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Psycho-Doc und erste Sitzung

aSnimnechxan


@ spiel

bin mal gespannt wie das bei mir weiter gehen wird da die letzte sitzung ja erstmal kennen lernen war.

aber heute auch haben besuch von freunden.die schauen zusammen star wars(mag die filme nicht) und ich habe da sgefühl nur zu stören deswegen verziehe ich mich.

und meine gedanken drehen nur schon wieder ums essen das ich heute zuviel hatte us :°( w usw

sVpielmmobiel


@ animechan

das tut mir leid, dass es dir wieder schlechter geht. :°_ Das Gefühle kenne ich.

Du musst nur unbedingt bei der Therapie dran bleiben, nicht wie ich immer wieder abbrechen. Aber es muss unbedingt die richtige Therapeutin sein. :)*

Du schaffst das :)z :)*

apnimeechan


@ spiel

danke.naja habe nen therapeuTEN. abbrechen werde ich es wohl nicht dafür würden meeinen mitbewohnerinen sorgen.

ach keine ahnung was im moment los ist

sPpielmoibie\l


Animechan, das ist super, dass deine Mitbewohnerinnen dafür sorgen. :)^ Ich hab auch einen Therapeuten und muss sagen, trotz meiner Erfahrunge mit Männern, kann ich mit Therapeuten besser arbeiten als mit Therapeutinnen. ;-)

Deine Gefühle sind ganz normal für Menschen wie uns , ich hab das auch ständig und weiss nie warum. Vielleicht wird das irgendwann vergehen, vielleicht lernen wir auch nur einfach damit umzugehen :-|

s(chn$e0cke61985


Hallo ihr Lieben!

@ Ketzerin

Echt? Auf den Bergen liegt schon Schnee?

Hoffentlich ist noch nicht ganz Winter!

Der Schnee ist Gott sei Dank nochmal verschwunden und wir haben wunderschönes Herbstwetter, es ist noch richtig warm draußen x:) Mir graut es nämlich immer, wenn so lange Winter sind... letztes Jahr lag echt vom 1. Dezember bis Ende April Schnee - aber dieses Jahr wirds hoffentlich nicht so kalt :)z

Ja, leider habe ich mittlerweile seit einigen Tagen wieder mal Durchfall. >:(

Mein Magen ist recht schwach...

Ach Mann... :°_ ich hoffe, du erholst dich wieder! :)* Ich hab auch einen schwachen Magen, aber mehr Sodbrennen, was man mit Tabletten gut in den Griff kriegt.

Ich glaube, es gibt insgesamt zu wenig Therapeuten und zuviele Patienten.

Ich habe zuletzt es hier mal in einer Hochschulambulanz versucht, aber die hatten auch nichts frei und ihre Wartelisten geschlossen, weil darauf schon Patienten 1 1/2 Jahre auf den Therapiebeginn warten mußten

:-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o :-o

Dass es in der Gruppentherapie auch anstrengend ist, sich die Probleme anderer Leute anzuhören, kann ich verstehen.

Naja, mittlerweile läufts besser. Ich hatte jetzt 3 Sitzungen und konnte mich von Mal zu Mal besser einbringen. Dann kann man auch besser zuhören.

Das mit dem Therapietag kann ich gut verstehen.

Die Erklärung finde ich so naja.

Tja, mir ist diese Erklärung auch nicht wirklich schlüssig vorgekommen. Ich habs auch gestern meinem Thera gesagt, dass mir momentan die Einzelsitzungen sehr viel mehr bringen als die Gruppe. Aber ich mach mal beides parallel weiter und schau mal, wie es sich entwickelt. Finde es nur ein bisschen schade, dass jetzt die Einzelsitzungen so selten sind. Mein Thera ist jetzt bis Ende Oktober (!) in Urlaub, mal sehen wie es mir in dieser Zeit geht. Vielleicht ist es mal ganz gut, dass ich mich alleine durchschlagen muss und mal alles ein bisschen sacken lassen kann.

@ animechan

ich weiß nicht irgendwie am dienstag nachdem gespräch fühlte ich mich seltsam irgendwie keine ahnung gut gelaunt?das war bis gestern? und heute? heute wollte ich mich den gnazen tag ins bett verziehen und heulen

Hallo animechan! Sorry, dass es dir so schlecht ging nach der Sitzung... aber wirst sehen, das wird von Mal zu Mal besser. Nach den ersten drei Sitzungen lag ich jeweils 2 - 3 Tage im Bett und hätte nur heulen können. So nach der 4. Sitzung haben diese Depris nachgelassen und jetzt geht es jedes Mal ein bisschen besser. :)z

@ spielmobiel

Hallo, wie gehts dir denn? Mittlerweile kann ich auch manchmal einen kleinen "Brocken" Schmerz bei meinem Thera hinterlassen und fühle mich nachher freier. Ich denke, diese Befreiung wird mit der Zeit immer mehr. Man schleppt dauernd so viel mit sich herum... scheiß Borderline

@ all

Mir gehts mittlerweile eigentlich ganz gut. Ich bin nur viel am denken, seit ich die Diagnose gekriegt habe. Damit muss ich erstmal fertig werden. Einerseits fühle ich mich befreit, weil ich jetzt diese extremen Stimmungsschwankungen einordnen kann, weil der Feind einen Namen hat. Und andererseits bin ich oft ganz traurig, weil sich in meinem Inneren Dinge tun, die ich nicht lenken kann.

Mit meinem Therapeuten läuft es von Mal zu Mal besser, besonders die letzten zwei Sitzungen haben mir echt gut getan, auch wenn ich geheult habe wie ein Schlosshund. Aber ich merke, dass ich ganz viel Vertrauen zu meinem Thera habe. Ich erzähle ihm ganz selbstverständlich Dinge, die ich sonst niemandem sagen kann.

Ich bin so froh, dass ich die Therapie angefangen habe!!! :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z :)z

Schlimm sind nur die Stimmungsschwankungen. Ich war gestern bei meinen Eltern zu Hause... ich sah, wie sie alt werden... ich sah ihre Zerbrechlichkeit... ich sah, wie meine Mutter unter der familiären Situation leidet (Erbstreitigkeiten) und ich kann nichts tun... ich sah die schmerzhaften und fröhlichen Erinnerungen an meine Kindheit.

Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und bin einfach Hals über Kopf mit meinem Freund wieder zu seiner Family gefahren. Ich musste während der Autofahrt schrecklich weinen, weil mich meine Familie so traurig macht. Und ich kann nichts ändern. Leider finde ich keine Lösung für diesen Konflikt: Jedes Mal, wenn ich bei mir zu Hause bin, geht es mir psychisch beschi**en. Und gleichzeitig zieht es mich doch zu meinen Eltern, zu meinen Wurzeln, zu meiner Familie.

Keine Ahnung. Aber ich werde einen Weg für MICH finden, damit ich damit lerne umzugehen.

Lg @:) :)* @:) :)*

s?pielfmobinexl


Hallo Schnecke

danke der Nachfrage, mir gehts wie immer auf und ab. Bin zu der Erkenntniss gekommen, dass bei mir oft Sachen nicht wegen meiner Depressionen liegen bleiben, dass ich nicht faul bin und auch meine Müdigkeit einfach von meinem ewigen inneren Kampf kommt. Ich hab dann keine Kraft und Lust mehr mich mit anderen Dingen auseinander zu setzen. Heute morgen war ich schon wach und meine Tochter und ihre Freundinnen haben noch geschlafen, da hab ich zum erstemal seit Jahren die Augen zu gemacht und an meine Kindheit gedacht. Also nicht an Schule oder Freundinnen sondern an mein Elternhaus und die Situation dort. Mir wurde bewusst, dass ich das total verdränge und ich habe Angst, wenn der Therapeut das in der Therapie ansprechen will. Aber das muss ich machen, sonst komme ich nie zur Ruhe. :-/

Schnecke ich kann dich verstehen, ich hatte 4 Jahre keinen Kontakt zu meinen Eltern, erst als meine Mutter wirklich krank wurde, bin ich wieder hin. Die erstenmale, da war meine Mutter gerade mit Notarzt ins Krankenhaus gekommen und ich musste in das Haus, alleine mit meinem Vater, die waren so schrecklich. Ich hab mich nur zusammen gerissen, bis ich Kleider eingepackt hatte und die Krankenhausangelegenheiten geregelt hatte. Dann bin ich mit dem Auto an den Waldrand gefahren und hab ewig dort gestanden und geheult.

Wenn ich heute meine Eltern sehe, wie alt und zerbrechlich sie geworden sind, dann bekomme ich Angst. Angst dass sie sterben. Obwohl sie nie gute Eltern waren und das bringt mich in einen neuen Konflikt. Wie kann ich solche Angst davor haben, nach allem, was ich mit ihnen erlebt habe ???

Ich wünsche uns allen, dass wir einen Weg zu uns selbst finden :)*

Euch allen einen schönen Feiertag @:) *:)

sTc\hn{ecVke1S985


Bin zu der Erkenntniss gekommen, dass bei mir oft Sachen nicht wegen meiner Depressionen liegen bleiben, dass ich nicht faul bin und auch meine Müdigkeit einfach von meinem ewigen inneren Kampf kommt. Ich hab dann keine Kraft und Lust mehr mich mit anderen Dingen auseinander zu setzen.

Oh ja, diese Erkenntnis hatte ich auch schon. Es ist manchmal einfach nur anstrengend. Bei mir ist es zur Zeit morgens besonders schlimm. Ich mache die Augen auf und diese LEERE (begleitet von sehr starken SVV-Phantasien und manchmal auch Selbstmordgedanken) prasselt auf mich ein. Das ist soooo anstrengend. Ich putze und backe und koche jeden Tag dagegen an, um die Leere zu füllen. Während ich was mache verschwinden diese Gedanken, aber sobald ich mal einfach nur ruhen will (z.B. in der Badewanne) kommen sie sofort wieder. Diese Dämonen.

Heute morgen war ich schon wach und meine Tochter und ihre Freundinnen haben noch geschlafen, da hab ich zum erstemal seit Jahren die Augen zu gemacht und an meine Kindheit gedacht. Also nicht an Schule oder Freundinnen sondern an mein Elternhaus und die Situation dort. Mir wurde bewusst, dass ich das total verdränge und ich habe Angst, wenn der Therapeut das in der Therapie ansprechen will. Aber das muss ich machen, sonst komme ich nie zur Ruhe.

:°_

Ich dachte immer, wenn ich mich erstmal genug von meinem Elternhaus distanziere, dann hören die Schmerzen auf. Ich bin 200 km weit weggezogen, momentan lebe ich bei meinem Freund 60 km von meinem Elternhaus weg und jedes Mal wenn ich zu Hause bin, kriege ich sofort Flashbacks. Manchmal sogar, wenn mein Freund nur irgendwas tut, was mich an meine Kindheit erinnert. Dann läuft sofort wieder ein ganzer Film in meinem Kopf ab und ich fühle mich wieder wie ein kleines Kind.

Aus Wikipedia (Artikel Borderline - Persönlichkeitsstörung):

Unverarbeitbare Erlebnisse werden zeitlos "eingefroren" und – je nach Schwere – in unterschiedlichem Ausmaß von der Persönlichkeit abgetrennt. Sie beinhalten extreme Gefühle und Gedanken bis hin zu mehr oder weniger autarken Persönlichkeitsanteilen, die gegensätzlich sind und später wieder aktiviert werden können.

Ich hab mich selbst soooo wiedererkannt, als ich das gelesen habe. (Der Artikel dazu ist übrigens sehr gut recherchiert, wenn du mal lesen magst - falls du noch nicht gelesen hast)

Schnecke ich kann dich verstehen, ich hatte 4 Jahre keinen Kontakt zu meinen Eltern, erst als meine Mutter wirklich krank wurde, bin ich wieder hin.

Darf ich fragen (musst nicht antworten) warum du den Kontakt abgebrochen hast? Ich würde auch gerne den Kontakt abbrechen, manchmal denke ich mir sogar, mein Leben wäre viel leichter, wenn meine Eltern tot wären. (ich weiß, das sind schlimme Gedanken und ich wünsche niemandem den Tod - aber ich werde mit best. Sachen einfach nicht fertig). Aber dann schaffe ich es auch wieder nicht, mich ganz von meiner Familie zu lösen... vor allem wegen meinen vielen kleinen Nichten und Neffen, die ich alle sehr lieb habe und die ich gerne aufwachsen sehen möchte. :-/

Wenn ich heute meine Eltern sehe, wie alt und zerbrechlich sie geworden sind, dann bekomme ich Angst. Angst dass sie sterben. Obwohl sie nie gute Eltern waren und das bringt mich in einen neuen Konflikt. Wie kann ich solche Angst davor haben, nach allem, was ich mit ihnen erlebt habe

Siehe oben... mir tut es unglaublich weh, wenn ich sehe, wie alt meine Eltern geworden sind. Wohl deshalb, weil ich unbewusst immer noch den Wunsch habe, dass wir am Ende doch zusammen finden, weil ich mir starke Eltern wünsche, die mich manchmal auffangen können. Und dabei ist nur das Gegenteil möglich. ICH fange SIE auf, so oft es geht. Und ich hänge alleine in der Luft. Ich musste zeitlebens Rücksicht auf meine Mutter nehmen, weil sie auch psych. Probleme hat, aber ICH bin dabei irgendwie auf der Strecke geblieben. Es sollte doch nicht so sein, dass sich kleine Kinder um ihre Eltern sorgen, oder? Es sollte doch so sein, dass man als Kind umsorgt wird, damit man sich zu einem glücklichen Menschen entwickeln kann?

Liebe spielmobiel, dieser Punkt tut mir so unendlich weh. Diese verlorene Kindheit, das verlorene Glück, das nicht-verstanden-werden.... und jedes Mal, wenn ich zu Hause bin, dann reißt diese Wunde in meinem Herzen wieder klaffend auf und tut weh wie zu Anfang.

Mein Thera meint, die Vergangenheit ist vorbei, aber für mich ist sie nicht vorbei. Weil ich immer wieder mit der gleichen Situation in meinem Elternhaus konfrontiert werde, weil diese schei* seelischen Wunden einfach nicht heilen wollen...

----- sorry für den langen Text.....


If I could start again

a million miles away

I would keep myself

I would find a way

s!pie(lmo+bixel


Ja, das geht mir auch so, die Wunden heilen nicht. Und auch meine Therapeuten haben immer gesagt, vorbei ist vorbei, ist es aber nicht. Mein jetziger Therapeut ist der erste, der gesagt hat, vorbei ist lange nicht vorbei bzw. verarbeitet. Er hat eine Schulung gemacht um eine Art Hypnose zu machen. Ich weiß den Fachausdruck für diese Therapie nicht mehr. Jedenfalls will er mich in meine Kindheit und die für mich belastenden Situationen zurück führen. Dort soll ich meinen Eltern als Erwachsener gegenüber stehen und damit das Ohnmachtsgefühl los zu werden. Ob das funktioniert weiß ich noch nicht. Ich hoffe es.

Die Leere habe ich auch ständig. Bei mir ist es oft so stark, dass ich nur da sitze und irgendwohin starre. Irgendwie verliere ich mich in ihr und das tut so weh, dass ich dann anfange zu trinken. Das führte sogar schon zu Suizidversuchen. Mittlerweile versuche ich mich, dank der Tabletten und der Aussicht auf die Therapie, aufzuraffen und wie du dagegen anzukämpfen.

Schnecke du darfst gern fragen, wieso ich den Kontakt abgebrochen habe. Die kurze Version ist. Mein Vater hat mich als Kind sexuell Missbraucht bzw. wie es rechtlich richtig heisst sexuelle Übergriffe. Meine Mutter wusste davon und sagte mir, dass es ihr egal war, hauptsache sie hätte ihre Ruhe vor ihm gehabt. Meine Schwestern wussten wohl auch davon, auch Bekannte und andere Familienangehörige. Getan hat keiner etwas. Als meine Tochter geboren wurde, bekam ich plötzlich Panikanfälle. In völlig überdrehter Art. Sie könnte sterben, sie könnte entführt werden, sie könnte sich verletzen, es könnte sie mir jemand weg nehmen, sie könnte verschwinden. Das übertrug sich dann auch auf meinen damaligen Freund und meine Eltern. Sie mussten mir ständig sagen wo sie sind, wann sie heim kommen usw. Irgendwann hatte ich nur noch Angst und Panik. Dann ging ich zum ersten Therapeuten und damals gestand ich mir, nicht dem Therapeuten, das erstemal die Übergriffe ein. Meine Eltern wollten meinen Freund nicht, als ich mich trennte, waren sie aber plötzlich auf seiner Seite und liessen mich und die Kleine fallen. Es ging auch um viel Geld, dass ich in ihr Haus gesteckt hatte und nie wieder sah, Verleumdungen, Psychoterror, Tätlichkeiten meiner Eltern in dieser Zeit gegen mich usw. Es war schlimm. Ich hab mir dann eine andere Wohnung gesucht und bin weg. Danach kamen Schreiben von Rechtsanwälten. Sie konnten es nicht lassen. Dann bin ich nochmal umgezogen und konnte auch meine neue Adresse verheimlichen, danach hatte ich Ruhe. Aber keine Ruhe in mir.

Genau wie du Schnecke, hoffe auch ich immer noch, dass ich Halt an meinen Eltern bekomme, irgendwann. Vielleicht auch so ein wenig die irreale Hoffnung oder mehr den Wunsch, die Zeit zurück drehen und nochmal beginnen zu können . Das ist natürlich völliger Unsinn. Und genau wie du, bin ich eher der Halt für sie, als umgekehrt.

Leider fehlt mir das Vertrauen in mich und die Menschen und so habe ich auch immer wieder Probleme in Beziehungen. :-(

Sorry, jetzt wurde mein Beitrag auch etwas lang |-o

svpielmoubiel


Ach hab ich vergessen. Den Text von Wikki habe ich gelesen und erkenne mich auch darin wieder. Auch mit diesem Beitrag bei Wikki kann ich mich identifiziern.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Posttraumatische_Belastungsstörung]]

Vielleicht möchtest du auch noch die nächste Seite lesen, sie ist auch sehr gut und bringt mich viel zum nachdenken. Beides wurde mir von einer sehr lieben Person hier bei med 1 empfohlen :-)

[[http://www.michaela-huber.com/]]

s@chnKec~ke1!98x5


bin ganz sprachlos...

:°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

Schnecke du darfst gern fragen, wieso ich den Kontakt abgebrochen habe. Die kurze Version ist. Mein Vater hat mich als Kind sexuell Missbraucht bzw. wie es rechtlich richtig heisst sexuelle Übergriffe. Meine Mutter wusste davon und sagte mir, dass es ihr egal war, hauptsache sie hätte ihre Ruhe vor ihm gehabt. Meine Schwestern wussten wohl auch davon, auch Bekannte und andere Familienangehörige. Getan hat keiner etwas.

Ja, das geht mir auch so, die Wunden heilen nicht. Und auch meine Therapeuten haben immer gesagt, vorbei ist vorbei, ist es aber nicht. Mein jetziger Therapeut ist der erste, der gesagt hat, vorbei ist lange nicht vorbei bzw. verarbeitet. Er hat eine Schulung gemacht um eine Art Hypnose zu machen.

So etwas würde ich auch gerne mal probieren... weißt du, ich weiß viele Dinge nicht mehr bzw. ich kann mir nicht erklären, wo gewisse Verhaltensweisen herkommen. Mein Thera setzt momentan auf Gruppentherapie, was ja an meiner Symptomatik (Alleingelassen fühlen, Gegenwart anderer nicht aushalten usw.) durchaus was ändern könnte. Aber ich möchte gerne zu den Wurzeln dieser Verletzungen... du verstehst sicher, was ich meine. Ich schau jetzt erstmal mit der Gruppe weiter, aber momentan bringen mir die Einzelsitzungen tausendmal mehr. Mein Thera war ganz schockiert, als ich ihm das gesagt habe.

Wenn ich sehe, dass mich die Gruppe nicht weiterbringt, muss ich schauen, dass mir der Thera entweder wieder mehr Einzelsitzungen gibt... oder, im schlechtesten Falle, muss ich den Therapeuten wechseln. Was ich aber eigentlich nicht will, weil ich gleich ein starkes Vertrauen zu ihm gefasst habe und das ist ja die Grundlage jeder Therapie. Naja, ich lass einfach mal alles auf mich zukommen.

s pielSmorbixel


Also ich hab in einer Klinik Gruppentherapie gemacht und erst habe ich mich total geweigert, weil es mir peinlich war. Aber als ich die Schwelle mal überwunden hatte, hat die mir ganz ganz viel Kraft gegeben. Das war schon eine tolle Erfahrung. Weil wir alle in etwa die gleichen Probleme hatten und ich fühlte mich verstanden. Wir haben auch Ergotherapie und solche Sachen gemacht. In einer Therapie musste man sich auf verschiedene Arten auf andere verlassen oder ihnen nah kommen (körperlich), Berührungen zulassen, das war ganz schlimm für mich. Ich kann das auch heute noch nicht.

Sobald ich diese Hypnose oder was genau auch immer das ist probiert habe werde ich berichten. Leider wird das noch lange dauern. Wir haben jetzt erst 5 Porbesitzungen und danach muss die Krankenkasse bewilligen, ob sie das tut steht noch in den Sternen. :°(

sTchne,ckeG198x5


Hey, ich drück dir die Daumen, dass sie dir die Hypnose genehmigen! Wenn ja, würd ich mich über einen Erfahrungsbericht sehr freuen, weil ich in dieser Hinsicht sehr interessiert bin.

Ich hoffe, mir geht es bald ein bisschen besser. Ich fühl mich so instabil. Jede kleinste Belastung führt bei mir schon zu Horrorvisionen.

Beispiel: Grade sah ich auf dem Handy, dass meine Ex-Mitbewohnerin versucht hat, mich anzurufen. Jetzt bin ich voll in Panik, weil ich weiß, dass sie was von mir will. Ich hab Angst vor dem, was sie von mir will oder braucht. Das klingt total komisch, aber bei mir führen solche kleinen Anforderungen schon zu extremen SVV-Phantasien, die ich kaum zügeln kann. Mann, irgendwas ist los mit mir.

Vielleicht sollte ich die Dosis der Antidepressiva steigern. Muss ich mal bei meinem Arzt ansprechen.

sapielumobixel


Nein Schnecke, ich find das gar nicht komisch, geht mir auch so. Ich rufe schon seit Monaten keinen mehr an, weil ich Panik habe irgendwas zu regeln. Und sei es noch so lächerlich. Und Gespräche scheue ich auch, weil ich einfach wie ein Vogel Strauß meinen Kopf in den Sand stecke und nichts mehr sehen und hören möchte. Mein Fell ist so dünn im Moment, dass mir alles weh tut, sogar körperlich. :-(

sGchneckje198x5


So leid es mir auch für dich tut - ich bin froh, dass ich mit diesem Problem nicht alleine bin. Komischerweise geht das mal besser, mal schlechter. Teilweise schaffe ich es wochenlang nicht, meinen Mailaccount zu besuchen, weil ich Angst davor habe, dass von außen Anforderungen an mich herangetragen werden.

Mein Fell ist so dünn im Moment, dass mir alles weh tut, sogar körperlich

Ach Süße, lass dich drücken! :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

Wirst sehen, irgendwann gehts wieder aufwärts! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

s&piedlmo2b}ixel


Danke liebe Schnecke ich drück dich auch mal :°_ :°_ :°_ :°_ :)* :)* :)* :)*

Es tut gut hier zu lesen, dass man nicht alleine mit so einem Verhalten ist. Die Menschen die mich gut kennen, denken immer ich sei verrückt. Was ich auch irgendwie bin und sogar stolz darauf ;-D, aber warum das so ist, will keiner sehen.

Als ich gelesen habe, dass du wochenlang deinen Mailaccount nicht abrufst, dachte ich sofort an mich selbst. Mein Horror ist der Briefkasten. Der quilt grade wieder über, weil ich ihn wochenlang nicht geöffnet habe. Aus purer Angst. :°(

Wie du schon sagst, es geht auch wieder aufwärts, daran glaube ich auch ganz fest.

Euch allen einen super schönen Sonntag

:)* :)* :)* :)_ :)_ :)_

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