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Ziellos durchs Lebend irrend...

SAascrh'yxnka hat die Diskussion gestartet


Hallo! :)*

Ich sitze hier gerade zu Hause und habe etwas nachgedacht... und jetzt habe ich das Bedürfnis, darüber zu sprechen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich jemand kurz die Zeit nehmen würde.

Ich habe (momentan) keine wirklichen Probleme, die mich belasten, aber ich denke, dass genau diese "Abwesenheit von Problemen" mir etwas klar macht: Wenn ich nicht gerade dabei bin, ein vorhandenes Problem zu lösen, tue ich eigentlich gar nichts. Ich kann mich kaum zu etwas aufraffen, bin einfach unmotiviert und lustlos. Es fällt mir schwer, einen Sinn darin zu erkennen, mich für irgendetwas anzustrengen. Ich habe kaum Ehrgeiz. Der Grund dafür ist mir klargeworden: Es ist ganz einfach die Tatsache, dass ich kein Ziel habe.

Eigentlich ist es ja logisch... wenn man ein klares Ziel vor Augen hat, dann ist man gerne bereit, dafür zu kämpfen. Aber wenn man gar kein Ziel hat, wofür lohnt es sich dann zu kämpfen? Man muss sich anstrengen, zu Dingen aufraffen, die man nur sehr ungern tut oder vor denen man Angst hat... und wozu das alles? Das Erfolgserlebnis bleibt aus, der Stolz darüber, etwas erreicht zu haben.

Ich habe ein wenig das Gefühl, ziellos durchs Leben zu irren, ohne zu wissen, wohin ich eigentlich möchte. Und dabei werde ich immer unglücklicher und frustrierter.

Ich möchte so gerne etwas tun, etwas erreichen... etwas, was mir wirklich Freude bereitet und mir das Gefühl gibt, etwas Sinnvolles zu tun.

Meine Gedanken drehen sich im Kreis... Ohne Ziel keine Motivation, ohne Motivation keinen Ehrgeiz, ohne Ehrgeiz keine Handlung, und ohne Handlung ein ewiges sich-im-Kreise-drehen... und dabei noch die Angst davor etwas zu wagen und die immerwährende Unsicherheit, als Resultat der Untätigkeit... wo wir wieder am Anfang wären.

Vielleicht kennt jemand dieses Gefühl, hat vielleicht einen Ausweg daraus gefunden...

Ich würde mich jedenfalls sehr über Antworten freuen!

Liebe Grüße,

Saschynka

Antworten
M&icha 1Q804


Das Gefühl, das du da beschreibst hatte ich während meines Erziehungsurlaubs. Endlich hätte ich alle Zeit der Welt gehabt um die Dinge zu tun, die ich immer schon mal in Ruhe tun wollte, aber ich bekam einfach den A..... nicht hoch.

Mein Haushalt litt ohne Ende, weil ich alles bis zum Geht-nicht-mehr aufgeschoben habe. Ich war sowas von antriebslos dass ich mich selbst nicht mehr mochte.

Erst seitdem ich wieder arbeiten gehe hab ich auch wieder den Antrieb gefunden, der mir davor so gefehlt hat. Nun hab ich nicht mehr so viel freie Zeit, aber die die ich habe, die nutze ich nun auch. Komischer Kreislauf. Manche Menschen brauchen eben immer etwas Druck ;-).

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