» »

Angst,Psychose?

A?tmo hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Also ich leide laut Diagnose seit meinem 17 Lebensjahr(bin jetzt 24) an einer Angststörung/Depression,sprich Angstgefühle Panikattacken inkl. alle Körperliche Symptome.

Letztes Jahr habe ich meine Ausbildung begonnen und damit auch eine Neue Psychologin bekommen.

Die hat mir dann nach 2-3 Sitzungen Amisulprid/Solian(Atypisches Neuroleptika) empholen 100mg das habe ich dann ca 7 Monate lang genommen und es ging mir auch etwas besser weniger rückzug und gefühle wurden ein wenig eingedempt.

So nun zu meinem Eigendlichen Problem.

Vor ca. 3-4 Wochen wollte ich das Solian absetzten weil ich das gefühl hatte das es gegen die starken angstgefühle/Nervosität nichts bringt.

Die erste Woche ging das dann gut fühlte mich teilweise sogare viel fitter.

Dann bekam ich wieder exteme Angstgefühle Panikattacken usw konnte nicht mehr essen etc.

Dann fing es an mit einem komischen unwierklichkeitsgefühl und ich kam in eine Klinik.

Da wurde als Diagnose wieder Angst Depression gestellt.Und wurde auf Mitrazapin eingestellt 30mg am Abend.

Als ich jetzt wieder nach hause kam nach 2 Wochen war dieses Gefühl aber immer noch das äusert sich so.:

Alles sieht irgendwie anderst aus als würd ich mit anderen augen sehen,alles so Hell und Schnell auch viele laute geräusche erscheinen mir als zu viel.TV Schaun ist anstrengen augen fühlen sich auch immer Müde an,es kommt mir alles os vor als wäre es zu anstrenegnd und zu Viel für mein Gehirn.Und habe auch total das gefühl ich werde Verrückt.

Dies hat ich all die jahre zu vor noch NIE.

Mit absprache meiner Psychologin hab ich das Solian wieder vorgestern eingeschlichen bin bei 150mg weil ich dachte die überreizung geht dann zurück aber es ist immer noch.

Kann mir einer sagen was das ist?

Gerate ich gerade in eine Psychose oder hab ich vielleicht schon eine?

War das zuviel für mein Gehirn?

Werd ich verrückt?

Würde mich freun wenn mir einer Weiterhelfen kann.Ich kann nicht mehr.

Danke.

Antworten
D+ieHSälfteIstkGeschLafxft


Nach einer Psychose hört sich das noch nicht an. Ich denke, es sind Nebenwirkungen der Medikamente. Ich verstehe gar nicht, dass die Ärzte dir Neuroleptika andrehen, obwohl du keine Psychose hast. Ich habe schon viele dieser Medikamente nehmen müssen, nahm 40 Kg zu und fühlte mich wie in Watte gepackt. Schließlich weigerte ich mich, weiterhin Medikamete zu nehmen und seitdem geht es mir viel besser. Ich halte überhaupt nichts von diesem Zeug. Bei mir hat sich durch die jahrelange Einnahme alles nur verschlimmert und ich befürchte auch, dass ich es dadurch nie wieder los werde.

Hast du noch andere psychotische Symptome wie Paranoia oder Wahnvorstellungen?

A>tmo


Hi,

Danke für deine Antwort,

Nein Ich habe nie Sachen gesehn oder Gehört etc. ist auch bis jetzt noch nicht der Fall.

Und das Problem mit der Überreizung nenn ich es mal kam ja auch erst nach dem Absetzten,während der Behandlung mit Solian hat ich auch nie Probleme mit Nebenwirkungen etc.

D~ieHäalfteIsMtGeschPafxft


Es könnten aber auch Entzugserscheinungen oder anfängliche Verschlimmerung durch das Absetzen gewesen sein. Ich weiß nicht, ob man von einer Psychose sprechen kann, wenn man "nur" an Depersonalisation leidet. Was sagt denn deine Psychologin dazu?

ANtmo


Sie meinte das es sein kann das es eine Art überreizung ist da so medikamnete ja auch reize eindemmen und durch das absetzten dann diese wieder voll da sind so art als häte man ne glocke auf dem kopf und die wird dann plötzlich runter genommen.

Sonst meinte sie nur die Medikation so bei behalten also Solian und Mitrazapin was ich in der Klinik bekam.Und mich ablenken.

DWieHTälfteIstCGeschafft


So in etwa meinte ich das eben auch, mit der anfänglichen Verschlimmerung.

Wie lange hast du das denn schon?

Fühlst du dich sonst mit deinen Medikamenten wohl?

Avtmo


Ja ansich schon hatte mit dem Solian bis anfänglichs bischen müde nie Probleme waren ja nur 100mg das ist ja eigendlich sehr wenig da Normal dosen bei 400+ liegen.

Ich wollte es nur absetzten da ich dachte es bringe gegen die Angst nichts.

Das Mitrazapin nehme ich jetzt erst 3 Wochen und das macht halt sehr müde und schlapp sonst bemerke ich da auch keine großen NWs.

Ich nahm das Solaina ja nur wieder weil ich dachte damit geht das gefühl endlich weg also das es das wieder eindemt.

K-eitzexrin


Also erst mal es gibt ganz viele verschiedene Antidepressiva etc. und ich würde die nicht ganz verteufeln.

Neuroleptika werden auch bei Einschlafproblemen bzw. Schlafproblemen verschrieben und sie sollen auch schon Patienten geholfen haben.

Vielleicht bist du auch zu ungeduldig und es braucht einfach noch etwas Zeit, bis sich alles wieder normalisiert.

Was hast du denn sonst noch gegen die Angststörung etc. unternommen in der Therapie (von den Medikamenten mal abgesehen)?

A=tmo


Gegen die Angst hab ich schon vor 2 Monaten ein Therapeuten für eine Verhaltenstherapie gefunden diese beginnt im Juli.Hatte sogar glück so schnell ein Platz zu bekommen.

Sonst auser Medis nur eigene Verhaltens Muster entwickelt oder versucht sprich ablenken,sport etc.

Aber wie gesagt momentan ist nicht die Angst im Vordergrund mein Problem sondern diese Überreizung.

KOe}tzeWrixn


Das mit der Therapie klingt doch mal gut.

Hast du schon mal Bücher zu deinen Themen gelesen?

Ich dachte, daß die Angststörung etc. auch noch bei dir mitreinspielen in die Beschwerden, deshalb habe ich danach gefragt.

DsieHälfteI'stGensnchafxft


Also erst mal es gibt ganz viele verschiedene Antidepressiva etc. und ich würde die nicht ganz verteufeln.

Neuroleptika werden auch bei Einschlafproblemen bzw. Schlafproblemen verschrieben und sie sollen auch schon Patienten geholfen haben.

Also ganz im Ernst, ich leide lieber unter Depressionen, Schlafproblemen, Panikattacken und psychotischen Symptomen, als mir noch ein Mal Antidepressiva, geschweige denn Neuroleptika andrehen zu lassen. Und ich habe davon schon schätzungsweise 20 verschiedene genommen.

Die Besserung stand in keinem Verhältnis zu den Nebenwirkungen und die, ich nenn sie jetzt mal Spätfolgen sind auch nicht zu verachten (habe seit 1 1/2 Jahren nichts mehr genommen).

Es spricht Bände, dass kaum ein befragter Arzt seinen Verwandten solche Medikamente verschreiben würde.

Bei Fremden wird der Rezeptblock aber nur allzu gern gezückt.

Es muss jeder selbst für sich abschätzen, ob die Linderung größer ist, als die Nebenwirkungen, aber eine vernünftige Therapie ist tausend Mal mehr wert, als dieses Zeug und ich würde es nur empfehlen, wenn akute Selbstmordgefahr oder eine schwere Psychose vorhanden wären.

K~etzUerxin


Ja, das ist eben deine Erfahrung. War nicht dein Fall, okay. Aber warum sollten sie bei einem anderen Patienten nicht helfen? Und den Ärzten würde ich jetzt mal unterstellen, sie möchten ihren Patienten helfen und u.a. verschreiben sie ihnen deshalb die Medikamente, nicht um ihnen zu schaden. Gefragt werden die Arzt weil die Leuten helfen wollen.

Ich würde sagen, das Beste wäre eine Mischung aus Therapie, Medikamenten und eigenen Ansätzen z.B. sich mit Büchern zu seinen Problemen zu beschäftigen als noch ein Zugang.

Soweit ich weiß gibt es mehr als 60 und mehr Antidepressiva, du hättest also noch nicht mal alle probiert.

DiieHälftevIstGesxchafft


Natürlich habe ich nicht alle probiert und einige davon waren ja auch Neuroleptika. Aber leider gibt es weder ein Antidepressivum noch ein Neuroleptikum, das keine heftigen Nebenwirkungen hat. Ich habe auch mit anderen Betroffenen darüber geredet und zum Beispiel habe ich bis jetzt kein einziges Neuroleptikum gefunden, von dem man nicht zunimmt. Auch wenn die Ärzte immer wieder versuchen einem das weiß zu machen. Auch geht es bei diesen Verschreibungen oftmals um ein "Ruhigstellen". Als ich mich nämlich zuletzt in der Klinik weigerte, etwas zu nehmen, wurde das sogar so in meinen Bericht geschrieben. Hätten sie mir damit wirklich nur etwas Gutes tun wollen, hätten sie mich nach der ersten Ablehnung in Ruhe gelassen und es nicht auch noch in den Bericht geschrieben, als wäre ich besonders unkooperativ gewesen. Ich war schließlich auch die einzige dort, die nicht zugedröhnt wurde. Da ging es nicht darum, meine Qualen zu lindern, immerhin betonte ich mehrfach, dass sie durch eine Einnahme nur verschlimmert würden, sie wollten einfach, dass mir einfach alles egal wird. So und nicht anders ist es ja bei Neuroleptika. Und wie ich schon sagte, ich habe mich darüber auch schon mit einigen Leuten ausgetauscht, denen es da genauso ging.

Und ich sagte ja auch, es muss jeder für sich selbst wissen, aber es ist nicht so, dass Ärzte einem das unbedingt verschreiben, weil sie meinen, dass das gut für einen ist. Sie müssen es ja nicht schlucken und mit den Folgen leben.

K7etz#erin


Es gibt auch Neuroleptika, die nicht abhängig machen.

Das Problem mit der Auswahl der medikamentösen Therapie auf den einzelnen Patienten abgestimmt ist auch in der Wissenschaft bekannt, es laufen zur Zeit Studien dazu an.

Und wenn wir schon von Einzelpatienten reden, einer Freundin von mir hat Mirtazapin gut geholfen, als ein Baustein der Therapie. Und der verschreibende Arzt war Spezialist auf dem Gebiet.

DIiIeHälf;teIstEGesch.affxt


Ich hab ja auch gar nichts von Neuroleptika gesagt, die abhängig machen. Habe ich wohl auch nicht genommen, sonst wäre es mir nicht so leicht gefallen, die immer sofort abzusetzen...

Sehr schade, dass auf dem Gebiet nicht jeder Arzt Spezialist sein muss, der sie verschreiben darf.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH