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Wie mit Selbstmord umgehen?

B[aDxu


Ich hab diesen Faden eröffnet, da ich eine Bekannte habe die leider sehr weit weg wohnt..

wir telefonieren sehr oft und sie "weint mir immer die Ohren voll" da ihr Mann sich umgebracht hat.

Sie hat keinen blassen Schimmer wieso.

Kann ihr keinen Trost spenden, das macht mich fertig.

Abgesehen davon, werd ich oft mit diesem Thema konfrontiert und denke viel darüber nach.

Danke Bluebella, deine letzte Ansage bedeutet mir viel!!!

J{asminEda7x5


ein Freund von mir macht gerade Selbstmord "auf Raten"

Wie soll man das verstehen?

Er ist magersüchtig und läßt sich nicht helfen. Unsere Hilfe oder die von Ärzten und Therapeuten lehnt er ab. Er wiegt nur noch 40 kg und wird wohl sterben. :°(

JhasmYindau75


Ich kann es zum Teil gar nicht glauben, was ich hier lese. :|N

Selbstmörder sind feige, egoistisch, Memmen usw. Ihr wißt gar nicht, wie es in den Köpfen der Menschen aussieht, die diesen Schritt machen. Eigentlich wollen sie leben, doch auf Grund von Krankheiten und/oder Depressionen werden sie zu diesem Schritt getrieben und es ist der letzte Ausweg für sie.

Ich finde es ganz schlimm, dass so über die Selbstmörder geredet wird.

MYogndhäMscphen91


mag mich mal zurück melden hab jetzt nicht ganz alles gelesen aber da teils auch über mich geschrieben wurde : meine uroma war eine sehr stolze frau und hätte sich nie pflegen lassen deswegen hat sie sich damals wohl auch umgebracht

ich hatte auch meine grüde warum ich damals einen selbstmordversuch hatte.. wenn ich daran denk was ich alles verpasst hätte würde ich meinem damaligen ich (keine ahnung wie ich das bezeichnen soll ) am liebsten mal richtig eine verpassen...

;-)

S"ilbxer


...mir kam grad folgender Gedanke:

Eigentlich ist es doch auch egoistisch, von jemandem zu verlangen, dass er sich nicht umbringen darf. Wenn ein Familienmitglied sagt "du darfst dich nicht umbringen. Denk doch mal an mich!" - was ist das, wenn nicht Egoismus? Heisst ja eigentlich "ich will, dass du weiterlebst, egal wie es dir geht, ich will dich nicht verlieren".

B&öse)s_Schneewi8ttchexn


Eigentlich ist es doch auch egoistisch, von jemandem zu verlangen, dass er sich nicht umbringen darf. Wenn ein Familienmitglied sagt "du darfst dich nicht umbringen. Denk doch mal an mich!" - was ist das, wenn nicht Egoismus? Heisst ja eigentlich "ich will, dass du weiterlebst, egal wie es dir geht, ich will dich nicht verlieren".

das kann ich nun wirklich nicht verstehen, schließlich hat man auch eine verantwortung, aus der man sich nicht stehlen kann.

die mutter einer freundin hat sich das leben genommen. sie hatte 4 kinder zwischen 15 jahren und 8 monaten, hat sich in der wohnung erhängt und ihre kinder und ihren mann alleine gelassen. der damals 12jährige, der sie gefunden hat, hat einen so schweren schock bekommen, dass er aufhörte zu wachsen. er sieht heute mit 18 immer noch aus wie 12. alle kinder sind schwer traumatisiert und werden wohl niemals darüber hinwegkommen - selbst das baby nicht, dass selbst mit 8 monaten natürlich mitbekam, dass die ganze familie stillstand.

ich urteile nach wie vor scharf darüber. wie kann man seinen kindern nur so etwas antun.

MEondhäaschexn91


der vater einen freundes aus meiner grundschule hat sich damals als er in der 1. klasse war erhängt (warum weis ich nicht)

jedenfalls war der junge total gestört , musste die 4. klasse 2 mal machen kam dann an eine förderschule und wenn er das wort "vater" oder "papa" gehört hat hat er entweder sofort losgeheult oder dem 1 besten in die fr... geschlagen!

und das kanns ja wohl echt nicht seit!

SQilfber


Bei Kindern ist es nochmal was anderes, das sehe ich auch so, ich hatte in der Klinik eine Mitpatientin, die als Kind ihren Vater erhängt gefunden hat und vergeblich versucht hat, ihn wiederzubeleben.. :-| (Suizid, der vor anderen stattfindet oder bei dem man hinterher möglichst noch von Kindern gefunden wird finde ich sowieso am schlimmsten)

Aber wenn man keine Kinder hat oder zumindest keine, die unmittelbar von einem abhängig sind...ist man eigentlich nicht für andere verantwortlich.

Vermutlich empfinden es die meisten trotzdem so, meine Eltern waren längere Zeit eigentlich der einzige Grund, wieso ich es nicht getan habe. Es war aber eigentlich auch eher eine theoretische Überlegung zum Thema "egoistisch oder nicht". Ich finde es halt schade, dass die Menschen immer ganz schnell sind, wenn es darum geht "Suizid ist egoistisch und feige" zu sagen (damit ist niemand in diesem Thread gemeint, aber es ist die Grundhaltung, die man bei vielen vorfindet). Da haben die meisten wohl ein falsches Bild im Kopf. Sie erinnern sich an einen Tag, an denen es ihnen vielleicht mal nicht so gut ging und denken dann, andere würden da direkt sagen "oh, mir gehts schlecht, ich bringe mich jetzt um" - dass es meist ein monate- oder jahrelanger Kampf ist und zwischen einem Stimmungstief und Depressionen Welten liegen wird einfach vergessen...

BgluebYexlla


In einem anderen Forum will ein junger Mensch sich umbringen und hat sich schon erkundigt wie er es am besten machen kann. Er hat große Probleme mit seinen Elterm, Schule usw. Wie - außer mit Worten - würde man solch einen Menschen davon abhalten. Hält es ihn eher ab, wenn man ihm Recht gibt so nach dem Motto: "Ja, bring dich lieber um, die Welt ist sowieso schlecht und du hast ein Recht dich umzubringen - es ist ja dein Körper!" Oder wäre es besser, mal ein paar harte direkte Worte zu verwenden, über die sich hier einige aufregen. Ich habe es ja schon gesagt, ich laber hier nicht rum, ich habe dem Jungen meine direkte Hilfe angeboten - es könnte ja auch einer von meinen Söhnen sein. Und ich habe mich gefreut, er hat sich tatsächlich bei mir gemeldet. ich werde ihm zuhören und ihm meine Hilfe anbieten - ohne wenn und aber! Das kann ich tun, aber ich werde ihn nicht darin unterstützen und ihm "gleichgültig" sagen, mach doch! Vielleicht stimmt das aber ja auch nicht und es macht sich jemand einen Jux - aber das ist mir egal - was kann ich mit meiner Hilfe schon anstellen? Es schadet ja keinem!

@ BaDu

Das gilt auch für Dich, wenn Du reden willst oder Hilfe brauchst schreib mir - wir werden sehen, ob es hilft.

für Deine Bekannte ist bestimmt hilfreich, wenn Du ihr zuhörst und sie Ernst nimmst. Ich kann mir auch hier vorstellen, dass Hinterbliebene ein Schuldgefühl entwickeln, wo sie nicht mit klar kommen?!

ich schau öfter am Tag hier mal rein, also - wenn Du mich brauchst - kannst auch ne PN schreiben!

trotzdem - einen schönen Feiertag wünsch ich allen hier im Forum! :p>

s&ucKamedxica


Dabu, vielleicht sollte Deine Freundin mal einen Therapeuten aufsuchen. Ich denke, sie braucht professionelle Hilfe und Du kannst das nicht leisten, sonst geht es Dir irgendwann auch schlecht durch die Belastung.

swucam)edibcxa


Ist es feige, dass die Hinterbliebenen den Selbstmörder als feige abstempeln?

Ja, das ist es, denn der Suizid zeigt, dass sie selbst eventuell versagt haben und sie können und wollen dies aus Feigheit nicht eingestehen. So wird dann dem Suizidenten die Schuld zugewiesen.

SBaoirIse


das kann ich nun wirklich nicht verstehen, schließlich hat man auch eine verantwortung, aus der man sich nicht stehlen kann.

Nicht jeder Selbstmörder hat eine solche Verantwortung (z. B. eigene Familie u. Kinder) und über mein Leben und Sterben (wenn ich es will) darf ich immer noch selbst entscheiden. Meine Meinung!

M!oPndhxäsAchen9x1


aber es gibt immer welche die du damit verletzt ... und ich finde deine gedanken echt egoistisch :(v

WPodzKa_00x7


Selbst die Toten Hosen sagen - WIR LEBEN UM ZU STERBEN

M5ond&häschexn91


unsere eltern haben uns das leben geschenkt und ich bin immernoch der meinung das wir es nicht einfach so verschwenden und selbst beenden sollten.. dafür ist das leben einfach zu kostbar

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