» »

Angst vorm Autofahren?!

gRreeOnraiCn hat die Diskussion gestartet


guten tag ihr.

ich habe ein problem, und ich wollte gern wissen ob es andere gibt, denen es ähnlich geht oder jemanden der es vielleicht überwunden hat, oder einfach nur meinungen und erfahrungen hören.. |-o

ich habe vor jetzt knapp einem jahr meinen führerschein bestanden, ziemlich spät, weil ich schon zuvor zweifel hatte ob ich autofahren "sollte". es hat sich dann auch ziemlich hingezogen weil ich vor jeder fahrstunde ziemlich nervös war und ein ungutes gefühl hatte. beim fahren war ich sehr nervös und war teilweise zittrig, einmal hab ich zu heulen angefangen weil ich dahcte, ich kanns einfahch nicht. ich sage dazu dass ich einen fahrlehrer hatte der im ganzen umkreis als schlecht vorbereitend und kritikresistent etc berüchtigt ist und allein während meiner ausbildung 2x vorm rauswurf stand, aber die meisten leute juckt das auch nicht, die stehen da drüber, ich nicht, ich hab mich schlecht vorbereitet gefühlt. er hat mich ohne mich zu fragen zur prüfung angemeldet und ich wusste, es wird schiefgehen, weil ich immer konzentrationsfehler gemahct habe usw. es ging schief ;-D .. naja. beim 2. mal hab ich dann gerade so bestanden, der prüfer meinte ich solle darauf achten selbstsicherer zu fahren..

soweit so gut.. da ich abi mache wohne ich noch bei meinen eltern, habe auch kein eigenes auto. meine eltern haben mir das autofahren nie so recht zugetraut, ich weiß nicht ob das von vornherein so war oder weil sie gemerkt haben dass ich selbst unsicher bin. sie haben mir das auto anfangs nie überlassen, aber ich wollte es auch nicht unbedingt, ich wollte (und will) immer einen beifahrer haben.. ich bin in dem einen jahr vllt 2-3x ohne beifahrer gefahren, und dann auch nur das kurze stück in meiner stadt zu meinem freund..

ich fühle mich unwohl bei dem gedanken fahren zu müssen.

wenn ich dann im auto sitze ist es meistens okay, aber auch dann fühle ich mich nicht gerade wohl. weiter weg fahren wäre sowieso horror, ich hätte angst, da ich die strecke nicht gut kennen würde, evtl autobahn fahren müsste (auffahren.. ich hab immer angst ich komm nicht drauf und der beschleunigungsstreifen reicht nicht aus..) usw.

um es vorweg zunehmen, ich habe absolut kein problem im auto bei anderen mitzufahren. mir scheint ich traue mir selbst nicht. ich habe angst davor fehler zu machen, abzuschalten, mich nicht konzentrieren zu können (ich bekomme die wenigen male die ich fahre ab und zu den falschen gang rein und das ist dann sowas wie die bestätigung für mich, dass ichs nicht drauf habe) oder sonstiges, eine gefahr für mich und andere zu werden.

es ist mir wahnsinnig peinlich, ich sehe andere locker rumfahren und sich garnichts dabei denken - ich habe die ausrede dass meine mutter das auto hat (was auch sehr sehr oft der fall ist) um nicht fahren zu müssen.. :-/

ich weiß nicht was ich tun soll. mehr fahren, ja. ich dachte es verschwindet irgendwann, aber nach einem jahr ist es immernoch da.

ich weiß wirklich nicht was mit mir los ist, ich bin eigentlich nicht wirklich so ein "schisser" wie es sich anhören muss, nur bei diesem speziellen thema bin ich irgendwie.. ich weiß auch nicht :-(

Antworten
kYylie*_chr#istixna


übung macht den meister.

hatte am anfang auch angst, jetzt ist autofahren mein hobby.

also üben üben üben, am besten ohne beifahrer die dauernd panisch anweisungen geben.

_LZuckefrwattex_


Ist doch klar das du unsicher wirst wenn du so wenig Fahrpraxis hast und nie fährst.

Ich würde dir empfehlen durch deine ganze Umgebung zu fahren, MIT Beifahrer (jemand der ruhig bleiben kann, eine Freundin z.b) und das ganze in der Nacht.

Ja richtig gehört, da sind die Straßen schön leer. Zum Berufsverkehr würde ich nicht üben gehen.

bQaseZball#cmap


Ich kann mich da meiner Vorposterin nur anschließen. Die Selbstsicherheit beim Autofahren ist einfach nur eine Übungssache.

Was dir helfen könnte, wäre, viele kleine Schritte zu machen, so dass du dich an die Situation gewöhnst. Du könntest zum Beispiel nach Gelegenheiten wie Lebensmittel-Einkäufen bei deinen Eltern suchen, wo du dann so oft wie es geht kurze gewohnte Strecken fährst, um Fahrpraxis zu bekommen.

Wenn du diese kleinen Standardwege oft genug begleitet gefahren bist, kannst du die auch mal hin und wieder unbegleitet selbständig fahren. Und wenn du darin sicher bist, dann mal ein paar Kilometer weiter irgendwo hin fahren.

Oder wenn ihr mal eine größere Tour in z. b. die nächste Stadt macht kannst du ja mal die Hälfte fahren und dann die andere Hälfte einen Begleiter fahren lassen.

Einfach nur öfter fahren und kleine Schritte machen, wo du Erfolgserlebnisse hast. Viel Glück. *:)

g4r#eenrxain


danke erstmal für die antworten.

die idee von zuckerwatte mit einem ruhigen beifahrer (und nachts.. hmm ja, warum nicht..) finde ich gut, ich werde es ausprobieren.

gerade hab ich halt ein eher nicht so tolles verhältnis zu meinen eltern (ich muss hier wirklich raus, aber mein geld reicht nicht.. bis nächstes jahr muss ichs irgendwie noch durchhalten. wenn ich nicht mehr hier wohne wird mein verhältnis zu meinen eltern 100%ig wieder besser,aber momentan halte ichs kaum noch aus) und müsste mich wirklich überwinden sie ums auto zu bitten. dann wollen sie wissen wohin ich mit IHREM auto fahren will.. :-(

und da ich sie zzt ja ohnehin nich zufrieden stelle ist es sowieso eine unverschämtheit von mir das auto haben zu wollen..

aber ich werd mich hoffentlich demnächst mal überwinden.

oh mann. ich schätze mein vorrangiges problem im moment ist sowieso mehr das verhältnis zu meinen eltern :|N

M2oll'ienc^hexn


Ich wollte am Anfang auch nie ohne Beifahrer fahren. Es war mir fast schon egal, wer da sitzt, Hauptsache da sitzt einer.

Dann kam irgendwann der Tag, da bat mich mein Bruder, ihn irgendwohin zu fahren. Ich war ganz glücklich, saß er ja nun neben mir, und als er dann ausstieg und "Tschüs" sagte, wurde mir siedend heiß klar: Zurück fahren muss ich ja allein!!!! :-o

Aber nach dieser ersten Fahrt allein stellte ich fest, dass ich allein eigentlich viel freier bin, mich nicht ständig beobachtet fühle, keiner mein falsche-Gänge-reinlegen mitkriegte und dass ich das eigentlich sogar viel besser finde. :-)

Dann habe ich mir angewöhnt, jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit zu fahren und nach der Arbeit bin ich oft sinnlos in der Stadt und Umgebung herumgefahren. Ich würde mich heut zwar nicht als den 1-a-Autofahrer bezeichnen, aber ich bin ganz gut, denke ich.

Zu Deinem Problem: Wenn Du's irgendwie hinkriegst, leg Dir so schnell wie möglich ein eigenes Auto zu...

Bis dahin versuch halt Deinen Eltern das Auto so oft wie möglich abzuluchsen... %-| Ist natürlich schwierig, wenn das Verhältnis nicht das Beste ist...

k7ylie_chrxistinxa


ich denk auch dass es für anfänger ganz wichtig ist, ein eigenes auto zu haben. muss ja kein tolles sein.

aber dann kann man sich nicht rausreden und sagen, ach, vielleicht braucht mama es heute noch, nehm ich mal lieber den bus usw.

als ich den führerschein gemacht hab, hab ich mir ein kleines auto gekauft und dann hieß es los, fahr.

nur so kriegt man übung.

g8rYeenr5ain


mit dem eigenen auto habt ihr sicher recht, ich habe auch so das gefühl dass es dann um einiges besser wäre. aber gerade das kann ich leider (noch) nicht machen, da ich wie gesagt noch schülerin bin und gerade so über die runden komme :-/

also muss es irgendwie auch so gehen .. %-|

kbylie_UchriQsktina


ich war damals auch noch schülerin. *:)

m<aknatha01/8!1


War am Anfang auch sehr nervös und habe extra Umwege in Kauf genommen um so bspw. dem Anfahren am Hang zu entkommen. Ich kann Dir aus meiner Erfahrung raten bis zu einem gewissen Teil (aber nicht weiter ;-)) den Kopf auszuschalten. Einfach drauf los fahren!!!

Bei mir war es das Problem das ich mir die Strecke vorher schon im Kopf mit allen möglichen "Problemen" ausgemalt habe und dann fährt man einfach unsicherer. Einfach mal versuchen nicht dran zu denken und einen kühlen Kopf zu bewahren. Bei mir hats super funktioniert.

Und an so Sachen wie in der Innenstadt bei Berufsverkehr fahren oder in super enge Parklücken einparken habe ich mir peu a peu beigebracht und hab mir jedes Mal ein bißchen mehr zugetraut. Nach ein paar Wochen bin ich super souverän durch die Gegend gefahren.

Mir hats aber eher geholfen niemanden neben dran sitzen zu haben, das hätte mich nur nervös gemacht!

Viel Erfolg :-)

m9akathBa18x1


mit dem eigenen auto habt ihr sicher recht,

War auch bei mir der springende Punkt. Hätte ich meine eigene Karre gehabt, bei der ne Delle nicht so schlimm gewesen wäre, hätte ich mit Sicherheit auch weniger Probleme gehabt. War mit dem Auto meines Freundes unterwegs und allein die Alufelgen waren schon wahnsinnig teuer und er war sehr darauf bedacht, dass kein Kratzer dran kommt, hat mich zusätzlich gehemmt.

i`ch xx 2


Was deine Angst betrifft, kann ih ur mit dir fühlen. Ich hab auch tierische Angst vom Autofahren.. die Angst ist so schlimm, dass ich schon 24 bin (demnächst 25) und immer noch keinen Lappen habe, da ich einfach Angst habe. Allerdings hätte ich mit 18 die Möglichkeit gehabt, dass ich den Führerschein machen kann und mein Vater hätter ihn sogar bezahlt (da konnte er sich das noch leisten).

Als ich dann letzten Sommer meine Babys bekommen habe, da hab ich mich langsam an den Gedanken gewöhnt, dass ich doch so langsam mal den Führerschein machen sollte. Mit Zwillingen ist es hier nicht soooo einfach, mit Bus und Bahn wegzukommen. Da hatte ich auch mal ein Schlüsselerlebnis und danach bin ich monatelang nicht mehr allein mit den Babys Bus gefahren, weil ich dachte, dass mir das wieder passiert, also bin ich nur Fußwege gegangen.. aber auch das hab ich überwunden. Und je öfter ich jetzt mit den Kleinen Bus fahre, um so sicherer werde ich und hab dann auch weniger Angst (ich leide unter Angst-Durchfall, das ist wirklich ätzend %-| :(v ).

Aber ich will halt auch nicht, dass meine Kinder später mal irgendwo zu Freunden möchten, zum Spielen und ich kann sie nicht fahren, weil ich keinen Führerschein habe und ich werd ja nun auch nicht jünger. :|N

Ich hab mich jetzt überwunden und mich vor 3 Wochen in der Fahrschule angemeldet. War auch schon 4x zum Unterricht. Nach dem 3. Unterricht fragte mich der Lehrer auch direkt, wann ich denn mal fahren will, jetzt wirds ja langsam Zeit :-o da ist mir das Herz in die Hose gerutscht und ich wurde richtig, richtig nervös. Das hat er mir auch angesehen und hat dann noch versucht mich zu beruhigen. Ich würde aussehen, wie eine, die ordentlich und gewissenhaft fährt. Und dass wir ja nicht direkt heuet los fahren, aber wir sollten uns ruhig schon mal überlegen, wann wir die erste Fahrstunde nehmen wollen. Wuah.. :=o

Ich versuch da erstmal nicht dran zu denken, solange er mich nicht noch mal anspricht.. ]:D außerdem wollen wir mal einen Tag auf einen ADAC-Übungsplatz fahren und mein Freund zeigt mir dann mal so die wichtigsten Sachen. Anlassen, Anfahren, Schalten, .. mein Freund ist einfach die Ruhe in Person und vor ihm ist mir auch nichts peinlich (wir haben schon peinlichere Sachen hinter uns gebracht ;-D o:) :=o ). Ich hoffe, dass mir das ein bisschen die Angst nimmt, bevor man mich auf die Straße lässt :-o 8-)


Lange Rede, kurzer Sinn. Ich würde wohl auch nachts fahren üben, wenn ich nach der bestandenen Prüfung noch Angst habe. Zur Zeit haben wir auch kein eigenes Auto, hoffe, dass sich das demnächst ändert, weil mein Freund und ich ja nicht mehr zu Hause wohnen, ist das auch nicht so einfach mit dem Auto leihen. Schwiegermama wohnt zwar relativ nah, aber die ist noch berufstätig und deswegen viel unterwegs.

Schämst du dich denn vor deinem Freund? Ist eh eher ruhig oder eher aufbrausend? Hat er ein Auto? Kann er nicht mal mit dir üben? Deine beste Freundin?

Ich denke auch, Übung macht den Meister. Das allein Bus fahren mit dem Zwillingswagen und meinen Babys, bestärkt mich auch immer wieder in der Aussage. Routine ist wichtig.

Mbollirenchexn


Ich finde allein üben am besten.

Wenn man es ein paar Mal gemacht hat, merkt man, dass es viel besser ist, keinen Zuschauer zu haben, vor dem man möglichst "gut aussehen will".

Nachts üben find ich auch 'ne Superidee.

Ich war auch Schülerin, wie ich meinen Führerschein neu hatte, und dass ich ihn überhaupt bekommen habe, hielt ich persönlich für ein Wunder. Die praktische Prüfung musste ich auch prompt zweimal machen und dachte, ich werde im Leben niemals Auto fahren können (Führerschein hin oder her). Ich hatte das Glück, dass ich mit der alten Rostlaube von meinem Opa fahren konnte, da machte es nix, wenn ich mal irgendwo längs ratschte... %-| ;-D Und meine Eltern schickten mich auch dauernd los, fahr doch mal eben hier hin, hol mal eben das etc. Am Anfang hab ich sie dafür gehasst, heute bin ich froh dass sie mich gescheucht haben.

s6ch>natt0ergus-chxe


@ greenrain

Ich denke, das Autofahren ist nur ein spezieller Ausdruck einer generellen Angst bei Dir. Nach Deiner Beschreibung fehlen Dir Erfolgserlebnisse auch in anderen Bereichen. Deshalb kann ich nur die Anregung unterstützen, mit entsprechend gelassener und aufmerksamer Begleitung zu üben. Sonst solltest Du es besser ganz sein lassen, um niemanden zu gefährden. Du brauchst jemanden an Deiner Seite, der Dir auch die Angst vor Dir nehmen kann. Jemanden, der Dich beruhigt, wenn Du in Panik gerätst.

g%reenxrain


hey ihr, vielen dank für eure antworten. ich war in den letzten tagen kaum am pc und hab deshalb nicht geantwortet, sorry. aber ich finde es erstmal beruhigend dass ich nicht die einzige bin, die probleme damit hat.. *:)

@ ich2x

Schämst du dich denn vor deinem Freund? Ist eh eher ruhig oder eher aufbrausend? Hat er ein Auto? Kann er nicht mal mit dir üben? Deine beste Freundin?

mein freund ist der gelassenste autofahrer den ich kenne, höchstens noch getoppt von seiner mutter.. und er ist auch bisher der einzige dem ich erzählt habe dass ich angst habe. er hat mir daraufhin auch shcon angeboten mit mir mal ein bisschen durch die gegend zu fahren, und ich sehe, ich werde es tun müssen .. aber damit schon zum nächsten problem.

wie ** makatha181 schon beschrieben hat, male auch ich mir die strecken immer schon im voraus aus.. ich sehe ein dass das meine angst wohl kaum beruhigen wird, im gegenteil. aber durch dieses "einfach mal herumfahren" fällt dieses ausmalen weg, und gerade das macht mich schon beim gedanken nervös :-o ich weiß ja gar nicht wo ich dann hinfahren soll und was mir da bevorsteht..

oh mann. andere fahren zum spaß mal so durch die gegend und ich schiebe schon beim gedanken daran stress. :-(

ja.. peinlich ist mir das definitiv %-|

@ schnattergusche

wow, ich weiß nicht warum, aber bei den sätzen

Ich denke, das Autofahren ist nur ein spezieller Ausdruck einer generellen Angst bei Dir. Nach Deiner Beschreibung fehlen Dir Erfolgserlebnisse auch in anderen Bereichen.[...]Du brauchst jemanden an Deiner Seite, der Dir auch die Angst vor Dir nehmen kann.

kamen mir jetzt fast die tränen. offensichtlich hast du da einen nerv getroffen..

ich habe auch so das gefühl ich habe angst vor mir selbst. ich hoffe ich bringe mich dazu zu üben so wie mir geraten wurde, aber selbst dann bleibt das von dir angesprochene.. in solchen momenten überlege ich ob mir eine therapie etwas bringen könnte, oder ob das übertrieben ist und ich mir das mehr oder weniger nur einrede :-/

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH