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Intercostalneuralgie Ursache für Depression?

dvrgreewnthuxmb hat die Diskussion gestartet


Hallo, ich bin 15 Jahre und leide seit genau 1 Jahr an einer Intercostalneuralgie, vermutlich ausgelöst durch eine chronische Bronchitis und eine leichte Wirbelsäulenverkrümmung.

Ich war früher schon eine eher introvertierte Persönlichkeit, hatte aber auch meine sehr hyperaktiven Schübe.

Am Beginn der Intercostaln. habe ich auch ein EKG gemacht um eventuelle Herzfehler auszuschließen. Danach hat mir mein Hausarzt eine Intercostaln. diagnostiziert und mir kurzzeitig Schmerzmittel verschrieben. Jedoch soblad ich diese abgesetzt habe, haben die Schmerzen wieder begonnen. Seit dieser Zeit haben auch meine depressiven Phasen angefangen. Anfangs war ich einfach schlecht drauf und habe mich unwohl und unglücklich gefühlt. Doch ca. seit Wihnachten habe ich ein seltsames Leeregefühl, dass nur durch das Stechen und Drücken der Intercostaln. kurzzeitig "vergeht". Ich bin hoffnungslos und ständig in einer pessimistischen, traurigen Grundstimmung. Weiters bin ich total emotionslos. Ich habe eine 4-jährige Schwester, die ich sehr gern mag. Aber immer wenn ich mit ihr spiele oder Zeit mit ihr verbringe, kann ich nur an traurige Momente denken. Das gleiche ist bei meinen Freunden und Eltern.

Ebenfalls kann ich schlecht und nur unruhig schlafen, kann mich nicht mehr konzentrieren und neige vermehrt zum Konsum von jeglichen berauschenden Substanzen, wie Alkohol, Zigaretten usw.

Ich bin auch immer öfter krank und habe viel öter Kopfweh und Verdauungsprobleme als früher.

Vor 2 Wochen dann hat sich ein ehemaliger Freund von mir das Leben genommen. Wir haben früher viel zusammen gemacht, bis er in die rechtsradikale Szene abgerutscht ist und ich einer linken Jugendorganisation begetreten bin. Dann haben wir sehr gestritten und ca. ein halbes Jahr keinen Kontakt merh gehabt. Ich mache mir große Schuldgefühle, da ich denke, dass ich seine Probleme hätte erkennen müssen. Er hat nämlich einmal früher gesagt: "Wenn ich einmal richtig besoffen bin, werfe ich mich vor einen Zug..." Wir haben dem aber keine Beachtung geschenkt, weil er danach herzhaft gelacht hat und gesagt hat, dass das Leben "geil" sei...

Leide ich an Depressionen oder kann es sein, dass das nur eine Phase ist, die wieder vorrüber geht?

Ist es möglich, dass eine Intercostaln. Auslöser für meine körperliche und psychische Verfassung ist?

Wäre nett, wenn mir irgendjemand helfen könnte...

Antworten
Z0wackx44


Hallo drgreenthumb,

ich denke, nicht die Intercostalneuralgie als solche, sondern die damit verbundenen Schmerzen führen Dich in eine scheinbar ausweglose Einbahnstraßensituation, und das bringt Dich in eine depressive Phase. Ich bin selbst depressionsgefährdet und kenne den Effekt, dass Schmerzen demoralisieren und - schwupp - ist man depressiv. Du kannst natürlich versuchen, Dir ein wirksames Antidepressivum verschreiben zu lassen, aber bei der geschilderten Konstellation würde ich mich an Deiner Stelle vehement auf die Schmerzbekämpfung verlegen. Sobald Du keine Schmerzen mehr hast, wirst Du Deine Depression ganz von selbst "vergessen".

Ich wünsche Dir alles Gute.

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