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35 Jahre alt, nie gelebt, nie geliebt (worden), nie glücklich

G_rüne}rDraAchxe


@ bmed

Danke dir auch noch einmal für deinen letzten Beitrag hier. Du hast natürlich Recht mit deinen Ausführungen. Und ich sollte mich jetzt auch nicht mehr selbst unter Zeitdruck setzen.

Und natürlich auch noch einmal Danke für die lieben Wünsche!!!

@ zarathrustra

Ich habe dir eine PN geschickt.

C+affa


Wie geht es nun? :)D

VCerrüOcktxe


:)D

tsel84


Ihr lieben 30+-Männer,

es ist nicht peinlich, noch keinen Sex gehabt zu haben. Ich selbst habe dieses Kapitel erst mit 41 (!) aufgeschlagen. Wenn ich mir (damals wie heute gutaussehend, sorry |-o) die Umstände vor Augen halte, warum es so spät passierte, kommt es mir allenfalls absurd vor. Da werden früh im Leben Weichen gestellt, die in eine ungünstige Richtung führen. Und je weiter der Zug von der Hauptstrecke entfernt rattert, desto schwieriger wird die Kurskorrektur.

Mütter haben so ihren eigenen Kopf. Ich habe mich als Kind und Jugendlicher mit meiner Mutter sehr gut verstanden, war aber zu viel mit Erwachsenen zusammen, weil mich die Discowelt der Gleichalterigen nicht interessierte. Heute würde ich Konflikten nicht mehr aus dem Weg gehen. Es hilft einer alten Frau zwar nicht, endlich zu erfahren, daß sie eine Menge falsch gemacht hat, aber es hilft uns, es artikuliert zu haben. Es ist nämlich zufällig unser Leben.

Geht unter Leute! Das Internet bietet so viele Möglichkeiten zur direkten Kontaktaufnahme. Sowas hätte ich mit 25 gebraucht ...

GLrünerD6raxche


Wie geht es nun?

Ich bin stabil. Die vielen und äußerst lieben Zeilen hier im Faden und auch per PN haben mir wirklich sehr geholfen!!! :)_

Ansonsten habe ich mir auch eine Strategie zurecht gelegt, wie ich das jetzt angehen will. Auch dadurch, dass ich mir hier alles von der Seele geschrieben habe, habe ich den Mut gefunden, mich für einen Kochkurs anzumelden. Vielleicht bleibt ja ein Kontakt hängen, ansonsten lerne ich zumindest kochen. ;-)

Auch die Idee mit der ehrenamtlichen Arbeit werde ich versuchen, umzusetzen. :)z

Ich selbst habe dieses Kapitel erst mit 41 (!) aufgeschlagen.

Da vielleicht auch noch mal die Frage, ob du es ihr (oder ihm) vorher gesagt hast oder nicht.

Wenn ich mir die Umstände vor Augen halte, warum es so spät passierte, kommt es mir allenfalls absurd vor.

Darf ich nach diesen Umständen fragen, die dazu geführt haben?

Und das Gefühl, dass es absurd erscheint, kann ich nachvollziehen. Irgendwie komisch, dass man gewisse eigene Gedankengänge später selbst nicht mehr begreifen kann...

Da werden früh im Leben Weichen gestellt, die in eine ungünstige Richtung führen. Und je weiter der Zug von der Hauptstrecke entfernt rattert, desto schwieriger wird die Kurskorrektur.

Schöner Vergleich! Hast du gut geschrieben!

@zarathrustra... Melde dich bitte! Es gibt hier im Forum eine Menge Leute, die dir weiterhelfen wollen und sicherlich auch können. Versteck dich bitte nicht länger!!!

t+el;84


Ich selbst habe dieses Kapitel erst mit 41 (!) aufgeschlagen.

Da vielleicht auch noch mal die Frage, ob du es ihr (oder ihm) vorher gesagt hast oder nicht.

Ja. (Ihm.) Und mein heutiger langjähriger Partner war sogar noch unerfahrener als ich. :=o

Darf ich nach diesen Umständen fragen, die dazu geführt haben?

Das ist relativ simpel zu erklären: ich wußte seit der Pubertät, daß ich aufs eigene Geschlecht stehe, wollte aber nicht schwul leben. Wahrlich absurd, nicht?

G$rünedrDrac`he


Und mein heutiger langjähriger Partner war sogar noch unerfahrener als ich.

Nun, dann hat er in dir aber jedenfalls einen mehr als verständnisvollen Partner gefunden, der das gut nachvollziehen konnte.

ich wußte seit der Pubertät, daß ich aufs eigene Geschlecht stehe, wollte aber nicht schwul leben. Wahrlich absurd, nicht?

Unsere Gesellschaft ist ja leider immer noch nicht wirklich offen gegenüber gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Homosexualität wird eben mehrheitlich immer noch nicht als "normal" gewertet. Aus der Sicht kann ich verstehen, dass man daher Scheu hat, sich zu outen.

Absurd ist aber eigentlich nur unsere intolerante Gesellschaft!

Cfhafnce0x07


Absurd ist aber eigentlich nur unsere intolerante Gesellschaft!

Die wahre Kunst ist, sich irgendwann darüber hinwegzusetzen, was andere von einem denken könnten. @:) Unsere Grenzen erlegen ganz allein wir selbst uns auf.

Und glaub mir, wir werden auch innerhalb dieser intoleranten Gesellschaft immer wieder Menschen begegnen, die nicht nach Mann/Frau-Beziehungen sortieren oder nach Sex gehabt/nicht Sex gehabt, sondern vor allem nach "Mensch, den ich mag und der mir wichtig ist". Wenn man diese wertvollen Menschen gefunden hat (als Partner oder als Freunde), kann einem der Rest der Welt fast nichts mehr anhaben. ;-) @:)

teeElx84


Absurd ist aber eigentlich nur unsere intolerante Gesellschaft!

Ich finde die Gesellschaft des Jahres 2009 schon ganz schön tolerant. Selbst in ländlichen Regionen (wo ich herstamme) herrscht eine erstaunliche Offenheit gegenüber "Außenseitern". Wäre ich heute 20, 25 oder 30, hätte ich alle Möglichkeiten, meine eigenen Vorurteile abzubauen.

Seit Anfang Mai bin ich übrigens auch in psychologischer Obhut. Die Therapeutin möchte mich sogar zu einer Psychoanalyse motivieren. Aber 3x die Woche auf die Couch? Ist doch 'n bißchen happig. Ich überleg's mir noch.

Alle guten Wünsche!*:)

GbrünrerDracahe


Die wahre Kunst ist, sich irgendwann darüber hinwegzusetzen, was andere von einem denken könnten. @:) Unsere Grenzen erlegen ganz allein wir selbst uns auf.

Das hast du wirklich toll formuliert! Ich werde versuchen, mir das zu verinnerlichen! :)z

Seit Anfang Mai bin ich übrigens auch in psychologischer Obhut. Die Therapeutin möchte mich sogar zu einer Psychoanalyse motivieren. Aber 3x die Woche auf die Couch? Ist doch 'n bißchen happig.

Ich denke mal, die Entscheidung solltest du nicht unbedingt von der Häufigkeit der Termine abhängig machen, sondern ob du der Frau komplett vertraust und sie für kompetent hältst. Wenn das so ist, ist das vielleicht einfach eine Möglichkeit, die du nicht vergeben solltest.

PPhil_lip3x0


Das Internet bietet so viele Möglichkeiten zur direkten Kontaktaufnahme. Sowas hätte ich mit 25 gebraucht ...

Kann ich leider so nicht bestätigen. Im Internet habe ich zwar schon nette Bekanntschaften gemacht, aber halt nur im Internet und wenn ich bewußt nach schwulen Bekanntschaften gesucht habe, bin ich meistens nur an Arschlöcher geraten. Also im Internet meinen Märchenprinzen zu finden, hab ich mittlerweile schon fast aufgegeben.

tKel8 4


die Entscheidung solltest du nicht unbedingt von der Häufigkeit der Termine abhängig machen, sondern ob du der Frau komplett vertraust und sie für kompetent hältst

Sie würde es gar nicht selbst übernehmen wollen, sondern mich weiterschicken. Und da hätte ich dann schon lieber einen Mann als Ansprechpartner.

Also im Internet meinen Märchenprinzen zu finden, hab ich mittlerweile schon fast aufgegeben.

Ich würde heute auch keine längeren Mailkontakte mehr eingehen und mir damit womöglich einen irrealen Wunschpartner bzw. Märchenprinzen backen. Man muß sich so bald wie möglich persönlich treffen. Prinzen gibt es sowieso nur im Märchen und in der GALA. ;-)

eXnkixdu


hallo grüner drache,

weiß ja nicht, wie es heute um dich steht.

habe ähnliche probleme gehabt und knabbere heute noch (mit reichlich 40) tüchtig dran.

wichtig war für mich dabei die erfahrung, mit fast allem um mich 'rum, na nicht gleich ganz, zu brechen. aber auf abstand gehen, war ein wichtiger, entscheidender schritt in einer lebenbedrohenden situation.

...

G[rünxerDraxche


@ enkidu

'Tschuldige, dass ich mich jetzt erst melde, aber ich habe gar nicht gemerkt, dass jemand in meinen Faden geschrieben hat. Sorry!

Magst du mir von deiner Lebensgeschichte erzählen? Würde mich sehr interessieren, wie es dir ergangen ist. Und auch, was du meinst mit

"wichtig war für mich dabei die erfahrung, mit fast allem um mich 'rum, na nicht gleich ganz, zu brechen. aber auf abstand gehen, war ein wichtiger, entscheidender schritt in einer lebenbedrohenden situation."

weiß ja nicht, wie es heute um dich steht.

Es geht eigentlich vorwärts und ich bin dabei mein Leben von Grund auf zu ändern. Suche Kontakt zu anderen Menschen, treffe mich immer häufiger mit Leuten zu irgendwelchen Aktivitäten und schaffe es immer mehr, über meinen eigenen Schatten zu springen. Die Minderwertigkeitsgefühle werden weniger, ich werde selbstsicherer und gehe manche Dinge an, die ich noch vor Monaten niemals hätte machen können. Das ist soweit alles positiv.

Auf der anderen Seite habe ich aber trotzdem immer häufiger depressive Schübe, in denen ich meine Tränen nicht halten kann. Erst vorletztes Wochenende war ich so weit unten, dass ich mir nur gewünscht habe, tot zu sein. Ich habe mir wieder Selbstmordgedanken gemacht und dieses Mal, zum allerersten Mal überhaupt(!), hatte ich mich sogar für eine Art des Selbstmordes entschieden. Übrig blieb nur die Frage, welche Tabletten und wo ich die herbekomme...

Ich fühle mich einfach weiterhin in einer "unmöglichen Situation". Ich habe immer noch keine Ahnung, wie ich Kontakt zu Frauen bekommen kann, wie ich dann damit umgehen kann und wie ich reagieren soll, sollte da mal eine Frau auftauchen, die an mir interessiert ist. Ich fühle mich in dieser Frage so hilflos.

Auch könnte ich jedes Mal zusammenbrechen, wenn ich daran denke, wie viel Zeit ich verloren habe. Ich gehe bald auf die 40 zu und habe doch nur den sehnlichsten Wunsch, eine eigene Familie zu haben. Aber, wie soll das jemals funktionieren?

Überhaupt eine Frau kennenlernen, herausfinden, dass sie die Richtige ist und dann muss sie noch den Kinderwunsch teilen. Das scheint alles so fern zu sein. So "absurd" zu sein. So absolut unmöglich... :°(

e{nkiduu


hallo grünerdrache,

irgendetwas lief hier schief oder besser gesagt gar nicht:

hatte die am dienstag abend eine nachricht gesand - und die ist weg.

hatte mich sehr gefreut, daß es den faden noch gibt und das ich leider erst etwas später antworten kann.

werde mich heute abend noch mal bei die melden -

gruß

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