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Wie mit Selbstmord umgehen?

D\amnGixrl


BADU:(v

wie kommt man auf so eine frage? willst du damit andeuten das du solche gedanken hast ??? ??

Bja-Du


DamnGirl

ich will nix "andeuten", :(v

S5aoi&rsxe


@ BaDu

Zu deiner Eingangsfrage:

Ein Abschiedsbrief kann sicher etwas Tröstliches sein, aber wie so oft kann man auch dieses Thema nicht verallgemeinern, zumal es auch sehr auf den Inhalt eines solchen Briefes ankommt. Ich habe einen geliebten Menschen durch Selbstmord verloren und ich persönlich bin sehr dankbar, dass mir ein Abschiedsbrief hinterlassen wurde. Ob ich selbst einen schreiben würde, weiß ich nicht. Das hängt wohl auch damit zusammen, ob man solch einen Schritt über längere Zeit plant oder ob man sein Leben ganz plötzlich beendet. Außerdem gibt es bei den meisten Selbstmördern einen offensichtlichen Grund, weshalb sie diesen Weg gewählt haben und diesen kennen Angehörige oder Freunde oftmals auch, nur wollen sich das manche vielleicht nicht eingestehen.

D!amnG`ixrl


das klang so..... :)z

SCilbJer


Für mich war klar, ich würde, wenn, dann immer einen Brief schreiben und darin ausdrücklich betonen, dass *niemand* Schuld ist daran (weil ich mir relativ sicher bin, dass sich zumindest meine Mutter die Schuld geben würde). Denn - es stimmt ja auch bzw. in meinem Fall sehe ich es ganz klar so.

Grundsätzlich denke ich aber, dass Suizid *immer* schmerzhaft ist für die Hinterbliebenenen, Brief hin oder her. Mit ein Grund, wieso ich in der Vergangenheit die Gedanken nicht in die Tat umgesetzt habe...

Ich selbst fände es besser, wenn die Person mir (oder indirekt mir) einen Brief hinterlassen würde. Denn auch wenn ich vielleicht eine Ahnung hätte, was hinter dem "Warum" stecken könnte - es ist letztendlich doch nur ein "vielleicht war es ja so, dass" und keine Gewissheit.

Meine Mutter hat in der Vergangenheit sehr oft schon gesagt, dass wenn dies und das passiert, sie sich das Leben nimmt. Selbst wenn das jetzt eintreten würde und sie es dann tatsächlich tun würde, denke ich, dass ich mir die Schuld daran geben würde. Deshalb ginge es mir wohl in dieser Hinsicht besser, wäre da ein Brief mit Begründung.

BSaxDu


Es gibt wohl keinen 'tröstenden' Gedanken für die Familie/Freunde.

:-(

A&ur-orJa


Zur Eingangsfrage: Ich sehe es schon als eine Art moralische Pflicht, den Angehörigen wenigstens ein paar liebe Abschiedworte und vielleicht auch eine Begründung zu hinterlassen. Ohne ein Wort zu verschwinden, ist sicher sehr belastend und die Angehörigen werden sich ewig nach den Gründen den Kopf zerbrechen. Ein Abschiedbrief kann ihnen wenigstens in dieser Hinsicht etwas Trost spenden und ihnen vielleicht auch das Schuldgefühl ("das ihnen nichts aufgafallen ist") nehmen.

Ich finde Selbstmord ist nur in einigen Fällen nachvollziehbar. Liebeskummer, Geldsorgen, Depressionen etc gehören meiner Meinung nach nicht dazu. Das sind alles Probleme die sich lösen lassen und die irgendwann von selbst verschwinden.

Dann gibts Fälle, wenn man zum Beispiel eine schwere, tödliche Krankheit hat und man möchte es beenden solange man noch selbst dazu in der Lage ist, bevor man lange leiden muss. Das ist verständlich finde ich.

Oder wenn man schon sehr alt ist, sein Leben gelebt hat und der Partner stirbt und man möchte nicht zurück bleiben und ihn begleiten. Das finde ich irgendwie sehr romantisch und auch nachvollziehbar.

D}amnGxirl


aurora?!

Willst du damit sagen das du es nur nachvollziehen kannst wenn Menschen körperliche "schmerzen" haben ? und bei psychischen aspekten ist es nicht verzeibar und nachvollzieehbar? was macht das für einen sinn? eine schwere depression kann (!) auch eine tötliche Körperliche! reaktion hervorrufen ist es dann trotzdme nicht nachvollziehbar? es hört sich bei dir an als müsse es erst richtige "symptome" (spürbares,evtl. auch sichtbares sein) um einen selbstmord als nachvollziehbar dazustellen?!?

:|N

SNiMgxnG4ixrl


Hallihallo,

also ich finde es immer schrecklich wenn sich menschen selbst umbringen wollen. Ich habe ein mädchen nicht gekannt aber ein sehr guter freund war super mit ihr befreundet und naja sie hatte seelische probleme und war depresiv und an einem schützenfest ei usn im nachbarort (so wurde mir erklärt) habe sie sich die arme so weit aufgeritzt das sie triefend vor blut aus der halle gelaufen ist (vorher hatte sie sich auch geritzt)... danach ist sie völlig im wahn auf eine brück und rutergesprungen, oder sie wollte es andeuten und ist runtergestolpert, niemand weiß das wirklich....

Njaa und nun ist mein sehr guter freund seit dieser zeeit am ende, denn sie stand auf ihn und er hat ihr vorher einen korb gegeben und danach hat sie sich umgebracht...

Andere geschichte ist, dass ich eine gute freundin habe die wegen dorgen und alkoholsucht und seelischen problemen in eine klinik gekomme ist... naja da ging es ihr gut doch im momment verschlechtert sich ihr zustand... erst letzens ist sie inskrankenhaus gekommen, wegen einer überdosis schlaftabletten.... ich habe sie super gerne und ich wüsste nicht, wenn sie es schafft sich irgendwann umzubringen, warum und ob ich mit schuld bin (da ich bevor sie in die linik gegangen bin ihr noch viele geheimnisse und probleme ertählt habe... das war ungefähr 3 std vorher :()

njaa ich kann es soweiso nicht verstehen wiso menschen so etwas tuhen, das liegt aber auch daran weil ich glaube sehr optimistisch bin...

Liebe Grüße

Bqrarndmaxrke


Ich finde Selbstmord ist nur in einigen Fällen nachvollziehbar. Liebeskummer, Geldsorgen, Depressionen etc gehören meiner Meinung nach nicht dazu. Das sind alles Probleme die sich lösen lassen und die irgendwann von selbst verschwinden.

ahja. dafür bekommst du von mir völlige ahnungslosigkeit attestiert. mit siegel und unterschrift.

zum thema: abschiedsbrief ist gut, wenn es darum geht, den hinterbliebenen die qual durch die offenen fragen zu ersparen.

manche wollen aber vielleicht, dass sie sich quälen.

anderen wiederum ist es egal.

mir ist der sinn dieses fadens nicht ganz klar.

D9ambnyGirl


wer freut sich den darüber "gequält" zu werden ???

B5ra"ndmarxke


hmm...niemand? was soll die frage?

vielleicht noch mal für alle, die nicht ganz so schnell sind:

es mag potentielle selbstmörder geben, die deshalb keinen abschiedsbrief schreiben, weil sie WOLLEN, dass sich die hinterbliebenen mit den fragen quälen.

und es mag solche geben, denen die hinterbliebenen einfach egal sind, und die deshalb keinen brief schreiben.

jetzt klar?

E5mpyrPeaxn91


Ich selsbt wollte mich lange lange Zeit umbringen, habs auch sehr oft versucht. Mein Freund (der es alles miterlebt hat) hat mir neulich mal erzählt, wie es ihm dabei ging.

Er hätte es als absoluten Arschtritt gesehen, wenn ich mich nicht verabschiedet hätte, wenn ich ihm keinen Grund gesagt hätte. Er hätte sich nur Vorwürfe gemacht, dass er daran Schuld ist, oder ein andrer, oder sonst wer. Er hätte gedacht, ich hasse ihn, wenn ich ohne ein Wort davon gegangen wär.

Also ist eine Grundangabe wirklich von Nöten, wenn man aus folgendem Grund gehen will:

Lebe, und du wirst verletzt und gehasst - Sterbe, und du wirst vermisst und geliebt.

ALzucen5ax1


Wer sich umbringen möchte macht das doch bestimmt nicht aus Spass.

Wer es plant, schreibt bestimmt einen Abschiedsbrief, wenn er Menschen hinterlässt die er/ihn lieben.

Aber manchmal ist es eine Kurzschluzreaktion und man kann einfach keinen Brief mehr schreiben. Vielleicht geht es der Person die sich töten möchte so schlecht, dass sie gar nicht mehr dazu fähig ist.

S~chwa}r&zes BYlut


Ich glaube ein Brief ist unerheblich. Ein Selbstmord ist eine ureigene Entscheidung eines Menschen. Daran hat niemand Schuld. Entweder man "stellt" sich seinen Problemen oder man entscheidet sich dagegen. Das hat nichts mit anderen zu tun.

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