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Borderliner nicht erkannt und jetzt Gerichtsprozess wg Umgang

w7ertyxha hat die Diskussion gestartet


Hallo Zusammen hab schon oft hier geschrieben und muss mich mal bedanken.

Hat jemand Erfahrung mit Borderliner mit dem man ein gemeinsames Kind hat.

Sie verlies mich mal wieder mit Wahnvorstellungen-ich liebe Sie nicht, hab Sie betrogen alles wahr schlecht mit mir- und hat mich fast zerstört damit. Ihre Eltern stehen hinter ihr weil Sie nicht die Krankheit akzeptieren.

Vor 3 Jahren ist schon mal das selber passiert, Sie erhielt Medies und es wurde besser. Will hier nicht Sie zurückhaben, weil wenn es noch einmal passiert, dann bin ich am Ende.

Hab mein Kind jetzt 2 Monate nicht gesehen und sogar wichtige Op verschoben damit ich zum termin kann.

Sie setzt die ganze Energie darein, dass ich vernichtet werde, zu anderen Personen ist Sie freundlich und hilfsbreit. Verstehe die Welt nicht mehr.

Hab Angst Kind gar nicht mehr zu sehen ! will psychologische Gutachten, Sie kann aber so gut Lügen und es fällt kaum auf. Wie soll ein Mensch ein Kind erziehen, wenn er so labil ist ?

Helft mir. Hab Angst um die Erziehung meines Kindes !

Antworten
wGer>tyh+a


War vielleicht zu früh am Morgen !

Hat niemand dait erfahrung gemacht

T\oltrxax


Anwalt fragen. Ein Anwalt, der sich mit Familienrecht auskennt. Wenn es einer ist, der zusätzlich Erfahrung in Betreuungssachen hat, wäre das von Vorteil. Auch wenn deine Erklärung zwar nicht auf Betreuungsbedarf schließen lässt, hat aber ein Anwalt, der sich damit auskennt, wahrscheinlich mehr Erfahrung und Kontakte bzgl. eines geeigneten Gutachters.

Anwalt soll erstmal den Umgang regeln. Hast du denn auch d. Sorgerecht? Oder ist es ein außereheliches Kind ohne Sorgerechtserklärung dir bzgl.? Auf jeden Fall zum Anwalt. In solchen Sachen ist man ohne richtigen Anwalt schnell aufgeschmissen.

Gelbe Seiten oder örtliche Rechtsanwaltskammer helfen dir, einen passenden Anwalt zu finden. Und richte dich auf ein längeres Verfahren ein, auch und vor allem emotional.

whert2yhxa


Hab guten Anwalt. Sie bestätigt durch Ihren Anwwalt auch immer wie ver-rückt Sie ist.

Anwalt ist Top zweifelt auch Ihre Erziehungsfähigkeit jetzt an. Will aber nicht Ihr das Kind wegnehemen nur wenn, da zweifel bestehen ob es dem Kind gut geht.

Diagnose wurde erst jetzt erstellt obwohl die Anzeiche schon dar waqhren, war blind.

Sie will nicht mehr mir das Kind geben.

Wollte gerne wissen ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Nach Aussen ist sie ja normal.

Haben gemeinsmes Sorgerecht, Kind heist wie ich. Unverheiratet.

Umgangsrecht wird jetzt geklärt.

Dachte jemand weiss wiedass nach der Vereinbarung mit Borderliner abläuft.

w'ertyJha


Bis jetzt hält Sie sich an gar nichts selbst wenns schriftlich ist !

Und in der Zukunft ?

TQolt<rxax


Gut, also ob das gut oder schlecht ist für das Kind, ist nicht pauschal zu beantworten. Das hängt natürlich auch vom Alter des Kindes ab. Borderliner-Eltern sind zwar belastend für das Kind, aber nicht zwingend entwicklungsschädigend. Da du einen Anwalt hast, werdet ihr sicher das Erziehungsgutachten beantragt haben. Hat das Kind einen Verfahrenspfleger? Wenn ja, dann mal den dazu bringen, dass sich mal der psychologische Dienst mit dem Kind auseinandersetzt.

[[http://www.welt.de/wissenschaft/article862503/Psychisch_kranke_Eltern_machen_Kinder_krank.html]]

Demnach sind die Risiken nachweisbar höher. Aber immer daran denken: es ist eine Statistik und in welchem Bereich der Ergebnisstreuung genau dein Fall anzusiedeln ist, können höchstens Experten vor Ort entscheiden.

Falls du demnächst den Umgang bekommst: teuflisch darauf achten, vor dem Kind nicht die Mutter zu belasten. Kinder merken sehr schnell, wenn es den eigenen Eltern nicht gut geht und wollen helfen. Und im Zweifel tun sie alles, um jeweils den Elternteil glücklich zu machen, bei dem sie gerade sind, auch wenn sie dazu bei beiden verschiedene Dinge erzählen müssen. Also dem Kind gegenüber den Konflikt mit der Mutter möglichst nicht thematisieren, aber auch nicht verschweigen wenn danach gefragt wird.

Sollte regelmäßiger Umgang (notfalls auch vorschlagen, dass die ersten Umgangskontakte begleitet stattfinden um Vertrauen aufzubauen) möglich werden, versuche dich intensiv um den seelischen Ausgleich des Kindes zu kümmern. Es Kind sein zu lassen und trotzdem den Rücken zu stärken, damit es in den anstrengenden Borderline-Phasen der Mutter nicht überbeansprucht wird.

w;ert'yha


lol kind war 9 monate als sie abgehauen ist und werd es mit 12 monaten wiedersehn

T1olvtraxx


Hossa, das ist ja noch sehr jung. Da kann ich nur wieder auf den obig verlinkten Artikel verweisen und hoffen, dass ihr bald beweisen könnt, dass sie eine Borderlinerin ist. Das wird wohl der Knackpunkt sein.

w0ertxyha


jo will hoffen das das ne guachter auch erkennt. für fast alle anderen scheint sie nomal zu sein

TColtGrax


Keine Sorge, dazu sind Gutachter da. Und im Zweifel kann man Gegengutachten anleiern, bzw. Nachbesserungen beantragen. Und zum Thema Gutachter: das Gericht wird einen vorschlagen, wenn ihr keinen vorschlagt. Lass deinen Anwalt mal herumhören, welche Gutachtervorschläge besser abgelehnt werden sollten (ich weiß ja nicht, wie eindeutig sich das Verhalten der Frau aus dem Schriftverkehr für einen verständigen Gutachter herauslesen lässt).

Also tief durchatmen, deinem Anwalt und dem Gutachter vertrauen und vor allem deine berechtigten Sorgen nicht dein Selbst angreifen lassen. Keine Paranoia aufkommen lassen. Aber auch nicht locker lassen. Der Anwalt soll Druck machen, wenn der Richter sich ziert, das Verfahren voranzutreiben.

w&er+tyha


z. B schreibt sie immer ich bin so wichtig für das kind, Termin wird ausgemacht und dann gibt sie das kind nicht raus

sagt sie liebt mich nicht, wirft mir aber zu gleich vor, das ich sie andauernd betrogen habe, wie kann ich ihr das bloss antun

schreibt sie ist nicht krank, sondern ich, sie war bereits schon in therapeutischer behandlung

sagt mehrfach sie will mir oder meinen großeltern nicht das kind wegnehmen macht es aber,

reagiert auf schreiben meines anwalts emotional und will am liebsten sofort mich strafen

hat wahnvorstellungen sieht die Realität nicht

ständiger Kontakt zum Kind, glucke

damals sofortnach dem sie abgehauen war mit einem anderen ins bett gesprungen, anschließend entschuldigt

hat Frauen neben mir stehen sehen die nicht da waren

reimt und sucht die ganze zeit beweise für meine Untreue, selbst wenn sie komplett banal sind

will selbst die putzmittel teilen, hauptsache sie kann mich treffen

hat damals selbst mordanschläge auf sich gesehen und so weiter etc.

beschwerte sich immer über Ihre familie und jetzt sind sie die besten

die ganze zeit war schlecht

ausbruch von krankheiten, wird mir die schuld gegeben

w{er4txyha


Achso bin selber Gutachter aber nicht für Psycho sachen, fände es verdammt schwer jemanden zu beurteilen wen man nur diese Person gehört hat. Denke ja nicht das ein gerichtsgutachter auch meine Seite anhört oder doch.

T#oLltrxax


Der Gutachter bekommt die Gerichtsakte zu sehen. Vorfälle, die dein Anwalt verschriftlicht hat, stehen dem Gutachter damit zur Verfügung. Wichtig ist, dass beim genauen Auftrag an den Gutachter alles wichtige drin ist, das wirst du als Gutachter ja auch kennen.

Ansonsten: dass sie so wankelmütig ist, sollte bei Borderline ja nicht überraschen. Aber wenn es noch keine definitive Diagnose gibt: vielleicht kommt der Gutachter am Ende ja noch was etwas anderes (obwohl deine Beschreibungen der Frau für mich auch stark nach Borderline aussehen).

Vielleicht machst du einfach mal um dein Gewissen zu beruhigen, einen ausführlichen Gesprächstermin beim Anwalt und lässt dir einfach erklären, welche Handlungsmöglichkeiten noch offen stehen. Kannst ja seine Meinung zu den Themen Gutachter aussuchen, Verfahrenspflegschaft, eigenen Antrag auf das Aufenthaltsbestimmungsrecht, seine Einschätzung des Richters (sehr wichtig in Deutschland) etc. befragen.

Und ansonsten: je nach Leidensdruck bei dir kann es vielleicht helfen, wenn du selbst dich z. B. bei einem über das Jugendamt empfohlenen Berater informierst, worauf du achten solltest, wenn du endlich Umgang haben wirst mit dem Kind. Einem Kind mit einem schwierigen Elternteil kann es sehr helfen, wenn der andere Elternteil ausgleicht (auch wenn es an deine Substanz gehen kann). Nur dafür brauchst du 1. Umgang und 2. im Zweifel die nötige Expertise um all die guten Erziehungshinweise und Tipps im Allgemeinen auf deinen speziellen und schwierigen Fall (Trennungskind im Säuglingsalter mit psychisch belasteter Mutter) anzupassen. Mach dir also keine zu großen Sorgen. Tu, was du tun kannst, lass es auf dich zukommen und wenn du speziellere Fragen hast, einfach fragen. Aber die werden wohl erst aufkommen, wenn du wirklich weißt, wie es dem Kind im Moment tatsächlich geht. Das wird wohl erst mit Umgangsgewährung stattfinden.

g!irassolxi


Borderliner-Eltern sind zwar belastend für das Kind, aber nicht zwingend entwicklungsschädigend.

dazu zitiere ich mal christine ann lawson in "borderline-mütter und ihre kinder":

Kinder mit einer borderline-mutter beginnen ihr leben mit einer unsicheren bindung an eine emotional instabile mutter

ein unsicherer bindungsstil ist immer entwicklungsschädigend.

es heißt also für dich, wertyha, kämpfen für das wohl deines kindes.

ich finde es prima, dass du das ja auch bereits angefangen hast.

dass borderliner die realität verdrehen ist ja typisches merkmal der krankheit und das wird es dir sehr schwer machen.

gib nicht auf und viel kraft!

Tboltrvax


Ich muss zugeben, dass ich beim Schreiben des Beitrages irgendwie noch davon ausging, dass das Kind schon älter sei, als das Borderline-Syndrom aufgetreten/sichtbar geworden ist. Bei einem Säugling ist es wohl leider so, dass sogar die Ausbildung einer eigenen Borderline-Störung beim Kind zu rechnen ist. Darum wäre es ja gerade so wichtig, dass das Kind jemanden hat, bei dem es Konstanz verspürt. Das meinte ich mit Ausgleich. Aber das wir er nur mit möglichst häufigem und regelmäßigem Umgang hinbekommen.

Wichtig ist aber wirklich, dass das Gericht zu Potte kommt und von der Borderlineerkrankung überzeugt werden kann. Vor allem das Gericht bremst da manchmal, weil manche Richter der Meinung zu sein scheinen, wenn es lange genug dauert, finden die Eltern schon einen gütlichen Weg.

Also wertyha, sprich mit deinem Anwalt über die Möglichkeit, das Kind zu dir zu nehmen (Aufenthaltsbestimmungsrecht) alternativ einer Beschleunigung des Umgangsverfahrens. Ansonsten sollte versucht werden, dass sich die Großeltern mit um das Kind kümmern (auch wenn sie gegen dich eingestellt sein sollten). Immerhin geht es darum, dem Kind stabile emotionale Bindungen zu ermöglichen. Oder kurz: verlässliche Kontaktpersonen.

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