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35 Jahre alt, nie gelebt, nie geliebt (worden), nie glücklich

w|mtZoxni


Ich habe ein etwas ähnlich gelagertes Problem , zwar nicht ganz so extrem wie in dem Falle , aber die Erfahrung könnte möglicherweise doch hilfreich sein .

Ich mag die Lautstärke in Discotheken nicht , fühle mich in Kneipen , die vollgeqaulmt sind und nur über Fussball gequatscht wird fehl am Platz und habe eine lernschwäche für präzise körperliche Ablauffolgen , z.b Tanzen oder traditionelle Kampfkunst .

Ich muss mir die Bewegungen , die erlernt werden sollen , einzeln in ihre Details zerlegen , linker Arm macht dieses , rechter Fuss macht das ...und das erst einmal einzeln einlernen , bis daraus eine Ablauffolge entsteht wie z.b einem Tanz .

Also Tanzen , wie in einer Tanzschule , 5000 mal üben bis es sitzt , funktioniert so nicht .

Beziehungen mit Frauen gehen auch des öfteren zu bruch , weil ich absolut nicht auf ONS stehe , erst richtig kennenlernen , schauen ob man persönlich und in Lebensgemeinschaft harmoniert , dann erst kommt kommt die nächtliche Liebesbeziehung und das geht einigen nicht schnell genug .

des weiteren ist das mit Sportvereinen so eine Sache .

in einigen Sportvereinen findet man recht schnell Freundschaften und in anderen ist man nach über Jahre hinweg immer noch ein Fremdling .

Ich bin seit über 10 Jahren in einem Schützenverein und nur mit 3 der über 50 Mitglieder habe ich ausserhalb des Vereines Kontakt , wogegen ich mit Leuten des Opel Clubs regelmässig Mail Kontakt habe oder telefoniere , sowie auch mit vielen Leuten des Budozirkels in guter persönlichen Kontakt stehe , gemeinsam mal essen gehe , über Probleme rede oder ein kleines Privattraining organisiere .

Auch ich hatte eine schwere Jugend und probleme mit der Mutter , aber irgendwie habe ich es gepackt die Kurve zu bekommen .

Ich bin zwar immer noch nicht der 0815 Otto Normalverbraucher , aber eine gewisse Eigenständigkeit sei einem doch gegönnt .

und ich denke nicht , das ich als Vorbild einen rauchenden , biersaufenden Fussball-Fan haben muss .

Mir hatte es geholfen , das ich einem Sportverein mit Kampfkunst beigetreten bin , die nicht den absoluten Wert auf Tradionelle Bewegungsabläufe gelegt haben , da blieb diese Lernschwäche aussen vor aber ich lernte Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl.

In meiner Schulzeit war es auch ziemlich undenkbar , das ich etwas vortragen hätte sollen , heute stelle ich mich auf die Bühne an ein Mirco und könnte unvorherbereitet eine kleine Rede vor Publikum halten .

Das einizigste Manko was blieb , ist halt die recht lange Phase bis ich mich öffne , oder körperliche nähe zulasse .

Ich habe auch schon Psysiologen kontakttiert , ( 9 Stk ) die auch eine Behandlung ablehnten , weil ich nach deren Auffassung einen zu weit abweichenden Lebensstil für einen 46 Jährigen führe .

laut deren Ansichten hat ein 46 Jähriger keine Kampfkunst zu machen , sondern geht Kegeln oder Nordic walken , des weiteren muss ich eine Familie mit 2 Kindern haben und eine Familien-Limousine fahren und kein Sportcoupe mit 193 Ps .

Das meine Partnerin im Jahre 2003 verstorben ist und ich aus dem grunde ein paar Jahre wegen seelicher Probleme pausiert habe , wurde nicht hinterfragt .

Diese Psysiologen , sind in meinen Augen reine Dummschwätzer , denn entweder ich möchte einmal wissen warum ich von der üblichen Gesellschaft abweiche und bekomme Rat , oder ich weiche nicht ab , fahre Mercedes und habe 2 Plagen , dann brauche ich aber keinen Psysiologen

S4teppxel


Wenn dir das neun Psychologen gesagt haben, war vielleicht doch ein Physiologe darunter.

tZorstxen77


Hallo Grüner Dracher hast du es schon mal über eine Überweisung in eine PIA Psychische Instituts Ambulanz überlegt bekommst sofort arzt einen pyschologen und Sozialarbeiter + gruppenstunden wo dein Problem anonym ist und du bist nicht allein die PIa ist sind meist in Krankenhäusern mit tagesklinik angesiedelt. Überweisen kann dich dein Hausarzt.

Die unternehmen auch viel zusammen und man lern neue leute kenen. Wenn du fragen hast meld dich ich werde bald 32 und mit 2930 ist mir auch der kragen geplatzt und jetzt durch die Therapie geht es ich komme zurecht.

GSrüne-rDraxche


Da ich berufstätig bin, kann ich mich erste heute Abend wieder melden. Dann werde ich selbstverständlich alles beantworten inklusive der PN's. :)z

d^enaubexn


Hallo grüner Drache

ich denke ich schreibe hier auch eine Antwort, vor allem, weil Parallen dazu auch in meinem Leben immer wieder vorkommen.

Zunächst einmal möchte ich dir sagen: bei der KV gibt es eine Hotline/Telefonzentrale, bei der du anrufen kannst. Du erklärstdort knapp, welches Problem du hast, wo du wohnst, und es werden dann Therapeuten in deiner Nähe ermittelt, die Plätze frei haben. Dazu muss man deutlich sagen, dass Therapeuten während einer "Stunde" nicht ans Telefon gehen , also muss man zu den (eventuell) genannten Sprechzeiten (AB-Ansage) oder jeweils ca. 10 Minuten vor der vollen Stunde anrufen.

Natürlich ist es sinnvoll zu wissen, was man sich von einer Therapie erwartet bzw. was das Grundproblem ist. Ich denke nicht, dass das Übergewicht in deiner Kindheit das Hauptproblem ist, sondern lediglich eins von mehreren Folgesymptomen. Ich weiss nicht, was in deiner Kindheit genau vorgefallen ist, doch einfach so werden Kinder nicht dick. Du hast ja bereits angesprochen, dass deine Mutter dich wohl (und deine Geschwister) vernachlässigt hat. Man kann natürlich Kinder und Arbeit miteinander verbinden, ohne dass die Kinder schaden, aber dann muss die Zeit, in der man zuhause ist, wirklich den Kindern zur Verfügung stehen. Erziehung ist eine Gradwanderung zwischen "sich kümmern" und loslassen (also keine Extreme). Was natürlich dabei sein muss ist Liebe und dem Kind das Gefühl von Wichtigkeit und geliebt sein zu vermitteln, ohne dass es gleich verwöhnt ist.

mir scheint, als wäre das bei dir verpasst worden, du konntest kein Urvertrauen entwickeln. und das ist der Grundstein für gelingende soziale Bindungen und Beziehungen. Wie gesagt, Parallelen dazu gibts auch in meinem Leben, und auch im Leben meines Mannes. In seinem sogar noch viel mehr.

Das Problem könnte da liegen, dass man irgendetwas unternimmt mit dem Ziel, jemanden kennenzulernen. So paradox es klingt, sobald man damit aufgehört hat, also nicht sucht sondern für sich selbst glücklich ist, dann sendet man diese innere Ausstrahlung auch nach aussen und es ergibt sich etwas, was du nie erwartest hättest.

auch wichtig: man spürt im Prinzip immer ganz deutlich, ob man sich irgendwo "richtig" fühlt. oder dann im umgekehrten Fall eben "falsch". Das ist kein Fehler vom System, es signalisiert lediglich, dass die Leute, auf die du triffst wahrscheinlich tatsächlich nicht die richtigen sind. Suchen kannst du im Prinzip nur, wenn du weisst, wonach du suchst. Also dir ein recht genaues Bild davon machst, was du dir von zwischenmenschlichen Beziehungen erwartet. Das können, wie in meinem Fall, auch nur ein paar sehr wenige sein, mit denen man wirklich klarkommt. die anderen werden auch weiterhin nur als "bekannt, mehr nicht" weiterlaufen. zuerst denkt man sich "da läuft doch was schief, das reicht doch nicht", aber mit der zeit spürt man, dass es richtiger ist , seinen eigenen Standpunkten treu zu bleiben als auf Teufel komm raus Freundschaften zu haben, die einem irgendwie "falsch" vorkommen. du warst immer Aussenseiter- ich auch.

ich weiss wieso das bei mir so ist und es ist gut so. ich beschränke (eigenständig) den Kontakt zu Leuten, wo ich das Gefühl habe, dass es einfach nicht meine Welt ist, auf das nötigste und konzentrier mich auf mich.

vielleicht denkst du jetzt "ja, aber ich such doch eine Freundin um eine Familie zu gründen". Aber um so was bewerkstelligen zu können, musst du erst mal zu dir finden. auch wenn dich jetzt die torschlusspanik packt und du dir denkst, ich bin doch schon 35.

mein mann ist übrigens genauso alt wie du. wir haben uns im internet kennengelernt. er war zunächst nichts besonderes, eine von vielen Chatbekanntschaften. und da er ja auch unglaublich schüchtern ist, grenzt es für ihn heute an ein Wunder, dass wir zusammengekommen sind. mittlerweile hat er die meisten seiner Komplexe ablegen können.

ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen

viel glück

dena

b7med


Hallo,

ein wenig davon kann ich auch bei mir entdecken. Immer etwas anders als die anderen. Nur wenige Freunde oder Kumpel, bis kurz vor 30 "kein Sex, keine Beziehung". Wunsch nach Zuwendung, Geborgenheit, Familie wohl unermesslich groß.

Habe dann eine tolle Frau gefunden, Kumpel, Freundin, Partnerin, Mutter meiner Kinder. Es hat gepasst. Sex, Erotik, körperliche Zuwedungen waren genauso, wie ich das von zu Hause oder aus den Medien kannte (eher spärlich, bis später garnicht mehr).

Heute weiß ich, daß ich eigentlich einen Mann gebraucht hätte und auf Männer stehe ...

...

Lieben Gruß

bmed

K[es<tra


@ wmtoni

Ich habe auch schon Psysiologen kontakttiert , ( 9 Stk ) die auch eine Behandlung ablehnten , weil ich nach deren Auffassung einen zu weit abweichenden Lebensstil für einen 46 Jährigen führe .

laut deren Ansichten hat ein 46 Jähriger keine Kampfkunst zu machen , sondern geht Kegeln oder Nordic walken , des weiteren muss ich eine Familie mit 2 Kindern haben und eine Familien-Limousine fahren und kein Sportcoupe mit 193 Ps .

Das hat Dir tatsächlich ein oder sogar mehrer Psychologen gesagt ??? Kann ich mir nur sehr schwer vorstellen :-/

G{rünefrDraxche


Noch mal, ein Danke an alle, die mir hier geschrieben haben! :-)

@ wmtoni

Ich mag die Lautstärke in Discotheken nicht , fühle mich in Kneipen , die vollgeqaulmt sind und nur über Fussball gequatscht wird fehl am Platz

Exakt so geht es mir auch.

Beziehungen mit Frauen gehen auch des öfteren zu bruch , weil ich absolut nicht auf ONS stehe , erst richtig kennenlernen , schauen ob man persönlich und in Lebensgemeinschaft harmoniert , dann erst kommt kommt die nächtliche Liebesbeziehung und das geht einigen nicht schnell genug .

Ist es tatsächlich so bei vielen Frauen?

Ich jedenfalls teile auch da deine Ansicht. Ein ONS würde mich selbst in meiner "Notsituation" immer noch nicht reizen.

in einigen Sportvereinen findet man recht schnell Freundschaften und in anderen ist man nach über Jahre hinweg immer noch ein Fremdling .

Nun, mein einziger Versuch in dieser Richtung machte mir auch den Anschein, als sei da außerhalb des Vereins kaum etwas möglich. Insofern ist meine Motivation bzgl. eines neuen Versuchs dann doch eher gering.

In meiner Schulzeit war es auch ziemlich undenkbar , das ich etwas vortragen hätte sollen , heute stelle ich mich auf die Bühne an ein Mirco und könnte unvorherbereitet eine kleine Rede vor Publikum halten .

Nun, mir geht es auch schon deutlich besser als früher, aber eine Rede vor Publikum braucht's trotzdem nicht. ;-)

Bei einer Zeugenaussage vor Gericht vor ein paar Wochen war ich jedenfalls komplett frei von irgendwelchen Ängsten. Hatte mich selbst erstaunt.

@ torsten77

hast du es schon mal über eine Überweisung in eine PIA Psychische Instituts Ambulanz überlegt

Nach meinen letzten Erlebnisseen mit Psychologen ist das momentan wohl keine Alternative für mich. Ich komme mehr und mehr zu dem Schluss, dass mir jeder Briefwechsel hier mehr bringt. Deutlich mehr!

@ denaben

bei der KV gibt es eine Hotline/Telefonzentrale, bei der du anrufen kannst. Du erklärstdort knapp, welches Problem du hast, wo du wohnst, und es werden dann Therapeuten in deiner Nähe ermittelt, die Plätze frei haben.

Nun, wie gesagt, im Augenblick sind Therapeuten kein Thema für mich. Ich habe da jetzt zwei Seelenstriptease hinter mir. Das braucht es im Augenblick nicht noch einmal. Mein Glaube an deren Kompetenz geht ohnehin gegen Null...

Ich denke nicht, dass das Übergewicht in deiner Kindheit das Hauptproblem ist, sondern lediglich eins von mehreren Folgesymptomen. Ich weiss nicht, was in deiner Kindheit genau vorgefallen ist, doch einfach so werden Kinder nicht dick.

Ich war dick und wurde ausgegrenzt. Ich bekam Minderwertigkeitskomplexe, die mein gesamtes Leben vereinnahmten. Daraus resultierte ein "Frustfressen". Ein typischer Teufelskreis halt.

Du hast ja bereits angesprochen, dass deine Mutter dich wohl (und deine Geschwister) vernachlässigt hat.

Nun, "vernachlässigt"... Sie hat einfach ein paar dDnge nicht gesehen, die eigentlich offensichtlich waren. Essen kochen und Wäsche waschen reicht eben nicht aus.

Man kann natürlich Kinder und Arbeit miteinander verbinden, ohne dass die Kinder schaden, aber dann muss die Zeit, in der man zuhause ist, wirklich den Kindern zur Verfügung stehen.

Tja, sie war morgens los, bevor ich zur Schule ging und kam abends um 19.00 Uhr wieder nach Hause. Zwischendurch war ich dann oftmals bei ihr bei der Arbeit. Aber ideal ist natürlich was anderes.

du konntest kein Urvertrauen entwickeln

Ja, scheint so.

Das Problem könnte da liegen, dass man irgendetwas unternimmt mit dem Ziel, jemanden kennenzulernen. So paradox es klingt, sobald man damit aufgehört hat, also nicht sucht sondern für sich selbst glücklich ist, dann sendet man diese innere Ausstrahlung auch nach aussen und es ergibt sich etwas, was du nie erwartest hättest.

Problem Nr. 1 ist erst einmal, dass ich gar nicht weiß, wie und wohin ich überhaupt etwas unternehmen könnte, um jemanden kennen zu lernen. Ich hänge bislang doch nur daheim rum. Dass ich mich mit dem "gezielten Suchen" möglicherweise etwa selbst blockiere, ist ein Problem das erst noch kommen könnte. Ich muss überhaupt erst einmal etwas für mich finden, mit dem ich etwas anfangen kann.

Problem Nr. 2 ist, dass ein "mit mir glücklich sein" grundsätzlich abhängig von der Existenz anderer Menschen in meinem Leben ist. Ich selbst kann mir gar nicht so sehr genügen, um auch nur halbwegs glücklich zu sein.

man spürt im Prinzip immer ganz deutlich, ob man sich irgendwo "richtig" fühlt. oder dann im umgekehrten Fall eben "falsch". Das ist kein Fehler vom System, es signalisiert lediglich, dass die Leute, auf die du triffst wahrscheinlich tatsächlich nicht die richtigen sind.

Ja, aber dann bin ich in meinen 35 Jahren nie einem "richtigen" Menschen begegnet. Woher soll ich dann die Zuversicht nehmen, dass ich da jemals einen solchen "richtigen" Menschen finden werde?

ich beschränke (eigenständig) den Kontakt zu Leuten, wo ich das Gefühl habe, dass es einfach nicht meine Welt ist, auf das nötigste und konzentrier mich auf mich.

Ja, so ähnlich habe ich auch gedacht. Mit dem Resultat, dass ich dann alleine war. Und ich selbst genüge mir nicht.

Entschuldige, dass ich jetzt hier so vehement widersprochen habe. Aber ich kann eben nicht anders antworten.

Im Übrigen waren das wohl auch die Antworten auf die Fragen der Therapeutin, die sie dazu gebracht haben, mich nicht weiter behandeln zu wollen.

@ bmed

bis kurz vor 30 "kein Sex, keine Beziehung".

Wie hast du dann deine Frau kennen gelernt? Hast du ihr gesagt, dass du zu dem Zeitpunkt noch nie Sex hattest? Ich meine, sie merkt doch die fehlende Erfahrung, oder?

Habe dann eine tolle Frau gefunden, Kumpel, Freundin, Partnerin, Mutter meiner Kinder. Es hat gepasst. Sex, Erotik, körperliche Zuwedungen waren genauso, wie ich das von zu Hause oder aus den Medien kannte (eher spärlich, bis später garnicht mehr).

Heute weiß ich, daß ich eigentlich einen Mann gebraucht hätte und auf Männer stehe ...

Hier habe ich dann ein Verständnisproblem. Einerseits sagst du, du hast die perfekte Frau gefunden inklusive Sexleben und dann sagst du, dass du eigentlich homosexuell bist. Wie passt das zusammen?

Dein Interesse am gleichen Geschlecht war dir vorher nie bewusst gewesen? Ich meine, das hätte sich doch irgendwie bemerkbar machen müssen, oder?

bsmexd


Hallo,

@ grünerDrache

sie wusste, daß sie meine erste ist.

Das Sexualleben wurde immer weniger, spärlicher, und hörte vor 10 Jahren praktisch ganz auf ... (Wohngemeinschaft!). Seit ebendieser Zeit (aufkommendes Internet) schaue ich regelmäßig "Männerbildchen" und "Männerfilmchen" an ... Und dann habe ich mich in einen Mann verliebt, da war dann alles klar.

Bezüglich Frauen hat mich der Initialbeitrag an meine Erlebnisse erinnert. Hatte immer Angst, zu forsch zu sein, machte mir aber dann auch eigentlich nichts aus, daß nichts lief ...

Rückbetrachtet war ich wohl immer homosexuell, habe es aber niemals wahrhabenwollen (war ein Schimpfwort damals) und habe es total verdrängt.

Ich habe es nie ausgelebt oder probiert.

Ist nur meine Erfahrung aus meinem Leben, trifft mit Sicherheit nicht auf jeden zu, der mal sexuelle Probleme mit einer Frau hat ... ;-)

Viele Grüße

bmed

G.rünerD)racxhe


Entschuldige, bmed, wenn ich da noch mal nachhake, aber hast du es ihr vorher einfach gesagt, dass sie deine erste Frau war oder hat sie es selber gemerkt?

Ich für meinen Teil finde diesen Umstand, mit 35 noch nie Sex gehabt zu haben, mehr als "peinlich" und ich würde nicht wollen, dass sie es weiß oder irgendwie merkt.

bmed, es tut mir Leid, zu lesen, dass dann wohl zumindest dein Sexualleben nicht oder nicht mehr funktioniert. Ich hoffe für dich, dass sich da vielleicht doch noch mal was ändert! Eventuell halt mit einem gleichgeschlechtlichen Partner!

Ctha)nce0x07


Hallo Grüner Drache @:)

Ich für meinen Teil finde diesen Umstand, mit 35 noch nie Sex gehabt zu haben, mehr als "peinlich" und ich würde nicht wollen, dass sie es weiß oder irgendwie merkt.

Auch, wenn obige Bemerkung für 'bmed' gedacht war, würde ich gern etwas dazu schreiben.

Wenn Dir eines Tages die richtige Frau über den Weg läuft (und daran solltest Du ganz fest glauben :)* ) wird es für genau diese Frau keinerlei Bedeutung haben, ob Du schon zig Frauen hattest oder eben keine. :|N

Sie wird genau DICH wollen. Mit allem, was dazugehört. Und glaub mir, es gibt wesentlich unangenehmeres für eine Frau als mangelnde Erfahrung. Viel wichtiger (ich kann da nur für mich sprechen) finde ich, das Gefühl geliebt zu werden.

Bitte mach für Dich im Kopf nicht den Fehler, mangelnde Erfahrung mit "schlecht" gleichzusetzen. Das muß absolut nicht so sein. Es gibt Männer, die können so viel Sex haben wie sie wollen, sie werden niemals einfühlsam sein und auf die Partnerin eingehen können. Da nutzt alle Erfahrung bzw. irgendwelche Techniken nichts. Für mich persönlich ist es wichtig, daß ein Partner mein Herz berührt. Wenn das paßt, ergibt sich alles andere von alleine.

Du machst auf mich, aus Deinen Beiträgen heraus, einen sensiblen und intelligenten Eindruck. In jungen Jahren mag es sein, daß Frauen mehr Wert auf Oberflächlichkeiten legen. Doch dieses verschiebt sich mit zunehmendem Alter. Andere Dinge werden wichtiger bzw. mindestens genau so wichtig.

Ich würde mir wünschen, daß Du meinen Worten glauben kannst, denn ich bin sicher nicht die einzige, die so denkt.

LG @:)

GurünerrDra3che


@ Chance007

Ich sitze jetzt hier und mir laufen die Tränen...

Danke für Deinen Beitrag!!!

Cvhanpce00x7


:)* :)* :)*

z%arathrxustra


Hey GrünerDrache...mir hilft es schon immer ungemein zu Wissen,dass ich nicht allein mit meinem Problemen bin. Mir geht es wie dir. Ich bin 25 und schon immer sehr sehr introvertiert und schüchtern gewesen. Nicht zuletzt deshalb weil ich mich körperlich immer minderwertig gefühlt habe und es noch immer tue. Ein Blick in den Spiegel und ich zerbreche innerlich. Ich hasse meinen Körper. Gehe seit gut 10 Jahren im Sommer nur noch langärmlig aus dem Haus. An seen trau ich mich nich...ach es ist gerade wieder sehr sehr krass. Ich sitze nur noch zu Hause. Kann mich zu nichts motivieren. Selbst das Essen machen . . .muss aufhören...alles gerad zuviel.Schreiben geht auch nicht. Werd mal nen eigenen faden aufmachen. Aber du bist auf dem richtigen weg. Die Lichten Momente gilt es im Herzen zu wahren. Denn sie spenden uns Sonnen für die dunklen Momente im Leben. :°( :°_

bSmed


Hallo,

gerade war ich auf dem Wege, mich als "auch" normal zu betrachte, da würgt mir jemand ein PEINLICH rein. Schade, hätte ich erstmal nicht erwartet. Hilft auch nicht weiter. (Genau deshalb habe ich mein Interesse an Männern nicht ernst genommen, unterdrückt, verdrängt. Aus angst vor dem PEINLICH!!!! Ich wollte doch gefallen, Zuneigung, Lob, Anerkennung ...)

Zum Glück keimt da ein neues ergänztes Selbstbewußtsein auf.

Wo ist das Problem mit später Sexualerfahrung? Da gibt es tausende, denen das genauso geht. Nicht nur weil sie auf das eigene Geschlecht "fliegen", nein es gibt viele Gründe mit Sex später anzufangen. Auch das sollte als eine Spielart der menschlichen Entwicklung betrachtet und akzeptiert werden.

Ich denke man muß niemanden unter sexuellen Zeitdruck bringen!!

Ja, meine Frau/Freundin wusste, daß sie meine erste war. Es war ihr egal. Ich wusste auch, daß ich nicht er erste oder zweite war, es war mir egal. Wir wollten UNS. Genauso, wie es Chance007 beschrieben hat.

Lieb, daß sich jemand um meine Sexualität sorgen macht, ich denke aber, sie funktionert ... :-)

Dir GrünerDrache wünsche ich, daß Du einen Weg findest, und Dir über Deine Wünsche und Gefühle klar wirst. Und lernst, sie zu äußern und sie zu leben. Vielleicht wird sie gehen. Oder sie wird Dich so akzeptieren, wie Du bist.

Jetzt brauchst Du nur noch den Sensor für den "richtigen Zeitpunkt" einzuschalten und eine günstige Gelegenheit nutzen ...

Viele Glück

bmed

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