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Einweisung in psychosomatische Klinik

Iwc3SAngx3l hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr Lieben.

Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber es kommt ein bisschen von allem vor, deshalb hab ich mich hierfür entschieden ;-)

So, angefangen hat alles im März dieses Jahr. Ich hatte ständig Übelkeitsattacken (mit Herzrasen und Hitzegefühl) und habe kaum noch gegessen. Mein Arzt hat mich dann zur Magen-/Darmspiegelung überwiesen, wo ich auch sehr schnell einen Termin bekommen hatte, da es doch sehr akut war.

Der behandelnde Arzt bei der Spiegelung sagte mir danach dann, dass ich einen Reflux habe und den Rest würde mein HA mit mir besprechen.

Ich bin dann gleich mit dem vorläufigen Befund zum HA und habe mit ihm gesprochen, er meinte nur, ich solle meine Ernährung umstellen und mit dem Rauchen aufhören und eventuell mal bei einem Psychotherapeuten vorsprechen.

Da ich kaum noch was essen konnte hab ich dann bis Mai 10 Kilo abgenommen und wurde ins Krankenhaus eingewiesen weil sich nix verändert hatte. Auch dort hatte ich noch eine Magenspiegelung. Mein Arzt im KH sagte mir dann, dass er aus den Unterlagen von meinem HA entnommen hätte, dass ich den Helicobacter pylori habe. (Vielen Dank an meinen Hausarzt, der es mir 2 Monate zuvor nicht für nötig gehalten hatte zu sagen.) Auch dort sagten sie mir, ich solle meine Ernährung umstellen und vielleicht zum Psychotherapeuten.

Als ich dann entlassen wurde bekam ich das "ZacPac" (2 x Antibiotika 1 x Protonenpumpenhemmer). Diese hab ich genommen und soweit ging es mit etwas besser.

Die Übelkeitsattacken hatte ich nur noch wenn ich ausser Haus ging, also blieb ich einfach zuhause.

Vor knapp 1 Monat sind wir umgezogen und schon ging es mir wieder schlechter. Ich schob es einfach mal auf den Stress und ließ es dabei.

Da ich gekündigt wurde (weil ich mehr als einen Monat krank geschrieben war und ich auch noch weiterhin krank geschrieben gewesen wär) hatte ich dann viel Zeit um über alles mal nachzudenken.

Mir viel auf, dass ich nur in Umgebung von mehreren Menschen diese Attacken hatte und machte mir langsam doch Gedanken einen Psychotherapeuten aufzusuchen.

Gut, letzte Woche hab ich dann einen Termin ausgemacht und am Dienstag war es soweit. Sie war wirklich super. Sehr nett und wirkte "vertrauenserweckend".

Sie hat sich dann mein Leben angehört (was nicht immer leicht war, Vater war alkoholsüchtig und ein Schläger, Mutter vor 6 Jahren gestorben,...) und meinte ich habe eine Anorexia nervosa, aber unbewusst. Ich esse gern und ich esse auch jetzt (momentan fast nur Semmeln und Brot, weil wir noch keine Küche haben, aber auch mal Eis oder Schokoriegel oder Milchreis) Erschwerend dazu habe ich eine Panikstörung vor Menschenansammlungen (und sei es nur beim Einkaufen). Die Angst verstehe ich auch, weil ich die Symptome kenne und leider auch fast immer habe wenn ich raus gehe. Aber von der Magersucht bin ich nicht so wirklich überzeugt, weil ich ja wirklich esse und auch wieder was "Normales" essen möchte. Ich bin vorallem nicht unnormal dürr, und da ich versuche regelmäßig eine Kleinigkeit zu essen, setz auch langsam wieder ein kleines Bäuchlein an, worüber ich mich sogar freu, da ich merke dass es langsam wieder besser wird.

Jetzt kommt das Problem an der Sache, da ich arbeitslos bin, und momentan auch nicht arbeitsfähig, hat mir meine Therapeutin geraten, umgehend in eine psychosomatische Klinik zu gehen und mich dort für mindestens 6 bis 8 Wochen behandeln zu lassen. An für sich habe ich damit kein Problem, wenn es mir helfen kan, bin ich bereit das zu tun, da meine Therapeutin meinte, mein Lebensstil sei schon lebensbedrohlich und ambulant könne man mir nicht mehr helfen.

Mein Problem daran ist das Finanzielle, zahlt das Arbeitsamt bzw. Sozialamt (es ist noch nicht genau durch ob ich ALG I oder II bekomme) trotzdem, auch wenn ich arbeitsunfähig bin?? Oder hat man anderweitig irgendwelche Ansprüche in solch einer Situation? Kennt sich jemand mit soetwas aus? Ich möchte wirklich wieder arbeiten gehen, aber momentan ist das einfach nicht drin. Wir sind erst vor kurzem umgezogen und mein Freund allein schafft es nicht auf Dauer die Wohnung zu halten und es wäre zu Schade wenn wir diese Wohnung wieder verlieren würden.

Entschuldigt bitte den halben Roman..

Alles Liebe *:)

Antworten
IlcS3AnIg3l


Hat denn noch keiner damit Erfahrungen gemacht?

Vpoll(zeitmufddxi


Hallo *:)

Also erstmal :°_ Find ich super, dass Du auch wirklich in die Klinik gehen willst, viele trauen sich das nicht. Und zu Deiner Frage habe ich folgendes ergoogelt:

Arbeitsunfähig krank

Melden Sie dies bitte unverzüglich und fügen Sie eine ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit und die voraussichtliche Dauer bei. Sind Sie arbeitsunfähig krank, erhalten Sie in der Regel sechs Wochen Arbeitslosengeld II in bisheriger Höhe weiter. Anschließend haben Sie Anspruch auf Krankengeld (in Höhe des bisherigen Arbeitslosengeldes II/Sozialgeldes).

Frage dennoch nochmal beim Amt nach und auch die Ärztin bzw. der Sozialdienst in der Klinik wo Du hingehst sollten Dir darüber Auskunft geben können :)*

Ich wünsch Dir viel Erfolg für die Behandlung und Alles Gute @:) :)*

Ibc3A*nbg3l


Vielen Dank Vollzeitmuddi :-)

Frage dennoch nochmal beim Amt nach und auch die Ärztin bzw. der Sozialdienst in der Klinik wo Du hingehst sollten Dir darüber Auskunft geben können :)*

Das werd ich auf jeden Fall machen. Eine normale AU von Hausarzt habe ich, den Brief von der Therapeutin müsste ich nächte Woche kriegen.

Mir hatte mein Sachbearbeiter der Krankenkasse eben gesagt, dass man kein Arbeitslosengeld mehr bekommt, wenn man arbeitsunfähig ist, allerdings sagte mir dir Arzthelferin bei der Therapeutin, dass es viele gibt, die sich arbeitsunfähig erklären lassen möchten, damit sie zuhause bleiben können und sich keine Sorgen ums Geld machen müssen. Im Internet habe ich nichts dazu gefunden. Werde aber am Montag mal in der Klinik anrufen!

Vielen Dank nochmal :-)

Bmi3ene+8x1


Stimmt so nicht ganz,du bist krank geworden, als du noch arbeitet hattst? Dann bekommst ab dem ersten Tag der AU Krankengeld über deine Krankenkasse, erst wenn du da Ausgesteuert wirst ist das Arbeitsamt wieder zuständig. Normalerweise hat man erst nach sechs WochenKrankheit anspruch auf Krankengeld, außer man wird davor arbeitslos.

Mir geht es gerade genauso,deshalb kann ich dir das schreiben.

LG

IMc3Ang"3l


Vielen Dank für deine Antwort Biene81!

Also, das is bisschen kompliziert, ich habe meine Kündigung zum letzten Tag der Krankheit bekommen, war aber dann nicht mehr beim Arzt, weil ich duch die Arbeitslosigkeit keinen Versicherungsschutz mehr hatte. Muss auch gestehen, dass ich nicht gleich beim Amt war, weil es mir ziemlich schlecht ging, ich habe Schmerzen bekommen, durch die ich mich kaum noch bewegen konnte. Als ich dann zum Amt gegangen bin, war ich noch am selben Tag beim Arzt und habe direkt wieder eine Krankmeldung von 2 Wochen bekommen.

Also habe ich keine durchgehende AU von mindestens 6 Wochen.

*:)

B{ienex81


das mit dem Versicherungsschutz stimmt nicht, natürlich bist du gesetzlich vier wochen länger versichert als du arbeitest. das ist natürlich schlecht das du nicht gleich zum amt bist, weil die hätten dir da weiterhelfen können. ok, dann bekommst du hoffentlich ALG egal ob I oder II. Wenn du dich natürlich nicht fristgerecht gemeldet hast, kannes dir passieren, dass du erst mal ne Sperre bekommst. aber versichert bist du trotzdem kläre das auf jedenfall. wenn alle stricke reissen kannst du sog.sozialgeld beantragen (ehemalige Sozialhilfe) ich weiß man braucht überwindung dafür.

Gruß Biene

I c)3)Ang43l


das mit dem Versicherungsschutz stimmt nicht, natürlich bist du gesetzlich vier wochen länger versichert als du arbeitest.

achso das wusste ich nicht.

Als ich beim Amt war, haben sie nix gesagt wegen der Sperre, ich hab denen erklärt was los war und sie sagte, dass es schon ok sei.

Überwindung kostet es schon, ja, aber ich hoffe dass ich bald wieder arbeiten gehen kann und alles seinen normalen Lauf nimmt..

*:)

BZiene)8x1


dann hast du beim arbeitsamt vielleicht glück, ich habe halt leider die gegenteilige erfahrung gemacht.mirwurdeaucherst gesagt,es sei nicht schlimm und zehn wochen später habeich böse post bekommen.

:°(

ISc3An<g3xl


Tut mir wirklich leid für dich.

Ich hoffe einfach noch das Beste. Schließlich kann es nicht ewig regnen :)^

Ich wünsche dir auch alles alles Gute!!

*:)

B ie(ne81


ist auch besser so, immer negativ hilft nicht vor allem nicht wenns einem eh sch...geht.

DAnke :)z

K)etzexrin


Ich finde auch gut, daß du in eine Klinik gehst und dir helfen läßt.

Vielleicht kannst du dich hier wieder melden, wenn du wieder 'draußen bist und von deinen Erfahrungen für andere hier berichten. Vielleicht kannst du dann ja auch die Klinik weiterempfehlen, wenn sie gut und hilfreich war.

I0c3Anxg3l


@ Ketzerin

Vielen Dank auch an dich.

Hatte heute wieder eine riesen Diskussion mit meinem Freund weil er nicht will dass ich gehe.

Es wird bestimmt noch 2 bis 3 Wochen dauern bis ich "aufgenommen" werde, da die Warteliste in dieser Klinik sehr lang ist. Laut meiner Therapeutin is das eine der besten psychosomatischen Kliniken in Deutschland,

hier mal der Link dazu:

[[http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/ros/]]

Liebe Grüße *:)

KHetizerixn


Aha, diese Klinik kenne ich noch nicht.

Danke auch, daß du schon mal den Link dazu 'reingestellt hast.

Es ist dein Leben, schade, wenn dein Freund meckert, aber ich würde in die Klinik gehen, wenn es mir hilft.

KOetzerwin


Habe mich mal auf der Internetseite dazu umgesehen.

Die Klinik klingt ja sehr professionell.

Bin schon gespannt, was du von deinem Aufenthalt da berichten wirst.

Ich habe mich da mal für den Newsletter "Psychosomatik" eingetragen. Kann ja nicht schaden. Mal sehen, was da kommt.

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