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ich bin geschockt: person von s-bahn überfahren

Ssati4ne


Aha... Sie war also nicht tot... Suessmaus90, das ist doch eine gute Nachricht! :-) Hoffe, das hilft dir ein wenig... :)_ :)*

spuesssemaxus90


na gott sei dank!

ich hoffe der frau geht es soweit gut! trotzdem bin ich immernoch geschockt!

ich wünsche ihr auf allefälle alles gute

spu cam!edica


@ Problemkind89

Suizid hin oder her, auch wenn er keinen anderen Ausweg mehr sah. Dann doch bitte nicht an einem vollen S-Bahnhof auf der Stammstrecke, wo es auch hätten Kinder sehen können! Besonders um diese Uhrzeit! Denn beim Isartor ist eine Schule und um diese Uhrzeit ist es nicht ungewöhnlich, dass sie da aushaben. Klar ihn wird es nicht mehr interessieren, aber das find ich das schlimme... wenn es vor anderen Leuten sein "muss" :-/

Glaube mir, wenn man so verzweifelt ist, kann man so nicht mehr denken. Ich stand auch schon an den Schienen und es war mir völlig egal, ob das jemand mitbekommt oder nicht.

szuclame7di,ca


@ Satine

Aha... Sie war also nicht tot... Suessmaus90, das ist doch eine gute Nachricht! :-)

Nunja, sie denkt da vielleicht ganz anders drüber und ehrlich gesagt, fällt es mir schwer, so zu denken wie Ihr. Ich wäre froh, wenn alles endlich vorbei wäre und jedesmal, wenn jemand stirbt, denke ich neidsich, dass der es nun hinter hat und seine ewige Ruhe gefunden hat, während ich noch weiterleben muss.

s]ucamBedixca


@ Santine

...mit einem Bestatter unterhalten, und der meinte, ... Sorry, wenn ich das so schreibe...

Ein Freund sagte mir, dass man eigentlich nur noch die Unterhose im Getriebe der Lok findet.

Ich mache mir immer mal wieder Gedanken und stelle mir vor, dass bei der Beerdigung meines Vaters praktisch ein leerer Sarg verbuddelt wurde. Ich soll bei der Beisetzung dabei gewesen sein, aber da war ich erst zwei Jahre alt und daher kann ich mich nicht erinnern. Und dennoch stimmt es mich traurig, dass meine Mutter später das Grab einfach abräumen ließ und so ist nichts mehr von ihm übrig.

AEr,ca(pi(dxa


Ach du liebe Zeit, jetzt check ich ja erstmal, dass ich das in meiner Zugstreckenzeit schon zweimal mitbekommen habe. Einmal um fünf Uhr früh sowas. Da war ich im Zug und plötzlich bleibt das scheiß Ding stehen und ich war über eine Stunde im Zug. Schaffner lief mit einem Gesicht durch, dass ich mir dachte, was geht denn mit dem ab, ICH komm ja wohl zu spät zur Arbeit.

In der Durchsage hieß es, dass es eine Störung gäbe und es wurde sich für die Verspätung entschuldigt. Irgendwann fuhr die Kiste in den nächsten S-Bahnhof und es hieß aussteigen. Irgendwann kam dann die nächste S-Bahn.

Ein weiteres mal blieb nachmittags irgendwann die Bahn stehen und da hab ich aber am nächsten Tag erfahren, dass sich ein Kerl von der Brücke vor einen Zug schmiss....

Wird ja schon sehr geschickt und diskret behandelt solche Schienenunfälle.

s>ucaumedVica


Ich habe es auch schon mal erlebt. Da war ich mit einer damaligen Freundin unterwegs und unser Zug musste in Freiburg eine Stunde stehen. Hat die rumgezetert, sie käme nun eine Stunde später nach Hause, weil dieser Idiot sich da vor den Zug werfen muss und und und. Ich fand es so geschmacklos, habe ihr gesagt, dass das ein verzweifelter Mensch war und dass es uns gut geht, wir hätten Sitzplätze, zu Essen und zu Trinken dabei und kommen eben nur eine Stunde später nach Hause, während dieser arme Mensch keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich das Leben auf sehr brutale Weise zu nehmen. Noch geschmackloser fand ich, da sie weiß, dass mein Vater auch so ums Leben gekommen ist und ihre Bemerkungen mir gegenüber recht taktlos waren.

BxÜFF


Ein Freund sagte mir, dass man eigentlich nur noch die Unterhose im Getriebe der Lok findet.

Ich mache mir immer mal wieder Gedanken und stelle mir vor, dass bei der Beerdigung meines Vaters praktisch ein leerer Sarg verbuddelt wurde. Ich soll bei der Beisetzung dabei gewesen sein, aber da war ich erst zwei Jahre alt und daher kann ich mich nicht erinnern. Und dennoch stimmt es mich traurig, dass meine Mutter später das Grab einfach abräumen ließ und so ist nichts mehr von ihm übrig.

Da erzählt Dir Dein Freund unfug. Das solltest Du ihm nicht glauben!

Es ist totaler Unsinn, dass man nur noch die ''Unterhose'' findet. Zumal muss man sagen, dass nich jeder Verstorbene der vor einen zug springt bzw. von einem erfaßt wird gleich aussieht.

Und natürlich sehen diese Verstorbenen meist nicht mehr sehr gut aus, aber dennoch so, dass der gesammte Körper vorhanden ist. Mach Dir da keine Gedanken :)-

J|uliem2a1uxs


Sowas scheint ja recht oft vorzukommen. Der Vater eines Jungen aus meiner ehemaligen Schulklasse hat sich so das Leben genommen und bei meiner Mutter hat sich auch mal wer vorm Zug geworfen, als sie damit unterwegs war.

Wenn man sich umbringt, warum sucht man sich sowas aus? Man zieht da ja auch viele andere Leute mit rein, die diese Bilder nicht mehr aus dem Kopf bekommen. Und ich persönlich würde wohl auch nicht wollen, dass meine Leiche so zerfleddert aussieht. Aber soll ja auch Leute geben, die gehen um schlimme Unfälle anzugucken sogar zur Feuerwehr. Aber ist jetzt eine andere Geschichte und das sollte jetzt auch lieber nicht kommentiert werden.

s!upcamEedicxa


Wenn man sich das Leben wirklich nehmen möchte, braucht man eine effektive Methode mit hoher Letalwahrscheinlichkeit und der Schienensuizid liegt da nun mal mit Abstand an der Spitze. Vor allem kommt da jeder ohne Probleme dran.

Natürlich ist es nicht toll, wenn andere Menschen es mitbekommen, aber glaube mir, wenn man mal so weit ist, kann man nicht mehr darüber nachdenken, dass man anderen Menschen damit einen Schock versetzt. Vor dem Suizid ist das Denken sehr eingeengt, man wünscht sich nur noch, tot zu sein, egal wie, Hauptsache man ist endlich "weg", findet seine ewige Ruhe.

gaokyo


Aber soll ja auch Leute geben, die gehen um schlimme Unfälle anzugucken sogar zur Feuerwehr. Aber ist jetzt eine andere Geschichte und das sollte jetzt auch lieber nicht kommentiert werden.

Weißt Du eigentlich was Du da schreibst ??? Ich bin nicht bei der Feuerwehr. Ich war einige Jahre ehrenamtlich im Rettungsdienst und habe dabei einiges an schlimmen Dingen erlebt und das auch irgendwie für mich verarbeiten, oder wenn man so will, auch verdrängen müssen. Vor 2 Jahren, während einer privaten Autofahrt, ist unmittelbar vor mir eine Radfahrerin von einem LKW erfasst und mitgeschleift worden. Ich konnte der Frau, die mich noch angestarrt hat und deren Verletzungen ich Dir nicht schildern möchte, nur den Kopf streicheln und die Hand halten, bis Sie gestorben war... Glaubst Du das ich was darum gegeben hätte, daß ich das nicht erleben hätte müßen. Mein Trost ist der, daß die Frau nicht alleine war :)*

Weißt Du, ich hatte damals einiges zu beißen an dieser Sache, aber O.K. :-/ Ich weiß aber auch um viele Leute von Rettungsdienst, Feuerwehr, Polizei oder was auch immer, die mit solchen traumatischen Erlebnissen nicht mehr fertig geworden sind.

t.ear6drLop77


Hallo Maus :)_ Tut mir leid das du das erleben musstest. Das mit dem Schock wird aber mit der Zeit besser, glaub mir, man muss es halt anfangs verarbeiten. Mir ist nämlich vor Jahren das gleiche passiert wie dir, ich musste eine sehr ähnliche Szene beobachten. Habe nur im Blickwinkel einen gesehen der langsam vor den Zug gekippt ist und dann einen lauten Knall gehört. War deswegen auch mehrere Wochen sehr sehr mitgenommen. Aber glaub mir, es wird wieder besser. Ich habe mir auch gedacht das es Selbstmord war und somit die Wahl des Mannes. Grüsse dich ganz lieb

RhübenQnaxse


ja Autounfälle die man unmittelbar mitbekommt sind auch sehr schlimm. Ich hab diesen Winter so etwas erlebt wo mich einer überholt hat und dann aufgrund der Glätte direkt vor mir gegen einen Baum geschleudert ist. Ich bin dann zu ihm hin und hab gefragt ob er verletzt ist aber er lag in seinem Wagen wie als wäre er Tod. Total starr, weiß mit offenen Augen. Ich hab dann glaub ich irgendwas gesagt wie "Oh Gott scheiße"und den Notruf gerufen. Die Frau am anderen Ende hat mich nicht verstanden sondern immer nur den Wind gehört. Das alles hat Ewigkeiten gedauert und es ist auch ewig kein anderes Auto vorbeigekommen. Dann hab ich die Sirene in der Ortschaft gehört und andere haben dann auch noch angehalten und mitgeholfen. Auch bis der Krankenwagen und letzendlich der Hubschrauber kamen hat es wahnsinnig lang gedauert. Mich hat das alles sehr geschockt. Am nächsten Tag stand über den Unfall was in der Zeitung und das der Fahrer schwerste Wirbelsäulenverletzungen erlitten hat. Das hat mich noch mehr geschockt und ich konnte nächtelang nicht schlafen sondern hab immer darüber gegrübelt das es nicht passiert wäre, wenn ich später gefahren wäre, wenn ich noch zum Bäcker gegangen wäre usw. Ich hab den Fahrer dann später mal angerufen und er hat erzählt das er noch Glück hatte und nicht Querschnittsgelähmt ist und später auf Reha geht. An die Autofahrt hatte er gar keine Erinnerung mehr. Da war ich sehr erleichtert aber an diesen schlimmen Tag denke ich noch oft und an der Unfallstelle fahre ich auch täglich vorbei.

sEuc'amLedicxa


Ich habe als Kind mal einen Mann auf der Straße liegen sehen, der sich vom Dach eines Hauses gestürzt hatte. Mir war klar, was geschehen war und der Anblick machte mir nichts aus, als sie den Leichnahm bewegten, wollte meine Mutter, dass ich nicht hinschaue, habe es aber dennoch ein wenig getan. Aber es hat mich überhaupt nicht schockiert. Muss ich mir da nun etwas dabei denken?

ggokHyxo


@ Juliemaus

Ich wollte Dich nicht persönlich angreifen, das ist halt ein wunder Punkt für mich... :)_ @:)

Aber Du hast schon recht, so "einsatzgeile" Typen hab ich auch kennengelernt. Die haben nicht gerafft wieviel an Leid für allen direkt und undirekt Beteiligten solcher Unglücke dranhängt. *:)

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