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Wie mit Selbstmord umgehen?

BaaDvu


und ein Freund von mir macht gerade Selbstmord "auf Raten". :-(

Wie soll man das verstehen?

B#luebexlla


Selbstmord ist feige! Vor allem einfach abhauen und die Hinterbliebenen mit allen Sorgen und Problemen sitzen lassen - find ich echt feige! Das sind nix anderes als "Memmen"! Zu feige das Leben zu leben! Ja, da gehört ja auch eine Portion Mut dazu - das ist wahr. Aber man kann nicht einfach so abhauen! Sorry - aber das ist so. Selbst, wenn ein Mensch schwer krank ist und Selbstmord macht, ist das für die Angehörigen und Hinterbliebenen nicht so toll. Denn die werden sich immer fragen. "Haben wir schuld daran?" oder "Wie hätten wir helfen können?"...und sie werden ihr Leben lang leiden! Das ist auch nicht fair! Es gibt so viele Beratungsstellen, die man aufsuchen könnte. Es gibt auch für alles immer eine Lösung - zwar nicht immer sofort und gleich - aber es gibt sie. Wenn ich mal höre, das ein Mann sich umbringt, weil er bis zum Hals überschuldet ist und läßt dann seine gesamte Familie damit sitzen - ist das denn fair? Für Selbstmord gibt es nichts von der Versicherung! Selbstverständlich gibt es auch genügend "kranke Menschen" - die nicht mehr wissen was sie tun, die machen das dann einfach - das ist ein anderer Schuh! ...und es gibt Kinder und Jugendliche denen kein "Schwein" zuhört und die sich aus dem Leben schleichen! Das ist unheimlich traurig - und hinterher ist die Schreierei groß! "...hätten wir uns doch mehr gekümmert usw.!" Es gibt so viele traurige Dinge auf der Welt! :°_

BgaDxu


Bluebella

Wer ist nun der Egoist?

Der Selbstmörder oder die Hinterbliebenen die es nicht verstehen/verzeihen/ nachvollziehen können und dabei schon wieder nur an sich denken?

Wenn sich jemand umbringt, KANN man es auf sich beziehen..

Bei so einem Thema den schuldigen zu suchen ist aber ein fataler Fehler meiner Meinung nach.

Der Mörder trägt die Verantwortung .

B/öses_xSchneewFittchxen


@ bluebella:

genauso sehe ich das auch. selbstmörder sind feige.

B2aDu


genauso sehe ich das auch. selbstmörder sind feige.

wie tiefgründig ;-D

Bslu>ebZella


@ BaDu

ich kann, was Du da eben geschrieben hast nicht nachvollziehen, Du schreibst:

> Wer ist nun der Egoist?

Ich sage Dir ganz klar, der, der sich aus der Verantwortung zieht!

Die Hinterbliebenen sind die, die in den A... gekniffen sind - der andere merkt ja nix mehr von all dem Kummer und Leid - die Hinterbliebenen müssen da durch! Ganz schlimm ist es, wenn auch noch un schuldige Kinder davon betroffen sind. Wie sollen die das je verstehen?

> Wenn sich jemand umbringt, KANN man es auf sich beziehen..

He, muss ich das verstehen ??? Also, wer ist so blöd und bringt sich wegen einem anderen Um ??? Das ist so was von Schade und wahrscheinlich krank!

Kurzum: Entweder ist derjenige psychisch krank - dann müsste sein "aufmerksames" Umfeld das schon vorher irgendwann mal gemerkt haben? Wenn nicht, dann tragen diese Personen natürlich eine Mitschuld - aber vielleicht war das ja nicht zu erkennen? Manche Menschen achten auch nicht auf "Zwischentöne"! Dann ist das Schicksal!

Oder ihm ist alles Scheißegal - und er ist ein Egoist - wie Du oben schreibst!

Sorry, so einfach kann man sich nicht aus dem Leben schleichen! :(v

BGaxDu


Also ich finde diesen Akt..sich selbst umzubringen erfordert doch eine Menge Mut.

Deswegen kann ich mich nicht damit anfreunden, dass Selbstmörder feige sein sollen.

Ich halte selber auch nix vom Selbstmord.

Verurteile aber auch keinen der diese Entscheidung trifft, auch wenn sie für mich persönlich nicht nachvollziehbar ist.

Ich kann aber auch nur mein eigenes Leben und meine Entscheidungen nachvollziehen, nicht die der Anderen.

Bjös es_ySchnse'ewittJchen


genauso sehe ich das auch. selbstmörder sind feige.

wie tiefgründig

doch, so sehe ich das aber. feigheit vor dem leben, sich seinen problemen zu stellen, verantwortung gegenüber seinen mitmenschen zu übernehmen.

dass es natürlich jedem freigestellt ist, feige zu sein, steht dabei außer diskussion.

B'aDu


verantwortung gegenüber seinen mitmenschen zu übernehmen.

Letzendlich trägt jeder für sich selbst die Verantwortung.

Die Hinterbliebenen auch.

Jemand der sich umbringen will, hat mit Sicherheit andere Probleme als Verantwortung für Andere zu übernehmen.

Es einfach nur als feige abzustempeln..finde ich irgendwie oberflächig.

Ein geglückter Selbstmord ist wie gesagt eher eine mutige Tat finde ich, mal ganz abgesehen von 'richtig oder falsch'.

Er kann aber in Bezug auf sozial nahe stehende Menschen als verletzend wahrgenommen werden.

In diesem Falle ist der Selbstmord eines psychisch weitestgehend gesunden Menschen asozial,

da er dem Sozialen keinen Spielraum lässt.

Da die meisten Selbstmörder jedoch psychisch am Ende sind, erübrigt sich das asoziale Verhalten.

Oft diffamieren die Verbliebenen den Selbstmörder oft aus Enttäuschung als feige,

um ihrer eigenen Wut Herr zu werden.

Ich find das echt krass, dass man jemand der schon tot ist, noch hinterherruft das es ein Feigling ist.

WOah da wird mir richtig kalt um's Herz!

Bföses_SKchnegewittchxen


Es einfach nur als feige abzustempeln..finde ich irgendwie oberflächig.

ich denke nicht, dass du dir anmaßen kannst, über meine oberflächlichkeit oder tiefgründigkeit ein urteil zu erlauben, denn du hast schließlich keine ahnung davon, was mir in meinem leben bisher begegnet ist oder welche erfahrungen ich gesammelt habe.

BqaD4u


Meine Meinung mir..

Deine Meinung Dir

:)^

*:)

Bhöses_S\chVneewixttchen


was heißt "meinung"?

du kannst natürlich anderer ansicht sein als ich, das respektiere und verstehe ich. aber es trifft mich ziemlich, wenn du mir oberflächlichkeit unterstellst, dafür habe ich zuviel miterlebt. meine meinung ist keineswegs oberflächlich, sie hat sich über mein ganzes leben hinweg gebildet und wurde von den durchweg nicht nur schönen erfahrungen geprägt, die ich mit diesem thema - und mit vielen büchern, texten und dergleichen dazu - gemacht habe.

B4aD0u


du kannst natürlich anderer ansicht sein als ich, das respektiere und verstehe ich.

find ich gut.

aber es trifft mich ziemlich, wenn du mir oberflächlichkeit unterstellst, dafür habe ich zuviel miterlebt.

1. Nicht nur du hast Dinge in deinem Leben erlebt.

2.Wer weiss, vielleicht könnte es auch jemanden treffen, dass du Selbstmörder als feige darstellst.

Da es DEINE Meinung ist sollte es aber hier niemanden treffen, so wie meine Meinung dir auch nix anhaben sollte.

meine meinung ist keineswegs oberflächlich, sie hat sich über mein ganzes leben hinweg gebildet

Was für den einen oberflächig erscheint, kann für den anderen Sinn machen.

Ich habe nicht dich als Person gemeint..sondern eher die Aussage!

Du siehst es so..ich sehe es aus einer anderen Sicht..vielleicht weil ich andere Dinge erlebt habe.

Also fühl dich mal nicht angegriffen.

Das ist hier nur Austausch..

man kann ja zu seiner Meinung stehen, man sollte jedoch nicht auf ihr sitzen

*:)

WsodKa_x007


BaDu

ich sehe das genau so wie du.

einfach, weil jemand einen entschluss für sich gefasst hat, kann man ihn nicht als feige oder egoistisch bezeichnen.

Ist es egoistisch, wenn ich ein ein Brot wegwerfe, weil es trocken ist und dabei nicht an die Hungernden auf dieser Welt denke?

Ist es egoistisch, selber mit dem Auto irgendwohin zu fahren, weil du Angst vor dem Fahrstil anderer hast und somit die Umwelt nochmal einwenig mehr zu belasten?

Ist es nicht feige, sich bei einem Gewitter unter der Decke zu verkriechen und sich die Ohren zu zu halten?

Ist es nicht feige, weg zu laufen wenn dir jemand was böses will?

Ist es feige und egoistisch, weil jemand angst vorm Leben hat und keinen anderen Weg mehr sieht?

t{earPdroxp77


Ein Familienmitglied, der schon sehr alt und krank war hat den Selbstmord gewählt... ich war damals klein und stand total unter Schock -mehrere Jahre. Heute kann ich seine Tat nachvollziehen, finde sie keineswegs feige oder asozial... es war eben seine Wahl und sein Weg. Wir müssen es so nehmen wie es gekommen ist. Wahrscheinlich war es für ihn in dem Moment das beste und wir müssen es akzeptieren. :)- Mir tut es halt weh wenn ich an seinen Schmerz und seine Verzweiflung die er höchstwahrscheinlich vor der Tat verspührt hat denke. Er war ein totaler Lebemensch, ein Abenteuerer, es war für ihn immer undenkbar als dahinvegetierender Pflegefall zu leben...

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