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Angst vor dem Motorradfahren

Sxyd hat die Diskussion gestartet


Zu aller erst, ich weiß nicht, ob dass der richtige Platz für mein Problem ist, denke aber ja, da es zu 100% ein psychisches Problem bei mir ist.....

Bin völlig am Ende, weiß nicht, was ich machen soll.

Hab seit 7 Jahren den Motorradführerschein.

Gefahren bin ich 4 Jahre nach der Prüfung das erste Mal wieder. Das war im Jahr 2006. Da bin ich ingesamt 2 oder 3 Mal mit einer Freundin gefahren.

Nun hat mein Freund seit einem Jahr rumgemacht....dieses Jahr war dann klar, er kauft sich ein Motorrad.

Okay, ich hab zugestimmt, mir auch eins zu kaufen. Ausrüstung, Helm, Hose, etc. hatte ich ja alles schon, also "nur" die Anschaffung für das Motorrad.

Gesagt getan....hab eine gefunden, angeschaut, Probe gefahren ist sie mein Dad, mitgenommen. In die Garage gestellt.

Warum ich nicht selber gefahren bin? Weil ich total Angst hatte, dass sie mir umkippt. War auch der Grund, warum ich nicht die alte Maschine von meinem Dad genommen hat. Die hat dazu noch einen Seitenständer, der wegklappt, wenn er entlastet wird....ergo, ich muss absteigen, um das Motorrad auf den Ständer zu stellen. Der volle Horror.

Die 1. Fahrt hab ich seit Ende Mai vor mir hergeschoben.

Vergangen Sonntag sind wir dann das 1. Mal gefahren. Bin seit 3 Jahren wieder drauf gesessen.....20 km/h war rasend schnell....bin ungefähr einen Kilometer weit gekommen.

Dann bin ich in einen Parkplatz eingebogen, von dort musste mein Freund das Moped wieder heim fahren, ich hab mich nicht mehr getraut. Voll peinlich. :-( Hab gezittert wie Espenlaub, vor jeder Kreuzung gebetet, dass keiner von rechts kommt......war echt Hölle.

Tja, so ist das halt, wenn man was dem Partner zuliebe macht und nicht aus eigener Überzeugung.

Mein Dad meinte dann, ich solle mich net so anstellen, er fährt mir das Moped in ein Industriegebiet und dann soll ich dort ne Stunde rumkreiseln, dann wird das schon.

Das will er heute machen und mir ist jetzt schon ganz schlecht. :-( ((((

Ich will ja schon fahren, aber ich hab solchen Bammel. Hab schon schiß, dass mir das Teil kippt, wenn ich draufsitz. Dachte, dass ich das im Griff hab, wenn ich ein Motorrad fahr, dass einen festen Seitenständer hat. Ich krieg echt schon Zitteranfälle, wenn ich nur in der Garage übe, sie auf den Hauptständer zu stellen.

Ich weiß nicht, was ich machen soll. Sie einfach wieder verkaufen? Sicherheitstraining? Aber bringt das was, wenn ich nach nur 1 km schon schweißgebadet bin und fast zusammen brech?

Mich der Angst stellen und so lange üben, üben, üben, bis es klappt, bzw. die Angst weg ist?

Ich weiß, dass es die volle Psychomacke ist. Bin in der Fahrschule nicht gefallen, auch danach nicht, hab noch keine Maschine gelegt, nichts....trotzdem hab ich dieses Angst.....was soll ich nur tun? :°(

VG

Antworten
Lueon]iemxichelle


was passiert den wenn die Maschiene umkippt?

Kenn mich mit Motorrädern nicht so aus und meide seit meiner ersten mitfahrt bei einem freund motorräder (zu grosser helm autobahn 200gefahren ich dachte der helm reist meinen kopf weg)

Meist muss man sich der angst einfach stellen , lass dich nicht von anderen drängen , es zwingt dich ja keiner damit zu fahren .

_$lunda_


Also da du das Motorrad ja nun schon hast, würde ich zumindest probieren, die Angst in den Griff zu bekommen.

In der Fahrschule hattest du ja auch keine Angst, oder? Erinner dich doch vor der Fahrt nachher nochmal ganz intensiv daran, wie das war und dass ja bisher alles gut geklappt hat.

Auf dem Industriegelände kannst du dich dann ganz langsam rantasten und öfter pausen machen usw.

Du solltest es nur für DICH tun, um dir zu zeigen, dass dus kannst und dass es dann auch wieder Spaß machen kann. Nicht, weil dein Partner oder Vater es gerne möchte. Die verkraften das schon, wenn du dich im Endeffekt doch gegen das Motorradfahren entscheiden solltest!

Alles Gute!

pZinky6x9


Ist schon richtig, man soll sich der Angst stellen. Aber ist Motorradfahren lebenswichtig? Gut, du hast den Führerschein gemacht, eine Maschine gekauft, kostet alles Geld. Aber wenn du zu sehr Angst hast und dich auch noch unter Druck setzt und setzten läßt, wird das nichts.

Wenn du fahren willst dann tu es, wenn nicht laß es sein, oder probier es zu einem späteren Zeitpunkt.

Kannst ja am Anfang mit deinem Freund mitfahren und wenn du dann Lust drauf bekommst, wirst du es von selber tun.

Aber setz dich nicht unter Druck, denn klappt es sowieso nicht.

G}oEldig'e-xEde


Ich bin selber auch Motorradfahrerin und ich kann Dir nur raten, geh zur nächsten Fahrschule Deines Vertrauens und mach 2 bis 3 Fahrstunden mit dem Lehrer und dann, wenn Du Dir immer noch nicht ganz sicher bist, zum Fahrsicherheitstraining, ADAC bietet es bei uns auch an. Hast Du aber höllische Angst vor dem Fahren, dann ist das keine Schande. Motorradfahren ist nicht jedermanns Sache. Man sollte nur fahren, wenn man keine Panik verspürt, denn mit Panik im Bauch, wird man zum Angstbremser und Fahrfehler können ernsthaft ins Auge gehen.

Das Motorradfahren soll doch sicherlich bei Euch ein Hobby sein und Hobbys sollen Spaß machen. Also....lass Dich zu nichts zwingen :°_, lieber zugeben, dass man davor Angst hat, als tot auf dem Asphalt zu liegen.

Sxyd


Hi @ all,

wow, so viele Antworten, danke!!!

Also:

ich hatte schon in der Fahrschule "schiß" und war vor jeder Stunde höllisch nervös. Vorallem die Übungen (8er fahren, Bremsen, Slalom,...) waren schlimm für mich.

Wollte den FS dann abbrechen, hab ihn dann aber nach einem halben Jahr Winterpause doch fertig gemacht, dann auch recht zügig durchgezogen (innerhalb von 6 Wochen).

Allerdings kenn ich diese Angst auch von den Auto-Fahrstunden. Da bin ich auch fast immer gestorben, heute bin ich begeisterte Fahrerin.

Bin anfangs auch nie Auto gefahren, wenn meine Eltern mitgefahren sind, weil ich Angst hatte, was falsch zu machen. Irgendwann kam dann die 1. Probefahrt mit einem Auto....seitdem fahr ich nahezu jedes Auto. Ich park nicht gerne mit jedem Auto, aber fahren ist erstmal kein Problem.

Mein Freund setzt mich indirekt unter Druck. Er will fahren, tut es auch, ist aber selber seit vielen Jahre nicht mehr gefahren. (deswegen möchte ich da auch nicht wirklich Sozia sein...)

Er ist eben enttäuscht, dass ich jetzt doch nicht fahren will. Allein hat er ja auch keine wirklich Lust,....also alles nicht so einfach.

Möchte ihn nicht enttäuschen, mich selber irgendwie auch nicht, aber möchte auch nicht, dass es jedesmal die Hölle ist, wenn fahre.

Ich weiß einfach nicht so recht, wie ich mich der Angst stellen soll. "Einfach draufsitzen und fahren", wie mein Dad meint, ist leichter gesagt, wie getan.

Fahrschule.....gute Frage....weiß nicht. Hab da glaub ein Trauma erlitten oder so. :-(

Ach mist.................. :°( :°( :°(

GQoldiqge-Edxe


Dann frag doch mal beim ADAC nach, dort hat eine Bekannte ein Fahrtraining gemacht. Sie ist durch einen leichten Hinrutscher so in Panik geraten, dass sie nicht mehr fahren wollte. Mit viel Angst ist sie aber dort hin und kam begeistert zurück. Sie sagte, dass der Trainer super nett war und es waren 5 weitere ängstliche Fahrer dort. Ihr Freund hat ihre Maschine dort hin gebracht, sie ist aber mit der Maschine alleine wieder zurück gefahren und jetzt fährt sie wieder. Ich muss sagen, sie fährt jetzt viel besser als vorher.

Ich überlege schon etwas länger, auch so einen Kurs zu belegen. Bei mir siend enge Serpentinen immer ein greul, mein Herz überschlägt sich förmlich, bei solchen Kurven.

Ich habe einfach so wenig Erfahrung mit solchen Kurven.

Gkoldligce-Ede


Ach noch was, das Motorrad sollte auch zu Dir passen.

Du solltest mit beiden Füßen richtig auf den Boden kommen und ich würde immer ein Einsteigermotorrad fahren. Nicht gleich auf eine Maschine mit 150 PS.

Wie groß bist Du denn und was ist das denn für eine Maschine?

Ich z.B. hatte mal eine Suzuki (Sportmaschine) die machte mir richtig Angst, ich bin fast vor Angst gestorben und wollte aufhören. Ich hab sie schon zum Händler gebracht. Da sagte der Händler, "warum fährst Du nicht mal mit einer Suzuki SV 650 :=o...ich wollte erst nicht, hatte Schiss, dann sagte mein Freund...komm, ich fahre mit meiner hinter Dir her, ganz langsam und nur einmal um den Pudding." Ich zittrig drauf, merkte, dass sie super handlich war, kam mit beiden Beinen auf den Boden, meine Arme haben auch gereicht und sie ist so sanft und trotzdem kann man zornig durch die Gegend düsen. Die ist so handlich wie ein Fahrrad, aber kann bissig wie ein Tiger sein, aber nur, wenn ich das will. Ich liebe dieses Motorrad und will niemals eine andere. Du siehst, bestimmte Motorräder passen nicht immer und machen Angst. Frauen haben oft dieses Problem. Männer natürlich auch, die wenigsten geben es zu. Die hören nur auf, weil ihnen die Kniee weh tun ;-)

lBadytbiIird


ich kenn mich mit motorrädern wenig aus, bin auch selbst noch nie gefahren, aber hab begeistert den faden gelesen. jedoch würd ich dir absolut abraten sachen zu tun die du nicht willst. wenn du dich bereit fühlst um wieder einen anlauf zu nehmen, dann wage doch mal beim adac anzurufen und dich nach einem sicherheitstraining zu erkundigen. das ist bestimmt die beste möglichkeit wieder "in fahrt" zu kommen ;-)

viele erfolg dabei und vergess nicht, dass es auch spaß machen soll. :)*

H@ellaGcopter


Eine grundlegende Frage:

Willst Du selber wirklich aus vollstem Herzen gerne Motorrad fahren?

Oder willst du es nur deinem Partner zur Liebe?

Wenn Du es nur jemand anderem zur Liebe tun willst rate ich dir:

Quäl dich nicht und lass es.

Willst du es aber wirklich gerne, dann mach ein Sicherheitstraining.

Was absolut Top ist um absolute Fahrzeugbeherrschung zu erlernen sind Offroadtrainings.

Eine Enduro bzw. Motocrossmaschine ist wesentlich leichter und auch leichter wieder aufzuheben und zu wenden.

Zudem lernt man dort auch wie man seine Maschine bergen/aufrichten kann. Das nur am Rande.

GEoldmige-xEde


Stimmt, kann ich auch nur zustimmen. Leider werden die bei uns nicht mehr angeboten.

b\ayern8baer


möchte dazu auch eine kleine geschichte schreiben.von meinem freund die ex hatte das selbe proplem wie du,aber er gab es nach ein paar monaten auf sie zu "drängen"

es verging 1jahr wo sie nicht motorad fuhr.wir buchten einen urlaub mit 4Pärchen auf Tunesien u.lagen alle am strand bis eine horde von ca 10Quads vorbei fuhr,u.wir männer alle gleichzeitig sagten das machen wir auch.gesagt getan u.wir hatten soviel spass dabei,das wir es jeden tag buchten.

am 3.o.4tag lies sich die ex von unserem spass so anstecken das sie uns fragte ob sie mal mit könnte,auch gesagt u.getan sie fuhr also mit uns mit zwar am anfang etwas unsicher aber ihr gefiel es so sehr durch die sanddünen zu fahren das sie es am nächsten tag nochmal machen wollte.

wir fuhren mit ihr noch 4tage lang u.der urlaub war zu ende.daheim angekommen sagte sie zwei tage später weil es schön wetter war das sie mit dem motorad fahren möchte...wir glaubten zuerst nicht richtig zu hören,aber das meinte sie wirklich.

na ja lange rede kurzer sinn,sie fährt heute noch u.zwar begeistert!!:-D

vieleicht wäre das für dich eine alternative,den ein quad hat das filling von einem Motorad aber du hast vieleicht den hinterkopf frei,bzw deine angst es könnte kippen,beim stehen oder bremsen,was ja nicht möglicht ist.

wäre möglich das du so deine angst verlierst u.wieder zum motorad kommst!

wünsche dir jedenfalls viel glück :)^

HYellbacop}ter


vieleicht wäre das für dich eine alternative,den ein quad hat das filling von einem Motorad aber du hast vieleicht den hinterkopf frei,bzw deine angst es könnte kippen,beim stehen oder bremsen,was ja nicht möglicht ist.

Ich halt Quads für nicht sonderlich geeignet für den Straßenverkehr.

Diese Dinger sind wirklich nicht ungefährlich.

Bei meinem Motorrad merke ich wie weit ich gehen kann, versuch aber mal ein kippendes Quad abzufangen...

Offroad ist das sicherlich was anderes, aber auf der Straße würde ich persönlich ungern ein Quad bewegen.

Gyo^ldigeT-Edxe


auch da stimme ich Dir zu, bei uns haben sich am Wochenende 2 Quadfahrer totgefahren, sie haben sich in die Kurve gelegt. Bei Quads muss man sich nicht mit in die Kurve legen , sondern dagegen drücken. Die Quads schleudern schnell, etwas unwirsch durch die Kurve und schwups, schaut man in den Gegenverkehr.

bcayern:baexr


hallo HELLACOPTER da kann ich dir so nicht recht geben :|N,ich bin selbst leidenschaftlicher Quadfahrer u.das seit 8jahren,fahre aber auch motorad. *:)

erstens braucht man für jedes fahrzeug eine gewisse übung u.zweitens gibt es mittlerweile Quads mit einer hinterachsbreite von 1,25m! versuch mal das quad bewusst zu kippen....wird dir ziemlich schwer fallen.

wenn es tatsächlich mal auf 2 räder fährt dann geht es nicht wirklich schwer, durch körperverlagerung es auszubügeln,wie gesagt alles eine übungssache.aber wer fällt den schon als profi vom himmel ???

noch kurz dazu angemerkt.ich bin auch in einem Quadverein u.wir führen ehrenamtlich jedes jahr 2mal, eine ausfahrt mit kleinem fest durch für krebskranke Kinder,das auch mit schirmherrschaft des ADAC befürwortet ist!

teilnehmer jedes jahr ca80 quadfahrer pro fahrt das ca 60-80km u.es wird keine schleichfahrt auch nicht mit kinder!seit 3 jahren ein grosser erfolg,wenn man in die leuchteten kinderaugen sieht!!:-D

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