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Wir leben doch alle in der Hölle

aY.fTish


@ zaubertrank

Flyeer demonstriert hat das ja gerade sehr schön demonstriert. :)z ;-D

aL.fisxh


@ Jenin

Aber "anderes Verständnis der Realität" ist abstumpfen..

Warum stumpft man ab, wenn man empfänglicher/empfindlicher für positive Dinge wird? Verlagert man nicht nur einfach seinen Fokus - was nicht heißt, die Scheuklappen aufzusetzen.

den Mist akzeptieren und die Gründe dafür erkennen, meinst du das lindert irgendwaS?

Den Mist negieren und Symptome behandeln - wäre das die Alternative? Nein, dann ziehe ich akzeptieren und verstehen vor - denn:

Negatives muss ich als Teil meines Lebens akzeptieren, um es fassen und irgendwie reagieren zu können. Solange ich es nicht akzeptiere, solange ich es negiere und verdränge (es z.B. in die "Ich kann eh nichts tun"-Ecke stelle), wird es immer über mich bestimmen.

Begreifen/Verstehen ist die Wurzel jeder erfolgreichen Aktion. Was ich nicht verstehe, kann ich nicht verhindern. Was ich nicht erkenne, kann ich nicht reflektieren.

Offenes Auges dahin blicken, wo es weh tut - und dann nicht in die Knie gehen. Das ist etwas, was ich unendlich bewundere.

Wer sich in der Hölle wähnt, hat kein Potenzial für Veränderung mehr. Fakt - sagst du und damit legst du jegliche Verantwortung, aber auch jegliche Chance ab. Wie schade! Aber deine Entscheidung.

Jbenin


a.fish

Warum stumpft man ab, wenn man empfänglicher/empfindlicher für positive Dinge wird? Verlagert man nicht nur einfach seinen Fokus - was nicht heißt, die Scheuklappen aufzusetzen.

Ja stimmt alles und ich bin auch sehr empfänglich für das Schöne und harmonische, kann genießen, schätzen, lachen, mich freuen..

hab nur einfach diese 'Grundstimmung',

dass ich das Leben doch nicht schönreden kann wenn zeitgleich Säuglinge erschossen werden oder sonstwas.

Spinn' ich etwa? Das muss man doch nachempfinden, auch wenn nur für ein paar Sekunden.

Ich krieg dieses Gefühl nicht kompensiert. :-(

Negatives muss ich als Teil meines Lebens akzeptieren, um es fassen und irgendwie reagieren zu können. Solange ich es nicht akzeptiere, solange ich es negiere und verdränge (es z.B. in die "Ich kann eh nichts tun"-Ecke stelle), wird es immer über mich bestimmen.

Ja schon klar..

glaub bei mir prallt in letzter Zeit dauernd Verstand auf Gefühl..

a|.fisxh


Ich krieg dieses Gefühl nicht kompensiert.

Ich auch nicht, da kann ich dir keinen praktischen Tipp geben. Nur meine theoretischen Überlegungen, denn ich bin überzeugt, dass man es hinbekommen kann, wenn man nur von seinen eingeübten Denkweisen abrückt - ganz ohne dadurch schlechter oder stumpfer zu werden. Im Moment hab ich da keine Motivation zu.

glaub bei mir prallt in letzter Zeit dauernd Verstand auf Gefühl..

Kommt vor :)* Liegt bestimmt am Wetter, wenn die Sonne scheint, bekomm ich immer schlechte Laune. Bzw. schlechtere als sont ;-D

znaubeFrtxrank


Die in unseren Breiten dominierende Religion, das Christentum, ist vor allem anderen die Lehre von der Hölle.

Warum?

Nicht umsonst nämlich ist Origines mit seiner Lehre von der Apokatastasis (Allversöhnung) einer der Erzketzer im Christentum (obwohl man vieles theologisch von ihm übernommen hat). Hingegen fühlt sich das Christentum - und das gilt für Katholiken wie Protestanten - der Lehre von der Erbsünde des Augustinus verpflichtet und beruft sich dabei auf eine Menge Belegstellen im Neuen Testament. Demnach ist der Mensch abgrundtief böse, die Mehrheit der Menschen ist von dem allwissenden und alliebenden Gott zur ewigen Verdammnis, also zur Hölle geschaffen, nur eine Minderheit für den Himmel bestimmt.

Während nun der Jenseitsglaube zunehmend erlischt und die Hoffnung auf den Himmel auf Erden (im Marxismus) ebenso, bleibt die Hölle, welche nun ihrerseits vom Jenseits in das Diesseits hineingetragen wird.

Man bleibt damit aber, auch wenn man es eigentlich nicht will, dem Christentum verhaftet. Damit macht man eine Art umgedrehten Marxismus: Nachdem der Himmel auf Erden sich als Illusion erwiesen hat, muß diese Welt die Hölle sein.

Vielleicht ist sie aber weder das eine noch das andere, weil diese Kategorien völlig unpassend sind.

KvleGio


Jenin

Ich krieg dieses Gefühl nicht kompensiert. :-(

Vielleicht liest Du Dir mal diesen Faden durch:

zu sensibel für diese welt - oder "Die reise der pinguine"

[[http://www.med1.de/Forum/Psychologie/191420/1/]]

K{leFio


Jenin

Also: wegschauen??

Wie kommst Du darauf?

dualistische Wertung von Elend auf der Welt?

Was meinst Du damit?

Das es schwarz gibt weiss ich doch auch wenn ich nicht hinschaue.

Eben nicht - es hängt völlig von Deinen subjektiven Kriterien und Kategorien ab.

Ich bedauer jetzt nicht alles und leb ständig im Mitleid..

Ich persönlich kann mit Mitleid auch nichts anfangen.

aber ich frag mich manchmal..

"wie kann man glücklich sein, obwohl man weisst was grad auf der Welt abgeht"

Auch das liegt völlig am Betrachter, wovon er sein Glück abhängig macht. Der eine "man" ist also glücklich, der andere nicht.

Du kannst nicht von Diener Denkweise auf die Denkweise anderer schließen.

Mir graust es einfach davor der Wahrheit aus dem Weg zu gehen..und der Welt geht es einfach schlecht. Fakt.

Das, was für Dich Deine Wahrheit ist, sehen andere nicht unbedingt genauso. Somit ist es Deine Wahrheit und Dein Fakt.

JCepnQixn


Kleio

Auch das liegt völlig am Betrachter, wovon er sein Glück abhängig macht. Der eine "man" ist also glücklich, der andere nicht.

Du kannst nicht von Diener Denkweise auf die Denkweise anderer schließen.

Ich rede nicht nur von Denkweisen,

dass Mensch sich manipulieren kann mit seinem Hirn, indem er es gegen die Wahrheit beeinflusst und es dann "Anderes Betrachten" nennt ist mir schon klar. Ich krieg das nur nicht mehr hin.

Ich sehe.Ich höre, ich weiss was es bedeutet, also fühle Ich.

Kleio, wie betrachtest du das, was wir hier auf der Welt, in den Nachrichten sehen?

Welche Sichtweise/Gedanken hast du dazu?

Und welches Gefühl hast du zu dem Gedanken?

Wenn ich sehe wie Israelis Palestinänsische Baby's durchlöchern..welche Denkweise soll man da entwickeln?

Ich versteh nicht wie ihr das hinbekommt, dass mit Begründungen abzuspeisen..es zu relativieren.

Das geht nicht! Wenn das geht, dann ist es doch konditioniertes Denken oder?

Es liegt natürlich im Auge des Betrachters wovon das Glück abhängig gemacht wird..

Dennoch gibt es eine Wahrheit bezogen auf das Gemüt der Welt..der Menschheit.

Und die sieht einfach Scheisse aus.

Ob ich hinschau, wegschau, es nicht an mich ranlasse, es begründe, auf die Geschichte, auf die Menschen schiebe oder sonstwas.

Es ist da, in diesem moment.

Ich kann echt zufrieden sein mit meinem Leben ..

Aber was ist schon mein Leben und meine Denkweise wert, wenn meine Zufriedenheit nur für mich gültig ist.

Ich bin nicht die Welt

Versteht das denn niemand?!

Das plagt mich so..

ich seh dauernd diese Bilder vor mir,

wie Menschen mit Bulldozern in Massengräber geräumt werden

Kinder vergewaltigt und

Babys getötet werden usw.

Was kann ich tun? Nix.

Da kommt soviel zusammen und oben drauf Hilflosigkeit.

KPlexio


Jenin

Hast Du den Faden gelesen, den ich gepostet habe?

J9enixn


Kleio

Ja ich kann Currl total verstehen und sie beschreibt es sehr gut.

Ich verstehe auch deine Denkweise..

kann das nur nicht umsetzen.

Jnenxin


Kleio

Würde man diese Assoziationen und Vorstellungen nicht haben, also unbelastet den Schädel nehmen, dann gäbe es all das "drumeherum" nicht. Für mich ist es also nicht unbedingt das Wissen um den Schädel (wobei natürlich auch), sondern die subjektive Assoziation.

Das ist Manipulation für mich.

Ich weiss was IST. Ich assoziiere das was ist, so wie es ist.

Wo ist mein Denkfehler?

J[eni6n


Mann, ich bin so betrübt :°(

*(Myissyb*0


@ TE

dass alles, was du dir schlimmes vorstellen kannst, bereits auf der erde existiert, liegt schlicht und ergreifend an dem faktum, dass wir uns nichts nicht-existentes vrstellen können ;-) z.B. keine neue grundfarbe oder so... alles ist lediglich eine kombination breits vorhandener dinge...

ich find die erde ist einfach ein "neutraler ort", mit schlechtem und guten. aber das schlechte was du aufgezählt hast, ist, mal abgesehen von naturkatastrophen alles vom menschen gemacht. also; neue überlegung: der mensch ist der teufel ?! ]:D

Jpenxin


*Missy*0

Ja Mensch ist Engel und Teufel..

Und so unneutral der Mensch ist..so ist die Welt es.

Aber wir sind nicht nur Menschen mit Vorstellungskraft

sondern auch empfänglich für Gefühle die zu einer Vorstellung gehören.

Und ich möchte mit diesem Faden einfach herausfinden, wie andere Menschen mit diesen Vorstellungen umgehen ohne das sie einen negativ beeinflussen.

Volle Akzeptanz des Schicksals geht bei mir im Kopf. Aber auch nur im Kopf.

Für mich ist das schwer..mir scheint, da steh ich im moment alleine mit da.

Ich suhl' mich nicht gerne im Leid, auch wenn sich das so anhören mag.

Ich verinnerliche nur all die Wahrheiten der Welt, das wird mir zum Verhängnis.

JPecnin


Es ist einfach alles legitim..alles.

Es ist halt einfach so .

Nix ist mehr schockierend für den Menschen..das kann ich einfach nicht teilen.

Wir haben uns an das Elend gewöhnt, es ist zu akzeptieren und es ist normal, nicht wahr?

Vielleicht ist meine Seele noch zu jung oder so.

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