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Als Frau Probleme mit Frauen

HMavhariRa


interessante Beiträge. Ich fühl mich dennoch irgendwie orientierungslos. Ich denke "männlich" und "weiblich" ist weitgehend ein Konstrukt. Wenn mich jmnd. männlich findet, weil ich intelligent, kopfgesteuert bin, mir eine eigene Meinung und eine eigene Weltsicht gebildet habe und diese auch zum Ausdruck bringe, dann ist das schon erschreckendes Schwarz-Weiß-Denken. Ich mein, inzwischen machen mehr Mädchen Abitur als Jungen, auch an der Uni sind Frauen insgeamt nicht unterrepräsentiert und was die Noten betrifft liegen sie meist vorn. Dennoch gelten Frauen als dumm und emotional. Ich habe zB ein relativ "prestigeträchtiges" Studium abgeschlossen und habe schon den ein oder anderen Mann ziemlich aggressiv reagieren sehen darauf. Im Prinzip wie ein Gorilla, der sich auf die Brust trommelt. Das stößt sehr stark, ab soetwas.

Frauen in Führungspositionen sind mir eigentlich noch die Liebsten. zB ne Richterin, Staatsanwältin, Oberärztin, Politikerin whatever. Die wissen nämlich, dass sie etwas repräsentieren und dass sie es irgendwo auch nicht nötig haben rumzuzicken. Es geht einfach nicht, dass zB die Richterin mit einer Anwältin Stutenbissigkeiten austauscht, das wäre grotesk. Im Übrigen hab ich neulich auch mal ne Studie zu Frauen in der Unternehmensführung gesehen. Danach arbeiten Firmen, die von Frauen geleitet werden sogar wirtschaftlicher...

Hingegen die frustrierte Nuss an der Supermarktkasse oder im Büro - was hat die zu verlieren? bekommt beruflich keine Anerkennung, wird langsam alt...da schieben einige schon nen Hass auf Frauen, die ein unabhängigeres, erfolgreicheres Leben führen. Und der einzige Angriffspunkt ist dann halt das Aussehen.

Ich frage mich nur, warum so viele Leute, Männer wie Frauen, die ehrgeizig und geltungsbedürftig genug sind, um anderen ihren Erfolg zu neiden nie selbst etwas unternommen haben, um eben diesen Erfolg zu erreichen.

Aber nein, statt dessen lieber rumhassen... :|N :-/

juak#ki


Weil sie die Strapazen, die dieses Leben mit sich führt, nicht auf sich nehmen wollen. Oder die Gelegenheit vertan haben, sich selbst solch ein Leben zu ermöglichen.

Ich habe z.B. auch erst mit 27 studiert. Ein Alter, wo alle anderen Kinder bekommen, und die mich belächelt haben wie ich doch mein Leben vergäuden würde. Jetzt lächle ich ... und sie sind frustriert ...

HKavaKria


und noch mal zu dem gegenseitigen Reduzieren auf Äußerlichkeiten: wenn es dabei wenigstens um etwas ginge, um Männer zB. Aber Frauen zicken ja am übelsten rum, wenn weit und breit kein Mann in Sicht ist. Und das begreif ich nicht...ich habe generell nicht viele Freunde. Die 2-3 Frauen, mit denen ich befreundet bin sehe ich im Schnitt max. 1x die Woche. Würde aber schon lieber Leute haben, die ich öfter mal um mich habe. Aber diese Mädels würd ich so oft nicth ertragen, obwohl die sich irgendwo schon bewährt haben, aber es gab mit allen auch richtig hässliche Momente.

Ich sollte mir mal männliche Freunde suchen. Aber nur mit Männern rumhängen geht auch nicht, da würde was fehlen. Wahrscheinlich muss man sich echt von allen Leuten das beste für sich nehmen. :)D

t#eal


versuch einfach mal, im alltag etwas offener zu sein für die unterschiedlichen typen jeglichen geschlechts, statt deine aufmerksamkeit an blöden tussen festzubeissen ;-)

deine stark polarisierende sichtweise könnte auf die (wenn ich das richtig gedeutet hab) fehlende nähe zu deiner mutter hinweisen. daran kann und sollte man arbeiten finde ich, denn die spaltung in gut und böse gilt als ein sehr primitiver abwehrmechanismus, dessen vorhandensein darauf hindeutet, dass der betreffende auf einer recht frühen stufe der persönlichkeitsentwicklung hängengeblieben ist...

dass soll keine analyse deiner person sein - nur als anregung in welche richtung du eventuell forschen musst @:)

o7rbCitxus


Wenn du eine so gebildete frau bist, warum nimmst du dir dann zu herzen was supermarktverkäuferinnen oder frisörinnen untereinander lästern? Du musst bedenken, dass die einen ganz anderen lebensweg gegangen sind als du und andere perspektiven haben (bzw. vlt gar keine mehr). Du strebst wahrscheinlich eine angemessene karriere an, die sind froh, wenn sie ihre 1000 euro im monat verdienen. Ich genieße auch eine sehr gute ausbildung und ob irgendeine wasserstoffblonde, kunstfingernägelige tippse (achtung, überspitztes klischee ;-D) über mich lästert oder nicht intressiert mich überhaupt nicht, sollen die doch reden, was wollen, ich hab meine eigenen problemchen zu bewältigen und muss nicht auch noch über selbstzweifel nachdenken ;-)

Ich arbeite und unterhalte mich übrigend auch lieber mit männern, bin auch mit 2 cousins aufgewachsen, ich versteh schon was du meinst. Aber mit meinen kumpels kann ich nicht über echte probleme reden, dazu brauch ich meine freundinnen (die gleich wie ich, sehr bodenständig und direkt sind ;-D). Allerdings sind meine derzeitigen arbeitskolleginnen auch wahnsinnig nett (alles ärztinnen und wissenschaftlerinnen), hab aber auch schon anderes erlebt.

Und wenn du hier im thread liest, gibts anscheinend doch einige die dir ähnlich sind, wieso beginnst du nicht mit internetfrauenbekanntschaften als 1. schritt? ;-)

H0a0varYia


@ teal:

ja, du hast schon gut analysiert, mir hat mit Anfang 20 tatsächlich mal ein Arzt gesagt, das ich ein soziales Entwicklungsdefizit habe...und Schwarz-Weiß-Denken ist in der Tat noch ziemlich vor(!!!)pubertär...ich muss sicher auch noch viel an mir arbeiten. In letzter Zeit hab ich es mir sehr schwer gemacht (machen lassen)...letzten Endes muss man sich doch auf das fokussieren, was man von anderen Menschen braucht. Und den Dreck muss man halt abschütteln. Es hat absolut keinen Sinn sich damit zu befassen. Das Dumme ist nur, es scheint manche Leute schon sehr zu provozieren, wenn eine kleine zierliche Frau mit sich selbst zufrieden ist und weiß was sie will. Das ist meine Erfahrung. Andere finden genau das toll und anziehend. Ich will einfach ich selbst sein können und nicht ständig ein Bein gestellt bekommen von schwachen, missgünstigen, dummen Leuten.

@ orbitus:

naja, es sind dann doch nicht Frisörinnen oder Kassiererinnen, sondern eher Frauen, die selbst nur Hilfstätigkeiten ausführen, aber dabei regelmäßig mit hochqualifizierten Leuten zusammenarbeiten und hierbei im Laufe der Zeit Komplexe entwickelt haben. Wenn dann ne junge, aber auch "hochqualifizierte" Frau ankommt und grad auf dem Weg "nach oben" ist, dann wird es der schwer gemacht... (ich seh auch relativ jung aus und hab auf den ersten Blick eher "kindliche" Gesichtszüge (hohe Stirn, kleiner Mund...) - daher kommen viele nicht drauf klar, dass ich mich behaupten will :-/ :-/ :-/

wahrscheinlich darf man solche Sachen dann auch nicht zu persönlich nehmen. Wichtig ist nur, dass man solch ein Verhalten für sich einordnen kann...aber manchmal verschlägt einem die Feindseeligkeit schon die Sprache.

DLOM3Y


Ich habe mit Frauen Probleme, die unbedingt wollen, dass ich so bin wie sie auch und alle. Aber es darf doch auch Andersartigkeit und Individualismus geben. Alle sollen gleich aussehen, wie langweilig.

HSav>arVia


ja, genau, das ist auch noch so'n typisches Problem - diese Distanzlosigkeit. Machtspielchen unter Frauen bedeuten immer, wer darf bestimmen, wie beide bzw. alle zu sein haben. Es fehlt völlig die Bereitschaft eine andere Frau als eigenständige Persönlickeit wahr zunehmen.

Da muss man einfach von Beginn des Kontakts an klar zeigen, dass es Grenzen gibt. Oftmals wird einem das dann als Arroganz oder Klatherzigkeit ausgelegt. Aber die Alternative wäre in diesem Weibermief zu ersticken. Also lieber nicht gemocht werden.

Es gibt aber auch Männer, die dermaßen weibisch drauf sind, und da kommt dann noch ne sexuelle Komponente dazu - ekelhaft %-|

meaiax2


also ich kenne keine schlimmeren Frauenhasser als die Frauen selber.

Natürlich nicht jede.

Die Ursache liegt meiner Meinung nach bei den Müttern.

o;rbiItxus


Ich versteh noch immer nicht, warum dir die meinung anderer frauen so wichtig ist. Lass sie doch reden. Dann ist halt die sekretärin deines chefs nicht gut auf dich zu sprechen, weil du nicht den neuersten katsch und tratsch mit ihr diskutierst, was solls.

Wenn man eine führungsposition einnimmt, muss man distanziert bleiben, denn sonst verlieren die angestellten irgendwann den nötigen respekt. Damit meine aber ich nicht kälte, gemeinheiten oder herumkommandieren.

Du solltest auch dein umfeld überdenken, wenn die frauen wirklich so sind wie du sie beschreibst, ich habe durch meinen job sehr viele nette frauen kennen gelernt und keine will meine persönlichkeit an einen einheitsbrei angleichen oder lästert über meine frisur. Wobei ich glaube, dass du dir einfach auch manchmal selbst im weg stehst.

HDavaxria


weil es auch im Studium so war, bzw. jetzt im Ref noch so ist, und das sind Frauen, die eigentlich mit mir auf einer Stufe stehen. Und mit denen muss ich es jetzt noch 1,5 Jahre aushalten...ältere, weniger qualifizierte Frauen sind ein anderes Problem - da kann es einem schon eher egal sein...

klar steh ich selbst oft im Weg, aber das kann ich nur Schritt für Schritt ändern...

u6tarfefsoxn


Naja, es gibt auch Männer die Probleme mit Männern haben -

das ist alles eine Sache der Gewöhnung und des persöhnlichen Geschmackes.

aD.fixsh


Ich bin auch wirklich frauenfeindlich. Allerdings merk ich schon selber, dass das nicht mehr so ganz realitätsnah ist. ;-)

Bspweise glaube ich Nachrichtensprecherinnen/Moderatorinnen per se erstmal gar nichts. Verliest ein Mann die Nachrichten, kommen sie mir gleich viel vertrauenswürdiger vor. Dasselbe mit Buchautoren/innen.

Musik, bei denen Frauen beteiligt sind, ist scheiße. Denn die Frau ist nur in der Band, weil sie Aufmerksamkeit will.

Filme, in denen Frauen tragende Rollen spielen, gehen mir auf die Nerven. Die haben die Regisseure nur eingebaut, weil sie Titten hat. Und schauspielern können Frauen sowieso nicht.

Alles, was frauen tun, bewerte ich 10000mal kritsicher, als das was Männer tun. Deshalb fallen mir natürlich auch mehr Fehler/Dinge, die mir nicht in den Kram passen, auf. Und da schließt sich der Kreis: Frauen sind halt doof.

Komischerweise hab ich trotzdem Freundinnen (die aber jede erstmal Minuspunkte gut machen musste :-/ ) und auch überhaupt kein Problem damit, selbst eine Frau zu sein. Völlig Banane.

Das Verhältnis zu meiner Mutter war und ist gut und herzlich.

p%ret.tynice


ich muss sagen das ich früher auch ein problem mit frauen hatte...mittlerweile bin ich in allem etwas toleranter..man muss sie eben nehmen wie sie sind ;-)

wenn ich merke das ihnen die freundschaft zu mir wichtig ist und sie mir das geben was ich auch als freund zu geben habe (z.b.hilfsbereitschaft) schaue ich über einiges hinweg was zickerein oder sticheleien angeht

wenn mich gewaltig was stört sag ich das dann aber auch offen

ich habe allerdings das problem das mich frauen direkt in eine Tussi-schubalde stecken...sehe aber nicht ein das ich deswegen an meinem äußeren etwas ändern sollte...wenn man sich die mühe macht mich kennenzulernen dann sieht man das es nicht so ist ;-)

eine mittlerweile sehr gute freundin konnte mich zu beginn nicht leiden weil sie mich auch als tussi abstempelte..ich hab sie eines besseren belehrt ]:D

k.alrter(_kaffxee


hier ich. :)z

ja, es geht mir genauso...keine ahnung was hier schon alles geschrieben wurde...aber ich und frauen...puh.

klar, ich hab freundinnen und nicht wenige, aber genauso viele frauen gibts, die ich einfach nicht ertragen kann, männer dagegen nur wenige.

ich find frauen einfach schrecklich kompliziert! :|N

zu einem mann kanst du problemlos sagen:

- ja, du bist dicker geworden

-ja, heut siehst du scheiße aus

- nö, ich komm heut abend doch nicht mit, sorry.

- du redest echt viel heut, halt doch einfach mal den mund

die liste lässt sich wohl endlos fortsetzten.

frauen sind oft einfach hinterfotzig, und wenn ihnen irgendwas nicht passt, dann kriegen sie den mund nicht auf, man muss quasi betteln um zu erfahren was los ist.

männer würden sagen: ey, du depp, ich find das und das total scheiße und aus, dann wird sich gegenseitig mal die meinung gegeigt.punkt.aus. und alle sind glücklich!

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