es gut war das wir oeg antrag gestellt haben, da der nie verjährt. wir versuchen nun erstmal wieder ein normales familienleben zu haben. sie darf zum ersten makl zur klassenfahrt u sie freut sich drauf.

A}zuceOna1


Liebe Heidi, ich möchte dich und deine Familie :°_ umarmen.

Dann ist es doch kein Wunder, dass du Panikatackene hast :°_

s1chna?tte5rgluscxhe


Ich bin kein Psychologe. Aber wenn ich lese, daß die Psychologin das Verdrängen begrüßt, damit Eure Tochter erstmal zur Ruhe kommt, muß ich gant tief Luft holen. Mir scheint es eher wie eine verständliche Ausflucht, weil sie noch keinen ausreichenden Zugang zum Kind gefunden hat. Die so gefundene Ruhe ist trügerisch und gefährlich. Denn dann wandert der Schmerz genau dorthin, wo er für Psychologen nicht mehr greifbar wird, ins Unterbewußtsein. Es bedeutet später zusätzliche Arbeit, ihn ins Bewußtsein zurückzuholen, um ihn da auflösen zu können. So wie die Psychologin sehe ich die Gefahr, daß später alles rausbricht. Das kann besonders schlimm ausgehen, wenn es unkontrolliert und explosionsartig abläuft, weil eben alles verdrängt war.

h]eidik69


ja das denke ich auch, deshalb suchen wir hier eine andere psychologin, ich hoffe wir packen das. unser sohnemann ist grad glücklich bei der oma, da will er in den ferien immer hin, er ist ein kleiner eigenbrötler und hat immer nur einen besten freund im höchstfall 2, sein onkel ist auch so und die verstehen sich super, die beiden fahren kilometerweise mit dem fahrrad oder bauen aus schrott spielzeug, zb aus ner keksdose eine gitarre.

jetzt haben wir zeit für unsere tochter ganz alleine ohne dass der sohn eifersüchtig ist.meinungsverschiedenheiten gibts immernur wegen hände waschen, duschen u kämmen, ich habe erst gehört wie nachbarn sagten guckt euch die an, achtet die mutter denn nicht darauf, man müßte es dem jugendamt melden.

ich habe so oft mit ihr geredet wie wichtig körperhygiene ist, habe geschimpft und auch schon mit ihr gestritten, aber dann ist sie stur u sitzt im zimmer und heult.

ich werde mich hier selbst ans jugendamt wenden und um hilfe und rat bitten, bevor unwissende nachbarn uns das leben noch schwerer machen.

ich bin selbst sehr krank und habe angst dass ich ihr irgendwann gar nicht helfen kann, meine mutter starb als sie so alt war wie ich.

für meine tochter würde ich mir eine kur wünschen wo psychologen sie beobachten und sie nicht das gefühl hat im krankenhaus zu sein.

p;h9oeKbe


** für meine tochter würde ich mir eine kur wünschen wo psychologen sie beobachten und sie nicht das gefühl hat im krankenhaus zu sein.

ich war hier:

[[www.inntalklinik.de]]

dort waren auch viele junge mädels..

ich hab dort mein leben geschenkt bekommen sag ich immer. es ist aber schon einige jahre her ..ich weiß nicht, wie das team dort jetzt ist.

es ist aber der ansatz der zählt..also die art der therapie -die kann man oftmals auch woanders finden. bei der krankenkasse fragen.

SX. w`allAisxii


@ heidi69 & schnattergusche

ich hab das so gemacht mit dem Verdrängen und in der Tat es ist dann explosionsartig rausgebrochen. Das würde ich nicht nochmal erleben wollen, trotzdem war das gut so. Dieses Thema aufzuarbeiten erfordert Schmerzbereitschaft, Selbstreflektionswillen und -fähigkeit, die Fähigkeit zum annehmen von Pradoxem bzgl Emotion und Verstand aber auch bzgl widersprüchlichen Gefühlen und es erfordert jede Menge Energie. Ich muss es beinah schon so formulieren: Kann man das einem Kind wirklich antun? So gut es gemeint ist, ich stimme, obwohl ich weiß wie unangenehm es ist wenn das unkontrolliert und explosionsartig raufkommt der Psychologin zu. (im übrigen halte ich die Verdrängung nur für einen eher kleinen Teilfaktor dafür dass es bei mir so plötzlich rausbrach)

sie war mehrfach startionär, sagt aber sie will nicht drüber reden und so gehen die auf ihr verhalten ein, aber nicht auf die ursache.

Dadurch dass sie nicht will ist eh jede Aufarbeitung die von Außen kommt zum scheitern verurteilt, das ist aber nicht schade oder wird schreckliche Konsequenzen haben. Es ist einfach noch nicht an der Zeit und wann diese ist wird sie selbst entscheiden. (ich war über 20 als ich anfing)

Das mit der Hygiene, ist, wie 1bonny1 schrieb, wirklich recht normal, es kommt oft vor dass sich Menschen die missbraucht wurden diesen Schutzmechanismus zulegen. Dass die Gedanken derer die sie so sehen für dich als ihre Mutter ziemlich unangenehm sein müssen ist klar, das sollte aber in keinem Fall die Motivation sein da eine Änderung zu bewirken, sie wird das unterbewusst merken.

h9eidix69


ich hoffe dass es besser wird, zur zeit gehts mir grad nicht gut, trotz tabletten bekomm ich das wasser nicht aus den beinen u füßen, war die ganze nacht wach und der puls ist 120, bin total rfertig, müde u fühle mich so abgehetzt, darf mir aber in ihrem beisein nichts anmerken lassen, wenn ich jetzt ins krankenhaus müßte, dann wär sie ieder total unten. bei meinem herzinfarkt war ich mit den kindern allein und sie hat immer angst dass mir was passiert

l5eOnczhe[n1x8


hey ihr lieben. ich wollt da auch mal was zu schreiben. bei mir war es ganz genauso. bei der verhandlung hatte der täter mehr rechte als pflichten. ich war egal. selbst als ich am ende war musste ich weiter aussagen. das ging über 7 gerichtstage. insgesammt ging der prozess 2 jahre. jetzt versuche ich beim oeg durchzukommen. die untersuchung dafür ist am 16.06... und ratet mal wer das durchführt. richtig, ein mann!:(v taktlosigkeit gehört wohl zu der ganzen sache dazu. ich werde von den ganzen leuten gemieden nur weil ich "anders" bin. man lernt draus und verbergt seine vergangenheit, um halbwegs normale zwischenmenschliche beziehungen aufzubauen :(v

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