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Als Frau Probleme mit Frauen

Hiav`aria


mmh, also giftig vielleicht. alles andere sehe ich in dem Fall nicht...und dieser Typ ist jmnd. der es letztlich nicht gut mit mir meint, wenn auch nur aus Schwäche, aber dass macht es ja nicht besser...

und sich irgendwo mal über seine Emotionen, Erlebnisse etc. auszulassen in der Hoffnung auf Verständnis, Mitgefühl oder Ratschläge ist nicht schwach, hinterfotzig, dumm oder hohl...

W+e-lte,na5rchit3ekt


mmh, also giftig vielleicht. alles andere sehe ich in dem Fall nicht...

Jemanden aus einer stärkeren Position heraus von oben herab zu behandeln, ist immer schwach.

und sich irgendwo mal über seine Emotionen, Erlebnisse etc. auszulassen in der Hoffnung auf Verständnis, Mitgefühl oder Ratschläge ist nicht schwach, hinterfotzig, dumm oder hohl...

Völlig richtig.Geht es dir mit diesem Thread also nur ums Auslassen oder auch darum aktiv was am eigenen Frauenbild zu ändern? Letzteres erfordert nämlich Arbeit :-)

HAa,vazr3ixa


ich arbeite ständig an allen Ecken und Enden, jedenfalls zur Zeit...

Ich sehe mich in dem konkreten Fall nu bedingt in einer stärkeren Position. Ich denke schon, dass ich dem Typen charakterlich überlegen bin - aber ich bin in der Gruppe (neben mir 5 Frauen, 2 "Männer") eh schon in ner Außenseiterstellung (in den ersten Monaten hatte ich da ne Freundin mit der wir uns stark vom Rest abgegrenzt haben, dann Streit jit ihr, sie ist weg - und ich stehe jetzt als schwarzes Schaf da, aber halte meine Stellung. Und das kotzt den Knilch wohl auch an, er weiß, dass er in meiner Situation nicht überleben könnte und wartet vergeblich auf meinen Zusammenbruch - der aber nie kommen wird) - soviel aber zu meiner "stärkeren Stellung" - eigentlich will er mich in der schwächeren Position haben. Aber ich mach nicht mit, weil ich entschlossen bin, meinen Weg zu machen, trotz Psychoterror und Rumgegifte. Wahrscheinlich ist mein Durchhalten an sich schon ne Demütigung für einige der anderen. Tja...

R|Fichtse


oben sprach der Psychotherapeut, der gleich ein Weltenarchitekt ist... ;-)

Ich meinerseits gehe nicht gern mit Männern um, mit intelligenten, starken Frauen komme ich bestens aus. Ansonsten kann ich mich über die Macken und die Unzuverlässigkeit mancher Frauen gut amüsieren... ;-)

Mit "Müttern", die auf ihren pubertären Töchtern herumhacken, was ich ständig beobachte und lese, stehe ich dagegen auf Kriegsfuss.

H7avaarfia


oh ja, das ist auch ein interessanter Aspekt: meine eigene Mutter´(katholisch übrigens) hat sich irgendwann in ihrem Leben mal komplett gegen Äußerlichkeiten entschieden:

-als ich mit 4 oder so meine bis dahin immer pilzkopfartig geschnittenen Haare lang wachsen lassen wollte, hieß es: wieso? ich (Mutti) hab auch keine langen Haare und außerdem macht das mehr Arbeit- ich erinnere mich noch gut daran, wie angepisst sie war, dass ich überhaupt (was völlig normal ist, gerade für Mädchen) über mein Aussehen nachdenke

-irgendwann mit ca. 12 bin ich mit ner Freundin Ohrlöcher stechen gegangen ohne vorher zu fragen: meine Mutter hat so getan als hätte ich mir ein Hakenkreuz auf die Stirn tätowiert, sie selbst hat natürlich keine Ohrlöcher

- meine Mutter war auch nie besonders schlank, schon gar nicht mehr nach 5 Kindern, ich bin aber mehr nach meinem dünnen Vater geschlagen. Als ich so ca. 15 wahr, fing sie an mir ab und an so komisch auf die Hüften und Oberschenkel zu sehen - und zwar neidisch, sorry. Später hat sie auch mal neidisch (sorry) gesagt: "du hast echt kein Gramm Fett zuviel"

- ach ja, und als ich ca. 13 oder so war, hat sie mal nen blöden Spruch abgelassen, dass ich ja ne Höckernase habe (wie mein Vater)

es war für immer verwirrend, wenn diese Frau, die immer so altruistisch getan hat plötzlich auf solche Oberflächlichkeiten einging -da kam sie mir immer vor wie ne Heuchlerin...

übrigens soll das Märchen "Schneewittchen" auch auf so ner Mutter-Tochter Konkurrenz basieren - es wurde da nur die Stiefmutter genommen, weil man Kindern ja nicht erzählen kann, das die eigene Mama ne böse Hexe sein kann...

aber damals haben sich Väter wohl auch oft an den frische, knackigen Töchtern vergriffen, wenn die Mutti nicht mehr attraktiv war, das wäre dann noch ne logische Begründung für den plötzlichen Neid und die Missgunst... :)D

H$esse[n/VWR


Gerne würde ich folgende Dinge festhalten, die sich beim Lesen dieses Threads einfach herauskristallisiert haben:

1. Frauen, die lästern und zicken, haben Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein und versuchen sich durch diese Form von Abwertung ihrer Mitmenschen zu einer persönlichen Aufwertung zu verhelfen.

2. Darunter leiden vor allem Frauen, die selbst unsicher sind und über kein Selbstbewusstsein verfügen, die aber zu der Sorte von Frauen gehören, die durch ihren Intellekt, ihre Warmherzigkeit oder Angst nicht bereit sind, auf der selben Ebene zu reagieren. Sie greifen dann zu dem Mittel, sich von den lästernden Frauen zu distanzieren, indem sie behaupten, sie kämen generell nicht mit Frauen aus oder fangen an, sämtliche Frauen in Schubladen zu stecken.

3. Es gibt sowohl das kleine dicke, graue Mäuschen, das permanent lästert und über die Kollegin abzieht als auch die bis zum Rand geschminkte, edel gekleidete Tussi, die sich absolut liebenswürdig und loyal verhält.

4. Es gibt sowohl Frauen als auch Männer, die sich als charakterliche Nieten entpuppen und lästern, mobben und pöbeln.

Schubladen und Klischees mögen ihren wahren Ursprung haben, aber sie sind doch so überspitzt und teilweise ironisch, das kein Mensch der Welt einer Schublade oder einem Klischee zu 100% gerecht wird. Dazu sind wir Menschen, auch die, die sich oberflächlich geben, viel zu vielschichtig.

... alles wird gut.

Hvavaxria


und wann?

HRebssen/xVWR


Wenn du deine Mutter-Tochter-Beziehung aufgearbeitet hast !?

sochnuckxle


@ Havaria

Das erinnert mich an 2 Typen, die waren so ähnlich.. is aber mittlerweile 6 Jahre her, waren Arbeitskollegen und für die Müllentsorgung zuständig. Die 2 musste man 3x bitten bis sie was getan haben und das auch nur widerwillig und mit murren. Die wurden beide nicht wirklich für voll genommen und das hat einer von ihnen eben gemerkt und was hat er getan?? Seinen Frust natürlich an den Auszubildenden abgelassen.. das hat aber keiner mit sich machen lassen und dadurch ist es sogar mal zu Handgreiflichkeiten gekommen, weil er es nicht gepackt hatte, dass sich selbst die Auszubildenden gegen ihn wehrten. Eigentlich waren die zwei das Schlusslicht, weil beide keine Ausbildung gemacht hatten sondern Hilfsarbeiter waren. Das hatte der Eine wohl nie wirklich kapiert.

Und irgendwo muss man ja seine Emotionen ablassen und dieser Thread hat mich eben dazu veranlasst ^^

Ich bin selber ein Mensch der sehr direkt ist, natürlich halt ich meine Klappe gegenüber Vorgesetzten und wenn jemand besonders labil ist, dann denke ich mir einfach meinen Teil und gut ist, aber im Großen und Ganzen sage ich, wenn mir was nicht passt und was ich an einer Person scheiße finde und dasselbe kann ich ja wohl auch erwarten. Wenn sie mich nicht mag, dann soll sie mir aus dem Weg gehen und mich nicht dreist anlachen und grüßen. Ich rede schließlich auch nicht mit Leuten, die mir zuwider sind. Im Grunde geht’s aber in meinem Fall darum, dass ich mich erdreistet habe, ihren komischen Freund abblitzen zu lassen. Als ich ihm das Letzte Mal verklickerte, dass er keine Chancen bei mir hat und es zusätzlich seiner Freundin steckte, damit sie mit dem redet, fehlten beide kurioserweise eine Woche lang und dann begann es... das ist einfach nur Kindergarten, mehr nicht!

Frauen, die lästern und zicken, haben Probleme mit ihrem Selbstbewusstsein und versuchen sich durch diese Form von Abwertung ihrer Mitmenschen zu einer persönlichen Aufwertung zu verhelfen.

... und das Gruppengefühl wird durch dieses primtive Gehetze verstärkt. Ist ja auch lustig, hat man wenigstens was zu lachen lol

H&essenq/VWxR


Ja, Gruppengefühl - genau darum geht's auch oft. Ich glaube, dass viele Frauen, die sich gemeinsam in ein Café setzen und tratschen und lästern, genau über diesen Austausch ein gewisses Gefühl von "Gemeinsamkeit" und "Einigkeit" herstellen, das beide davon überzeugt, sich gern zu haben und befreundet zu sein. Beide Frauen gehen nach der Kaffeestunde befriedigt nach Hause, denn in dem Moment wissen sie, auf welche Seite sie gehören und, dass sie wiederum jemanden an sich gebunden haben. Primitiv, aber bindungssichernd.

Gerade deshalb gehört eine große Portion Unabhängigkeit, Stärke und Selbstbewusstsein dazu, sich eben nicht durch das gemeinschaftliche Lästern oder Tratschen als Freundinnen zu definieren. Es gehört auch sehr viel Selbstbewusstsein dazu, mit einem Mann befreundet zu sein, ohne unterbewusst immer wieder die Bestätigung einzuholen, auch als sexuell begehrt oder generell als Frau von ihm wahrgenommen zu werden. Umgekehrt braucht eine Frau sich aber auch nicht durch pseudomaskulines Verhalten an ihre männlichen Freunde anzupassen und auf ihre Geschlechtsgenossinnen herab zu schauen, um dann dafür gewürdigt zu werden, so "bodenständig, unkompliziert und cool" zu sein. Im Prinzip ist das doch auch nur ein Weg, um an seine Anerkennung zu kommen. Wenn ich schon nicht als Frau bestehen kann, weil ich mich gegen Zickereien und anderweitige Feminitäten nicht zu wehren weiß, dann benehme ich mich halt männlich - schließlich bewundere ich die Männer um ihr Klischee der "bodenständigen, unkomplizierten Kerle" und passe mich lieber dieser Schublade an, als mich wirklich mit meinem eigenen Geschlecht auseinanderzusetzen und über diese Problematik einen Weg zu finden, mich unter Frauen zu behaupten. Würde ich wirklich, grundlegend, eine unkomplizierte, bodenständige und coole Frau sein, würde mich das Gehabe meiner Geschlechtsgenossinnen genauso wenig kratzen, wie es viele Männer so wenig kratzt.

R^Ficxhte


Havaria,

habe oben das Wort "Kriegsfuß" sehr verkehrt geschrieben ;-). Meine Mutter (auch relativ streng katholisch) hatte auch Facetten der Märchenhexe, von der du gesprochen hast.

Aber warum hacken so viele "Mütter" auf ihren pubertären Töchtern rum? Ist es wirklich nur Konkurrenz?

tJexal


Völlig richtig.Geht es dir mit diesem Thread also nur ums Auslassen oder auch darum aktiv was am eigenen Frauenbild zu ändern? Letzteres erfordert nämlich Arbeit

ganz recht, und esist nur schade für havaria allein, wenn es hier immer wieder in stammtisch palaver abdriftet ;-)

H:ava;ria


ich will einfach besser mit allen klar kommen, und auch mein Frauenbild überarbeiten, da ich halt eine Frau bin und mit Frauen leben muss...im Moment fühl ich mich aber eher ausgebrannt und brauch ne Pause (also jetzt nicht von diesem thread - allgemein von Beziehungsscheiß im wirklichen Leben)

RWFicZhte


weil hier Schulmeister sagen: "Frauenbild" überarbeiten...", braucht frau nicht gleich schuldbewusst darauf einsteigen. Dein "Frauenbild" wird schon sehr richtig sein ;-)

was deinen letzten Satz angeht, zu "Beziehungen": Wir leben seit zwei Jahren getrennt, und ich fühle mich viel wohler ;-)

H)avarRia


Ich habe bemerkt, dass einige Schreiber hier mich schulmeisterhaft belehren wollen. Daher musst du mich aber nicht schulmeisterhaft auf meine Rechte hinweisen ;-), denn wenn ich hier so'n Fass aufmache und selbst sage, dass ich einiges überarbeiten muss, dann denk ich mir schon was dabei. Ich habe Frauen in der Tat in letzter Zeit stark auf Klischees reduziert, und hab jetzt kein Bock mehr auf Schwarz-Weiß-Denken bzw. Schwarzdenken...

aber freut mich, dass du deine Alte los bist :-D ;-)

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