» »

Als Frau Probleme mit Frauen

R=üben$naxse


damit hab ich eigentlich keine Probleme. Womit ich allerdings nicht klarkomme sind Frauen in Führungspositionen. Da hab ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Eine gute Bekannte von mir ist irgendsowas wie Hotelchefin und wie sie über ihre Mitarbeiter redet ist es wirklich furchtbar. Sie sagt z.B. "letztens hatten wir wieder Vorstellungsgespräche und du kannst dir gar nicht vorstellen was da alles gekommen ist" oder "jetzt haben wir eine neue Azubikollegin eingestellt - ich geb ihr maximal 2 Monate." Solche Aussagen find ich schlimm. Ich glaube Frauen sind in solchen Positionen verbissener und härter als Männer. Ein Parkwächter drückt glaube ich eher mal ein Auge zu wenn man im Halteverbot steht als eine Parkwächterin. Letztens saß ich mit einem Kollegen auf der Bank da ging ein Polizist und eine Polizistin an uns vorbei da hat mein Kollege auch zu mir gemeint "da siehst du es wieder, gib einer Frau etwas Macht und du siehst es ihr an." Sollte ich einmal als Angeklagter vor Gericht stehen würde ich mir auch eher einen Richter als eine Richterin wünschen. Hoffentlich ist das jetzt nicht zu frauenfeindlich und es gibt auch andere. Meine Personalchefin z.B. ist immer total nett und herzlich. Überhaupt nicht hinterfotzig oder sonstwas.

LYimzonxade


hi, also die einzigen probleme mit frauen hab ich in der öffentlichkeit.

ich hab keine beste freundin, geh nie mit anderen Frauen shoppen oder nur mit Frauen weg.

ich hasse es, wenn zu viele Mädels in meiner klasse sind oder ich mit zu vielen Frauen zusammenarbeiten muss.

Manche Frauen beurteilen jemanden einfach nur nach dem äußeren - und da wäre ich ziemlich schnell abgeschrieben (denk ich zumindest). Deswegen war ich froh dass wir letztes jahr nur 3 mädels in der klasse waren und das nächstes jahr genauso aussieht.

ich kann nur alleine einkaufen - und ich hasse es schuhe zu kaufen !! weil da eben auch so viele frauen sind die da stundenlang mit den hochhackigsten stiefeletten rumlatschen^^

gegen Frauen in führungspositionen hab ich nix. ganz im gegenteil - wir sollten unsere Stärken ruhig auch mal beweisen dürfen ! und viele, können das richtig gut - Siehe Merkel ! :)z

j7a'kki


Kann mich jmnd verstehen?

Ja, kann ich. Hatte zwar nur zwei Brüder, aber die mussten immer auf mich aufpassen, weil meine Schwester nichts mit mir zu tun haben wollte. Und da ich sehr Vaterfixiert war und mein Vater meinte, dass Jungenserziehung Männersache sei und Mädchenerziehung Frauensache, habe ich mich von kleinauf eher wie ein Junge verhalten. Hab rumgebolzt, tischtennis und fußball gespielt, hab mich für technik interessiert, hab nicht Familie gespielt etc. Hab die Klamotten von meinen Brüdern angezogen etc.

Und in der Pubertät kam das Chaos.

Ich war für alle immer der Kumpeltyp. Andere wurden wie Mädchen behandelt, ich wie ein Kumpel. Ich fand mich nicht besonders schön, boxte mich weiterhin mit den Jungs und verstand die Welt nicht mehr als ich mich verliebt hatte. Was ist denn überhaupt eine Frau, wie verhält sich eine Frau, was ziehen Frauen an etc.

Erst vor einigen Jahren bin ich zu der Frau geworden, die ich wahrscheinlich schon immer hätte sein sollen ... aber meine Denke ist noch immer die eines Mannes (sehr funktionsorientiert und logisch), mein Gefühlsleben das einer Frau (chaotisch, gefühlsmäßig unlogisch) ...

Daher passt das z.B. sehr gut auf mich:

Das Schwierigste am Leben ist es, Herz und Kopf dazu zu bringen, zusammenzuarbeiten. In meinem Fall verkehren sie noch nicht mal auf freundschaftlicher Basis.

Zitat von Woody Allen

Ich komme - auf Distanz - mittlerweile recht gut mit einigen (meist bodenständigen, offenen) Frauen aus. Viele andere finde ich zu überkandidelt (mein Bauch ist so dick, aber mit Bikini rumlaufen, fishing for compliments etc.), problembehaftet, sich selbst im Weg stehend und neurotisch.

vFerbalxist


...was habt ihr für ne Sicht auf Frauen?

so ziemlich die gleiche wie du, aber als mann.

Und dann mit bitterer Miene durch die Gegend laufen und versuchen andere Frauen runterzuziehen.

was letztendlich die grundlage für die sog. "Frauenbewegung" war, bzw. noch immer ist, und was hats gebracht?

("alles für mich auf kosten aller anderen").

was die oberflächlichkeit betrifft, ich meine das ist ein kulturelles problem, viel schlimmer finde ich dieses typisch weibliche nichts-wissen-wollen, nicht-erwachsen-werden-wollen, reflexartiges "schuld-sind-alle-anderen" und dann jammern dass es nur "idioten" gibt obwohl sie vorher als single mit dem leben auch schon völlig überfordert waren.

aber das mit dem frau vs. frau, sehe ich auch ständig.

es gibt kaum was frauenfeindlicheres als frauen, die beleidigungen die da abgeschossen werden sind für mich dermaßen übel, richtig kreativ, für mich als mann einfach nicht-nachvollziehbar.

B@lueswpirit


ist doch klar,das zb in der Arbeitswelt "gemischte "Teams wichtig sind.Frauen untereinander erleben sich oft zunächst als direkte Konkurrenten und zicken sich an,genauso wie es brutales revierverhalten unter Männern gibt.wehe du zb du bist bei der BW uns beteiligst dich nicht an rituellen Besäufnissen...

dhavRorkxa


:)D

l\uc%idaxne


ich finde es eigentlich ziemlich "normal", dass frauen untereinander manchmal nicht so gut miteinander auskommen. ist für mich zumindest nix neues. das liegt in unserer natur :)

gut, bei meinen freundinnen ist das was anderes, die sucht man sich ja aus, aber im geschäft ist das gegiftel auf unserem stock zum teil schon sehr heftig, da zieht die eine über die andere her, unglaublich. da bin ich echt froh, dass ich mit 2 männern im büro sitze...

N|ins_ch*enIxN


@ Limonade

Das mit dem Schuhekaufen kenne ich nur zu gut ;-D

Erstens stehen die immer im Weg, wenn man doch mal ausnahmsweise was gefunden hat und schauen möchte wies aussieht...und die Gespräche dabeiiii...Himmel..."Hach die könnte ich zu dem Rock und der Hose anziehen!"...

Nee geht gar nicht,da frag ich mich immer ob die keine anderen Probleme haben.

Aber an der Aussage mit der Oberflächlichkeit ist was dran...Obwohl ich zugeben muss, ich läster auch gern, am liebsten in der Innenstadt, wo alle Sorten Mensch rumlaufen ;-D

Am schlimmsten sind Zicken...die niiiie zufrieden sind.

"Ach neeeee, das will ich jetzt aber nicht!"..."Ich bin müde, ich will nach hause!"....Nie kann mans denen recht machen..

Was stört dich daran dass du mit Mädels nicht richtig kannst?Mich stötrts nicht im Geringsten, mit Kumpels hat man doch irgendwie eh viel mehr Spass :)^

H\ess]en/ZVWR


Ich kann mich mit der Problematik, nicht mit Klischee-Frauen umgehen zu können, ebenfalls gut identifizieren. Ich empfand es immer schon als angenehmer, mich etwas "jungenhaft" zu geben, als einem Diätwahn zu verfallen oder regelmäßig shoppen zu gehen. Auch das Lästern und Rumzicken, das vielen Frauen zu eigen ist, widerstrebt mir total. Ich kenne schließlich das furchtbare Gefühl, wenn man zur Zielscheibe gemeiner Lästereien wird und wünsche keinem Menschen soetwas. Jemandem eine wichtige Meinung oder Kritik mitzuteilen, halte ich für selbstverständlich, auch wenn es manchmal Mut kosten mag. Das Lästern, um des Lästern willens und weil es einen auf eine primitive Art miteinander verbindet, lässt mich überhaupt keine Befriedigung spüren.

Dennoch bin ich in den letzten Jahren natürlich dazu übergegangen, mich auch als Frau zu sehen und mir meines Geschlechts bewusst zu werden. Ich bin keine Emanze in dem Sinne oder ein "Mannsweib". Durch das neue Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen finde ich mich gerade in einer sehr angenehmen Position wieder. Die meisten "typischen" Frauen bewundern mich nämlich dafür, dass ich so feminin und stark sein kann, ohne auf merkwürdige Mechanismen zurückgreifen zu müssen. Es ist für mich eine Frage der Menschlichkeit und Menschenwürde, seinen Mitmenschen gegenüber gerecht und einfühlsam aufzutreten.

Denn es gibt auf der anderen Seite schließlich ebenso viele Klischeemänner. Auf das Thema kam ich mit meinem Freund, der von sich selbst immer behauptete, er käme mit Männern überhaupt nicht zurecht und würde sich unter Frauen viel wohler fühlen. Und ich behauptete damals, dass ich mit Frauen ja überhaupt nicht zurechtkäme und mich unter Männern viel wohler fühlen würde. Mein Freund erklärte, dass Männer ja immer nur vergleichen würden und mit ihren Leistungen zu prahlen versuchen, während Frauen einfach generell total liebevolle und interessante Gesprächspartnerinnen seien. Ich wiederum sagte, dass das wohl nicht stimmen könnte, da ich selbst Frauen immer nur als lästernde, zickige und oberflächliche Miezekatzen erlebte, die lieber neidisch und unzufrieden als freundlich und offen seien. Männer dagegen seien total unkompliziert, bodenständig und ehrlich. Dann folgte mein nächster Vorwurf an meinen Freund: Ich sagte, dass er es sich halt einfach machen würde und als schüchterner, wenig stark-männlicher Typ einfach Schiss hätte, sich unter Männer zu bewähren und sich dann als Kumpel den Frauen anbietet, um wenigstens dort eine gewisse sexuelle Bestätigung zu erhalten. Die Kritik konnte ich mir dann im Umkehrschluss auch anhören. Und so kamen wir zu folgendem Fazit: Wer mit den Eigenheiten des eigenen Geschlechts nicht umgehen kann, der braucht Selbstbewusstsein. Die Flucht zum anderen Geschlecht ist nie möglich, da man es sich im Prinzip nur relativ einfach macht, sich als Frau unter Männern oder als Mann unter Frauen seine Bestätigung einzuholen - denn als gegengeschlechtliche, heterosexuelle Freunde verfolgt man immer auch eine sexuelle Ebene.

Ich spüre recht deutlich, wie sich mit wachsendem Selbstbewusstsein das Bedürfnis nach männlichen Freunden gelegt hat. Ich komme zwar nicht wesentlich besser mit besagten Klischeefrauen aus, aber zumindest berühren sie mich nicht mehr so wie früher. Also suche ich ganz allgemein, geschlechtsunabhängig, nach Menschen, die tolerant, ehrlich, interessiert und sympathisch sind. Und wenn man danach geht, gibt es sowohl unter Männern als auch unter Frauen positive als auch negative Kandidaten.

H;esslen/xVWR


Womit ich allerdings nicht klarkomme sind Frauen in Führungspositionen. Da hab ich bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Ich kenne auch diverse Männer in Führungspositionen, die arrogante, besserwisserische, sexistische Schnösel sind. Trotzdem sage ich mir, dass es auch gute männliche Führungskräfte gibt und verallgemeinere meine Erfahrung nicht. Für mich ist es letztendlich keine Frage des Geschlechts, ob ein Mensch sich scheiße verhält (Frauen zicken rum, Männer geben an), sondern eine Frage der Menschlichkeit ansich.

kJaputtwer kZexrl


Ich sagte, dass er es sich halt einfach machen würde und als schüchterner, wenig stark-männlicher Typ einfach Schiss hätte, sich unter Männer zu bewähren und sich dann als Kumpel den Frauen anbietet

Ist er denn so ein Typ ?

HXessesn/VxWR


Zumindest entspricht mein Freund nicht dem Klischee eines Mannes, der Autos und Fußball liebt. Intelligent, aber definitiv niemand, der sich in einer Männerrunde bewährt. Dazu ist er nämlich viel zu ruhig. Er selbst würde dem Stempel "Nerd" vermutlich nicht abgeneigt sein.

Da passt es schon ganz gut, dass er und ich uns gefunden haben. Eine typische Frau hätte sich auf einer Party nämlich eher weniger zu ihm gesetzt und mit ihm 9 Stunden über Schrödingers Katze diskutiert. Da war er ganz beseelt und ich ebenso.

k=aputBte;r kexrl


Und wie kommt Ihr beide (oder noch besser gesagt dein Freund) damit klar? Ich finde mich nämlich ein klein wenig in der Beschreibung wieder. Ich entspreche auch nicht dem typischen Männer Klischee, kann mich auch in Männerrunden schlecht durchsetzen aber ich selbst habe da ein Riesen Problem mit mir selbst und finde mich eben unmännlich. Leidet Dein Freund nicht darunter das er in Männerrunden eher ruhig ist?

HWe)ssen/UVWR


Ja, er leidet darunter, da er sich regelmäßig untergebuttert fühlt. Deswegen tendiert er in solchen Runden dazu, sich auf einen Sonderpodest zu stellen, zu schweigen und zu beobachten. Dadurch kann er sich nur schwer ins Gespräch oder auch in die Runde integrieren und ihm entgehen dadurch teilweise auch Gespräche mit wirklich wunderbaren Menschen. Ich akzeptiere ihn so, wie er ist. Ich genieße die Gespräche in Zweisamkeit oder gebe mir manchmal Mühe, ihn zu integrieren. Aber letztendlich muss er das alleine schaffen. Ich bin schließlich nicht seine Mutti.

Ein letzter Tipp, den ich ihm gegeben habe, war folgender: Stelle den Menschen Fragen! Wenn du Angst vor Menschen hast, dich nicht mit ihnen vergleichen willst oder nicht auf ihre Themen wechseln kannst, dann suche dir einen direkten Gesprächspartner aus der Runde aus und stelle ihm Fragen. Sei interessiert an diesem Menschen und du wirst merken, dass Menschen generell gerne Fragen über sich beantworten und sich geschmeichelt fühlen. Indem du die Menschen, durch deine Fragen, ein bisschen in den Mittelpunkt stellst, lernst du deinen "Feind" quasi kennen und lenkst zeitgleich die Aufmerksamkeit von dir ab. Es gibt keinen besseren Selbstschutz, als den, seine Angst kennenzulernen.

Mein Freund will es demnächst einfach mal probieren. Ich wünsche ihm, dass er dadurch ein Erfolgserlebnis haben wird. Die restlichen Punkte, an denen er arbeiten muss, sind sein mangelndes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein. Aber auch da muss er alleine einen Weg finden, indem er anfängt innerlich daran zu arbeiten und nicht stetig wegzulaufen oder dem Status Quo zu huldigen, weil's vermeintlich der sicherste sei.

BBBiGxF


... ein Mann ist eben ein Mann .... das siehst auch Du ein ... oder ?? :p> *:) ]:D @:) :)D :)z

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Psychologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

 ·  ·


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH