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Gefangen in Gedanken und Gefühlswelt, wie ausbrechen?

A$zu@cenxa1 hat die Diskussion gestartet


Ich fühle mich gefangen in meiner Gadanken und Gefühlswelt.

Meine Gedanken drehen sich im Kreis und werden immer seltsamer und komischer.

Ich kann das nicht mehr richtig kontrollieren.

Habe das Gefühl, dass ich sehr komisch bin und das nimmt zu.

Ich kann nicht abschalten, nicht richtig schlafen.

Nur denken, denken, denken....

Wie brecht ihr da aus?

Vielleicht kennt das jemand und hat einen Rat?

danke,

@:)

Antworten
sqüssyfitscxh


Hallo Azucena1

erzähl mal bischen mehr. Um welche Gedanken handelt es sich denn?

Worüber denkst Du nach?

Wieso denkst Du Du wirst komisch?

Erzähl doch was dazu.

Und wie Du lebst und was Du machst.

LG

sForgenknsubbel


Amazon

Kommt natürlich auf die Gedenken drauf an...

A{zucexna1


Sorgenknubbel,

hast du das Buch gelesen?

Danke für den Link. :-)

süssfisch,

ich denke, dass ich komisch bin und werde. Ich kapsel mich von Bekannten ab, mÇochte irgendwie nichts mehr mit ihn zu tun habe.´

Ich schliesse mich zu Hause ein. Kann nicht mehr aufräumen.

War krankgeschrieben und werde nächste Woche wieder arbeiten. Habe Angst davor. :-(

Bin total schreckhat, auf der Strasse drehe ich mich nur um.

Habe Gedanken, von denen ich nicht weiss, ob ich sie wahr machen werde.

Denke, dass ich durchdrehe und verrückt werde.

Da helfen keine Medikamente, Therapie auch nicht, was dann?

???

soüssEfis4ch


Hallo Azucena1

warum denkst Du dass eine Therapie nicht helfen würde?

Du musst rausfinden warum Du das machst. Was ist der Auslöser?

Und was oft hilft ist reden, reden, reden...

Ich weiss sonst auch nicht was ich antworten soll.

Ich berede schlimme Sachen mit meinen Freundinnen oder meinem Freund.

Ich hab auch meine Zeitenin denen ich down bin. Die hat jeder.

Da wird auch nicht aufgeräumt.

Oder es gibt auch Tage da möchte ich niemanden sehen.

Aber wenn Du alleine nicht klarkommst, oder keine Freunde hast mit denen Du Dein Problem bearbeiten kannst, dann würde ich Dir raten zum Therapeuten zu gehen.

So leid es mir tut.

LG :)* @:) x:)

s9ucamxexdica


Oh, das kenne ich sehr gut, man denkt immer etwas, es ist wie ein Zwang. Man macht sich Gedanken über belangloseste Dinge einerseits und über hochkomplizierte Angelegenheiten andererseits. Oft empfindet man dieses Denkenmüssen richtig als Qual. Schlimm ist, dass man darüber nicht sprechen kann, einerseits weil es andere Leute nicht interessieren würde, sie es nicht verstehen könnten, was man da so in seinem Gehirn erlebt und schlichtweg auch, weil man für so manche Belanglosigkeit gar keine Worte fände oder nicht verstanden würde, warum man sich über soetwas den Kopf zerbricht. Und dann sind da noch die Gedanken, die man sich aus Erfahrung nicht traut, auszusprechen. Die Suizidphantasien, der sehnlichste Wunsch nach ewiger Ruhe, Schlafes Bruder, dem Tod. Es würde nicht verstanden werden, manche würden einen dafür richtig aggressiv angreifen und viele würden einem Vorhaltungen machen, dass das Leben doch so schön sei und man dankbar sein solle, dass man lebt und gesund ist. Sie hänge so sehr am Leben, dass sie einfach nicht begreifen, dass andere Menschen das Leben als ewige Qual empfinden, diese ewige Sisyphosarbeit, kaum hat man etwas geschafft, fängt es wieder von Vorne an mit der Qual. Diese Gedanken verschließt man aus Erfahung besser tief in sich und so sitzt man unter Menschen, Bekannten, Freunden und fühlt sich so unendlich einsam.

AxzucwenaE1


Ja Sucamedica, so ungefähr geht es mir.

Es würde nicht verstanden werden, manche würden einen dafür richtig aggressiv angreifen und viele würden einem Vorhaltungen machen,

oder sie lachen und sagen, man bist du schwach oder selber Schuld.

Naja, ich habe schon einiges zu hören bekommen.

Diese Gedanken verschließt man aus Erfahung besser tief in sich und so sitzt man unter Menschen, Bekannten, Freunden und fühlt sich so unendlich einsam.

Ja, man kommt sich so vor als ob man nicht dazu gehört. Als ob man nicht von dieser Welt wäre.

Tiere verurteilen nicht.

Gerne würde ich da ausbrechen, aber ich schaffe es nicht.

???

SxilObAexr


Ich glaube schon, dass es möglich ist, Menschen zu finden, die einen verstehen und einen ernst nehmen, zuhören - also auch im RL. Es ist nur sehr schwierig so jemanden zu finden. :-/

Das Gefühl nicht dazuzugehören kann ich jedoch sehr gut nachvollziehen. %-|

Ich denke aber nicht, dass du komisch bist oder wirst oder verrückt oder sowas. :)_

AwzucDenaA1


Es gibt genügend liebe Menschen, nur, dass sie einen verstehen? :-/ Ich hatte ja Freundschaften, die ich aber leider abgebrochen habe. Werde demnächst auch versuchen mit ihnen Kontackt aufzunehmen und einfach erklären wieso. Sie sollen die Wahrheit wissen.

Das heisst aber nicht, dass ich wieder eine Freundschaft zu ihnen aufbauen möchte.

Vielleicht eher andere Menschen.

Bin aber auch gerne alleine, obwohl ich mit Menschen arbeite.

.

Ob ich verrückt werde, hmm, das denke ich manchmal schon.

Ich weiss, dass oft über mich geredet wird. Auch auf der Arbeit.

lQupixtita


ist hier noch jemand wach?

S)ilbxer


Ich weiss, dass oft über mich geredet wird. Auch auf der Arbeit.

das ist ja nun kein Indiz dafür dass du verrückt wirst (bzw. denkst es zu werden). Die Leute tratschen ja sofort, wenn man mal nicht ins Bild passt....

ich meinte auch nicht, dass du jetzt zwangsläufig wieder Freundschaften/Kontakte aufbauen solltest oder du dich gar nicht genügend anstrengst, um so jemanden zu finden (falls das so rüberkam). :-o bitte nicht falsch verstehen. Dass es Menschen gibt die dich bzw. einen verstehen, weiss ich deshalb, weil wir uns hier im Forum ja oft genug auch verstehen. Und wir sind doch auch alles Menschen. Zudem gibt es Menschen, die deine Symptome kennen und dich dementsprechend auch verstehen würden.

f=eh[lercRhKexn


Hallo Azucena,

bitte gib die Hoffnung nicht auf. Auch wenn es schwierig ist, du hast die Kraft aus diesem Gedankenkreislauf rauszukommen.

Du wirst ganz sicher auch wieder Menschen finden die dich so mögen wie du bist. Ohne dass du denen was vorspielen musst.

Alles Gute und ganz viel Kraft

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

s.ucRame4dicxa


@ Silber

Ich glaube schon, dass es möglich ist, Menschen zu finden, die einen verstehen und einen ernst nehmen, zuhören - also auch im RL. Es ist nur sehr schwierig so jemanden zu finden.

Das mag sein, aber das Problem ist, dass man diese Gedanken nicht nur mal eben hat, keine Phase, sondern das ganze Leben. Und da verliert irgendwann auch der geduldigste Zuhörer die Lust, einem sein Ohr zu schenken.

L[ärMche2


Hallo, ich leide auch schon seit vielen Jahren unter allen möglichen Zwangsgedanken. In meinem Kopf herrschte oft

das schlimmste Chaos. Am Anfang brachte ich das immer nach kurzer Zeit wieder auf die Reihe und es war bei weitem

nicht so schlimm. Oft ging es mir dann wochenlang wieder gut. Aber seit letztem Jahr mußte ich manchmal stunden-

lang grübeln und dadurch wurde es immer nur noch schlimmer. Ich hielt es dann fast nicht mehr aus und ging zu

einem Therapeuthen. Tat mich am Anfang sehr schwer mit dem Reden, aber hatte jetzt mittlerweile schon einige

Therapiestunden, und es tat schon gut, das 1.x mit jemandem darüber zu reden. Allerdings habe ich ihm bis heute

noch nicht alles von meinen schlimmen Gedanken erzählt. Habe große Hemmungen davor. Aber er weiß das und

drängt nicht. Seit dieser Zeit nehme ich auch Medikamente. Aber ich weiß mittlerweile, daß ich zwar diese Therapie

und die Medikamente brauche, daß ich aber selber mit dazu beitragen muß, wenn ich das wieder auf die Reihe

bekommen will. Habe schon Tipps bekommen vom Therapeuthen, aber es ist halt nicht einfach sie umzusetzen.

Viele Grüße :)* :)* :)* :)*

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