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Wieso lerne ich nur immer Distanzmenschen/ Einzelgänger kennen?

D4ie_xExtraKver+txierte


Hallo Hessen,

na ja, manches von dem, was du schreibst, stimmt wohl auch. :-( Vielleicht ist es aber auch so, dass man sich diese schwierigeren Kontakte sucht, so wie ich, weil ich das wohl auch über einen langen Zeitraum so verinnerlicht habe, dass ich nichts Besseres finde oder verdient habe. (wobei ich aber durchaus schon Kontakte hatte bzw. diese auch aktuell habe, die schon länger Bestand haben).

Dass beide Seiten dazu beitragen, ob ein Kontakt funktioniert oder nicht, stimmt; aber es kann auch nicht nur an mir liegen, genausowenig nur an den anderen.

Als Extravertiert werde ich gemeinhin durchaus wahrgenommen.

LG

Ex

MlollQiencxhen


Hallo Extravertierte,

Hast du denn außer deinem Mann noch Kontakte?

Wenige. Meine zwei einzigen echten Freundinnen wohnen ziemlich weit weg. Der Rest sind eher Bekannte. Wenigstens meine Schwester wohnt in der Nähe und die sehe ich regelmäßig.

Was "Hessen/VWR" schreibt, klingt echt einleuchtend...

Jemand, der wirklich selbstbewusst ist, hat es tatsächlich in der Regel nicht nötig, anderen Menschen so "nachzulaufen". Und ob Du nun nach außen hin wirklich als extravertiert erscheinst oder nicht, die Leute spüren anscheinend trotzdem, dass Du dringend und verzweifelt Kontakte suchst, und spüren Dein sich dahinter verbergendes nicht so ausgeprägtes Selbstbewusstsein.

Sie spüren, dass die Gefahr besteht, dass Du zu klammern anfängst, wenn sie Dir den kleinen Finger geben, und ziehen sich deshalb zurück. Wäre das möglich?

hkawa6itboa:sxt


Hamburg kannst du vergessen. War eine der schlimmsten Städte für mich. Alle so hanseatisch zugeknöpft, dass du kaum noch atmen kannst. Zieh um!

Dki}e_Ex(traver[tiertxe


Ich gehe auf das von Hessen jetzt noch mal richtig ein, da ich nun wieder etwas fitter und aufnahmefähiger bin.

So 100%ig stimmen tut das von Hessen nicht.

Klar, ich kontaktiere die Menschen häufiger, aber das hauptrangig dessen, weil ich immer gerne diskutiere, auch oft was zu erzählen habe, oder auch mal wissen will, was der Freund oder die Freundin zu der Sache sagt. Und nein, ich trampele auch nicht nur auf meinen eigenen Themen herum.

Es sind nicht alle Kontakte bei mir eine Katastrophe (gewesen). Meine Freundin aus Hamburg (Daniela) meint z.B., dass sie das Problem der anderen Leute teilweise echt nicht verstehe, wie auch im Falle der Jurastudentin. Daniela wortwörtlich: "Du kannst mir doch nicht erzählen, dass die vier Monate hindurch 12h/7Tage die Woche an den Hausarbeiten 'hockt'?"

Ich habe auch mit diesen Distanzkontakten durchaus tiefgründige Themen besprochen, aber mir reichten die Kontakte häufig trotzdem nicht. Weil wenn sich der eine z.B. innerhalb von drei Jahren nicht mit mir treffen will, aber sechs Stunden die Woche mit mir telefoniert? Den anderen mit dem ISDN-Display habe ich einmal wöchentlich beim Schachverein getroffen, aber da kann man ja auch nicht rigoros schnacken. Die Stunde vorher, die wir uns da zum Mittagessen getroffen haben, hat mir auch nicht ausgereicht. Meine tiefergehenden Kontakte habe ich eben ansonsten mit der Daniela, den drei Personen aus den anderen Städten, mit meiner Familie und noch so mit 2-3 Personen, die ich gelegentlich mal treffe.

Ich hatte ja letztens auch diesen anderen Thread gestartet, der auch wieder sehr exemplarisch bzgl. der Kontaktsache ist: [[http://www.med1.de/Forum/Beziehungen/474972/]]

Ja, das mit dem Selbstwertgefühl ist so eine Sache. Es war auch in den letzten Jahren desaströser als jetzt. Ich meine, momentan bin ich wirklich auf dem Trip, dass ich mir so gut wie gar nichts mehr gefallen lasse, weil mir das Daniela und auch noch ein paar andere Menschen mal vorgehalten haben, dass ich mich nicht immer so unter Wert verkaufen soll. (das ist ja im Prinzip dieses ständige den Kontakten hinterherhängen, sich alles bieten lassen usw.).

Ich habe ja dieses Jahr alleine um die zehn Kontakte abgebrochen, weil die mir alle zu konfliktreich waren. Und die Personen waren wirklich unentspannt. Die einzige Person, mit der ich kaum bis keine Probleme habe, ist diese Daniela - wobei ich sie jetzt auch nicht glorifiziere. Daniela, die ursprünglich aus Nordrheinwestfalen kommt, empfindet es hier als genauso sozial kalt wie ich. Die macht ähnliche Erfahrungen mit der Distanz, dem sich nicht Melden etc. Allerdings sind ihre Kontakte auch nicht so konfliktreich.

Ein weiterer Punkt ist, dass ich das meiste offen anspreche und auch sehr viel Metakommunikation betreibe. Wenn ich irgendwie das Gefühl habe, dass bei dem Kontakt etwas nicht in Ordnung ist, spreche ich es auch.

Hauptrangig ist mein ständiges Interpretieren sicherlich eine Sache, mit der sich viele nicht anfreunden können. Ich kann humorvoll sein, lachen etc., aber ich kann auch keine locker vom Hocker Gespräche über Stunden führen... bei mir muss das mehr durchmischt sein. Also ich will weder nur Stundenlang über Kant oder Goethe reden, aber auch nicht Stundenlang nur übers Wetter. Punkt. Und was das mit diesem Ausgeglichensein von Aktivitäten und Reden angeht, wird es auch schwierig. Ich lerne entweder immer Menschen kennen, die nur reden wollen, oder welche, die nur auf Aktivitäten aus sind. Ich habe weder auf das eine, noch auf das andere Extrem wirklich Lust... :=o

Dieses Attribut mit der Extravertiertheit haben mir diese problematischen Freunde aufgesetzt sozusagen, weil ich eben im Kontrast zu denen sehr viel extravertierter, lustiger, aufgeschlossener bin. Das sehe sogar ich so. bzw. weil ich teilweise bei ihnen auch die Gespräche moderiert habe, aber das mache ich eben auch dann, wenn ich den Eindruck habe, der andere kommt nicht zu Potte...

Schüchternheit, soziale Angst stimmen weniger. Auf Menschen zuzugehen, ist für mich noch das kleinste Problem. Ich habe auch kein Problem mal zu einem Mann zu gehen, und den zu fragen, ob er mit mir mal einen Kaffee trinken gehen will. Habe ich häufiger schon gemacht. Aber die Kontakte haben alle kein richtiges Fundament. Ich meine, es müssen ja auch beide irgendwie dazu beitragen...

Und wenn entweder der andere nicht bereit ist oder ich es nicht bin?

Habe oft das Gefühl gehabt, ich müsse bei allen Kontakten immer nur Kompromisse machen, zurückstecken...

Dass ich Extravertierte nicht mag, habe ich so nicht geschrieben; es ist nur schwierig, wenn mehrere stark Extravertierte aufeinander treffen. Das habe ich auch schon festgestellt. Es ist nur so ein Schlagabtausch, man fällt sich ständig ins Wort etc.

Das mit dem Opfern sehe ich auch anders. Natürlich opfert man sich für Freunde, den Lebenspartner auf. Man lässt sich auch auf Grund der Gefühle bis zu einem gewissen Grad recht viel bieten. Außerdem bricht doch kein Mensch immer sofort den Kontakt ab, bloß weil es mal nicht rund läuft. Das machen meine Freunde, die ich noch habe, ja auch nicht direkt, obwohl bei denen auch nicht alles rund läuft. Es gibt auch keine perfekte Freundschaft oder Beziehung, in der alles immer nur super läuft. Wer mir verkaufen will, so etwas gäbe es, der ist für mich oberflächlich.

Nun gut, so wie bei mir muss es natürlich auch nicht laufen, aber ich arbeite ja stark an mir, dass sich das auch mal bessert künftig... Die Daniela ist immerhin ein Anfang. Und der Schachverein natürlich auch.

Ok, den Satz, dass ich die Leute fallen lassen soll, die sich einen Dreck um mich scheren, finde ich ziemlich gut. (habe ich ja nun auch zur Genüge in die Tat umgesetzt). Aber die Frage ist eben, inwieweit mir das wieder passieren kann, dass das so katastrophal läuft?

Seit meiner Mobbingzeit in der Schule läuft es so.

Und vor dieser extremen Zeit hatte ich ja überwiegend Kontakte, die fast täglich waren. Ich habe ja dazwischen kaum noch wirklich soziale Erfahrungen gemacht, sprich von 15-19. Mir fehlt wahrscheinlich deshalb auch ungemein viel.

Dieses dass man sich als Erwachsener nicht mehr täglich sieht etc. beispielsweise. Im frühen Jugendalter fand ich es insgesamt auch noch einfacher. Die Freunde, Bekannte, die ich zu diesem Zeitpunkt hatte, haben mich an sich weitestgehend bedingungslos gemocht. Denen war es auch egal, ob ich intellektuelle Interessen habe, ob ich leicht impulsiviere oder was auch immer.

Bei den letzten Kontakten, die ich so hatte - außer Daniela - habe ich immer nur das Gefühl gehabt, dass die Leute irgendwie eine Mauer um sich herum errichtet haben, dass die ständig irgendwas an mir auszusetzen haben etc.

An sich dürfte man sich doch gar nicht daran stören, wenn einen jemand, den man mag, mal via Mail, Telefon etc. kontaktiert. Ich meine jetzt mal unter ganz normalen Bedingungen, sprich wenn kein Konflikt dazwischen steht etc.

Wenn bei mir jemand anruft, freue ich mich sogar. Aber das scheinen andere fast gar nicht mehr zu kennen. Und ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, auch wenn es vielleicht arrogant klingt, dass ich so minderwertig sein soll, dass alle nur eine Aversion mir gegenüber haben.

LG

Ex :)-

Htesseen/xVWR


Hey ho,

ja, ich verstehe schon, was du meinst. Trotzdem glaube ich, dass dein Problem eben auf einer ganz anderen Ebene läuft. Nämlich auf der Ebene des mangelnden Selbstbewusstseins. In meiner persönlichen Situation war es so, dass ich mich auch stets als extravertiert, lustig und intellektuell kompetent sah. In Gesprächen neigte ich sehr dazu, meinen Gesprächspartnern auf den Zahn zu fühlen, sie zu analysieren und mit ihnen ein bisschen Psychologie zu betreiben. Ich dachte somit immer, ich sei halt eine intellektuelle, offene Person, die leider immer an Menschen gerät, die damit nicht umzugehen wissen und sich dann zurückziehen.

Ich habe mich dann aufgrund einer Depression letztendlich ganz von sozialen Kontakten zurückgezogen und versucht mich selbst zu finden. Ich konnte mir nicht erklären, warum ich in sozialen Kontakten immer und immer wieder scheiterte, obwohl ich doch so nett, lustig und interessiert war. Und dann näherte ich mich ganz langsam meinem Kernproblem: Das fehlende Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen. Alles, was ich in sozialen Interaktionen tat, war hilflos, provokant oder total unreflektiert. Und ich dachte immer, ich hätte es im Griff. Nach einem Jahr der Isolation traute ich mich endlich, auf Partys zu gehen und neue Leute kennenzulernen. Und endlich war es mir möglich, die Leute aus einer recht entspannten und lockeren Haltung kennenzulernen. Ich kann lustig sein, wenn es die Situation ergibt und eine Pointe passt, ohne, dass es dazu dient, dem Gesprächspartner gefallen oder eine Show bieten zu wollen, ich kann den Freiraum meines Gesprächspartners respektieren, ohne ihn psychologisch zu verwickeln oder ihn mit Defiziten und eventuellen Problemen zu konfrontieren, was meinen Gesprächspartner wesentlich schneller dazu bringt, Vertrauen zu mir zu fassen und sich in Bezug auf manche Gesprächsthemen zu öffnen. Ich kann meine Grenzen wahren, ich kann die Grenzen meines Gesprächspartners wahren und bin jederzeit reflektiert, behutsam und freundlich im Umgang mit anderen Menschen. Natürlich lerne ich immernoch Menschen kennen, die soziale Ängste haben und Schwierigkeiten mit sich bringen, sich mir oder generell anderen Menschen zu öffnen, aber das nehme ich dann nicht persönlich und versuche die Betroffenen zu bearbeiten. Ich akzeptiere das, lasse diesen Menschen von sich aus auf mich zugehen und sehe mich weiter nach anderen Leuten um, mit denen es besser klappt.

Was deine Jura-Freundin angeht, die nun ihre viele Arbeit vorschiebt und sich deshalb nicht um dich bemühen könnte: Ärgere dich nicht darüber. Es mag an Logik in ihrem Argument hapern, aber dann stell dich nicht naiv, sondern sieh das Zeichen, das dahinter steht. Sie sagt damit aus, dass sie sich in nächster Zeit erheblichem Stress ausgesetzt sieht und befürchtet, ihren sozialen Kontakten nicht gerecht werden zu können. Bevor sie dir also zusagt, dass sie sich auf jeden Fall mit dir auseinandersetzen wird, sagt sie lieber, dass du nichts erwarten sollst. Diese Freundin glaubt, dass sie in kommender Zeit sehr belastet sein wird und sieht da eine Grenze. Diese Grenze verteidigt sie dir gegenüber. Akzeptiere diese Grenze. Andersherum würdest du auch wollen, dass deine echten Freunde nicht sauer oder enttäuscht von dir sind, wenn du aufgrund des Lernstresses für dich beschließt, deine Konzentration nur auf die Uni zu fokussieren. Setze sie nicht zusätzlich unter Druck. Das verletzt und ärgert sie nur. Zeige ihr, dass du Verständnis hast und die Chance, dass sie sich trotz des Stresses bei dir melden wird, wird steigen.

Lieben Gruß *:)

D}ie_EjxtralvBertiexrte


Liebe(r) Hessen,

für mich ist es gerade nicht so ersichtlich, ob du w oder m bist. *g* Sorry.

Es stimmt, ich neige zeitweise auch dazu, sehr provokativ in Gesprächen zu interagieren. Sei es, dass ich den Leuten direkt sage, was ich denke, dass ich sie mit Wahrheiten konfrontiere etc. Und ich betreibe eben auch oft und gerne Metakommunikation. Es ist aber auch nicht so, dass die Leute über mich nichts weiter wissen oder dass das mit dem teilweise defizitären Selbstwertgefühl keiner gemerkt hat. Dass ich nicht in jeder Lebenslage tough bin, haben die ja z.T. auch gemerkt bzw. ich habe es auch eingestanden. Also ich markiere jetzt nicht ständig die Unerschütterliche ;-). Bei dem, was du schreibst, gehst du auch weitestgehend von deinem eigenen System aus, oder? Nun, immerhin scheint es ja dann doch nicht mir alleine so zu gehen, obwohl ich oft den Eindruck gewinne, dass ich die einzige sei, die ein desaströses Sozialleben hat. (bis auf Daniela). Nun, der eine Freund aus der Schweiz hat mir auch gerade den Kontakt aufgekündigt, for whatever reason. Er hat massive paranoide Züge und unterstellt den Menschen weitestgehend nur das Schlechteste. Das konnte auch nicht ewig gut gehen.

Depressiv war ich auch bereits, aber das bin ich derzeitig nicht mehr so. Wobei ich auch jetzt keine schwere Depression hatte. :-| Tendenziell habe ich das jetzt mehr mal so phasenweise.

Wenn ich bspw. keine Kontakte habe, fühle ich mich an die Mobbingzeit zurückerinnert.

Es freut mich aber, dass es sich bei dir wieder gebessert hat - sowohl psychisch, als auch sozial.

Ich hatte ja auch schon mal Phasen, in denen ich dachte, es sei überwunden.

Nun, anstatt meiner Jura-Freundin mehr Verständnis entgegen zu bringen, habe ich sie konfrontationsmäßig auf das alles angesprochen, und nun dabei erfahren, dass es kaum persönliche Gründe habe, weshalb sie so wenig Zeit habe. Sie hat einen Haufen von ihren Klausuren verhauen, obwohl sie bestimmt nicht minderbemittelt ist und sehr viel gelernt hat. Gerade bezogen auf diesen Punkt, den ich erst jetzt kenne, ist es mir unangenehm.

Allerdings denke ich durchaus, dass es richtig war, alles mal zur Sprache zu bringen. :=o

Ja, es ist wirklich 'krass', wie viele Konfrontationen ich in jüngster Zeit erlebt habe - entweder selbst angezettelt oder ich bin in welche verstrickt worden. zzz

Die viele Interpretiererei macht es auch nicht zwingend einfacher.

Mir fällt halt sehr viel auf, ich bin übertrieben aufmerksam.

Neige teilweise wohl auch zur Paranoia (nach den vielen negativen Erfahrungen wohl auch nicht ungewöhnlich).

Wenn ich bspw. das Gefühl habe, dass sich ein Freund oder eine Freundin seltener meldet als sonst, drehe ich schon fast am Rad und nehme das auch zwangsläufig persönlich. Ok, vor 2-3 Jahren war es noch schlimmer... Alles was irgendwie 'unnormal' verläuft, bringt mich aus dem Konzept. Sei es, dass jemand merkwürdige Äußerungen bringt, die so völlig situationsunangemessen sind (dass ich selbst ständig wenig angemessene Äußerungen bringe, ist, soweit ich das bisher als Feedback bekommen habe, eher selten), sei es, dass sich derjenige nicht mehr meldet etc. Es spielt auch so eine gewisse Empfindlichkeit oder Paranoia mit hinein. Nach den 9 Jahren Mobbing in der Schule und den div. sozialen Scheiterhaufen ist das auch kein Wunder... wahrscheinlich. Mir wird es teilweise von außen auch vermittelt, dass ich in vieles zu viel hineininterpretiere...

Aber es ist eben auch schwierig, das von 100 auf 0 abzustellen. ]:D Wenn man das intellektuell so einfach lösen könnte, dürfte das ja kein Problem sein.

Teilweise habe ich sogar den Eindruck, dass einem die Bildung, die Intellektualität auch vieles im Leben erschwert. Ich sage es mal so: universitär oder nebenberuflich habe ich wenig Probleme, weil ich fachlich definitiv nicht minderbemittelt bin, aber bloß weil man akademisch intelligent ist, verfügt man noch lange nicht über einen hohen EQ oder SQ. Ich kenne ja genug Gebildete/Intelligente, denen das auch in der Vergangenheit oder jetzt nicht unbedingt besser ergangen ist.

Ich habe es bspw. nie großartig gelernt, mich in Gruppen zu integrieren, mich richtig zu behaupten etc. Ich lass mich bei Gruppenarbeiten ab drei Leuten aufwärts sogar richtiggehend "unterbuttern" in der Uni, sofern die Leute sehr kompetent sind. Wenn ich das Gefühl habe, dass ich "the big fish in the little pond" (tolle Metapher aus der pädagogischen Psychologie) bin, ist es anders - da übernehme quasi dann ich das Ruder.

Aber mein Leben bewegt sich meistens in Extremen. Entweder übertreibe ich alles total oder ich mache irgendwie gar nichts. Ich habe das ja auch schon gemacht, dass ich mich in meiner temporären sozialen Resignation überhaupt nichts mehr gemacht habe. (war auch nicht vorteilhaft). Oder dass ich aus Wut und Enttäuschung nur noch verbal um mich geschlagen habe und die Leute mit mir z.T. auch nie wieder geredet haben. Gerade wenn man am Anfang der Freundschaften so austeilt, wollen die Leute erstrecht nichts mehr mit einem zu tun haben...

Inwieweit es mit meiner Freundin Annika (die angehende Juristin) überhaupt noch weitergeht, weiß ich nicht. Natürlich ist sie sauer über meine E-Mail, wobei einiges von dem, was ich ihr geschrieben habe, nicht mal unbegründet ist. Auf den Gedanken, dass sie sich von ihrem Freund den Kontakt mit mir inhibieren lässt, kann man sehr leicht kommen. Er hat mir bereits Drohmails geschrieben und er ist seit einem Dreivierteljahr sehr engagiert dabei, ihr den Kontakt zu mir auszureden. Obwohl sowohl Annika als auch ich sehr zum Interpretieren und Grübeln neigen, sagt er, dass ich einen schlechten Einfluss auf sie habe und Annika zur Trennung von ihm bewege. Ich meine, jemandem halbwegs diplomatisch zu sagen, man solle sich nicht in die Beziehung einmischen, ist ja noch in Ordnung - wobei ich das nicht getan habe - aber dass man sich so unterhalb der Gürtellinie bewegt, finde ich wirklich heftig. Der Mann kennt mich nicht einmal, weil sie beide mit dem Zug gut 3-4 h von mir entfernt wohnen. (Annika hat früher bei mir im Stadtteil erlebt, und wir treffen uns jetzt hauptrangig mal an der Uni, weil diese in der Mitte von unseren Wohnlichkeiten liegt). Ich habe sie das halt ernsthaft in der Mail von vorgestern Nacht gefragt, ob sie sich den Kontakt zu mir von ihrem Freund verbieten lässt?

Darüber hinaus: ich verstehe es durchaus, dass sie über meine Mail nicht glücklich ist, aber trotzdem hätte ich mir das gewünscht, dass sie mir das etwas angemessener und anteilnehmender vermittelt, dass sie auf so lange Sicht keine Zeit hat. Das habe ich ihr so auch geschrieben. Trotzdem ist es mir nicht gelungen, die Mail 100%ig diplomatisch zu schreiben... Das ist bei Konflikten auch äußerst schwierig, v.a. wenn das Ganze schon so lange schwelt.

Es hat mich auch enorm irritiert, dass sie ihrem Freund das hat durchgehen lassen, dass er mir eine derartige Mail geschrieben hat. :-( Die Mail war sehr verletzend und er hat darin auch Aspekte zur Sprache gebracht, die er nur durch sie über mich wissen kann. >:( Dass das mein Vertrauen in Annika zunächst erschüttert hat, ist nicht mal weiter verwunderlich. Vor allem hat sie diesbezüglich bei ihm nicht mal ein richtiges Fass aufgemacht. Ich könnte mir das persönlich überhaupt nicht vorstellen, meinen Partner so etwas durchgehen zu lassen... zumindest nicht ohne dass er sich mal dafür entschuldigt.

Diese Einmischung von meiner Seite, die er als solche interpretiert hat, ist eigentlich mehr an Annika gerichtet gewesen. Ich habe ihr geschrieben, was er wohl zufällig gelesen hat, dass es per se besser sei, sich in Ruhe auseinander zu setzen und ohne Gepöbel etc. (das ist ein konstruktiver Ratschlag). Ich habe ihr darüber hinaus nie gesagt, dass sie sich von ihm trennen solle. %-|

Es geht also bei Annika und mir gar nicht nur um diese Zeitkomponente, sondern auch um die Sache mit ihrem Freund. Weil dass sich das auf unseren Kontakt auswirkt bzw. ausgewirkt hat, kann ich nicht leugnen...

LG

Ex

Hseli/os2x5


Hallo Ex,

ich mußte bei deinem Beitrag ein bißchen schmunzeln, weil es mir mit meinen Freunden oft genauso geht. Andererseits treffen viele Details aus deinem Leben auch auf mich zu. Ich bin hier übrigens auch bei den Fischköpfen gelandet und komme ursprünglich aus dem Süden. Allerdings kann ich vielleicht etwas Licht ins Dunkel deiner abweisenden Gegenparts bringen. Es gab Zeiten da war ich so erschossen nach der Arbeit, dass ich meine Freunde auch vernachlässigt habe, allerdings immer mit einem schlechten Gewissen. Ich glaube, bei einigen Leute ist es ein Wesenszug, dass sie keinen Blick für ihr Gegenüber haben, dass kann man ihnen noch nicht einmal vorwerfen, weil sie es nicht bewußt machen oder wahrnehmen. Vielleicht sollte man sich einfach an die Leute halten, die keinen solchen Wesenzug haben.

Was mir allerdings aufgefallen ist, daß du einen Hang zu langen Beiträgen hast. Manche Leute sind möglicherweise von Mails in solcher Länge erschlagen oder habe einfach nicht die Zeit sie komplett zu lesen. Mein Opa hatte übrigens ein bewährte Abwehrstrategie, wenn ich ihn mit Begeisterung zu texten wollte. "Stoppt! Und jetzt versuch es in drei Sätzen zu sagen." Diese Training alles auch ein Punkt zu bringen, war dann übrigens in der Uni recht nützlich. Ich bin übrigens auch angehender Akademiker.....

Da du eine Akademikerin bist/ werden willst, kann ich dir einen guten Stammtisch empfehlen, der einmal monatlich tagt. Alles weitere per PN.

Lg

Helios

DSiye_pExtvravertizertxe


Hallo Helios,

Danke! :)-

Ich versuche mich ja schon kürzer zu fassen. lol

Aber wie man gleichzeitig auf alles eingehen, alles durchargumentieren und sich dann noch kurzfassen soll, frage ich mich wirklich? ]:D

Ja, wir können uns gerne pnen

Wer Lust hat, mich bei ICQ zu adden, kann das auch gerne tun:

550971272

LG

Ex

Htessen]/VWR


Hallo Extra :-) ,

natürlich gehe ich von meiner Situation aus, aber ich habe auch die Fähigkeit zu differenzieren. Ich schrieb es explizit hinzu, was meine persönliche Situation betrifft, sodass du es einfacher haben solltest nachzuvollziehen, woher meine Argumentation stammt und dir die Chance zu geben, deine Situation mit meiner zu vergleichen und für dich daraus eventuelle Rückschlüsse zu ziehen.

Vielleicht merkst du es selbst nicht, aber dein letzter, längerer Beitrag, ist der Beweisbeitrag deines fehlenden Selbstbewusstseins und Selbstvertrauens. Anderen Leuten eher zu unterstellen, sie hätten ein persönliches Problem mit einem und sie daraufhin immer wieder zu beharken, das ist keine Paranoia, das ist einfach nur ein Selbstwertproblem. Du neigst dazu, sehr zu fabulieren, zu dramatisieren und alles auf dich zu beziehen, weshalb deine Beiträge auch so geraten, wie sie geraten. So bringst du Leute in deiner Umgebung immer wieder in eine Zwickmühle, weil sie sich dir erklären und sich rechtfertigen müssen. Da ist es am Ende natürlich einfacher, sich von so einem Menschen, der weder seine persönlichen Grenzen noch die der anderen respektiert, auf Abstand zu halten oder ihm ganz klar eine Zurückweisung zukommen zu lassen.

Im Übrigen ist es so, dass Menschen, die über einen hohen IQ verfügen (und ich denke, dass Aussagen über deinen Akademikerstatus und deine Intellektualität durchaus implizieren, dass du meinst, über einen höheren IQ zu verfügen) im Regelfall diese Intelligenz auch auf ihre Emotionalität übertragen können. Ausnahmefälle bilden Autisten oder gestörte Persönlichkeiten. Beides bist du meines Erachtens nicht und darüber kannst du dich freuen. Aber ich habe den Eindruck, dass du gerne etwas Besonderes wärest, um dich 1. aufzuwerten, weil dein Selbstbewusstsein eigentlich ganz woanders steht und 2. um deine soziale Problematik, die du hier schilderst, zu rechtfertigen. Du bist eine überdurchschnittlich intelligente Frau, die aufgrund ihrer Mobbingerfahrungen Probleme damit hat, Vertrauen in soziale Bindungen zu investieren und sich dadurch automatisch in Beziehungen begibt, die von Misstrauen, Distanz und Zurückweisung geprägt sind.

Wenn du aus dem Kreis ausbrechen willst, dann könntest du als Erstes damit anfangen darauf zu achten, dir sofort einen Gedankenstop zu verschreiben, wenn du wieder in Vermutungen darüber verfällst, warum dich jemand nicht mögen und akzeptieren könnte. Als Zweites würde ich aufhören, Menschen zu belagern, zu hinterfragen und zu konfrontieren, wenn du argwöhnst, es "stecke etwas im Busch". Als Drittes würde ich aufhören, mir zwanghaft Menschen zu suchen, die potentielle Freunde sein könnten, um sie dann auf Herz und Nieren zu prüfen. Dein Hauptproblem dürfte das tiefe Gefühl von Misstrauen und Verzweiflung sein, wenn du wieder in die Situation gerätst, dass dich jemand abgeblockt oder nicht deinen Erwartungen gemäß behandelt hat. Du neigst dann dazu, die Menschen mit deinen Gefühlen zu belagern und sie total zu irritieren, weil sie teilweise ganz andere Motive und Absichten hatten, als du glaubtest. Da hilft nur der Tipp: Entspann dich und horch in dich hinein.

Aus einer sozial mageren und einsamen Lebenslage gibt es ein Entkommen. War bei mir letztendlich auch so, nachdem ich aufgehört habe die Schuld bei anderen zu suchen und an mir zu arbeiten. Ich lerne überall Menschen kennen, die Kontakte halten und sie geben mir das Gefühl, akzeptiert und gemocht zu werden. Es hat auch sehr viel damit zu tun, wie weit man das Gefühl von "ich werde akzeptiert und gemocht" zulassen kann. Kannst du es nicht, könnte man dir den liebenswürdigsten und aufopferungsvollsten Menschen zur Seite stellen: So ehrlich er es auch mit dir meinen würde, du würdest es hinterfragen.

Aber das ist kein Loch, aus dem man nicht findet. Wirklich nicht. Du musst dich selbst ein bisschen in den Hintern treten, aber dann läuft der Laden. Das garantiere ich dir. ;-)

MdoVll|iegnchen


@ Hessen/VWR

Wow, besser als Du es ausgedrückt hast, kann man es wohl nicht ausdrücken. Ich ziehe bewundernd meinen Hut.

Mich hat der letzte lange Beitrag von "Extravertierte" an eine (Mail-)Freundin von mir erinnert. Die war hinter einem Typ her. Der aber hat sich ihr gegenüber so lala benommen, mal Hoffnungen gemacht (auch schon rumgeknutscht), mal wieder kühl-distanziert gewesen. So, wie sie es mir erzählte, glaube ich, dass er wohl mit sich selbst so'n paar Problemchen hatte und keinesfalls mit ihr, und deshalb hat er sich so etwas zurückhaltend benommen.

Sie aber hat ihn noch und nöcher mit ellenlangen Mails zugetextet und ihm tausend Vorwürfe gemacht und Fragen gestellt und um Stellungnahmen gebeten. Am Anfang hat er noch versucht darauf zu reagieren, indem er kurz schrieb, er werde darauf zurückkommen. Sie aber hat ihm per Mail gleich Fristen gesetzt, wenn er bis dann und dann nicht reagiert, könne er es vergessen etc.

Er hat natürlich nicht in der "Frist" reagiert. Darüber hat sie sich dann wieder riiiiesigst aufgeregt. Sie hat ihn förmlich in die Ecke gedrängt. Vielleicht hätte aus den beiden was werden können, wenn sie nicht so gebohrt hätte...

Ich will nicht sagen, daß Du (Extravertierte) so bist, aber daran erinnert hat's mich halt jetzt grad.

Ansonsten kann ich wie gesagt das von Hessen/VWR nur unterschreiben.

By the way mag ich es nicht, wie hier immer auf den Hamburgern (oder auch "Fischköpfen") rumgehackt wird. Bin auch "nur" zugezogene, aber das ist alles echt übertrieben, was hier so rumgewettert wird! :(v

D0ie_ExBtra3vertiqertxe


Hallo Hessen und Mollienchen,

es hängt auch bei mir noch davon ab, wie ausgelastet ich mich fühle. wenn ich total im Lernstress bin, denke ich auch weniger über das Soziale nach; aber da wir endlose lange Fristen für die Hausarbeitsabgabe haben, gammele ich dann teilweise einfach herum und denke mehr nach. Natürlich hat das aber dann auch mit dem Selbstwertgefühl zu tun. ;-)

Mit der Annika (die Jura-Studierende) hatte ich eine üble Auseinandersetzung per E-Mail, aber wir haben die Fronten jetzt geklärt. :p> Nächste Woche werden wir uns treffen.

Dass sie bis Okt./Nov. keine Zeit hat, war ein Missverständnis. Sie hat lediglich gemeint, dass sie bis dato unter Strom stehen werde, wegen ihrer Klausurergebnisse etc.; ich habe es anders interpretiert. :=o

Wie das mit ihrem Freund sich weiterentwickelt, weiß ich nicht; aber es wäre auch mistig, sich von ihm den Kontakt verderben zu lassen. {:(

Ich danke Euch beiden für Eure Beiträge!

LG

Ex

DGie_)Extrwaver:tiertxe


Hey,

Es hat sich bei mir mit den Kontakten inzwischen deutlich gebessert. Sogar an der Uni. ;-D Ich habe halt meine Einstellung fundamental verändert. Keine Fixierung mehr auf andere, keine zu starke Abhängigkeit mehr von anderen, sich ein eigenes Leben aufbauen, Wünsche klar definieren, dem anderen auch sagen, was einen stört etc. Ich fahre mit meiner neuen Einstellung definitiv besser.

Mir haben das real auch schon allerhand Leute von früher bestätigt, dass bei mir eine deutliche Veränderung zu erkennen ist. Außerdem gehe ich jetzt nicht mehr auf diese introvertierten Menschen zu, sondern gehe einfach auf diejenigen zu, die einen netten Eindruck machen.

Ich habe mit fast allen alten Kontakten gebrochen (bis auf zwei Ausnahmen) und bin dabei mir ein neues soziales Netz aufzubauen.

LG

Ex

hbawait(oast


Hallöchen!!!!

Herzlichen Glückwunsch!!!!!! :)*

Wie hast du das genau gemacht? Also nicht mehr den Leuten quais "hinterherrennen" sondern etwas auf Abstand gehen? Und wenn dich einer/eine interessiert locker ins Gespräch kommen ??? ":/

Finde die Veränderung suuper. Werde mir deinen Faden nochmal in Ruhe durchlesen und auch etwas ändern. Ich kann dich sehr gut verstehen! Mensch, vielleicht klappt es auch bei mir! Ein radikaler Neuanfang ist eine super Idee ]:D *:)

LG :)_

D@ie_Extr'avertxierte


Hi Hawaiitost,

drolliger Name. *g*

Hmmm... ich versuche halt, mich selbst anderweitig zu beschäftigen bzw. von dieser "dysfunktionalen Selbstwahrnehmung" Abstand zu nehmen. Es ist nicht so, dass ich mich vorher nie beschäftigt habe, aber ich versuche eben auch nicht mehr, ständig Dinge erzwingen zu wollen, die man nicht erzwingen kann und mich auch nicht mehr dauernd im Selbstmitleid zu baden. lol Das scheint immerhin besser zu funktionieren jetzt.

Außerdem habe ich eine Kontaktanzeige im Internet aufgegeben, auf die sich echt viele gemeldet haben. Mit vieren habe ich mich schon getroffen. :)_ 3/4 gefallen mir. Ich habe aber bereits vorher abgeklopft, wie die so "drauf" sind. Also ich habe mich durchaus 4-5 Wochen auch mit zweien davon geschrieben, bevor ich mich mit denen getroffen habe.

Während ich früher oft irgendwie einen Korb bei so Kontaktanzeigen bekommen habe - ich habe schon mal eine Kontaktanzeige wegen "Freizeitpartner" aufgegeben - wollen sich eigentlich alle wiedertreffen. Selbst die Vierte, mit der ich mich allerdings nicht mehr treffen möchte. Ich habe einfach das Gefühl, dass wir zu unterschiedlich sind und sie zu viel Standesdünkel hat etc.

Ansonsten gehe ich halt regelmäßig zum Verein, zum Sport, beschäftige mich daheim... oder ich habe eben Uni oder Nebenjob (alleine mit Uni und Nebenjob bin ich an den Werktagen gut ausgefüllt).

Man sollte Kontakte nicht um der Kontakte Willen haben. Das habe ich mittlerweile auch mal eingesehen. Ich habe mir in der Vergangenheit einfach zu viel bieten lassen. Vor allem hatte ich Leute dabei, die jetzt keine konstruktive Kritik geäußert haben, sondern die ständig nur "geklugscheißert" oder mit dem Dampfhammer drauf gehauen haben. So etwas ist für mich keine Freundschaft, wenn man die Handlungsweisen, die Interessen, den Studiengang des Freundes bzw. alles, was sonst irgendwie mit ihm zu tun hat, ausschließlich in Frage stellt.

Und wenn jemand wirklich schon ständig nicht ans Telefon geht - wie weiter oben beschrieben - dann kappe ich das mittlerweile auch früher. Wenn da nicht halbwegs Interesse zu erkennen ist, hat das in meinen Augen keinen Zweck. Klar, gibt es Phasen, in denen der Jeweilige weniger Zeit hat - kenne ich auch - aber man kann trotzdem immer mal Ausweichtermine finden oder dann halt nur Telefonieren oder Mailen; wenn aber selbst das nicht hinhaut und man sozusagen nur hingehalten wird, ist das für mich ein Grund, den Kontakt konsequent abzubrechen.

Ich breche die Kontakte nicht bei Kleinigkeiten ab; aber wenn ich mich unwohl, über Monate hinweg vernachlässigt, sonst wie desaströs behandelt fühle, ist es zweckentleert, den Kontakt noch bis in die Ewigkeit fortzuziehen.

Vielleicht klingt es für manche zu krass oder egoman; aber hallo? Ich muss ja wohl auch mal zusehen, wo ich psychisch bleibe. Habe keine Lust, ständig wegen solcher Distanzkontakte total down zu sein. Das sehen ja einige selbst an meinen ersten Beiträgen oder auch an anderen Threads von mir, dass es mir zeitweise da echt nicht gut ging.

Liebe Grüße

Ex

h-awaixtoast


Hallo Ex. ! *:) :-D :-)

Nein, ich finde, dass nicht schlimm, dass du die Kontakte abbrichst, wenn es auf Einseitigkeit beruht, bringt es ja nichts und macht einen unglücklich :°( ...

Werde auch versuchen, nicht nur mit den "langweiligen" und "introvertierten" Leuten zu sprechen bzw. mich NUR an die zu halten. Wenn man selbst nicht so ist, zieht das einen eher runter. Aber warum sollen wir immer nur mit den Leuten zu tun haben, die wir eigentlich gar nicht mögen? Das muss jeder für sich beantworten... :=o o:)

Hätte nicht gedacht, dass man über Anzeigen "gute und nette" Leute kennenlernen kann!!! Kann ich ja auch mal versuchen aber im Moment habe ich eigentlich genug zu tun und werde mich meinen Bedürfnissen widmen und die anderen können sich melden! :)D Mal gucken, wer dann übrig bleibt... :=o ":/ o:)

LG zurück! *:)

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