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Nach ersten Arbeitstag unglücklich

cDom-puter_mausx_36 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

es gibt zwar auch einen Berufsthread aber ich denke, hier passt es vielleicht besser.

ich habe heute nach längerer Arbeitslosigkeit einen Bürojob angetreten. Eigentlich nichts wildes so normale Büroarbeiten ist auch nur 6 Stunden täglich also halbtags. Das Aufgabengebiet ist aber ok und die Kollegen sind auch in Ordnung.

Ich habe mich auch gefreut, dass ich die Zusage dafür bekommen habe weil ich nun schon 5 Jahre arbeitslos war und nun endlich froh bin, wieder eine Beschäftigung zu haben.

Mein Problem ist aber nun, dass ich mich heute nach dem ersten Arbeitstag total unglücklich fühle. Ich bin total bedrückt und traurig saß hier eben und musste erstmal ne Runde heulen wenn mich jemand gesehen hätte, hätte wahrscheinlich auch gedacht ich wäre bekloppt. Jetzt habe ich nun eine Arbeit und bin trotzdem total unglücklich. Gott sei dank kommt mein Freund erst später nach Hause. Mit ihm hatte ich eben telefoniert der wollte natürlich direkt wissen, wie es heute war und ich habe ihm gesagt, dass alles ok ist. Ist es ja eigentlich auch.

Ich muss dazu sagen, ich bin im Grunde ein sehr zurückhaltender Mensch und Kontakt mit Menschen macht mir sehr viel MÜhe. Ich wollte den JOb aber trotzdem haben einfach um mich selber wieder in den Hintern zu treten aber nun fühle ich mich sehr unglücklich und mies eigentlich noch schlimmer, als wo ich arbeitslos war da fühlte ich mich eigentlich trotzdem noch glücklicher.

Ich bin mit Sicherheit nicht faul mir viel auch langsam die Decke auf den Kopf aber auf grund meines Wesens und dass ich so lange aus meinem eigentlichen Job Informatikkauffrau raus bin, viel die Stellensuche mehr als schwer und ich war froh, eine Chance zu bekommen.

Die Arbeit überfordert mich auch nicht und meine Chefin ist sehr nett aber wenn ich an Morgen denke, wird mir schon wieder ganz unwohl und mir kommen die Tränen. Auf der Arbeit heut fühlte ich mich auch überhaupt nicht gut bin die ganze Zeit total angespannt habe Angst fehler zu machen aber ich dachte, dass wäre die Aufregung des ersten Tages.

Ich schreiben nun mal hier, weil ich hoffe, es kann mich hier jemand verstehen ich traue mich nicht, dass meinen Leuten zu erzählen die denken mit Sicherheit, ich wäre verrückt anstatt ich froh bin endlich was zu haben, heul ich hier rum.

Danke fürs Lesen des etwas zu lang gewordenen Beitrags. :-) :°(

Antworten
cyompu;tejrmaus6_36


ich habe einfach Angst, dieses fiese Gefühl von Traurigkeit und Angst bleibt. Ich konnte auch heute so gut wie nichts essen.

f<aJsdfa~sdf


hi

ich verstehe dich recht gut. es ist die angst jetzt nach so langer zeit der arbeitslosigkeit endlich mal etwas geschafft zu haben und der hintergrundgedanke: hoffentlich versaue ich mir das jetzt nicht wieder, sonst bin ich wieder bei null, richtig?

oder hast du einen besseren grund? :)

lg

L&ucignda


hi,

ich denke das ist relativ normal dass man sich nach dem ersten Arbeitstag an einem neuen Arbeitsplatz nicht unbedingt wohlfühlt. Ich kenne das zumindest aus meinen verschiedenen Praktikas (bin noch in Ausbildung).

Ich denke, wenn du dich erstmal ne Woche eingewöhnt hast, ist es nicht mehr so schlimm.

Da fällt mir grad ein, als ich vor zwei Jahren auf die neue Schule (=Ausbildung) gekommen bin, habe ich mich ne wochelang jeden morgen erstmal übergeben weil mir so schlecht war wegen den ganzen neuen anforderungen, obwohl man im prinzip da ja nur aufm stuhl hockt und "nichts" tut außer dem Lehrer zu zuhören...

Es ist eben alles neu und "aufregend".

Ich bin sicher du schaffst das!

C\e.ridDwen


Hi, habe heute auch eine neue Arbeit angefangen, nachdem ich lange Zeit nur 4 Stunden täglich gearbeitet habe. Das ist auch für mich sehr ungewohnt, kann dich also gut verstehen. Ich denke deine Gefühle sind ganz normal. Ein neuer Job, eine große Umstellung, viele neue Menschen, Unsicherheit. Aber man gewöhnt sich an sowas (hoffe ich), warte erstmal eine Woche ab, bis du dich eingearbeitet hast, dich an die regelmäßige Arbeit gewöhnt hast, dann geht es dir sicher auch wieder besser.

Mir fällt der Kontakt mit anderen Leuten auch schwer, konnte lange Zeit bis 11 Uhr schlafen, hatte keine Verpflichtungen, jetzt heißt es täglich um 4 uhr aufstehen und viele neue Leute kennenlernen. Fühle mich im Moment auch nicht sehr glücklich.

MJeerax-9


Hey,

Ich denke solche Gefühle sind ziemlich normal für den ersten Arbeitstag, vor allem nachdem du solange arbeitslos warst. Du bist einfach mit der neuen Situation noch überfordert (sozial) und musst dich erst an alle Umstellungen gewöhnen.

Mir ging es am Anfang auch so, dass ich ständig diese Versagensangst hatte, und mich von allen beobachtet fühlte. Ich bin auch eher schüchtern und bei mir dauerte es einige Monate, doch danach fühlte ich mich richtig wohl. Du schreibst ja, dass die Leute nett sind, das sind doch gute Voraussetzungen :)^

Gefällt dir denn die Arbeit an sich?

Liebe Grüsse

coompuPtermLaqus_36


erstmal danke für die lieben Antworten. Das beruhigt mich schon ein wenig dachte schon, mit mir stimmt was nicht jetzt spin ich total :-/

habe ich mich ne wochelang jeden morgen erstmal übergeben weil mir so schlecht war

oh gott so schlimm ist es gott sei dank denn doch nicht, obwohl ich morgens das Gefühl hätte ich könnte.

Na ich werde erstmal Geduld mit mir haben und mich nicht verrückt machen. Ja ich denke es ist auch die Angst zu versagen. Ich hoffe, ich gewöhne mich wieder an die Situation und fühle mich bald glücklicher damit.

Wie gesagt es ist jetzt auch kein sehr fordernder Job und da es nur 6 Stunden sind, geht der Tag auch schneller vorbei.

Ich werde euch auf dem laufenden halten. Jetzt geht es mir auf jedenfall schonmal was besser, danke. @:)

cMompZutersmaus_3x6


ja die Arbeit an sich gefällt mir. Es ist jetzt keine reine Bürotätigkeit also nur Schreibkram man kommt auch mit diversen menschlichen Schicksalen in Kontakt und dadurch ist es eigentlich recht spannend und abwechlungsreich. Ich denke, daran liegt es nicht.

Ich hoffe, es wird nicht sehr lange dauern, bis ich mich mit der neuen Situation angefreundet habe. Die Situation der Arbeitslosigkeit ist natürlich auf die Dauer gesehen weitaus deprimierender.

Ich wünschte nur, ich wäre schon über die Eingewöhnungszeit hinüber dieses fiese Gefühl ständig 24 Stunden macht mich zur Zeit fertig.

Aber ich denke, da muss oder musste wohl jeder von uns mal durch.

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