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Ich kann nicht verlieren - wie lernt man zu verlieren

R)exBtanxner hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen, *:)

auch wenn es etwas komisch klingt, so habe ich das Problem, dass ich nur sehr schlecht verlieren kann.

Ich spiele zum Beispiel regelmäßig bei Online-Turnieren mit bei denen es schlicht um den Spaß geht. Man kann keine Preise oder sonstiges gewinnen, aber dennoch fällt es mir extrem schwer zu verlieren. Meinen Gegnern gegenüber zeige ich dies nicht, sondern reisse mich dann zusammen und gratuliere zum Sieg. Jedoch passiert es häufiger, dass ich laut fluche oder das mal kleinere Gegenstände gegen die Wand fliegen. Auch bin ich danach ca. 1 Stunde lang nicht ansprechbar, weil mir die Niederlage noch im Kopf sitzt.

Ich weiss genau wie unwichtig diese Spiele im Grunde sind. Ob ich gewinne oder nicht ist im Nachhinein völlig uninteressant, aber dennoch belastet mich sowas immer einige Zeit lang.

Klar, niemand verliert gerne und ein bisschen Ehrgeiz ist gut, aber das stört mich selbst sehr und da ich auch nicht meine Mitmenschen damit nerven möchte würde mich interessieren was man dagegen machen kann oder wie man "üben" kann zu verlieren.

Vielleicht kann ja jemand mein Problem nachvollziehen oder vielleicht hat ja jemand sogar dasselbe Problem.

Gruß,

RexBanner

Antworten
f]iloD.sofxia


dein eigentliches problem ist nicht das "verlieren", sondern was du unbewusst mit dem verlieren verbindest! psychologisch gesehen geht es um das gefühl der versagensangst! viele bewerten das spielerische verlieren über und projezieren es auf das leben und fühlen sich als versager, die ihr leben nicht gemeistert bekommen.

als kleiner tip (wobei ich zu einer therapie raten würde): versuche die situation richtig einzuschätzen nach einer spiel-niederlage. was hast du verloren? was bedeutet das für dich? worauf bist du wütend? welche auswirkungen hat die niederlage auf dein wirkliches leben?

@:) sofia

f3asdTfaspdxf


wobei ich zu einer therapie raten würde

Blah, Blah, Blah.

Also wirklich - jetzt muss ich dazu mal etwas sagen. Nur weil wir hier in der Kategorie Psychologie sind und viele hier wirklich eine Therapie nötig haben, muss man nicht in jedes Thema posten, dass eine Therapie am besten wäre.

@ Threadersteller:

Das ist ganz normal, dass man sich über solche Sachen aufregt. Der eine nimmt es eher auf die leichte Schulter, der andere denkt natürlich: "Was für ein Mist, ich habe verloren. Werde ich etwa schlechter. Warum nur? Was habe ich falsch gemacht! Ah... ich bin jetzt dumm".

Stimmt nicht. Du bist nicht dumm, weil du mal verlierst.

Kennst du den Unterschied zwischen Sieger und Gewinner? Es gibt keinen! Bis auf eine kleine Sache. Der Sieger hat öfters verloren wie der Gewinner!

Das ist die Erfahrung... der eine hat schon öfters verloren und mehr Erfahrung, der andere eben weniger. Aber du lernst in jedem Spiel dazu, egal ob du jetzt verlierst oder nicht. Doch aus seinen Fehlern lernt man.

Wenn du Lust hast, stöberst du evt. mal in meinen anderen Beiträgen. Dort findest du ein paar Themen zum Steigern des Selbstbewusstseins, Angst vermeiden, etc. das kann recht hilfreich sein :)

Aber kurz gesagt - mache dir einfach nicht so viele Sorgen darüber. Wenn du 20x hintereinander verlierst, dann kannst du das, weil dann würde sich wohl jeder mal Gedanken machen. Aber das ein oder andere mal verlieren - dagegen kann man doch gar nichts sagen :)_

Und - ist ja nur ein Spiel :)z (Ja, ich weiß, es ist schon wichtig für dich, ich kann dich sehr gut verstehen. Ich kenne das von mir. Aber ich habe gelernt, es auch lockerer zu sehen und seitdem geht es mir viel besser!:))

Ich wünsche dir noch einen schönen Nachmittag! :)

V6ampEWolxf


So schlimm finde ich das jetzt auch nicht. Zu verlieren, kann ja auch mal was schönes sein. Du musst nur mit dem Richtigen Vorsatz verlieren. zB. ich verliere immer gegen meine schwester. aber nur weil ich ihr damit eine freude mache. Auserdem, gehört verlieren zum leben. Aber es gibt einen Vorteil am verlieren und der ist : man weis, was man falsch gemacht hat ;-)

(dieser beitrag ist abseits von den anderen)

CzhRancze00x7


Hallo Rex Banner *:)

Solange Dein Leben ansonsten in geregelten Bahnen verläuft, sehe ich auch (vorerst) kein Problem darin, daß Du ein schlechter Verlierer bist. Es kann jedoch unter bestimmten Umständen ein Problem werden. Die Leute, die so schlecht verlieren können sind leider "gute" potentielle Kandidaten für eine klassische Spielsucht-Karriere. Dies KANN sein, MUSS jedoch niemals eintreffen.

Von daher fände ich es schon sehr wichtig, daß Du Dich mit den Ursachen auseinandersetzt, zumal Du selbst damit ja sehr unzufrieden bist. Und wenn es einem selbst erst einmal auffällt, dann wird es schon ein belastendes Maß erreicht haben.

Die Gründe für dieses Verhalten hat filo.sofia in ihrem Beitrag gut erklärt. siehe:

psychologisch gesehen geht es um das gefühl der versagensangst! viele bewerten das spielerische verlieren über und projezieren es auf das leben und fühlen sich als versager, die ihr leben nicht gemeistert bekommen.

WARUM sich aber bei Dir dieses Empfinden mit dem Verlieren verknüpft hat, das kannst nur Du herausfinden, indem Du ein wenig Deiner Vergangenheit/Kindheit auf den Grund gehst. Hattest Du eventuell innerhalb der Familie ständig das Gefühl, nie genügen zu können? Fandest Du vielleicht, Deine Leistung wurde nicht entsprechend anerkannt und gewürdigt und egal wie gut Du in etwas warst, es wurde nicht entsprechend honoriert? Gibt es eine spezielle Person in Deiner Familie, die Dir bis heute das Gefühl gibt, nicht gut genug zu sein? All dies können Auslöser dafür sein. (Betonung liegt auf KÖNNEN)!

@ fasdfasdf

Blah, Blah, Blah

Genau, WEIL dies hier das Psychologieforum ist, solltest Du Dich in Deiner Wortwahl ein wenig mäßigen! :|N Deine doch sehr überhebliche Art ist mir hier schon öfter aufgefallen und jetzt möchte ich dies hier einfach mal zum Anlaß nehmen, das auszusprechen (ohne es jetzt seitenweise in einem fremdem Thread diskutieren zu wollen). Ich glaube Dir, daß auch Du nur helfen möchtest, das zweifle ich nicht an. Nur geh bitte nicht davon aus, daß nur Deine Worte der Weisheit letzter Schluß sind. Oft hilft ein Mix aus verschiedensten Meinungen. Und was am Ende der TE sich aus den Beiträgen zieht, bleibt allein ihm überlassen! *:)

fCilo>.soJfia


fasdfasdf

ich finde dein beitrag ist sehr kurz gedacht.

Aber kurz gesagt - mache dir einfach nicht so viele Sorgen darüber.

toller tipp, wenn das nicht bla bla ist.

manchmal ist es klug sich die liste der weiteren beiträge des TE anzusehen.

sein problem ist nicht das verlieren, angesichts solcher reaktionen:

passiert es häufiger, dass ich laut fluche oder das mal kleinere Gegenstände gegen die Wand fliegen. Auch bin ich danach ca. 1 Stunde lang nicht ansprechbar, weil mir die Niederlage noch im Kopf sitzt.

gruß. sofia

fyasudfaxsdf


Ob jetzt das Problem das Verlieren ist, oder die Reaktion darauf ist ja erstmal nicht so wenig. Man muss lernen damit zu leben, zu verlieren, dann gibt es keine aggressiven Reaktionen mehr aufs Verlieren und man kann es auch.

Hängt irgentwie zusammen.

@ Chance007:

Mit überheblich meinst du was genau? Natürlich ist es jedem selbst überlassen, was er macht und Meinungen gehen weit auseinander. Auch kann ich keine Ferndiagnose stellen und schon gleich nicht bei den wenigen Informationen die sie aufzählt. Ich denke nur, man sollte nicht in jedem Thema posten, dass eine Therapie angebracht wäre, weil ich das eben auch schon öfters gelesen habe. Nicht speziell bei dir, aber im Allgemeinen.

Ich denke man sollte auch nicht unbedingt jemanden einreden, dass er eine Therapie benötigt, nur weil er "etwas" überreagiert. Das zieht denjenigen dann evt. nur noch mehr runter.

Aber wie du schon sagst - darüber kann man lange argumentieren.

Schönes Wochenende noch. :)z

CshanZce0x07


@ fasdfasdf

Auch kann ich keine Ferndiagnose stellen und schon gleich nicht bei den wenigen Informationen die sie aufzählt

Wenn Du mal ehrlich zu Dir selbst bist, kannst Du nicht nur keine Ferndiagnose stellen, sondern Du kannst überhaupt keine Diagnose stellen!!! Soweit ich weiß, bist Du Schüler und kein studierter Psychologe! Und selbst ein solcher würde sich nicht wagen, aufgrund der Informationen irgendetwas zu diagnostizieren!

Alles, was hier möglich ist, sind: Vermutungen, Tipps und vor allem Nachfragen/Hinterfragen!!! (und mal in die anderen Beiträge des TE schauen, wie schon erwähnt wurde)

BTW: blauer Nick = ER, roter Nick = SIE, grüner Nick = neutral (ist mir schon oft aufgefallen, daß Du automatisch vom weiblichen TE ausgehst, daher der Hinweis). Und nun genug off-topic! *:)

fZapsdfSasdf


Yep, mache andere aufgrund des Alters schlecht. Junge sind automatisch dümmer wie ältere. Diejenigen, die das als Hobby machen, können automatisch weniger wie diejenigen, die das als Beruf machen.

P.S. Nicht vergessen viele Ausrufezeichen hinzumachen. 111elfelf1!!11e1leflef11!!1111

Sei froh, dass ich andere nicht absichtlich schlecht mache und Streit grundsätzlich aus dem Weg gehe.

Schönen Tag auch.

C*hancex007


die das als Hobby machen

:|N :|N :|N

f~ilo.Aso{fixa


fasdfasdf

vielleicht kannst du deine therapie-abneigung nochmal überdenken. therapie ist nichts negatives und keine bestrafung. viele haben angst, dann als "krank und unnormal" zu gelten, dabei geht es nur darum, sich hilfe von außen zu holen. in unserer gesellschaft zählt das leider zu den dingen, die als "schwach" gelten, dabei haben wir es alle nötig und insgeheim sehnt sich jeder danach verstnaden und unterstützt zu werden.

wir brauchen alle hin und wieder anstöße, feedbacks, aufmunterungen... deshalb gibt's z.B. auch dieses forum :)^ ist dir bewusst, dass du hier auch eine art schreibtherapie machst?!

alles gute @:)

fJasd(fxasdf


ist dir bewusst, dass du hier auch eine art schreibtherapie machst?!

Nein, was meinst du? :)

vielleicht kannst du deine therapie-abneigung nochmal überdenken. therapie ist nichts negatives und keine bestrafung. viele haben angst, dann als "krank und unnormal" zu gelten, dabei geht es nur darum, sich hilfe von außen zu holen.

Ja stimmt schon @:)

Wie gesagt - es ist auch jedem selbst überlassen. :)z

Tut mir Leid, falls ich eben etwas überreagiert haben sollte. Ists wieder gut? o:)

fGilo.Bsofxia


Nein, was meinst du? :)

du willst ja hier auch beachtet werden, niederschreiben, was dich bewegt und rat bekommen. das gleiche geschieht in therapien, nur noch deutlicher und direkter.

Ists wieder gut?

..längst vergessen ;-)

fcas`dfVaxsdf


ok danke :)* @:)

R$exBfannexr


Ok, also erstmal danke für die Antworten (zum Thema) ;-) .

Also erstmal im vorraus; ich bin bereits seit längerer Zeit in Therapie, jedoch nicht wegen diesem Problem. Ich habe das dort auch noch nie angesprochen, weil ich es bisher noch nicht als ein größeres Problem empfunden habe und weil ich erst in einigen Wochen wieder einen Termin habe (wo ich das auch mal ansprechen werde) dachte ich mir, dass ich dazu mal ein Thema erstelle.

Im Zusammenhang mit Versagensangst oder geringem Selbstvertrauen habe ich das bisher noch nicht gesehen, aber im Hinblick auf andere Dinge meiner Persönlichkeit macht das schon Sinn.

Verlieren ist auch bei mir nicht gleich verlieren. Ich habe kein Problem damit ein Spiel gegen meine Schwester oder meine Freundin zu verlieren. Da geht es dann auch mir nur schlicht um den Spaß am Spiel.

Die Kontrolle verliere ich dann, wenn es um einen Leistungsvergleich gegen Fremde geht. Mein Problem ist eben, dass es mich selbst stört wie ich beim Verlieren reagiere. Meinen Gegnern gegenüber lasse ich es mir wie gesagt nicht anmerken, aber ich will nicht, dass eine Sache, die eigentlich Spaß bringen soll, im Frust endet und mich sogar die Kontrolle über mich selbst verlieren lässt.

Gruß,

RexBanner

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