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Wie mit Selbstmord umgehen?

BUaDxu


Ist es feige, dass die Hinterbliebenen den Selbstmörder als feige abstempeln?

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Ist es feige, dass die Hinterbliebenen den Selbstmörder als feige abstempeln?

ja, weil sie sollten versuchen zu verstehen. gut, sie haben vllt in dem moment einen "hass" auf den selbstmörder und denken nur dran, warum er ihnen so etwas antut.

das egoistische ist in dem fall, der hass der hinterbliebenen.

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Ist es feige, dass die Hinterbliebenen den Selbstmörder als feige abstempeln?

ja, weil sie sollten versuchen zu verstehen. gut, sie haben vllt in dem moment einen "hass" auf den selbstmörder und denken nur dran, warum er ihnen so etwas antut.

das egoistische ist in dem fall, der hass der hinterbliebenen.

nur wer sich in die lage des toten versetzt und probiert zu verstehen und den fall nicht als egoistischen tod abstempelt hat die chance das alles richtig zu verarbeiten.

WHodKa>_a007


uh... sorry der wurd iwie zwei mal abgeschickt.

BHös`es_RSchneetwittchxen


Was für den einen oberflächig erscheint, kann für den anderen Sinn machen.

das sehe ich nun überhaupt nicht so. du kannst mir nicht unterstellen, meine meinung sei oberflächlich, du kannst wohl anderer meinung sein. oberflächlich ist, wenn jemand äußerungen tut, ohne sich gedanken darüber gemacht zu haben, aber nicht eine meinung, die ich nur nicht teile.

aber da haben wir wohl unterschiedliche definitionen von oberflächlichkeit - aber wer weiß, vielleicht ist oberflächigkeit ja auch was anderes ;-)

natürlich kann es hinterbliebene treffen, wenn ich - oder andere - selbstmörder als feige bezeichnen, das ist halt so, wenn man miteinander diskutiert. mich trifft es aber ebenso, wenn ich sehe, dass hier andere verständnis dafür aufbringen oder den schritt sogar als mutig oder nachvollziehbar bezeichnen - das versetzt mir wiederum einen stich, mit dem ich aber klarkomme und klarkommen muss. darum sollte es hier auch nicht gehen.

allerdings - um das ganze abzurunden - maße ich mir nicht an, meinungen, die ich nicht teile, als oberflächlich zu bezeichnen. aber wie gesagt, das wort versteht wohl jeder anders.

B5ösesU_Sc@hnexewittychexn


ja, weil sie sollten versuchen zu verstehen. gut, sie haben vllt in dem moment einen "hass" auf den selbstmörder und denken nur dran, warum er ihnen so etwas antut.

das egoistische ist in dem fall, der hass der hinterbliebenen.

nur wer sich in die lage des toten versetzt und probiert zu verstehen und den fall nicht als egoistischen tod abstempelt hat die chance das alles richtig zu verarbeiten.

ich denke, jemand, der tot ist und diesen tod selbst gewählt hat, hat den hinterbliebenen jede chance genommen, ihn zu verstehen oder ihm sogar zu helfen.

man guckt menschen immer nur vor den kopf, aber einen lebenden kam man immerhin fragen. was sich irgendwann mal in den gedanken eines toten kopfes hingegen abgespielt hat, wird für immer reine spekulation bleiben.

B<luebmellxa


@ Wodka_007

**

Du hast geschrieben:

"Ist es egoistisch, wenn ich ein ein Brot wegwerfe, weil es trocken ist und dabei nicht an die Hungernden auf dieser Welt denke? Weißt Du, ob dein Nachbar gerade hungert? du könntest ihn zumindest fragen. Auch in Deiner Stadt gibts arme Menschen, die sich über Brot freuen würden. Doch das macht ja doch keiner, gell?

Ist es egoistisch, selber mit dem Auto irgendwohin zu fahren, weil du Angst vor dem Fahrstil anderer hast und somit die Umwelt nochmal einwenig mehr zu belasten? Was hat das mit Selbstmord zu tun?

Ist es nicht feige, sich bei einem Gewitter unter der Decke zu verkriechen und sich die Ohren zu zu halten?

Nein, das machen viele!

Ist es nicht feige, weg zu laufen wenn dir jemand was böses will? Nein, das könnte schlau sein und hat sicherlich so manchem das Leben gerettet - hat aber auch nix mit Selbstmord zu tun!

Ist es feige und egoistisch, weil jemand angst vorm Leben hat und keinen anderen Weg mehr sieht?

Ja, er hat nur die Wege noch nicht erkannt oder gefunden.

Meine Meinung ist: für Selbstmord gibt es keinen Grund, bis evtl. auf ein paar Einzelschicksale - wie schwere Krankheit o.ä. alles andere ist mir zu einfach und glaube mir, wenn es möglich wäre, ein paar Selbstmörder nach ihrem Freitod zu fragen, ob sie es nochmal machen würden, was meinst du was die antworten würden?

Kein Mensch hat gesagt, dass Leben einfach ist, oder? *:) Aber es ist auch etwas einzigartiges und wunderbares. Es hat einen Sinn, dass wir Menschen geboren werden. Der eine oder andere hat es sicherlich schwerer, aber es gibt immer Licht am Ende des Tunnels - das ist so. Hingegen könnte ich Menschen verstehen, die wirklich unheilbar krank sind - das ist etwas völlig anderes. Ich rede hier auch von "gesunden Menschen" mit Selbstmordabsichten! o:)

SyilbhePr


und glaube mir, wenn es möglich wäre, ein paar Selbstmörder nach ihrem Freitod zu fragen, ob sie es nochmal machen würden, was meinst du was die antworten würden?

Verständnisfrage -woher willst du das denn wissen? :-/

ich finde es eigentlich fast schon dreist, zu beurteilen, ob andere Menschen Suizid begehen "dürfen" oder ob die dazu keinen Grund haben. Steckt man denn in ihrer Haut? Nein. :-/ Nein, das Leben ist nicht einfach, das ist wohl allen klar. Aber dass jemand, wenn er sein ganzes Leben lang nie normal leben konnte, weil seine Kindheit versaut wurde, einfach keine Kraft mehr hat, jeden Tag zu kämpfen, jahrelang in der Therapie an sich zu arbeiten, bloss um Dinge tun zu können, die für andere selbstverständlich und alltäglich sind - dass diese Person sich vielleicht irgendwann fragt, wozu das alles noch? Ist das nicht nachvollziehbar?

Jeder Mensch hat glücklicherweise das Recht, selbst über sein Leben zu entscheiden. Egoistisch? Finde ich nicht. Wieso sollte man für andere leben?

Man kann die Gefühle eines anderen sowieso nicht als richtig oder falsch beurteilen. bzw. man kann natürlich schon, aber auch das ist ziemlich dreist. So nach dem Motto "du hast das und das erlebt und bist traurig? Nun stell dich mal nicht so an, da gibts schlimmeres!" "du bist depressiv? Wieso, du hast doch Geld und einen Job und Freunde!"

ich glorifiziere Selbstmord übrigens nicht. Ich finde es zwar in der Tat mutig (Suizid ist nicht so einfach wie es klingt), aber nicht mutig im Sinne von "boah, finde es toll wenn das jemand macht, will das auch können". Schade, wenn jemand keinen anderen Ausweg mehr sehen konnte. Aber auch nachvollziehbar, denn nicht jeder bekommt die Hilfe, die er benötigen würde (ich hatte Glück und habe sie bekommen!), und Verständnis ist rar gesät, auch im sogenannten Freundeskreis, da die gerne darüber urteilen, wer sich wie fühlen darf und wer denn "Grund hat". Blöd nur, wenn man sich dann aber scheisse fühlt, ohne einen von Freunden anerkannten Grund zu haben. Dann steht man da als Heulsuse, als Jammerlappen - ändert nichts an dem Gefühl. Bzw. doch - es kommt dann vielleicht noch Selbsthass hinzu (die haben recht, mir sollte es gut gehen, ich stelle mich nur an!).

Ein bisschen mehr Offenheit und Akzeptanz (ok, ich weiss nicht, warum es dir schlecht geht - aber ich akzeptiere und anerkenne es, ohne es zu beurteilen) wäre sicherlich oft hilfreich.

B:aDu


Silber

Danke!

:)^

Brlu?ebelxla


Wenn ich so jemanden in meinem nahen Umfeld hätte - auch Bekanntenkreis - ich würde mich um ihn kümmern! Gerade ja, weil so viele nur an sich selbst denken und sich einen Sch.... um ihre Mitmenschen kümmern, gehen so viele unter.

Wärst du mein(e) Freund oder Freundin, du wärst gut bei mir aufgehoben, da würde so mancher seine dummen Gedanken fallen lassen.

Es gibt tatsächlich Selbstmörder, die etwas flasch gemacht haben und es nicht geschafft haben sie umzubringen. Es gab da mal eine interessante Reportage über Jugendliche mit Selbstmordgedanken. Die es nicht geschafft haben, fanden nach einiger Zeit ihren Entschluß total daneben - da das Leben plötzlich wieder einen Sinn hatte. Das Leben steht ja nicht - es geht weiter und ändert sich von Minute zu Minute und es passieren nicht nur schlimme Dinge - es gibt auch glückliche Momente. Derjenige, der es damals vermasselt hatte, hat kurze Zeit später - nach seinem Selbstmordversuch, eine Freundin getroffen und sich verleibt! Von da an - war das Leben lebenswert. Das meinte ich damit. :)_

B?luebexlla


...natürlich muss es "verliebt" heißten und nicht verleibt! ;-)

B:aDu


Es gab da mal eine interessante Reportage über Jugendliche mit Selbstmordgedanken. Die es nicht geschafft haben, fanden nach einiger Zeit ihren Entschluß total daneben - da das Leben plötzlich wieder einen Sinn hatte.

Ja das kann ich mir auch gut vorstellen.

c`ladnilxu


meine schwester hat sich vor 10 jahren, im alter von 22 jahren das leben genommen.

es war das schrecklichste, entsetzlichste was uns allen jemals passiert ist und auch heute noch, 10 jahre später ist es einfach unbegreiflich und entsetzlich.

ein abschiedsbrief erklärt einfach, WARUM die/derjenige dachte, keine lösungen mehr zu haben und warum er/sie aus dem leben gehen wollte.

kein abschiedsbrief bedeutet für die hinterbliebenen raum für viele spekulationen und noch mehr grübeleien als ohnehin schon..

ByluUebel3lxa


@ BaDu

Es geht um Dich, oder? Was hast du denn für Sorgen? kannst mir auch ne PN schreiben! ich laber hier nicht rum, ich helfe auch! :°_

cMlan3ilxu


ach ja, ich habe damals ein sehr gutes buch zum thema gelesen:

"warum hast du uns das angetan?"

Warum-hast-uns-das-angetan

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