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Wie mit Selbstmord umgehen?

sOlevi{n009


mh ich würde ihr sagen , ob sie hilfe braucht und sie an ne stelle vermitteln wo sie eventuell psychische untersützungbekommt für den verlust

SUilb er


unsere eltern haben uns das leben geschenkt

nicht jedes Geschenk muss einem gefallen... ;-)

Ich finde "das Leben schenken" klingt immer so aufopferungsvoll. Als würden die Eltern aus lauter Grosszügigkeit Kinder in die Welt setzen...

B5aDxu


unsere eltern haben uns das leben geschenkt und ich bin immernoch der meinung das wir es nicht einfach so verschwenden und selbst beenden sollten.. dafür ist das leben einfach zu kostbar

Das seh ich ganz genau so.

Mit dem Unterschied das für mich Gott das Leben schenkt..meins und somit auch das meiner Eltern.

Aber das ist ein anderes Thema.

Meine Freundin hat generell ein Problem, welche auch unabhängig von dem Selbstmord ihres Mannes sind.

Sie ist auch in Therapie..hat aber wenig Kontakte und deshalb telefonieren wir halt oft.

Mein Problem ist einfach, dass ich ihr irgendwie nicht helfen kann.

Natürlich nehme ich sie ernst und ich fühle auch mit ihr mittlerweile.

Ich teile ihr letzendlich nur mit wie ich die Welt sehe, damit sie mal von ihrem Weltbild fliehen kann.

Meine Bemühungen werden aber immer ersoffen. Ich glaub das liegt auch daran..

das es sehr unpersönlich ist am Telefon.

Es ist nix handfestes. Nur Worte halt.

Ich glaub wenn ich bei ihr wäre, wäre es etwas beseelter.

Das gilt auch für Dich, wenn Du reden willst oder Hilfe brauchst schreib mir - wir werden sehen, ob es hilft.

Sehr lieb. Danke dafür @:)

Um mich muss sich aber keiner Sorgen machen :-)

BRaDu


Ich finde "das Leben schenken" klingt immer so aufopferungsvoll. Als würden die Eltern aus lauter Grosszügigkeit Kinder in die Welt setzen...

;-D

Stimmt, es war nicht meine Entscheidung geboren zu werden.

Und trotzdem 'verpflichtet' weiterzuleben..und auch noch verantwortlich für die, die mich in die Welt gesetzt haben..(ein bisschen ironie dabei ;-) )

es hat schon Hand und Fuß wenn man die Meinung hat, dass Selbstmord etwas ist was man unbedingt vermeiden sollte.

Es wird nur gefährlich, wenn die Meinung verbissen ist.

Ich bin da auch noch nicht ganz im klaren.

Verständnis habe ich aber für jemanden der krank ist, sei es körperlich oder psychisch.

(Ich glaube, dass die psychischen Krankheiten zu schnell relativiert werden)

Der Mensch kann aber auch mental absterben.

Dann hat man keine Kraft weiter zu leben.

bluebella

In einem anderen Forum will ein junger Mensch sich umbringen und hat sich schon erkundigt wie er es am besten machen kann. Er hat große Probleme mit seinen Elterm, Schule usw. Wie - außer mit Worten - würde man solch einen Menschen davon abhalten. Hält es ihn eher ab, wenn man ihm Recht gibt so nach dem Motto: "Ja, bring dich lieber um, die Welt ist sowieso schlecht und du hast ein Recht dich umzubringen - es ist ja dein Körper!" Oder wäre es besser, mal ein paar harte direkte Worte zu verwenden, über die sich hier einige aufregen.

Wenn du einem depressiven Menschen der vor dem Suizid steht sagst,

dass du ihn feige findest (das worüber sich hier soviele aufregen) dann tust du diesem Menschen in keinem Falle etwas gutes.

Ich ahne, sowas würde sogar noch einen drauf setzen.

Denn genau davor flüchten diese Menschen.

Wenn man etwas feige findet, dann hat man kein Verständnis.

Genau das, braucht aber dieser Mensch.

Ich bin mir sicher, du kannst eine gute Stütze sein, trotz oder vielleicht auch wegen deiner Meinung.

Falls du aber verstanden haben solltest, dass ich Selbstmord befürworte, dann hast du etwas verpasst.

Ich würde niemals jemanden ermutigen..nichtmal ansatzweise.

Ich glaube da sind grad einige Missverständnisse in diesem Thread.. es ist kein Thema wo sich zwei Extreme gegenüberstehen. Also entweder man bejubbelt oder "(be)buht" Selbstmord. :|N

Ich habe eine Menge Gründe die in vielen Fällen gegen Selbstmord sprechen.

Auf der anderen Seite, hab ich so ein starkes Mitgefühl zu diesen Opfern.

c`hi-ccxo46


Böses Schneewitchen:

die mutter einer freundin hat sich das leben genommen. sie hatte 4 kinder zwischen 15 jahren und 8 monaten, hat sich in der wohnung erhängt und ihre kinder und ihren mann alleine gelassen!!!

Das ist sehr schrecklich!!!!! Man könnte sich jedoch auch Fragen hat niemand etwas bemerkt? Ich kenne es nicht selber aber Schwangerschaftsdepressionen können "tödlich" sein!!!

So eine Frau ist nicht mehr normal, hast Du das Gefühl dies könne eine Mutter einfach so zum "Plausch" machen??

Und die Frage warum ist schlecht zu beantworten, denn wir wissen überhaupt nichts, event würde bei besserer Kenntnis die Be/Verurteilung anders ausfallen!!

In einem andern Forum wo "Selbstmord-Kandidaten-Gefährdete" schreiben habe ich u.a folgendes gelesen:

Könnt ihr mir raten, was ich meinem Mann jetzt noch sagen soll, obwohl ich schon mind. 10 x mit ihm über meine Probleme geredet habe und ich genau weiß, dass ich damit nicht klar komme? Ich habe wirklich versucht, ihm klar zu machen, dass ich professionelle Hilfe benötige, aber er glaubt nicht dran. Ich würde mir alles "einbilden",

Oder dies:

Das meine Frau Depressionen hatte ist mir erste bewusst geworden als ich

den Abschiedsbrief gelesen habe. Das es meiner Frau manchmal schlecht

ging das haben ich gesehen

Man kann sich auch fragen warum habe ich nicht??

s)ucam{edixca


unsere eltern haben uns das leben geschenkt und ich bin immernoch der meinung das wir es nicht einfach so verschwenden und selbst beenden sollten.. dafür ist das leben einfach zu kostbar

Ich wollte dieses Geschenk nicht, keiner hat mich gefragt und dafür soll ich nun dankbar sein? Ich soll dankbar sein, dass meine Mutter mich einfach in diese Welt gesetzt und jahrelang äußerst mies behandelt hat?

Was ist denn am Leben so kostbar, dass man es nicht beenden darf? Für mich ist es ein ständiges humpeln durchs Jammertal. Soll das etwa kostbar sein?

Nein danke. Es wäre besser gewesen, meine Eltern wären am Abend meiner Zeugung ins Kino gegangen, dann müsste ich mich nun hier nicht quälen. Da dies aber nunmal Fact ist, werde ich gehen müssen, wenn ich es nicht mehr aushalte. Wenn ich schon nicht gefragt wurde, ob ich leben will, so möchte ich mir die Entscheidung über meinen Tod ganz bestimmt nicht aus der Hand nehmen lassen.

B1aDu


sucamedica

Und wenn es der Wille Gottes und nicht der deiner Eltern war?

Der Gedanke setzt zwar viel voraus, aber es könnte als Gegenargument gelten.

_WZuckEerwatxte_


Ich finds krass das soviele behaupten das Selbstmordmörder feige sind.

1. Schonmal echt scheße erlebt? Nein ich meine nicht das die Obstschale geschimmelt hat

oder der Freund gesagt hat das der Po zu dick ist.

2. Wie jemand schon gesagt hat - Sich selbst das Leben zu nehmen, grenzt schon von

unglaublichem Mut, den die meisten gar nicht aufbringen können -

s7uctameEdicxa


Badu, Gott? Den gibt es nicht und wenn doch, ist es ihm egal. Überall wird erzählt, er liebt die Menschen, sei wie ein Vater, aber warum lässt er sie dann so leiden? Ich glaube eher, das ist eine kollektive Wahnvorstellung.

S"aoiwrxse


aber es gibt immer welche die du damit verletzt ... und ich finde deine gedanken echt egoistisch

Das ist eben deine Ansicht! Ich habe auch jemanden durch Selbstmord verloren, aber ich würde sie deshalb nie verurteilen oder sie als egoistisch bezeichnen! Man ist niemandem Rechenschaft schuldig, was man mit seinem Leben macht! Im Übrigen bin ich ja noch hier und das mit Sicherheit, weil ich so enorm egoistisch bin! %-|

unsere eltern haben uns das leben geschenkt und ich bin immernoch der meinung das wir es nicht einfach so verschwenden und selbst beenden sollten.. dafür ist das leben einfach zu kostbar

Eben, es ist deine Meinung, die kannst du aber niemand anderem aufzwängen. Ich habe um dieses Leben nicht gebeten und kann mich in allen Punkten sucamedicas Antwort dazu anschließen. Wofür soll ich denn dankbar sein? Dafür dass ich seit meiner Geburt immer wieder mit allem alleine gelassen wurde, dass niemand in meiner "Familie" mir je geholfen hat, dass ich von diesen Menschen nie geliebt wurde, sondern immer nur in Angst leben musste? Tut mir sehr Leid, aber dieses Leben ist für mich nun mal kein bisschen kostbar!

s-ucatmeMdicxa


Und ich schließe mich Saoirse an. Ich habe meinen Vater durch einen Suizid verloren und niemals, wirklich niemals, habe ich auch nur einen Funken daran gedacht, ihm vorzuwerfen, er habe mich im Stich gelassen und dabei wäre mein Leben sicher besser gelaufen, wenn er gelebt und mich vor meiner Mutter beschützt hätte. Wenn hier jemand das Recht hat, über einen Suizidenten zu urteilen, er habe sich feige verhalten, dann ich, aber niemals käme ich auch nur auf den Gedanken, so von ihm zu denken.

Btöses_USc)hnKeewfittchen


Ich finds krass das soviele behaupten das Selbstmordmörder feige sind.

1. Schonmal echt scheße erlebt? Nein ich meine nicht das die Obstschale geschimmelt hat

oder der Freund gesagt hat das der Po zu dick ist.

2. Wie jemand schon gesagt hat - Sich selbst das Leben zu nehmen, grenzt schon von

unglaublichem Mut, den die meisten gar nicht aufbringen können -

ja, habe ich. und die selbe konsequenz gezogen, die hier von allen so mutig und verständniswürdig gefunden wird, und gott sei dank gescheitert. und festgestellt, wie feige, dumm und affig diese ganze aktion war.

und dabei denke ich, dass ich sachen erlebt habe, die faktisch betrachtet erheblich schlimmer gewesen sein dürften als manches, was andere als grund zum selbstmord ansehen.

B|aDu


Es geht hier nicht darum wer mehr leid erlebt hat.

Dafür gibt es eh keinen Maßstab!

Ich glaub ich kann es etwas nachvollziehen Schneewittchen, dass du einfach verachtest was damals passiert ist und somit auch dieses ganze Thema verachtest.

Aber gerade du müsstest es eher nachvollziehen können.

Niemand sagt hier das Selbstmord richtig wäre.

Ich tendiere sogar eher zu falsch.

Falls man das so zu bewerten hat.

Etwas mutig zu finden, wie Fallschirmspringen oder sonstwas..heisst nicht, dass man es befürwortet.

Ich find Soldaten auch mutig..dabei hasse ich Krieg und bin ein voll-Pazefist.

Deine Grundeinstellung zu Selbstmord ehrt dich in gewisser Weise..

die Art und Weise ist nur sehr verbissen..und das kann ich nicht teilen.

Einen schönen Feiertag an euch alle! @:)

Hvel5dixen


Um wieder aufs Eingangsthema zurückzukommen. Es war ja nicht die Frage, ob es gerechtfertigt ist, sich umzubringen, sondern wie man es den Hinterbleibenden leichter machen kann. Ich hab mir nämlich da auch schon öfters nen Kopf drum gemacht. Ich könnte mich zwar zurzeit echt nie dazu überwinden, weil ich einfach zusehr am Leben hänge und Atheist bin. Außerdem käme ich nie über diese Frage hinweg:

Mit oder ohne Brief. Ja klar, wenn dann mit. Aber was schreibn?? Und wieviele?? Einen?? Oder mehrere? Ich hab doch soooviele Bekannte. Da wär meine Familie. soll ich da einen Gemeinschaftstbrief schreibn, oder jeden einzeln? Und mein Freund? Das is irgendwie pflicht. Und alle andren? Könntn egal sein... aber meine besten Freunde? Ich würd da irgendwie nix schreiben können zu denen. Aber da gibts wen, dem ich eben dann schon gerne was sagen würde. Oder besser gesagt, dem müsste ich irgendwie mitteilen, dass ich tot wäre^^ weil der kennt sonst keinen aus meinem Bekanntschaftskreis und dann würd der das gar net erfahren. :-/

Nee, das wäre mir in der "Planungsphase" schon zu kompliziert. Und hinsetzen und die Briefe schreiben, aber dann mich doch nicht abmurksen... da würde ich wsl auch das Gefühl haben, dass ich zu "feige" wäre und käme dann mit mir gar nimmer klar

B~aDu


weil ich einfach zusehr am Leben hänge und Atheist bin.

???

Atheisten bringen sich nicht um?

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