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Psycho-Doc und erste Sitzung

A;zVucxena1


vielleicht sollte ich mehr mit meinem Thera quatschen

:)z solltest du, aber das Vertrauen wächst eben langsam. Ich bin mir sicher, dass du es kannst. Denn du hast doch schon die erste grosse Hürde hinter dir, du bist in die Therapie gegangen. :)^ Kannst du dich erinnern, wie du dich gefragt hast? Die Angst und das Unbehagen, wie es dir ergehen wird....Du hast deinen Thera nach der Diagnose gefragt, das ist schon einmal ein Fortschritt. :)*

Mir auch. :)_ Ich habe das zwei Kolleginnen erzählt, mit denen ich eigentlich gut klar komme, aber die haben davon noch nie gehört und ich habe das Gefühl das sie gar nicht darüber reden möchten.

Manchmal erzählen die Menschen einem die Probleme die sie haben und wenn man selber reden möchte blocken sie ab.

Ich rede nur hier im Forum darüber. Klar und mir meiner Psychologin.

Hast mit deiner Mutter schon reden können, das wollte ich dich fragen? :)*

s$chneckeC1985


vielleicht sollte ich mehr mit meinem Thera quatschen

:)z solltest du, aber das Vertrauen wächst eben langsam. Ich bin mir sicher, dass du es kannst

Bei mir ist es weniger das Unvermögen oder das nicht-vertrauen... mehr die Tatsache, dass ich nur so alle 10 bis 14 Tage eine Einzelsitzung kriege und in der wöchentlichen Gruppentherapie möchte ich sowas nicht unbedingt besprechen. Ist mir zu persönlich.

Hast mit deiner Mutter schon reden können, das wollte ich dich fragen?

Ich frage mich immer noch, ob ich das tun soll. Wer versteht schon was von Borderline, wenn er sich nicht gut eingelesen hat? Kann einen Bordi überhaupt jemand verstehen?

Und was, wenn sie abblockt, mich verletzt, mir sagt, ich müsse mich nur zusammenreißen? Ich weiß nicht, ob ich das verkraften könnte.

Ich hab mal versucht mit meiner Schwester drüber zu sprechen, aber nur am Telefon. Die hat gleich abgeblockt und gemeint, ich solle mich jetzt nicht auf die Diagnose stützen um mein Verhalten zu rechtfertigen ect.pp.. Ich weiß nicht, ob ich die Kraft und den Willen habe, mich sozusagen seelisch zu "outen".

A!zucenxa1


Ich hab mal versucht mit meiner Schwester drüber zu sprechen, aber nur am Telefon.

ich auch ;-D sie sagte, was Multiple Persönlichkeit?

Ich weiß nicht, ob ich die Kraft und den Willen habe, mich sozusagen seelisch zu "outen"

dann würde ich es nicht machen. :|N Auf jeden Fall nicht jetzt!

Ich werde es jetzt auch nicht machen. Vielleicht in ein paar Monaten, Jahren...oder auch nie. Man soll bereit sein, innerlich. Ich bin im Moment nicht bereit mich meiner Familie oder gar wie du sagst in einer Gruppe zu öffnen. Dazu bin ich nicht stark genug.

Wenn du auf Ablehnung stösst kann dich das sehr verletzen.

Es heisst ja, verzerrtes Selbstbild und ich denke, dass diese Ablehnung das nur noch schlimmer macht. ???

Kann dein Thera dich nicht einmal pro Woche sehen?

:)*

s2chne=ck#e198x5


Kann dein Thera dich nicht einmal pro Woche sehen?

Ich wollte das eigentlich auch. Ich hab auch der Gruppentherapie nur unter der Bedinung zugestimmt, dass ich wöchentlich eine Einzelsitzung kriege.

Und plötzlich hieß es dann: "Wöchentliche Sitzungen gehen sowieso immer nur eine begrenzte Zeit. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass wöchentliche Sitzungen auch nicht mehr bringen als sporadische Treffen."

Also eine sehr komische Erklärung. Ich werd mich jetzt aber nochmal mit ihm deswegen absprechen, dass ich wenigstens einen fixen Wochentag zugeteilt bekomme. Ich fahr nämlich extra von meinem Studienort immer zu den Sitzungen her. Und ich glaube nicht, dass er von den Berufstätigen einfach so verlangt, dass sie mal Montags, mal Mittwochs, mal Donnerstags frei nehmen. Ich mag diese Unstrukturiertheit nicht. :-/

Ich werde es jetzt auch nicht machen. Vielleicht in ein paar Monaten, Jahren...oder auch nie. Man soll bereit sein, innerlich. Ich bin im Moment nicht bereit mich meiner Familie oder gar wie du sagst in einer Gruppe zu öffnen. Dazu bin ich nicht stark genug.

Idem. Mein Freund weiß es und meine beste Freundin. Dabei werd ich es mal belassen und schauen, dass ich erstmal selbst damit klar komme. Ich möchte es meiner Familie wahrscheinlich nur deshalb erzählen, weil ich irgendwo immer noch auf Verständnis / Liebe / Bestätigung hoffe, obwohl ich selbst rational weiß, dass das total unrealistisch ist. (So nebenbei: diese innere Zerrissenheit zwischen rational wissen und es gefühlsmäßig auch so wahrnehmen treibt mich manchmal fast in den Wahnsinn)

Ich geh jetzt schlafen, gute Nacht... :)* :)* :)* :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Ich meld mich morgen nochmal :)_ :)_ :)_

und nicht vergessen: immer Kopf hoch! :)z :)z

A<zOucenxa1


Werde jetzt ins Bettchen gehen, muss morgen wieder früh raus. ;-)

Schlaf gut Liebe Schnecke :)_ :-x :-@ x:) träum schön x:) o:) @:) *:)

A@zucJekna1


Sehe gerade deinen Beitrag, werde dir morgen antworten :-x :)_

sWchn6eckke19x85


Hallo liebe Azucena, guten Morgen!

Hast du schlafen können? :)_

s=pUielmoXbie?l


Hallo und einen schönen Tag euch allen!!

Hallo Schnecke @:) Wie gehts dir heute? Immer noch sooooo viele Fragen ???

Hallo Lärche, wie war dein Wochenende? @:)

Ich bin nicht wirklich weit in der Therapie, von dem Wissen was man tun und fragen soll und dem umsetzen sind es weite Wege. Manchmal gelingt es mir, manchmal nicht. Meinen Therapeuten habe ich gefragt, warum ich so entsetzlich träge bin, bzw ich hab ihm gesagt, dass mich das total nervt, ja ich werde manchmal wütend deswegen. Er meinte, dass er das verstünde, weil ich solche Kämpfe mit und in mir austrage, dass mir die Kraft für anderes fehlt. :-( Die Woche ist jetzt noch meine Tante gestorben, Bauchspeicheldrüsenkrebs und seit dem denke ich wieder viel nach und träume ganz schlimm. Da kommt das Gefühl der Leere wieder ganz heftig auf. Obwohl mir die Tante jetzt nicht so wirklich nahe stand, aber alles was so endgültig ist, das macht mich völlig fertig. Ich habe oft den Gedanken, dass ich wohl gerne an einem Punkt meiner Kindheit angehalten hätte. An einem Punkt, wo alles noch in Ordnung war. Aber dann wurde ich, ohne dass ich es wollte und ohne dass man mich gefragt hat aus der Kindheit gerissen, von heute auf morgen. Ich denke mal, dass daher die Angst vor dieser Endgültigkeit kommt.

Euch allen einen schönen Tag, hier ist es so kalt aber zum glück auch super sonnig

:)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

*:)

s{chnKeack%e19x85


Hallo liebe spielmobiel! :)_ :)_ :)_ :)_

Erstmal mein aufrichtiges Beileid zum Verlust deiner Tante :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ Krebs ist so scheiße :°_ :°_ :°_ :°_

Wie gehts dir heute? Immer noch sooooo viele Fragen

Heute ist das Wetter endlich besser, aber ich bin heute noch nachdenklicher. Vormittag ist sowieso immer Horror. Immer das gleiche: aufwachen, SVV- und Selbstmordgedanken, die ich nicht steuern kann. Aus dem Bett schleppen. Lethargisch einen Kaffee und die obligatorische Zigarette ( %-| ) dazu. Und dann vor dem PC hocken. Und die Leere. Keine Ahnung, ich sollte nicht jammern, mir ist es oft schon viel schlechter gegangen. Ich bin einfach nur von diesem Zustand angenervt. Keine Energie, keine Power, keine Therapie. Vielleicht sollte ich mir einen Job suchen, damit ich nicht immer so rumlungere.

Die Woche ist jetzt noch meine Tante gestorben, Bauchspeicheldrüsenkrebs und seit dem denke ich wieder viel nach und träume ganz schlimm. Da kommt das Gefühl der Leere wieder ganz heftig auf. Obwohl mir die Tante jetzt nicht so wirklich nahe stand, aber alles was so endgültig ist, das macht mich völlig fertig.

Ich glaube, das hat ganz viel mit unbewussten Verlustängsten und Schwierigkeiten mit Veränderungen zu tun. Ich tue mich unglaublich schwer loszulassen, auch Sachen oder Umstände, die mich traurig machen, die mir aber vertraut sind. Ich glaube als Bordi sucht man immer nach einer fixen Geborgenheit, nach Konstanz. Und gleichzeitig kann man genau das oft nicht aushalten :-/

Ich habe oft den Gedanken, dass ich wohl gerne an einem Punkt meiner Kindheit angehalten hätte. An einem Punkt, wo alles noch in Ordnung war

Geht mir auch so. Irgendwie fühle ich mich tief in mir immer noch als Kind und gewisse Persönlichkeitsanteile sind bei mir auch auf dem Stand eines Kindes stehen geblieben... das ist oft schwierig - eine erwachsene Frau, die Kindheitsträumen nachhängt (ich hab sogar ganz viele Kuscheltiere |-o ich brauch immer was zum Festhalten, ankuscheln).

K-e|t+zerxin


Hallo mal wieder, *:)

I

Ich lese hier immer mit, auch wenn ich nicht direkt immer etwas schreibe. :)D

Könntest du nicht als Idee schon am Vortag schriftlich einige (neue) Aktivitäten planen, damit du mal etwas anderes machst?

Was genau bedeutet "Borderlinerin"? Ich habe damit leider keine Erfahrung und der Begriff alleine sagt mir nicht viel. Wenn du möchtest würde ich mich freuen, wenn du es mir mal erklären könntest. Ich möchte es/dich gerne besser verstehen.

Das Thema mit wem über das was man hat sprechen, finde ich auch ganz heikel. Meine Eltern sind Teil meines Problems und es hat sie bisher nicht interessiert was ich habe, leider. Als Einziger weiß mein Bruder da über alles Bescheid. Bei einer guten Freundin von mir habe ich es mal versucht, aber sie hat es nicht verstanden (oder war zu unsensibel), da habe ich es (relativ enttäuscht) aufgegeben.

KXetzzerin


II

Ich frag' mich auch manchmal, ob die Anderen, also die "Gesunden" einen überhaupt verstehen können.

Wie's mir geht? Es geht so. Manchmal habe ich am Tag ganz schlechte Momente. Da bin ich aber meistens nicht online. Es ist auch allein schwierig, ohne Therapeut zur Zeit. Das ist schon ein großer Mist mit den Versorgungslücken in vielen medizinischen Bereichen!

Ich habe schon überlegt, ein Tagebuch anzufangen oder hier einen eigenen Thread aufzumachen, vielleicht würde es helfen, mir das Ganze dann von der Seele zu schreiben, wenn's mir schlecht geht. Bei mir ist halt aber sehr viel innen, aber es dringt nicht so viel nach außen, verstehst du? Und abends bin ich oft ziemlich müde und geschafft von dem Tag. Das müßte dann am besten zu einer anderen Tageszeit sein...

Soweit erst mal,

Freue mich wieder von dir zu hören!

Viele liebe Grüße. @:)

s~chYnecPke1M98x5


Hallo Ketzerin!

Auch wenn ich dich nicht immer hier namentlich nenne, bist du natürlich in alle Grüße und Wünsche immer mit einbezogen :)* @:) :)* @:) :)*

Könntest du nicht als Idee schon am Vortag schriftlich einige (neue) Aktivitäten planen, damit du mal etwas anderes machst?

Wieder mal eine super Idee von dir! Ich bin eh so ein Listen-Mensch... :)z werd mal versuchen, mir jeden Abend einen kleinen Plan für den nächsten Tag zu machen :)z

Was genau bedeutet "Borderlinerin"? Ich habe damit leider keine Erfahrung und der Begriff alleine sagt mir nicht viel. Wenn du möchtest würde ich mich freuen, wenn du es mir mal erklären könntest. Ich möchte es/dich gerne besser verstehen.

Borderline ist ein Sammelbegriff für eine Vielzahl von Symptomen, die sich sonst keiner psychischen Krankheit zuordnen lassen. Ganz typisch für Borderliner sind starke Gefühlsschwankungen (oft ohne einen erkennbaren Auslöser von himmelhochjauchzend zu zu Tode betrübt), starkes schwarz-weiß Denken auch in Bezug auf Menschen (mal findet man jemanden gaaaaanz toll, kaum begeht dieser Mensch den kleinsten Fehler oder man ist einfach mies drauf, dann hasst man diesen Menschen, lehnt ihn ab oder möchte ihn am liebsten nie wieder sehen. Eine Stunde später ist man wieder zutiefst angetan usw.).

Typisch sind auch selbstschädigendes Verhalten (z.B. exzessives Kaufen oder Essen, sich selbst schneiden / verbrennen)...

Wenn du dich mehr dafür interessierst, kann ich dir nur den Wikipedia-Artikel (Suchwort: Borderline-Persönlichkeitsstörung) empfehlen. :)*

Das Thema mit wem über das was man hat sprechen, finde ich auch ganz heikel. Meine Eltern sind Teil meines Problems und es hat sie bisher nicht interessiert was ich habe, leider. Als Einziger weiß mein Bruder da über alles Bescheid.

Tja, man muss sich halt auch selbst schützen und schauen, mit wem man über seine Probleme redet. Ist halt oft schwierig, wenn man nach außen immer eine Maske aufhat... :-/

Ich frag' mich auch manchmal, ob die Anderen, also die "Gesunden" einen überhaupt verstehen können.

Das erste, was mein Thera zu mir gesagt hat, war: "Ein Gesunder wird Sie nie verstehen."

Wie's mir geht? Es geht so. Manchmal habe ich am Tag ganz schlechte Momente. Da bin ich aber meistens nicht online. Es ist auch allein schwierig, ohne Therapeut zur Zeit.

Das versteh ich, dass es alleine schwer ist :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ ich kann dir nur alles Gute wünschen und dich ganz fest virtuell drücken... und immer auf bessere Tage hoffen! Ja nicht aufgeben! :|N :|N :|N

Ich habe schon überlegt, ein Tagebuch anzufangen oder hier einen eigenen Thread aufzumachen, vielleicht würde es helfen, mir das Ganze dann von der Seele zu schreiben, wenn's mir schlecht geht.

Versuchs einfach mal. Oder du schreibst am Anfang nur mal für dich selbst, zwischendurch ein paar Zeilen oder Gedanken kann man auch bei der Arbeit oder zwischen Tür und Angel notieren. Das könnte dich auch entlasten. Ich schreibe teilweise auch viel für mich alleine, zusätzlich zu dem Faden hier... ich sehe dann manchmal klarer hinterher

Bei mir ist halt aber sehr viel innen, aber es dringt nicht so viel nach außen, verstehst du?

Das Problem habe / hatte ich auch. Für mich ist hier das Forum deshalb so wichtig... weil ich im RL ganz normal funktioniere, weil kaum jemand von meinen Problemen wirklich weiß. Die meisten Leute, die mich persönlich kennen, halten mich für sehr selbstbewusst, aufgeschlossen und optimistisch. Beim Schreiben kann ich auch mal die dunkle Seite rauslassen :)z

Liebe Ketzerin, gib nicht auf... ich weiß, es ist oft unglaublich schwer, v.a. wenn man keine therapeutische Hilfe kriegt, obwohl man sie doch möchte. :°_ :°_ :°_ :°_ aber vielleicht dauert es gar nicht mehr so lange, bis es bei dir auch mit der Therapie klappt :)z :)z :)z

Ich drücke dich hier ganz lieb... bis bald!

sjpiel4mob%iexl


Hallo Ketzerin, hallo Schnecke @:)

ich kann euch nur zu gut verstehen. Als ich vor zwei Jahren zwei Suizidversuche unternommen habe, ist für meine Umwelt eine Welt zusammen gebrochen. Die wussten gar nicht was sie sagen sollten. Sie alle haben gesagt, dass ich gerade in der Zeit so fröhlich, selbstbewusst und lebensfroh gewirkt hätte. Dabei war in mir nur noch Abgrund. Und der Abgrund hat sich verstärkt durch die Maske die ich für meine Umwelt erhalten musste oder erhalten wollte.

Auch heute geht das immer noch auf und ab. Gestern war ich beim Psychiater, der mir ja die Medis verschreibt und ich habe ihm gesagt, dass ich so schrecklich müde bin. Er meinte, das käme nicht von den Medikamenten. Ich hab ihm dann gesagt, dass der Psychologe denke, es käme von meinen Kämpfen in mir und er stimmte dem zu. In mir geht es ständig rund. Das macht mich manchmal fix und fertig. Oft habe ich morgens einfach keine Kraft und Lust mehr aufzustehen. Im Moment will ich nicht mal mehr andere sehen, weil mir das zu viel ist.

Gestern wollte mein Freund noch etwas einkaufen gehen und ich war schon davon genervt. Weil ich einfach nicht noch rum fahren und in Geschäfte wollte. Ich habs dann doch getan, kann mich ja nicht ständig in der Wohnung vergraben, aber als ich zu Hause war, wollte ich nur noch schlafen.

Heute muss ich zur Beerdigung meiner Tante, da sehe ich wieder jede Menge Leute. Leute die ich nicht kenne und die doch mit mir verwandt sind. Und Leute die ich nicht sehen will. Das beschäftigt mich schon seit einer Woche. Auch die ständige Überlegungen, wieso ich keinen Kontakt zu Verwandten habe und auch Freundschaften für mich nur schwierig zu erhalten sind. ??? Ich weiß es nicht!!!!

Dennoch euch allen einen wunderschönen Tag. Hier scheint zum Glück die Sonne, bin ich von Beerdigungen gar nicht gewohnt. @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)*

*:)

sAchnZe2cker198a5


Hallo liebe spielmobiel :)_ :)_ :)_ :)_ :)_ :)_

Ganz viel Kraft für den heutigen Tag und die Beerdigung... ich war schon lange auf keiner mehr, weil ich immer heulen muss, sogar wenn ich den Verstorbenen gar nicht gekannt habe...

Als ich vor zwei Jahren zwei Suizidversuche unternommen habe, ist für meine Umwelt eine Welt zusammen gebrochen. Die wussten gar nicht was sie sagen sollten. Sie alle haben gesagt, dass ich gerade in der Zeit so fröhlich, selbstbewusst und lebensfroh gewirkt hätte.

Ich hab mir das von mir selbst auch manchmal gedacht... würde ich mich selbst umbringen, dann würde sich mein Umfeld (mit Ausnahme meines Freundes) sicher zu 100% fragen, warum ich das getan habe... und dass man es mir nicht angesehen hätte. :-/

Auch heute geht das immer noch auf und ab. Gestern war ich beim Psychiater, der mir ja die Medis verschreibt und ich habe ihm gesagt, dass ich so schrecklich müde bin. Er meinte, das käme nicht von den Medikamenten. Ich hab ihm dann gesagt, dass der Psychologe denke, es käme von meinen Kämpfen in mir und er stimmte dem zu. In mir geht es ständig rund. Das macht mich manchmal fix und fertig. Oft habe ich morgens einfach keine Kraft und Lust mehr aufzustehen.

:°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_ :°_

Das mit dem müde-sein kenne ich von mir. Ich hatte im Juli (kurz vor und nach Therapiebeginn) so eine Phase, wo ich mich einfach nur noch erschöpft gefühlt habe, richtig lebensmüde. Hab mich auch oft im Zimmer eingesperrt und bin tagelang nicht raus, sogar die Jalousien den ganzen Tag zugelassen.

So extrem ists jetzt bei mir Gott sei Dank nicht mehr. Aber ich komme auch nur sehr wenig aus dem Haus, das Rausgehen kostet einfach so viel Kraft. Aber ich schaffe es jetzt fast immer aus dem Bett (*freu*), ist schon ein kleiner Fortschritt...

Ich weiß, ich rede zu viel von mir... :-/

Das mit der innerlichen Achterbahnfahrt ist so zum Kotz. Jemand, der das nicht mitgemacht hat, weiß überhaupt nicht, wie anstrengend das ist. Manchmal frage ich mich, ob ich überhaupt was weiß bzw. ob ich mir überhaupt zu irgendeinem Thema / Vorfall **selbst die Meinung bilden kann. Immer verharre ich, erzähle und warte darauf, wie mein Gegenüber reagiert. Und wenn das Gegenüber sagt: "Gott, wie schlimm!", dann ist es für mich auch schlimm. %-| %-| %-|

von daher macht es mein Thera eh total gut, der sagt mir nie die Meinung zu etwas... ich soll mir selbst Meinungen bilden und er versucht mir dabei zu helfen. Ach Gott, es ist so schwierig :-/

Auch die ständige Überlegungen, wieso ich keinen Kontakt zu Verwandten habe und auch Freundschaften für mich nur schwierig zu erhalten sind. ??? Ich weiß es nicht!!!!

Eine Frage zu Freundschaften: Ist es bei dir auch so, dass du nur absolute Nähe oder totale Distanz erträgst? Ich schaffe es z.B. nicht, mir einfach ein paar Kumpels zu halten, mit denen ich locker befreundet bin. Wenn jemand mein Freund sein will, dann muss das eine sehr, sehr enge Beziehung sein, in der ich mich sehr intensiv mit meinem Gegenüber beschäftigen kann und umgekehrt. Von daher hab ich auch nur ein, zwei gute Freunde, der Rest ist für mich irgendwie belanglos...

Für heute hab ich einen Spaziergang geplant, die Sonne scheint und ich weiß, das Rausgehen wird mir gut tun. :)z

sAchnyeckex1985


ups, beim fett markieren ist wohl was falsch gelaufen :-o |-o

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